Weiterbildung

meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
hat von euch jemand eine idee wie man sich weiterbilden kann?

ich spiele ab und an mit dem gedanken einen lehrgang für hundetrainer zu absolvieren.
aber: ich habe nicht vor dass hauptberuflich zu machen. deswegen fällt für mich eigentlich auch alles weg was wirklich mit mühe (büffeln lernen, examen) und kohle (wahnsinn was das alles kostet!) zu tun hat.
stattdessen sollte sowas wirklich auf einer fun basis ablaufen, und durch learning by doing und mit jemand der wirklich ahnung hat und natürlich in der praxis. theorie kann man ja selber lernen.

gibt es sowas?
es gibt ja kurse durch die ihk, aber selbst das kostet ja schon gewaltig und sind sowei ich das lesen kann nur mit bestimmten betrieben gültig, von denen keiner in meiner nähe ist. am liebsten hätt ich bock mal nen kurz beim rütter zu absolvieren, aber himmel, das kostet ja über 10.000 EUR....
auf so simple sitz platz komm her kurse hab ich keine lust, sondern wirklich mal eher jemand über die schulter schauen bei problemfällen.

hab eine huschu entdeckt die zb. ne woche praktika anbietet, kostet aber auch schon 500 EUR ohne übernachtung.
aber sowas in der art könn ich mir vorstellen.

hab schon überlegt unsere trainerin im ort mal anzuhauen, leider gefällt mir deren trainingsmethoden nicht, auf der anderen seite ist es ja auch lernen sich etwas anzuschauen was einem nicht gefällt und sich eine meinung dazu aufzubauen.

hat sonst noch jemand tipps/ adressen/ etc?
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Gast
+ 1
Hallo meerestaucher,
fang doch mal einfach an, und lies mal die diverssen Bücher über Trainiingsmethoden, weiter z.B. Wölfisch für Huundehalter um z.B. Vergleiche zwischen Hund und Wolf zu haben. Verhaltensforschung bei Hunden usw. dann haast du vorab schon mal eine Menge theoretisches Wissen. Wenn du gleichzeitig einem Verein beitritts und es gut läuft kannst du da dann auch deinen Trainer machen. Ich weiß allerdings nicht, ob das dann nur Einzeltrainer für z.B.Agillity oder VPG oder ein Gesamttrainer ist. Hak doch mal nach.
LG, Alidasy mit Banditen
Ilko 1
  • Forenwelpe
Beiträge: 94
Hi,

schaue Dir die Arbeit in verschiedenen Hundeschulen, -plätzen, -vereinen, -seminaren usw. an.

Vielleicht findest Du den Weg für ein eigenes Mensch-Hundkonzept. - Nachahmen irgendwelcher Konifären macht nicht wirkich Sinn!

Selten findet man alles "vor der eigenen Haustür". Somit ist diese "Bildung" recht kostspielig.

Viel Glück bei Deiner Suche
wünschen
Angelika & Vierbeiner
"Wer immer gesagt hat, man könne Glück nicht kaufen .... hat vergessen, dass es Hundebabies gibt." Gene Hill
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
Gelesen hab ich schon relativ viel, mich würde total die praxis interessieren.
hab mir schon überlegt wieder mal in der offenen stunde unserer huschu mitzulaufen, obwohl ich wie gesagt deren stil nicht so toll finde. würde das auch ohne meinen hund machen, weil mich ja wie gesagt interessiert wie die trainerin mit den anderen hunden so agiert und bei deren problemen macht. ist aber leider nur so ne sitz, platz, durch-den-ort-latsch stunde, denke mal größere probleme behandelt die in einzelstunden. das problem ist dass ich nicht wirklch mobil bin, sonst würd ich mich hier wirklich mal wie vorgeschlagen quer durch sämtliche kursangebote durchschnuppern (ich denke mal da kann man bestimmt auch mal nach ner kostenlosen probestunde fragen, ohne hund, aber um meinen gehts hier ja auch nicht sondern ich will ja nur mäuschen spielen was es da draussen alles für ansätze gibt...) oder eben dann wirklich mal ein paarmal dort hin gehen, dann woanders hin.
ja, diese bildung ist echt kostspielig. wahnsinn. hab mal gegooglet und es gibt es einige huschus die so praktikas anbieten, das würde mich echt interessieren, manche gibts hab ich grad gefunden auch schon ab 200 EUR die woche...geht eigentlich... die wirklichen ausbildungen sind dann eh völlig aus der welt, vor allem weil ich auch gerne jemand bin der was anfängt und dann mittendrin keine lust mehr hat das risiko ist mir zu groß.

