Wie finde ich den richtigen Zweithund

Lunahdl
  • Halbstarker
Beiträge: 532
Ich weiß das hier sehr erfahrene Hundehalter sind, die auch mehrere Hunde haben und schon viele viele Jahre Hundehalter sind. Deshalb erhoffe ich mir hier Einschätzungen, Empfehlungen, ein wenig Aufklärung.
Also in 2 Jahren wollen wir uns einen zweiten Hund zu uns holen. Unsere Labrador Retriever Hündin ist 5 Jahre und wird dann also 7 Jahre alt sein. Die Kostensache ist geregelt. Ich spare schon eine ganze Weile und habe ja noch 2 Jahre zum Sparen. Die Zeitsache ist ebenfalls geklärt, meine Mum geht in Rente und hat den ganzen Tag Zeit bis ich eben von der Arbeit komme. Platzsache auch in Ordnung, 1000qm großer Garten und großes Haus. Meine Hündin ist sozialisiert wir gehen seit Welpenalter in die Hundeschule und das Grundegehorsam ist natürlich da. Dazu Hundetricks, Hundesport etc.
Wir sind sehr zufrieden mit ihr, es gibt zwar immer noch etwas zum perfektionieren, aber meine Ziele habe ich mit ihr erreicht. Der zweite Hund sollte ein kleinerer Hund wie sie sein. Wegen dem an der Leine halten. Es würde jedes Alter des Zweithundes für uns in Frage kommen. Für meine Hündin bin ich mir nicht sicher. Ein älterer Hund könnte ihren Platz streitig machen? Und nicht mehr in der Lage sein mit ihr rumzutollen, fände ich nicht so gut. Gleichalt, ist auch so eine Rangordnungssache oder? Ein Welpe würde vll am einfachsten sein, auch in der Frage weiblich oder männlich. Sie versteht sich mit allen Rüden, mit Hündinnen an der Leine nur nicht, wenn die andere Hündin sie anpöbelt, pöbelt sie manchmal zurück. Sie ist kastriert, würde ich einen Rüden nehmen dann auch kastrieren? Beim Rüden als Zweithund habe ich gehört er könnte seine Hündin evtl vor anderen Rüden beschützen wollen?! Dann würde ja der Rüde sich nicht mehr mit Rüden so gut vertragen, wobei meine Hündin sich besser mit Rüden versteht. Also doch lieber Hündin? Finde es schon sehr schwierig. Und wenn Hündin natürlich auch kastriert gell. Würde mit beiden auch weiter in die Hundeschule gehen. Der Zweithund sollte aus dem Tierheim oder Tierschutz sein. Bei jungen Hunden klärt meine erst die Rangordnung und hat erst keine Lust zum spielen. Und nach kurzer Zeit spielt sie doch selber wie ein junger Hund. Ist das normal, schon oder? Bei älteren Hunden findet sie schnell raus, wenn der jenige nicht spielen oder ganz in Ruhe gelassen werden möchte und aktzeptiert das auch.
Danke im Voraus!
VG
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silvie86
  • Moderator
Beiträge: 1476
+ 4
du schreibst, dass du den zweithund aus dem tierheim/tierschutz holen möchtest?! finde ich gut, sogar richtig klasse.
ich würde dann auch meinen, dass du einfach deinen hund entscheiden lassen solltest, wer ihr am ehesten zusagt... geh, wenn die zeit für den zweiten deiner meinung nach reif ist, einfach mal mit dem ein oder anderen hund spazieren(natürlich mit deinem esthund) und du wirst dann schnell merken, mit wem sie sich versteht und mit wem nicht.
ich finde es wirklich wichtig, dass man seinen erstenhund an der entscheidung teilhaben lässt-von daher würde ich auch nie sagen, dass du zum beispiel einen jüngeren rüden zu ihr setzen solltest. das ist so unterschiedlich, da kann man nicht pauschal urteilen.
du kennst doch deine hündin und da wirst du doch auch merken mit welchem partner sie sich wohlfühlt und mit welchem nicht.
da musst du wirklich probieren.

ich wünsch dir ganz viel erfolg dabei!
Die Liebe zum Hund ist des Menschens Sehnsucht nach dem Paradies.
Lunahdl
  • Halbstarker
Beiträge: 532
Ja stimmt, hört sich logisch an. Werde ich machen. Ist auch eigentlich am einfachsten, den Hund entscheiden zu lassen, dann kann doch auch fast nix mehr schief gehen, hoff ich. Mei warum denkt man/ich/wir erst so kompliziert *g*
Dankeschön für deine Antwort!
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Kathi2312
  • Forenwelpe
Beiträge: 28
+ 1
Hallo!

