was soll das denn bitte?

Chiba
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Beiträge: 15
+ 1
hab das auf bz-berlin.de gesehen.( weiss nicht wie man seiten verlinkt, sorry, hab den text dann einfach reinkopiert ) wird auf der seite bei aktuell unten rechts manchmal eingeblendet.

die grünen haben langeweile, mit sicherheit, hauptsache vor den wahlen noch mal schön auffallen. was denkt ihr?
irgendwie hören sich die verbote auch komisch an,kann mir nicht helfen, besonders 2und 3 ich hau mich weg

auf jeden fall in den artikel steht:


Grüne erfinden acht neue Verbote für Hundehalter

Die Grünen sind die Partei der Volkserziehung. Sie lieben Verbote und artige Bürger, die sich an diese Verbote halten. Vergangene Woche kamen sie in Prenzlauer Berg mit der Idee heraus, einen ganzen Kiez vom Auto zu befreien. Jetzt haben sie ein Gesetz vorbereitet, das auf zwölf DIN-A4-Seiten acht neue Verbote für Hundehalter enthält. Es soll am 22. Mai ins Abgeordnetenhaus eingebracht werden.

Und das sind die Hunde-Verbote der Grünen:

1. Es ist verboten, einen Hund ohne Führerschein zu führen, egal welcher Rasse der Hund angehört, ob man ihn an der Leine führt oder nicht und wie lange man schon im Besitz des Hundes ist (§ 4,1).

2. Es ist verboten, den Führerschein zu Hause zu lassen, wenn man mit dem Hund ausgeht (§ 4,1).

3. Es ist verboten, die Hundeprüfung bei einer Hundeschule abzulegen, die nicht von der zentralen "Hundeprüfstelle" erfasst ist. Die Hundeprüfstelle wäre ein neues Amt, das es noch nicht gibt (§ 2,3).

4. Es ist verboten, einen Hund zu erwerben, ohne vorher die Hundeprüfung abgelegt zu haben (§ 4,1).

5. Es ist verboten, einen Hund ohne elektronisches Kennzeichen (Transponder) zu halten (§ 3,1).

6. Es ist verboten, einen Hund zu halten, ohne dass dessen Daten aus dem Transponder in einem zentralen Register des Senats gespeichert sind (§ 3,2).

7. Wer unter 18 Jahre alt ist, darf überhaupt keinen Hund führen (§ 4,8,4-5).

8. Es ist verboten, einen "großen Hund" zu führen, ohne dass er der Hundeprüfstelle zur Kontrolle vorgeführt wurde (§ 15). Welcher Hund als "großer Hund" gilt, definiert das Gesetz nicht. Verantwortlich für die Verbote zeichnen die grüne Tierschützerin Claudia Hämmerling und die beiden Fraktionschefinnen Antje Kapek und Ramona Pop. Zur Begründung führen sie an, dass die meisten "Beißvorfälle" im "häuslichen Bereich" gezählt würden.

Überwiegend seien Kinder betroffen. Da helfe weder "Maulkorb- noch Leinenzwang", aber eben das "Fachwissen" der Hundehalter, das sie zwangsweise erwerben sollen. Aber warum soll "Fachwissen" helfen, wo "Maulkorb- und Leinenzwang" versagen? Wer mit seinem Hund Kinder in Gefahr bringt, der ist ohnehin nicht ganz zurechnungsfähig und wird auch mit Führerschein kein anständiger Mensch.



Der normale Hundebesitzer wiederum liebt sein Tier und kennt sich gut mit ihm aus und achtet darauf, dass es niemanden belästigt. Der braucht keine Zwangsschulung, der muss nicht erfasst und gegängelt und auch nicht ständig vom Staat überwacht werden. Die grünen Damen sollen ihr Gesetz stecken lassen. Wir brauchen es nicht.
christianeadler
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+ 1
Ich sehe jetzt nicht, was an dem Entwurf grossartig neu ist. Er ähnelt doch sehr dem geltenden Hundegesetz in Niedersachsen.
Besonders Paragraph 4 würde ich persönlich sehr begrüssen. Das könnte unüberlegte Spontankäufe eindämmen und damit die Tierheime etwas leerer machen. 5 und 6 sollten eigentlich selbstverständlich sein, es fehlt noch die Versicherungspflicht.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
Shibaherz
Beiträge: 21215
Soll die Prüfung denn ohne Hund abgelegt werden (4)? Bevor z. B. als Ersthund ein Welpe erworben wird?

@ Christiane: Die Versicherungspflicht ist doch bereits gesetzlich geregelt.

