Was erwartet ihr von eurem Hund?

Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2056
Soll er/sie aufs Wort folgen? Oder darf er/sie auch einen eigenen Willen haben?
Darf er/sie hundegerecht leben oder muss er/sie sich strikte einfügen und sich möglichst unauffällig verhalten?
Muss er beschützen und wenn er/sie beschützt werden will, hat er/sie Pech gehabt?

Bellen gehört zur "Hundesprache", aber bitte nur dann, wenn HH es erlaubt?

Kurz gesagt: Wie viel Hund ist erträglich? Und ab wann ist dein Hund Partner- oder Kindersatz? Und verzichtest du eher auf einen hundekritischen Partner, als auf deinen Hund?

Ich bin auf eure Meinung gespannt
Ruedieltern
  • Halbstarker
Beiträge: 314
Original von Catalou:

Soll er/sie aufs Wort folgen? Oder darf er/sie auch einen eigenen Willen haben?
Darf er/sie hundegerecht leben oder muss er/sie sich strikte einfügen und sich möglichst unauffällig verhalten?
Muss er beschützen und wenn er/sie beschützt werden will, hat er/sie Pech gehabt?

Bellen gehört zur "Hundesprache", aber bitte nur dann, wenn HH es erlaubt?

Kurz gesagt: Wie viel Hund ist erträglich? Und ab wann ist dein Hund Partner- oder Kindersatz? Und verzichtest du eher auf einen hundekritischen Partner, als auf deinen Hund?

Ich bin auf eure Meinung gespannt

Das ist ein gutes Thema und es werden sicherlich viele interessante Meinungen zu lesen sein.

- Aufs Wort folgen? Ja. Aber es gibt nicht viele Worte, die wir an ihn richten, damit er darauf folgt. Wenn wir im Freilauf sind, er ein Reh jagt, dessen Herztod ich nicht verantworten will, ist das natürlich hilfreich, wenn er sich zurückrufen lässt.

- Seine eigene Meinung darf er natürlich trotzdem haben. Das wird nach Dringlichkeit unterschieden. Wenn er im Winter nicht gerade im eisigen Matsch ins Platz gehen will, nur so zum durchsetzen, ohne wirklichen Grund, ist das nur verständlich. Es gibt sicher viele Beispiele dafür, dass wir uns selbst öfter fragen sollten, was nun nötig ist und ob wir uns dieses Kommando nicht sparen könnten. Weil unsinnig. Egal.

- Einfügen ist doch hundegerecht leben? Auch hier ist es mir wichtig zu überlegen, was denn Not tut und was nicht. Die Gesellschaft um uns herum sollte sich eben nicht gestört fühlen. Wenn ich einen Stadthund habe, der mich in jedes überfüllte Cafe begleiten soll und auch gegen U-Bahnen nix haben darf, muss ich den Hund natürlich so erziehen und trainieren, dass er ein angenehmer Zeitgenosse ist, der brav unterm Sitz/Tisch liegt.

Wir haben hier eigentlich nur "wichtige" Regeln. Distanz zu fremden Mensch, Abrufbarkeit, Katzen, die er nicht jagen darf, Füße still halten, wenns denn sein muss ... Basics eben. Kurz: Er darf niemanden ungescholten belästigen.

- Mein Hund muss mich nicht beschützen. Das kann ich schon selber. Ich weiß aber, dass er es könnte, wenn es drauf ankäme. Auf meinen Schutz kann er sich voll und ganz verlassen, solange es mir möglich ist. Da muss man sich eben fragen, was nun sinnvoller ist und wer am Ende besser aus der Geschichte wieder rauskommt.

- Bellen darf der Hund, wenn er es für nötig befindet. Dauerkläfferei möchte ich hier aber ausschließen. Das zähle ich nicht mehr zum natürlichen Kommunikationsmittel. Krankhaftes Verhalten sollte immer behandelt werden.

- Kindersatz ist der Hund für mich nicht. Ein Hund ist ein Hund ist ein Hund ...

