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Die MERIAL Gesundheitswelt

Die MERIAL Gesundheitswelt: Stark für alle Felle.

Hier findest Du alles rund um die Gesundheit, Fitness und das Wohlbefinden Deines Vierbeiners.
Wann und wogegen sollte Dein Hund geimpft werden? Was tun gegen Zecken und Flöhe?
Wie merkst Du, ob Dein Begleiter Schmerzen hat?

Zusätzlich erhältst Du in der Gesundheitswelt Tipps zu Hundesportarten, Urlaubsreisen und vielem mehr.

Schmerzen - Gelenk-Tipps

Gelenk-Tipps
Die folgenden Tipps können helfen, dem betroffenen Hund Schmerzen zu ersparen und dem Fortschreiten der Erkrankung entgegenzuwirken.

Was ist richtig und was falsch?

Gewichtskontrolle und angepasstes Ernährungsprogramm für den Hund?

Richtig!
Es ist zwar noch nicht geklärt, ob Fettleibigkeit eine direkte Ursache für Osteoarthritis sein kann, unbestritten trägt sie jedoch dazu bei. Gelenkprobleme verstärken sich umso mehr, je größer das Übergewicht ist. Ein Gelenk, das nicht mehr richtig funktioniert, wird durch zu hohes Gewicht zusätzlich belastet, weitere Schmerzen und Gelenkverschleiß sind die Folge. Deshalb ist es wichtig, dass Dein Hund sein Idealgewicht behält.

Die richtige Ernährung des Junghundes kann helfen, Erkrankungen des Bewegungsapparates vorzubeugen und das Risiko einer Osteoarthritis zu verringern. Junghunde sollten nicht überfüttert und nicht mit Calcium und Eiweiß überversorgt werden. Kleinere Portionen eines fettarmen Futters und Verzicht auf „Extras“ erleichtern es, die Nahrungsaufnahme zu überwachen und einer zu starken Gewichtszunahme vorzubeugen.

Bewegungsverbot für den Hund, um weitere Gelenkschäden zu vermeiden?

Falsch!
Mäßige, kontrollierte körperliche Aktivität hilft dem Hund, der unter Osteoarthritis leidet, denn sie wirkt gegen Fettansatz und Muskelschwund und verbessert die Beweglichkeit (Kraft und Ausdauer).
Ohne regelmäßige Bewegung versteifen die Gelenke, und der Hund wird zunehmend träger. Auch der kranke Hund braucht also täglich Auslauf an der Leine, eventuell auch intensivere Bewegung. Dabei gilt: nicht überbelasten! Häufige, kürzere Spaziergänge sind besser als wenige, energiegeladene Aktionen.

Schwimmtherapie probieren?

Richtig!
Schwimmtherapie wird als unterstützende Maßnahme zur Behandlung des osteoarthritischen Hundes immer beliebter. Es gibt hierfür spezielle Trainingsbecken, die ein sicheres, kontrolliertes Schwimmen ermöglichen. Schwimmen hilft generell, Muskelmasse aufzubauen, die die Gelenke unterstützt. Es ist eine wenig belastende Übung, die den Gelenkschmerz nicht verschlimmert.

Tierärztlichen Rat suchen, ob eine medikamentöse Therapie angezeigt ist?

Richtig!
Unbehandelte Schmerzen erhöhen die Schmerzempfindlichkeit und ziehen Störungen seitens des Herz-Kreislaufsystems, der Atemwege, des Magen-Darmtraktes und der Nieren nach sich. Auch Gewichtsverluste, Aggressivität und Selbstverletzung sind mögliche Folgen andauernder Schmerzen.

Die medikamentöse Behandlung der Osteoarthritis zielt darauf ab, Schmerzen zu verringern und die Beweglichkeit des Hundes bestmöglich wieder herzustellen, um seine Lebensqualität zu verbessern. Wie bei uns Menschen auch ist es heute allgemein üblich, so genannte nicht-steroidale Antiphlogistika einzusetzen, um dies zu erreichen. Sie verringern die Bildung von körpereigenen Stoffen, die an der Entstehung von Schmerz und Entzündung beteiligt sind. Es ist wichtig, mit der Arzneimitteltherapie (z.B. mit dem selektiven COX-2-Hemmer von MERIAL) frühzeitig zu beginnen, um stärkeren Schmerzzuständen vorzubeugen und ein Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.

Entzündungshemmende Medikamente absetzen, sobald eine leichte Besserung der Beweglichkeit sichtbar wird?

Falsch!
Die Langzeittherapie hat Vorteile gegenüber der so genannten zyklischen Behandlung (mit Unterbrechungen zwischen den Krankheitsschüben). Da es sich bei der Osteoarthritis um einen fortschreitenden, degenerativen Prozess handelt, hilft die Dauertherapie, Rückfällen vorzubeugen. Für die neue Wirkstoffklasse der selektiven COX-2-Hemmer wurde gezeigt, dass durch Langzeitanwendung eine kontinuierliche Verbesserung erzielt wird. Du solltest daher sicher stellen, dass das von Deiner Tierärztin/Deinem Tierarzt vorgegebene Behandlungsschema eingehalten wird.
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