Ich hätte dann noch einen Vorschlag für einen Punkt 9: "Es ist dem Hund verboten, außerhalb des umfriedeten Grundstücks seines Halters sein Geschäft zu verrichten."





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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 13.05.2014 04:53 Uhr
christianeadler
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Beiträge: 20328
@Shibaherz

Ich wusste nicht, dass es in Berlin bereits eine Versicherungspflicht gibt. In NRW gilt sie z. B. wie der Sachkundenachweis nur für grosse Hunde. Der wird bei uns auch theoretisch, also ohne Hund, abgenommen.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
Catalou
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+ 1
Viele, wenn nicht gar die meisten Menschen, die sich einen Hund "anschaffen" wollen, haben nicht nur wenig Ahnung von einer
angemessenen und artgerechten Hundehaltung, sondern kennen die bereits bestehenden Tierhaltung/Tierschutzgesetze nicht.

Grundsätzlich befürworte ich fast alle gut durchdachten Vorschriften, weil dadurch so manches Tierleid wie zB. "Weihnachtshunde", Wegwerfhunde, wenn die Haltung zu anstrengend wird, etc. verhindert werden könnte. Wir jammern immer, dass die Politik in Sache Tierschutz tätig werden sollte und wenn sie es tut, passt es wieder auch nicht.
Naja - manche der von den Grünen vorgeschlagen Verbote sind schlicht gesagt Unsinn und änderungsbedürftig...
halunke
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Beiträge: 1222
Original von Chiba:>

Der normale Hundebesitzer wiederum liebt sein Tier und kennt sich gut mit ihm aus und achtet darauf, dass es niemanden belästigt. Der braucht keine Zwangsschulung, der muss nicht erfasst und gegängelt und auch nicht ständig vom Staat überwacht werden. Die grünen Damen sollen ihr Gesetz stecken lassen. Wir brauchen es nicht.

das kann ich so leider nicht bestätigen!
zunehmend fallen mir gerade hundehalter in unserer gesellschaft negativ auf...rücksichtnahme: Fehlanzeige, weder anderen haltern gegenüber noch nichthundehaltern.
ich will nicht schwarzmalen, und kenne natürlich auch eine menge sehr verantwortungsbewusste menschen, doch würde ich deine aussage so leider nicht unbedingt unterschreiben. das geht bei "ach der muss sich auch mal austoben dürfen" wenn ein hund aktiv wildert, oder der tut ja nix, wenn er ein nicht abrufbarer hund ander leute oder hunde belästigt, oder "der will doch nur spielen" wenn der hund besucher und bekannte körperlich maßregelt...und und und
in unserer gesellschaft herrscht ein unglaubliches fehlverständnis von hunden und ihren bedürfnissen, allerdings denke ich nicht dass solche gesetzesvorschläge, die offenkundig von nicht-hundemenschen geschrieben wurden viel daran ändern würden, denn wie so oft würde es ja eh nicht kontrolliert...wie auch?

ich habe slebst auch noch keine bessere idee wie man diesem fast schon grenzenlosen hundehaltungstrieb entgegenwirken könnte...ich hoffe, dass es sich wie so vieles im leben auch wieder einpendeln wird...
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
holy underdog
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+ 1
Hier nochmal die Links:

http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/gruene-erfinden-acht-neue-verbote-fuer-hundehalter-article1841148.html


http://www.bz-berlin.de/bezirk/lichtenberg/das-laute-gebell-ums-neue-hundegesetz-article1403173.html

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/amtlich-berlin-hat-ein-neues-hundegesetz-article1778306.html


http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/



Was noch fehlt, das wäre ein Bußgeld-Katalog - mit Punkte-Vergabe bei Verstössen - siehe Strassenverkehrsrecht !

@shibaherz

Dein Text: Ich hätte dann noch einen Vorschlag für einen Punkt 9: "Es ist dem Hund verboten, außerhalb des umfriedeten Grundstücks seines Halters sein Geschäft zu verrichten."

hihiiii....spuper Vorschlag -
- WIR STELLEN ALLE HUNDE UNTER "HAUS UND GRUND-ARREST"

ich hätte da noch n Zusatz zu Punkt 9:

Alle Hund-Haus-Grundbesitzer sind verpflichtet, ein Schild an ihrem "Wohnobjekt" anzubringen:
BETRETEN NUR AUF EIGENE GEFAHR !
Dieses Schild ist bei der jeweiligen Ordnungsbehörde zu beantragen - gebührenpflichtig...selbstverständlich !