- Ich verzichte allerdings schon auf einen hundekritischen Partner. Alleine deshalb, weil das für mich Charaktere von einem ganz anderen Stern sind Bei Menschen, die mir sympathisch waren, hat sich eigentlich immer herausgestellt, dass sie sehr tierlieb sind und in den meisten Fällen Hunde mögen.

Bei Menschen, die mir auf Anhieb nicht so zugesagt haben, war es meist so, dass sie eine Abneigung gegen Tiere, speziell Hunde (weil können ja beißen und machen Dreck) hatten.

Es war aber keinesfalls so, dass mir diejenigen aufgrund ihrer Tierliebe sympathisch oder unsympathisch waren. Denn das stellte sich ja später erst raus. Ich denke, das ist Charaktersache, die bestimmt, ob wir Tiere (Hunde) mögen oder nicht. Anders ist es mit Menschen, die sich vor Tieren (Hunden) fürchten. Darunter gibts auch "Nette" *lach*.

Mit dem Wissen, dass man sich nicht mit halben Sachen zufrieden geben muss, würde ich jederzeit jemanden mit Hundeliebe vorziehen.
Zuletzt geändert am 12.05.2016 12:16 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9105

Moin !

Also ich für mich und meine Hunde sehe es so : Mein Hund ist für mich schon eine Art Freund , aber er darf und soll auf jeden Fall auch eine eigene Meinung und Vorlieben und / oder Abneigungen haben.Für mich ist auch wichtig das der Hund in einem evtl. Notfall immer gehorcht.Also z.B. ein Auto kommt, ein ängstlicher Mensch oder anderes Tier, Futterköder liegt irgendwo rum, u.s.w. .Bellen darf mein Hund wenn sie meint es tun zu müssen, aber wenn es zu sehr übertrieben würde (für mich) sollte ich es beenden können.
Beschützen muss mein Hund mich nicht, das kann ich ganz gut selbst und wenn ein Hund beschützt werden will / muss , dann übernehme ich natürlich auch das gerne, kein Problem !
Ich glaube das ein Hund bei mir schon weitesgehend so sein darf wie er /sie es mag. Natürlich in dem von meinem Umfeld und mir vorgegebenen Rahmen, also schon mit Rücksicht auf andere Lebewesen wie Menschen und andere Tiere aller Art da wir ja nicht auf einer einsamen Insel leben (leider ).
Auch eine Behinderung beim Hund würde ich auf jeden Fall so gut es eben geht versuchen zu kompensieren, egal (z.B. Amputationen, Taubheit, Blindheit, chron. Erkrankung, u.v.m.) was es wäre.
Ein Kindersatz ist mein Hund jedenfalls nicht für mich, eher eine Alternative !!!
Eine hundekritischer Partnerin wäre für mich noch o.k., aber kein Hunde - / Tierhasser.
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2142
Im Grunde ist die Antwort gar nicht so einfach, wie sie aussieht, weil Situationsbedingt. Ich versuchs trotzdem mal.



Original von Catalou:

Soll er/sie aufs Wort folgen? Oder darf er/sie auch einen eigenen Willen haben?


Klar dürfen sie auch einen eigenen Willen haben. Aber gibt es einen Befehl, dann muß er auch ausgeführt werden. Davon kann im Ernstfall ein Hunde- oder Menschenleben abhängen. Geht es aber nur darum meine Wünsche zu erfüllen, kann es schon mal passieren,dass es eine 2. Aufforderung (bei Melwin) gibt.Eine 3. gibt es nicht. Da gibt es Ärger und dass wissen sie auch und richten sich danach. Wie ernst die Lage ist merken sie am Tonfall.



Darf er/sie hundegerecht leben oder muss er/sie sich strikte einfügen und sich möglichst unauffällig verhalten?



Was ist "hundegerecht"? So weit es möglich ist, dürfen sie es. Selbstverständlich müssen sie sich aber trotzdem möglichst "unauffällig" verhalten. Ich wohne in der Stadt, in einem Mietshaus. Da geht es nicht anders, wenn man nicht strafrechtlich in Erscheinung treten möchte. Eine Ordnungsstrafe ist schnell verhängt und ein Halteverbot für Hunde auch. Es gibt Regeln, an die man sich bei der Hundehaltung halten muß. Man lebt mit seinem Hund ja nicht allein auf dieser Welt.