Ich berichte mal wie ich das gehandhabt habe ,bevor ich meinen Zwerg dazugeholt habe, abgesehen von Kosten, Platz etc.
Zuerst habe ich mir genau wie du Gedanken gemacht, welche Rasse oder welcher Mischling zu uns passen könnte und von vornherein ausgeschlossen, dass es ein Hund aus dem Tierschutz sein sollte...stop...bevor jetzt jemand Sturm läuft...mein erster ist ausm Tierschutz und ihn so weit erzogen zu bekommen, dass ich mich auf ihn verlassen kann hat enorm lange gedauert und war sehr kostenintensiv(Hundeschule,Einzelstunden etc., war mir von vornherein klar und hat mir auch nix ausgemacht,aber bei einem Zweithund kam es für mich zur Zeit nicht in Frage,da es natürlich auch eine starke Geduldsprobe ist und mein Ersthund nicht auf Grund eventueller Ängste des Zweiten zurückfallen sollte), da er auch viele Unsicherheiten aufwies v.a. Männern gegenüber, heute ist er ein super toller Hund, war er vorher natürlich auch schon.Wenn du also einen Hund aus dem Tierschutz, v.a. aus dem Ausland ein schönes neues Heim geben willst musst du dir darüber im klaren sein, dass durchaus sehr intensive Arbeit auf dich zukommen könnte, muss nicht, kann aber, kenne auch Hunde die folgen seit dem ersten Tag lammfromm.
Des Weiteren habe ich mich von vornherein für einen Rüden entschieden,weiss nich warum, habe eher den Hang zu Rüden als zu Hündinnen, ist bei meinem aber auch vollkommen egal, da er sich mit allem versteht und auch alles ins Haus lässt.
Ein weiterer wichitger Aspekt für mich war, dass der ZWeithund auf jeden Fall kleiner sein sollte als der erste, da mein Größerer überhaupt nicht dominant ist oder sich auf lange auseinandersetzungen einlässt,wenn es darum geht zum Beispiel seinen Knochen zu behalten, er gibt alles ab, daher wollte ich keinen Zweiten , der ihn allein von der Größe her unterbuttern könnte.
Als ich letztendlich auf einen Hund gestoßen bin, nach langem umschauen, habe ich die Bedingung genküpft ,wenn ich mir den Hund angucken komme, möchte ich den Luca mitbringen,ihn mit aussuchen lassen, die Welpen waren auch schon ein bisschen älter und geimpft ,somit hätte da nichts gegensprechen dürfen.
Als dies Seitens der Besitzer bejaht wurde, habe ich mir meinen Hund geschnappt und bin dahin gefahren, es waren noch zwei Welpen ohne zu Hause und beides kleine Männlein, wir haben die drei dann miteinander laufen lassen ,sich begutachten lassen und es stellte sich ziemlich schnell heraus ,zu welchen der Zwerge er sich eher hingezogen fühlte(zu dem Kleinen frechen mit dem dicken Hintern), war auch meine Wahl, aber ich wollte v.a.,dass die beiden Harmonieren und das tun sie Heute auch super, wobei ´nun eher der kleine das Sagen hat
Ich würde es immer wieder so machen.....und auf keinen Fall meinem Hund eine Welpen einfach vorsetzen.
Hoffe es nützt dir ein bisschen was!
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9119
+ 4
Geht einfach in ein Tierheim Eurer Wahl,nehmt Eure Hündin mit und testet beim Probegassi wie sie sich verstehen.Wenn ein Hund allen zusagt..... Bingo,Wahl entschieden.
Ich finde das recht problemlos !
Kastrieren ? Warum ? Die Hündin ist doch kastriert.
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Piggeldy
  • Begleithund
Beiträge: 1441
+ 1
Über das Alter, Größe etc... würd ich mir jetzt nicht soo viele Gedanken machen.
Am Wichtigsten ist, daß die Chemie stimmt.