was denkt ihr übrigens: sind die meisten trainer da draussen leute die das auch mit teurem kurs gelernt haben oder eher leute die es sich selber beigebracht haben?

hier rennen ja immer irgendwie diverse trainer rum. keiner zeichnet sich durch besonderes fingerspitzengefühl aus, sondern ich denke so oft: das könnt ich auch. frag mich woher die ihr wissen so hergenommen haben und ob die alle so nen ar...teuren kurs belegt haben?
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Zuletzt geändert am 09.06.2014 17:39 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9114
ich denke die meisten sog. Trainer haben auch learning by doing gemacht und gelernt sich gut darzustellen (also zu verkaufen) und einige "Jünger/innen" um sich geschart und ..... Bingo . Ceasar Milan,u.s.w. wie sie auch alle heißen.Irgend Jemand findet man immer bei dem nahezu alles funktioniert und die/der dann überall Werbung macht und ratzfatz ist man Hundeflüsterer,Hundepapst,Hunde.... .
Ich würde es so machen wie Du es schon beschrieben hast.Lesen und lernen und dann in einem z.B. Hundeverein , o.ä. Praxis trainieren und das herausziehen was für Dich und Deine selbst entwickelte Lern-/Lehrtheorie passt.
Also so in etwa zumindest
Wirklich Hundepsychologie und dergleichen zu studieren sprengt vermutlich jeden Rahmen (?)
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Zuletzt geändert am 09.06.2014 17:52 Uhr
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
+ 1
also stichwort hundepsychologie: das find ich eigentlich echt am interessantesten.
ich hätte jetzt keine lust auf so kurse wie: jetzt lernen wir mal alle sitz machen. fein. und dann platz. fein.


aber das scheitert wirklich daran: i mog net mehr lernen.... ich hätte keinen nerv mich jeden abend mit büchern zu beschäftigen..und keine zeit.....und keine lust....

ich glaub am besten geeignet wäre wirklich so ne art praktikum. so um herauszufinden ob man dann dort blut leckt für mehr oder sagt: oh gott. bloss weg hier wo einer einem quasi alles vorkaut, und man zuschauen kann.

mit dem sich profilieren: absolut richtig! ich hab in der einen stunde huschu bei uns wirklich eines gelernt: egal was man für nen müll verzapft, man muss es nur überzeugend genug darstellen.
ich glaub da müsst ich erst mal nen kurs in marketing und rhetorik machen

aber so wies ausschaut braucht man da echt ein auto dafür, die meisten die sowas anbieten hocken echt in der pampa...
dachte vielleicht gibt es eine huschu mit eingebauter ferienwohnung für interessierte...(wäre auch mal ne geschäftsidee...)

Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20328
Die Geschäftsidee gibt es schon. Zumindest bieten bei mir in der Gegend mehrere Hundeschulen Ferienkurse an. Wenn du aber Zweifel an der Dauer deines Interesses hast, würde ich es doch erstmal mit Wochenendworkshops versuchen. Ich habe zwar keine Vorstellung vom Angebot im süddeutschen Raum, aber bei uns werden sie zu verschiedenen Themen mit oder ohne eigenen Hund angeboten, und das wird bei euch wahrscheinlich nicht anders sein.
Mir fallen spontan Dinge wie Leinenaggression und Jagdverhalten, Ursachen von Problemverhalten, aber auch Seminare über Hundekommunikation, Beschwichtigungssignale, Hundepsychologie und -physiologie ein. Sie finden oft in Gaststätten oder Seminargebäuden statt, bei denen auch die Übernachtung organisiert ist.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
Ilko 1
  • Forenwelpe
Beiträge: 94
+ 3
Hi,

ganz ehrkich bei so wenig Motivation laß die Finger davon.

