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Die MERIAL Gesundheitswelt: Stark für alle Felle.

Hier findest Du alles rund um die Gesundheit, Fitness und das Wohlbefinden Deines Vierbeiners.
Wann und wogegen sollte Dein Hund geimpft werden? Was tun gegen Zecken und Flöhe?
Wie merkst Du, ob Dein Begleiter Schmerzen hat?

Zusätzlich erhältst Du in der Gesundheitswelt Tipps zu Hundesportarten, Urlaubsreisen und vielem mehr.

Schmerzen - Osteoarthritis

Osteoarthritis

Nicht immer zeigt ein Hund den Schmerz

Osteoarthritis ist eine chronische Gelenkerkrankung, die durch eine zunehmende Zerstörung und Verlust von Gelenkknorpel gekennzeichnet ist. Sie ist die Folge vorausgegangener Gelenkschäden durch Verletzungen, Bänderrisse, Überlastung, Fehlstellungen usw. Sie verursacht Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit. Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto mehr ist die Lebensqualität des Hundes vermindert.

Hunde jeden Alters kann es treffen, bei über 5-jährigen steigt jedoch die Erkrankungsrate auf bis zu 20 Prozent an. Jedes Gelenk kann erkranken, bevorzugt jedoch Hüfte, Knie und Ellenbogen; oft mehrere Gelenke gleichzeitig.

Wie erkennst Du Osteoarthritis bei Deinem Hund?

Dein Hund kann je nach Schweregrad folgende Symptome zeigen:
  • verminderte Aktivität, allgemeine Abgeschlagenheit
  • weniger Hochspringen
  • Probleme beim Treppensteigen
  • steifer Gang
  • Hinterherhinken
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen, besonders morgens
  • Muskelschwund
  • Abwehrreaktionen beim Anfassen der betroffenen Gelenke
  • deutliche Lahmheit, Bewegungsunlust
  • Jaulen/Winseln
  • Knacken der Gelenke während der Bewegung

Frühzeitig Schmerzen behandeln!

Schmerzen treten immer auf, werden jedoch manchmal unterdrückt: der Hund kann sie nicht mitteilen und überspielt sie. Eine frühzeitige Schmerzbekämpfung ist wichtig, da die Schmerzen sonst immer stärker werden. Bleiben Schmerzen unbehandelt, steigert sich oft die Schmerzempfindlichkeit. Folge sind u. a. Herz-Kreislauf- und Atemstörungen. Manchmal zeigt sich auch aggressives Verhalten, z. B. beim Anfassen der schmerzhaften Gelenke.

Ziel der Osteoarthritis-Behandlung ist es, die Beweglichkeit und Lebensqualität des Hundes wieder herzustellen oder zu verbessern. Hierzu müssen verschiedene Maßnahmen kombiniert werden. Manchmal ist ein operativer Eingriff unerlässlich.

Zur Schmerzkontrolle und Entzündungshemmung werden sogenannte nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAIDs) eingesetzt. Diese Medikamente erhöhen die Lebensqualität Deines Tieres, denn der Hund bekommt wieder mehr Bewegungsfreude. Da oft eine Dauertherapie angezeigt ist, müssen die Medikamente nicht nur gut wirksam, sondern auch im Langzeiteinsatz gut verträglich sein. Diese Forderung erfüllt als moderner Wirkstoff z.B. Firocoxib.

Auf Ernährung und Bewegung achten

Übergewicht verstärkt die Osteoarthritis-Probleme. Schon gesunde Gelenke, Bänder und Knorpel werden belastet, erst recht verschlimmern sich bestehende Gelenkschäden durch Übergewicht. Im Fall des Falles ist daher Abnehmen angesagt.Angemessene Ernährung hilft, das Idealgewicht Deines Hundes zu (er)halten:
  • weniger fettreiches Futter – es gibt spezielle Diätnahrung - auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag verteilen
  • Leckerbissen, Snacks und Belohnungen einschränken
Gelenke können versteifen, wenn sie nicht regelmäßig bewegt werden. Es entsteht ein Teufelskreis, denn der Hund wird dadurch noch weniger aktiv. Wohldosierte Bewegungsaktivität ist daher eine wichtige Maßnahme. Sie hilft
  • Übergewicht vorzubeugen und die Muskelmasse zu erhalten
  • Kraft und Ausdauer zu verbessern
  • die freie Beweglichkeit von Gelenken und Muskeln zu fördern.
Ausgänge an der Leine sind als kontrolliertes Bewegungstraining am besten geeignet. Schon geringe Bewegung kann nützlich sein. Je nach Kondition des Hundes sind mehrere leichtere Spaziergänge besser als kurze Aktionen mit hohem Krafteinsatz. Eine spezielle Nahrungsergänzung mit Substanzen zum Knorpelaufbau sind weitere unterstützende Maßnahmen. Zusätzlich können auch Einrichtungen zur Physiotherapie für Tiere (Massagen, Unterwasserlaufbänder usw.) genutzt werden.
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