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Wie schütze ich meinen Hund vor Zecken?

Wie schütze ich meinen Hund vor Zecken?



Es geht wieder los - jedes Jahr aufs Neue beginnt mit dem Frühling auch die Zeckensaison! Kaum hat es die Sonne geschafft, die Erde und Luft zu erwärmen, schon sind die lästigen Blutsauger wieder besonders aktiv. Hier stellt sich natürlich sofort die Frage, wie gefährlich die Bisse der Zecken sein können und wie ich meinen Hund am besten schützen kann.

Zecken an sich sind in der Regel mehr lästig als gefährlich und lassen sich in den meisten Fällen mühelos entfernen. Doch die kleinen Tiere sind auch Überträger von Krankheiten, die sowohl für uns Menschen, als auch für Hunde äußerst gefährlich werden können. Forscher haben festgestellt, dass die Anzahl der Zecken jährlich zunimmt, da die Winter bei uns immer milder werden.



Aus diesem Grund sind Zecken auch deutlich länger unterwegs – sie werden im Frühjahr früher wach und fallen im Herbst später in die Winterstarre. Zecken brauchen im Allgemeinen Temperaturen von mindestens sechs bis acht Grad. Hat es im Frühling solche Temperaturen über mehrere Tage, wachen sie mit Sicherheit auf und machen sich auf den Weg.



Wo halten sich Zecken auf?



Entgegen dem weitverbreiteten Aberglauben fallen Zecken nicht von Bäumen! Sie lauern nicht in Baumkronen oder auf Ästen und fallen keineswegs aus der Höhe auf ihre Beute herab. Ganz im Gegenteil – Zecken halten sich die meiste Zeit über im hohen Gras auf. Sie klettern auf die Spitze eines langen Grashalms oder auf das Blatt eines niedrigen Strauchs. Dabei werden sie von vorbeilaufenden Tieren oder Menschen abgestreift.

Wie werden Zecken richtig entfernt? Soll man drehen oder doch lieber ziehen?



Zecken haben kein Gewinde, sondern Mundwerkzeuge, die mit Widerhacken versehen sind. Deshalb müssen sie leicht herausgehebelt werden. Sollte das Tier sich stark festgebissen haben und nicht loslassen, ist es sinnvoll, dreißig Sekunden lang leichten Zug auszuüben, bis die Zecke von alleine loslässt.Bei der Entfernung von Zecken ist äußerste Vorsicht geboten! Wenn sich Zecken bedroht oder angegriffen fühlen, sondern sie ihren erregerhaltigen Speichel vermehrt ab und es kann so zu einer folgenschweren Infizierung kommen.Vorsicht auch bei Hausmitteln – Cremes, Öle, Alkohol oder Nagellackentferner sollten keinesfalls auf die Zecke getröpfelt werden, damit sie von ihrer Beute ablässt. Hierbei kann es nämlich gut sein, dass der Parasit sich provoziert fühlt und dadurch eine vermehrte Krankheitsübertragung stattfindet. Aus diesem Grund eignen sich Zeckenzangen oder Zeckenkarten deutlich besser zum Entfernen von Zecken.

Welche Hausmittel schützen wirklich?



Zahlreiche Hundebesitzer schwören auf Bernsteinketten. Aber Vorsicht, nicht jeder Bernstein wirkt! Zur Zeckenabwehr eignet sich nur unbearbeiteter Rohbernstein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass der Vierbeiner ständigen Körperkontakt mit dem Stein haben sollte. Sprich, die Kette darf nur für einen kurzen Zeitraum abgenommen werden.

Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass ätherische Öle wahre Wunder bewirken können. Als besonders wirkungsvoll haben sich Öle aus Thymian, Oregano, Zitrone, Wachholder, Myrrhe, Eukalyptus und Rosenholz erwiesen. Diese Öle enthalten nämlich Stoffe, die den Chitinpanzer der Zecken angreifen und austrocknen, sodass es abschreckend auf diese Parasiten wirkt. Damit die Wirkung der ätherischen Öle nicht nachlässt, ist es sinnvoll das Fell des Vierbeiners täglich mit einigen Tropfen des Öls einzuschmieren. Diese Prozedur gefällt den meisten Hunden sehr gut, da sie den Geruch zahlreicher ätherischer Öle, als besonders angenehm empfinden.

Ein weiteres Öl, das häufig gelobt wird, wenn es darum geht Zecken abzuwenden, ist das Kokosöl. Es scheint für alle Arten von Parasiten unattraktiv zu sein und schlägt diese schon bei geringen Mengen in die Flucht. Es ist jedoch auch hier ratsam den Hund täglich mit einer kleinen Menge an Kokosöl einzureiben, damit der Geruch ständig präsent ist und sich nicht verflüchtigt. Außerdem hat das Öl eine pflegende Wirkung und lässt das Fell des vierbeinigen Lieblings besonders schön glänzen.

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