NICHTHABEN VERBOTEN !!!!!!...Verstoss: Bußgeld bewährt...selbstverständlich !

Damit wären alle anderen Haltungs-Vorschriften hinfällig ! Ende


Du meine Güte - anstatt dass jedes Bundesland sich seine eigene Hundeverordnung zusammenfummelt - sollte mal endlich eine Hundeverordnung erarbeitet werden, die für ganz Deutschland gültig ist !
(Bei diesem Länder-HickHack blickt doch kein Hund mehr durch ! )

Tatsache ist, es muss eine Hundeverordnung geben, weil:

1. Es gibt Hundehalter, die ihre Hunde verantwortungsvoll führen (mit oder ohne Gesetz)

2. Es gibt Hundehalter, die von Verantwortung noch nie was gehört haben ! (denen ist, wenn überhaupt, dann nur per Gesetz beizukommen !)

Gruppe 2 scheint leider immer grösser zu werden - wenn man nur mal die Zunahme der zivilrechtlichen Streitereien vor Gericht betrachtet....
LG holy underdog
„Haben Tiere eine Seele und Gefühle“ kann nur fragen, wer über keines der beiden verfügt.
(Eugen Drewermann)
Zuletzt geändert am 13.05.2014 09:36 Uhr
Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2066
4. Es ist verboten, einen Hund zu erwerben, ohne vorher die Hundeprüfung abgelegt zu haben (§ 4,1).
-------

Mir scheint,dass sich dieser Punkt an die Führerscheinprüfung für KFZ orientiert. Erst Prüfung, dann Führerschein.
Allerdings gibt es bei der Führerscheinprüfung Fahrstunden mit dem Auto und jemand, der noch nie einen Hund hatte, ist praxisbezogen unerfahren.
Außerdem käme es auf den Inhalt dieser Hundeprüfung an.

Ein einheitliches Tiersschutzgesetzt wäre mehr als sinnvoll

OT: Wie wäre es mit einer "Elternprüfung", bevor man Eltern sei darf?
Wie war das mit "Big Brother (Staat) is watching you" ?
Zuletzt geändert am 13.05.2014 10:24 Uhr
rolfthiem
  • Forenwelpe
Beiträge: 1

Ironie Vor allen müssen dann viele Leute ihre Erfahrungen dartun, wie solches den Hund zu verklickern ist !

Original von Shibaherz:

Soll die Prüfung denn ohne Hund abgelegt werden (4)? Bevor z. B. als Ersthund ein Welpe erworben wird?

@ Christiane: Die Versicherungspflicht ist doch bereits gesetzlich geregelt.

Ich hätte dann noch einen Vorschlag für einen Punkt 9: "Es ist dem Hund verboten, außerhalb des umfriedeten Grundstücks seines Halters sein Geschäft zu verrichten."





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Chiba
  • Forenwelpe
Beiträge: 15
liebe halunke,
nur das kein missverstand auf kommt, das war schon verfasst von den artikel ist also nicht original von mir der text:
Der normale Hundebesitzer wiederum liebt sein Tier und kennt sich gut mit ihm aus und achtet darauf, dass es niemanden belästigt. Der braucht keine Zwangsschulung, der muss nicht erfasst und gegängelt und auch nicht ständig vom Staat überwacht werden. Die grünen Damen sollen ihr Gesetz stecken lassen. Wir brauchen es nicht.

sorry, wäre nicht passiert wenn ich gebacken bekommen hätte, die seite zu verlinken




aber alles schlecht finde ich auch nicht, keine frage, aber ich musste bei den 2. so lachen, musste da an ein auto denken. hätte aber auch kein problem damit und ne prüfung ablegen auch nicht.

aber allerdings bei,
hunde ab 18, weiss ich nicht was das heissen soll, sind damit alle hunde gemeint oder nur die großen? also weiss nicht ob ich das als gut finden soll, dann darfst du kein jugendhundesport mehr machen oder was ? bei uns ist ein kleines mädchen das mit ihrer oma ihr border colli agillity macht, finde so lernt sie schon früh ein hund zu führen, warum nicht?
oder gilt das nur in der stadt? muss man sich mal vorstellen, dann darfst du nicht mal mit 16 jahre in berlin zum tierarzt, darfst ja nicht bist keine 18 jahre, also muss der tierarzt wohl zu dir? wenn eltern grad arbeiten sind.

ach weiss ja auch nicht, sollen die grünen erst mal mit den neuen sachen durchkommen, kann man dann weiter schauen.
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