Rüden kastrieren (nee Tomstep, sie meine wohl nicht wg. "Unfall"-Welpen)??
Kann man eh erst entscheiden, wenn man den Charakter des jeweiligen Zweithundes kennt.
Nicht jeder Rüde beschützt "seine" Hündin, kann passieren, muß aber nicht, wenn es ein schüchternes, kleines, defensives Rüdenkerlchen wird, würd ich ihn nicht kastrieren lassen.
Erst mal abwarten, ob er bereit sein wird, Frau und Revier mit anderen Jungs zu teilen.
Hunde sind bodenständig, der Mensch ist abgehoben (Michael Grewe)
Lunahdl
  • Halbstarker
Beiträge: 532
Eigentlich sind die meisten Hunden vom Tierschutz oder Tierheim schon kastriert. Bei unserer Hündin war es so, dass die halben Nachbarschaftsrüden die unkastriert waren, vom Gassi gehen oder von Zuhause abgehauen sind und vor unserer Tür standen. Die ich dann regelmäßig nach Hause bringen musste. Vor allem wollte und werde keinen Nachwuchs haben wollen. Genauso beim Gassi gehen fand ich es schwierig Rüden davon abzuhalten, meine Hündin zu begatten. Vor allem bei so Kolossen die locker doppelt so groß und schwer waren wie meine Hündin. Sie hat sich zwar auch immer gewehrt, lag aber auch schon mal platt unter so einem großen und er war nicht runterzubekommen. Die Halter hatten oft auch fast keinen Einfluss mehr auf ihre Rüden. Neija und in die Hundeschulen darf man natürlich auch nicht mit einer läufigen Hündin, auch nicht davor und danach solange sie eben noch riecht. Das war bei meiner dann insgesamt auch schon mal ein Zeitraum von 3 Monaten. Beim Rüden gut, da denke ich wäre es einfacher. Nur ich hätte Angst, das mir meiner dann auch zu läufigen Hündinnen abhaut und ihm auf dem Weg dorthin etwas passiert. Wobei ich von meinem Grundgefühl eher gegen Kastrationen bin, besser gesagt war. Da nehme ich dem Hund halt etwas irgendwie. Wie gesagt normalerweise sind die Hunde aus dem Tierheim sowieso schon alle kastriert. Danke für eure Anworten und erfahrungen. Hat mir geholfen.
Also in 2 Jahren melde ich mich zu diesem Thema nochmal und erzähle dann welchen Partner sich meine Hündin dann rausgesucht hat
PitaPata Dog tickers

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tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9119
+ 1
Meine Leni aus dem Tierheim Osnabrück ist und wird nicht kastriert.Auch Hunde haben ein Recht auf Unversehrtheit finde ich !
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Sy Mehl
  • Begleithund
Beiträge: 1691
+ 2
Das Thema lautet ja: " Wie finde ich den RICHTIGEN Hund?". - Leider sträuben sich mir allein bei dieser Fragestellung schon alle "Nackenhaare" - .. - Vermutlich ist die Frage gar nicht so gemeint. Aber durch ewiges Formulieren solcher Bewertungen von Richtig oder Falsch wird auch so eine Frage mit der Zeit zur Selbstverständlichkeit und sie wird als Fakt von Lesern kritiklos angenommen.
Das aber geht nicht, denn es gibt definitiv keine "richtigen" oder "falschen" Lebewesen,..auch wenn uns die Humanmedizin so etwas vormachen möchte.( s. Klone und aktuell: künstliche Erzeugung eines Kindes, um das bereits vorhandene therapieren zu können).
Ich wünsche mir mehr Vorsicht in der Formulierung, damit sich da eben nichts einschleichen kann, was die Mehrheit ( hoffentlich?) nicht beabsichtigt: das getunte, gestylte, perfekt produzierte konsumierbare Lebewesen. - Nö, das bitte nicht!
Jedes Lebewesen ist ein Individuum. NIEMAND kann ein Lebewesen BESITZEN.

Sy Me
Zuletzt geändert am 09.07.2010 00:03 Uhr
Lunahdl
  • Halbstarker
Beiträge: 532
Stimmt, meine Überschrift ist wirklich schlecht gewählt. Kann ich die jetzt noch ändern und wenn ja wie?
Vll hätte ich schreiben sollen, wie finde ich den "passenden" Partner für meine Hündin? Oder so ähnlich?!
PitaPata Dog tickers

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