Du schreibst unendlich viel. Das meiste sind Negativierungen. Keine Ansätze von irgendwelchen Konzepten oder Richtungen.
Aber was Du alles nicht willst, dass füllt Zeilen.

Namen wie Hundeprofi, -flüsterer, -ausbilder o.ä. sind keine anerkannten Berufe, sondern selbsternannte Titel.

Wer wirklich gut sein will, fängt ganz unten an:
- Theorie der Caniden-Verhaltensbiologie.
- Praktische und theoretische Spezialisierung auf Hunde-Verhaltensbiologie,
- Wiissen zum Lernverhalten und -ansprüchen der einzelnen Hunderassen aneignen.
- Therorie und Praxis der verschiedenen Erziehungs- und Ausbildungsformen absolviern.
- Entscheidung zur Methode, die den eigenen Ansichten und Ansprüchen nahe kommt treffen.
- Wenn man Mensch-Hund-Teams ausbilden will, sollte man sich in der menschlichen Psychologie ein wenig auskennen.
- Will man Hunde ausbilden, um Geld zu verdienen - braucht man kaufmännsiche Wissen.

Hut ab, wer diesen langen Weg geht. Aber am Ende ist er ein FACHMANN/ -FRAU!

Viel Spaß dabei
wünschen
Angelika & Gruppe
"Wer immer gesagt hat, man könne Glück nicht kaufen .... hat vergessen, dass es Hundebabies gibt." Gene Hill
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
richtig! deshalb schreib ich ja oben: es soll wirklich fun basiert sein.
hab mich da oben wohl falsch ausgdrückt. ich will das nicht hauptberuflich machen, sondern überhaupt nicht beruflich, also weder haupt, noch halbhaupt noch überhaupt. das wissen soll also rein für mich sein, einfach aus spass an der freud. ich will auch kein examen ablegen oder so. ist wirklich rein interessehalber.

wenn ich jetzt sagen würde: ich möchte hundetrainer werden, dann müsste ich das natürlich ganz anders angehen. da hab ich aber wirklcih weder motivation noch ausdauer noch zeit dafür. ich will am ende auch keine urkunde, keinen titel oder sonstwas.
es soll wirklich ganz einfach ab und an die möglichkeit sein mal über seinen eigenen tellerrand zu schauen, ohne ein besonderes ziel im augen zu habe, bzw. überhaupt mal an die sache ranschnuppern, und das auch möglichst in der praxis, weil ich oft mit der theorie nix anfangen kann, da hab ich dann nicht so die geduld dazu.

so wochenendseminare wären natürlich auch was, aber ich glaub das wäre mir dann wieder zu theoretisch und relativ teuer?
muss zugeben, ich wäre da wirklcih etwas geizig, weil ich da das geld lieber in was anderes für die hundis direkt investieren würde (nen schönen urlaub oder so).

ich glaub das beste wären für den anfang vielleicht wirklich mal ein paar offene stunden ohne zwang und verpflichtung, vielleicht wird es ja auch in der nächsten zeit mal was mit nem fahrbaren untersatz, das würde das ganze natürlich auch erleichtern, hab mal geschaut, in der näheren umgebung gibt es tatsächlich noch ein paar huschus, nur sind die leider ohne auto zu weit weg.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
benchen
  • Begleithund
Beiträge: 976
Rein theoretisch könnte ein Praktikum in einem Tierheim was sein. Wenn es Problemhunde gibt, dann da. Trainer hüpfen auch welche rum, da gibts was zu lernen. Könnte mir vorstellen, daß die ehrenamtlichen Gassigänger geschult werden und daß die was lernen dabei. Die haben ja ständig unterschiedliche Hunde mit den verschiedensten Meisen. Das ist Praxis pur. Man muß ja nicht über einen wie meinem Kerl stolpern, der für alles Abrichten stumm und stur blind und taub ist.
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