Was erwartet ihr von eurem Hund?

Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1390
Bislang hatten bei mir immer die Weiber die Hosen an

Es gab dann eine Änderung - unter den Hündinnen - wenn eine der Hündinnen kastriert wurde und/oder in ein best. Alter kamen. Dann mussten aber immer noch die Rüden kleine Brötchen backen

Männliche Kastraten können allerdings eher ein Verhalten wie eine Hündin haben, zumindest sich nicht das Verhalten der Hündinnen gefallen lassen - und dann kann es heftig zur Sache gehen.

ZITAT:
Nicht zuletzt ist ein friedliches Miteinander sehr stark davon abhängig wie der Mensch sich aufführt, d.h. ist der Mensch als letzte Instanz von allen Rudelmitgliedern anerkannt. ZITAT ENDE

Bislang ( ) bin ich anscheinend noch die letzte Instanz
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Stinktier1904
  • Forenwelpe
Beiträge: 188
Original von melwin:

Im Grunde ist die Antwort gar nicht so einfach, wie sie aussieht, weil Situationsbedingt. Ich versuchs trotzdem mal.



Original von Catalou:

Soll er/sie aufs Wort folgen? Oder darf er/sie auch einen eigenen Willen haben?


Klar dürfen sie auch einen eigenen Willen haben. Aber gibt es einen Befehl, dann muß er auch ausgeführt werden. Davon kann im Ernstfall ein Hunde- oder Menschenleben abhängen. Geht es aber nur darum meine Wünsche zu erfüllen, kann es schon mal passieren,dass es eine 2. Aufforderung (bei Melwin) gibt.Eine 3. gibt es nicht. Da gibt es Ärger und dass wissen sie auch und richten sich danach. Wie ernst die Lage ist merken sie am Tonfall.



Darf er/sie hundegerecht leben oder muss er/sie sich strikte einfügen und sich möglichst unauffällig verhalten?



Was ist "hundegerecht"? So weit es möglich ist, dürfen sie es. Selbstverständlich müssen sie sich aber trotzdem möglichst "unauffällig" verhalten. Ich wohne in der Stadt, in einem Mietshaus. Da geht es nicht anders, wenn man nicht strafrechtlich in Erscheinung treten möchte. Eine Ordnungsstrafe ist schnell verhängt und ein Halteverbot für Hunde auch. Es gibt Regeln, an die man sich bei der Hundehaltung halten muß. Man lebt mit seinem Hund ja nicht allein auf dieser Welt.




Muss er beschützen und wenn er/sie beschützt werden will, hat er/sie Pech gehabt?


Nein, sie müssen mich nicht beschützen. Zum beschützen bin ich da, denn ich bin der Chef in unserem gemischten Rudel.



Bellen gehört zur "Hundesprache", aber bitte nur dann, wenn HH es erlaubt?


Beim spielen draußen dürfen sie auch bellen , in der Wohnung aber nicht. Da dürfen sie höchstens mal kurz anschlagen, wenn es klingelt. Kläffen ist bei meinen Hunden aber nicht erlaubt.



Kurz gesagt: Wie viel Hund ist erträglich? Und ab wann ist dein Hund Partner- oder Kindersatz? Und verzichtest du eher auf einen hundekritischen Partner, als auf deinen Hund?


Wie viel Hund "erträglich" ist liegt in erster Linie am Umfeld und an der Erziehung des Hundes. Ein gut erzogener Hund passt eigentlich überall hin. Ein "unerzogenes, kleines Monster", das ständig kläfft oder wild um sich beißt, also nicht erzogen ist, paßt nicht in eine Mietswohnung. Ein unerzogener Hund wird schnell zur Gefahr für seine Umwelt. Gegenseitige Rücksichtnahme ist m.M.n. das A und O in der Hundehaltung. Der HH hat nicht nur Rechte, er hat auch Pflichten. Leider vergessen dass viele HH gern mal.
Meine Hunde sind für mich Partner und Freunde, kein Kinderersatz. Ein Hundefeindlicher Partner kam für mich nie in Frage. Die Frage " ich oder dein Hund" hatte sich damit auch erledigt. Mein ganzes Leben hat sich um den Hund gedreht. Da muss der Partner schon mitziehen, sonst geht es nicht.

Ich bin auf eure Meinung gespannt

Ich auch.
_____________________________________________________________________________________

Deinen Antworten kann ich nur zustimmen. Bei uns ist es auch nicht anders. Wir wohnen auch in der Stadt in einer Mietwohnung.
Habe meine Süße aus dem Tierheim, aber nach einer Woche Eingewöhnung bin ich mit ihr zur Hundeschule gegangen und habe die Familienbegleithundprüfung bestanden.
Mir persönlich ist es wichtig, dass ich mich auf meine Hündin verlassen kann ( und sie auf mich), da meine Schwester eine junge Tochter hat.
Meiner Nichte habe ich im Ruhigen erklärt, was sie beachten muss und was sie bei der Phoebe darf und was nicht. Sie hat mich verstanden und das klappt auch heute noch (auch wenn ich meine Nichte nicht oft sehen darf)!
Wir sind im Doppelpack gern unterwegs, ich kann meine Hündin aber auch alleine zu Hause lassen. Da kann klingeln wer will, sie kläfft da überhaupt nicht. Wenn jemand an der Balkontür pocht, dann gibt sie einen kurzen Laut von sich, was ich normal finde.
Ich tu viel mit meiner Hündin, denke mir immer wieder was Neues aus, was ich bastle, womit ich sie beschäftigen kann. Bin gerade dabei eine Hundehütte zu bauen, das macht mir Spaß...GLG. von uns an euch
Einen besseren Freund als einen Hund kann sich der Mensch nicht wünschen.
Hinter jedem verlausten Hund steckt mehr Ehrlichkeit, Liebe und Freundschaft
als hinter der sauberen Fassade mancher Menschen.
Zuletzt geändert am 18.05.2016 15:39 Uhr
Kostenlos anmelden
MY dogSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Gerade online