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Die Tierarztkolumne von Thomas Backhaus

Die spannende Kolumne rund um die Hundegesundheit von Thomas Backhaus,
monatlich neu präsentiert von 5-E
Parasitenprophylaxe für den Hund
Die jetzige Sommerzeit ist eine Domäne für Zecken und Co. Sie haben etwas gegen Parasiten bei Ihrem Hund? Mit Recht - Würmer, Flöhe und Zecken wollen weder Ihr Hund noch Sie als Frauchen oder Herrchen haben. Parasiten sind nicht nur lästig, sondern beeinträchtigen das Allgemeinbefinden Ihres Hundes (z.B. durch massiven Juckreiz oder Haarausfall) und übertragen nicht selten andere Krankheitserreger. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Viele dieser Plagegeister können auch Menschen infizieren und gefährden so Ihre Gesundheit. Besonders wenn kleine Kinder in Ihrem Haushalt leben, sollten Sie der Parasitenabwehr bei Ihrem Hund große Aufmerksamkeit schenken.

Unser Motto: Natürlich vorbeugen ist besser als heilen!


Mit welchen „Untermietern“ muss sich Ihr Hund eigentlich rumärgern? Da gibt es zum Einen die Ektoparasiten, die den Hund auf der Haut befallen, und zum Anderen die Endoparasiten, die im Körperinneren ihr Unwesen treiben.

Ektoparasiten

Ektoparasiten siedeln sich außen auf der Körperoberfläche an. Die bekanntesten Vertreter sind Flöhe, Zecken und verschiedene Milbenarten.

Flohbefall macht sich vor allem durch starken Juckreiz bemerkbar. Die Hunde kratzen oder benagen sich intensiv, was für Sie ein erster Hinweis ist. Eventuell lassen sich dunkle Krümel von Flohkot aus dem Fell auskämmen oder sind auf dem Hundebett zu erkennen. Wenn man diese Krümel auf einem leicht angefeuchteten Papier verreibt, färben sie sich rot – das sind die Reste der „Blutmahlzeit“.

Flöhe können Bandwürmer übertragen. Deshalb ist insbesondere nach einem starken Flohbefall eine Kotuntersuchung auf Bandwürmer sinnvoll.

Problematisch sind Flöhe auch aus folgendem Grund: Wenn ein Hund betroffen ist, haben sich aufgrund des schnellen Entwicklungs-
zyklus oft schon deutlich mehr Flöhe in der Umgebung des Hundes häuslich niederge-
lassen, z.B. im Hundekörbchen, auf der Schlafdecke oder in den Polstermöbeln. Dann ist neben der Behandlung des Hundes auch eine gründliche Reinigung und spezifische Behandlung der betroffenen Zimmer nötig.

Zecken können Sie direkt mit bloßem Auge gut erkennen. Suchen Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken ab und entfernen Sie diese möglichst sofort. Zecken sind als Überträger von Borrelien und Babesien nicht nur für Hundewelpen gefährlich, sondern auch für erwachsene Hunde.

Milben verursachen zum Teil massiven Juckreiz. Es gibt diverse Milbenarten, beispielsweise Haarbalgmilben (Demodex), Räudemilben (Sarkoptes), Ohrmilben (Otodectes), Herbstgrasmilben (Neotrombicula) oder Raubmilben (Cheyletiella). Diese siedeln sich an unterschiedlichen Stellen des Hundekörpers an.

Flöhe und Zecken können prophylaktisch mit klassischen Medikamenten, aber auch durch Mittel auf natürlicher Basis abgewehrt werden. Beachten Sie vor allem bei chemischen Mitteln bitte die jeweiligen Hinweise der Hersteller.

Im 5-E System kommen pflanzliche Präparate zur äußeren Anwendung zum Einsatz, um den kleinen Biestern den Appetit zu verderben – Kokosöl und Jojobaöl (Para-Laurin), Kiefernkernholzextrakt (Pinus-Produkte), ätherische Öle (Para Protect). Ihre Tiere werden nicht gefährdet, wenn sie die Substanzen bei der Fellpflege ablecken. Und auch Ihre Kinder dürfen weiter mit Wuffi oder Miez spielen.

Vorteile des 5-E Parasitenkonzeptes für Hunde und Katzen auf einen Blick:

  • rein natürliche Inhaltsstoffe – frei von Chemie

  • ungefährlich (auch für andere Tierarten)

  • keine Kontaktallergie oder Atembeschwerden

  • problemlos anwendbar, wenn Kinder im Haushalt leben

  • sanfter, aber wirksamer Schutz vor Zecken, Flöhen und Milben

  • einfache und sparsame Anwendung


Endoparasiten

Im Gegensatz zu Ektoparasiten entwickeln sich Endoparasiten im Körperinneren. Zu ihnen zählt man unterschiedliche Wurmarten wie Spul-
würmer, Bandwürmer oder Hakenwürmer, aber auch Herz- und Peitschenwürmer.

Das Immunsystem von Welpen und Junghunden entwickelt erst nach und nach seine volle Leist-
ungsfähigkeit. Es kann Würmer noch nicht so gut aus eigener Kraft verhindern, während bei erwachsenen Hunden ein intaktes Immunsystem die Würmer gut bekämpfen kann.

Bei starker Verwurmung Ihres Hundes leidet dieser unter einem aufgeblähtem Bauch, (blutigem) Durchfall oder Erbrechen sowie einem gestörten Allgemeinbefinden. Oft ist ein stumpfes Fell auffällig.

Bitte beachten Sie Folgendes:
Eine vorbeugende, medikamentöse „Wurmkur“ gibt es nicht. Die chemischen Medikamente gegen Würmer wirken nur gegen tatsächlich vorhandene Würmer und dürfen streng genommen auch nur bei einem Wurmbefall eingesetzt werden. Wir empfehlen deshalb die Anwendung entsprechender Mittel nur im Einklang mit der Packungsbeilage nach einer vorherigen Kotuntersuchung. Wenn kein Nachweis von Würmern oder ihren Entwicklungsstadien erfolgt, muss Ihr Hund auch nicht „entwurmt“ werden. Sie ersparen ihm damit eine Belastung des Stoffwechsels, da diese Stoffe im Körper abgebaut werden müssen.

Prophylaktisch können Sie jedoch einiges tun. Ein gesunder Darm (z.B. durch Fütterung von 5-E kaltgepresstem Futter und Darmaktivierungskur) ist weniger anfällig für Würmer. Als zeitweise Kur kann der 5-E Wurmschutz für Hunde unterstützend gegeben werden. Er schafft mit einer ausgewogenen Kräutermischung im Magen-Darm-Trakt ein ausgeglichenes Milieu, welches die darmeigene Abwehr unterstützt. Dadurch wird es Würmern erschwert, sich im Darm anzusiedeln.

Das 5-E Team wünscht Ihren Hunden eine schöne, sticharme Sommerzeit.

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