Muss er beschützen und wenn er/sie beschützt werden will, hat er/sie Pech gehabt?


Nein, sie müssen mich nicht beschützen. Zum beschützen bin ich da, denn ich bin der Chef in unserem gemischten Rudel.



Bellen gehört zur "Hundesprache", aber bitte nur dann, wenn HH es erlaubt?


Beim spielen draußen dürfen sie auch bellen , in der Wohnung aber nicht. Da dürfen sie höchstens mal kurz anschlagen, wenn es klingelt. Kläffen ist bei meinen Hunden aber nicht erlaubt.



Kurz gesagt: Wie viel Hund ist erträglich? Und ab wann ist dein Hund Partner- oder Kindersatz? Und verzichtest du eher auf einen hundekritischen Partner, als auf deinen Hund?


Wie viel Hund "erträglich" ist liegt in erster Linie am Umfeld und an der Erziehung des Hundes. Ein gut erzogener Hund passt eigentlich überall hin. Ein "unerzogenes, kleines Monster", das ständig kläfft oder wild um sich beißt, also nicht erzogen ist, paßt nicht in eine Mietswohnung. Ein unerzogener Hund wird schnell zur Gefahr für seine Umwelt. Gegenseitige Rücksichtnahme ist m.M.n. das A und O in der Hundehaltung. Der HH hat nicht nur Rechte, er hat auch Pflichten. Leider vergessen dass viele HH gern mal.
Meine Hunde sind für mich Partner und Freunde, kein Kinderersatz. Ein Hundefeindlicher Partner kam für mich nie in Frage. Die Frage " ich oder dein Hund" hatte sich damit auch erledigt. Mein ganzes Leben hat sich um den Hund gedreht. Da muss der Partner schon mitziehen, sonst geht es nicht.

Ich bin auf eure Meinung gespannt

Ich auch.
Liebe Grüße von Melwin.
Drusylla1983
  • Forenwelpe
Beiträge: 88
Wunderbar geschrieben Ruedieltern! Das kann ich so nur unterschreiben!
Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen.
Zuletzt geändert am 12.05.2016 14:08 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 21194

Philosophie :-)

1 – Natürlich hat Mascha einen eigenen Willen, viel davon sogar , und sie kann dem, sofern ich ihn für ungefährlich halte für sie, auch nachgehen. Ich bin kein Freund ständiger Herum-Kommandiererei, weder Menschen noch Tieren gegenüber.

2 - „Hundegerecht“ leben – ein großes Wort. Kommt drauf an, was man sich darunter vorstellt (vgl. Hilal Sezgin, Artgerecht ist nur die Freiheit, Beck-TB 3. Aufl. 2014).
Die Hundehaltung in der Stadt basiert wesentlich auf der hundlichen Anpassungsfähigkeit.
Aber wenn „hundegerecht“ unter dieser Voraussetzung heißt: möglichst viel Aufenthalt im Grünen, möglichst viel Zeit zum Schnuppern, Stöbern, auch zum faulen Herumliegen, möglichst viele Kontakte mit bekannten Hunden: Ja.

3 – Mascha muss mich nicht beschützen. Ich sie aber wohl.

4 – Frage „Bellen“ stellt sich mir nicht, weil sie es ohnehin kaum tut. Höchstens bellt sie in Friedhofsnähe einen für mich (und sie) unsichtbaren versteckten Fuchs an

5 – Sie ist mir nicht „erträglich“, sondern ganz überwiegend Grund zur Freude.
Die Frage nach dem Kind-Ersatz stellt sich wohl am ehesten kinderlosen oder vereinsamten alten Menschen, aber selbstverständlich nicht allen von ihnen. Ein Hund soll ja die Intelligenz eines Kleinkindes haben; außerdem lässt sich mit ihm kuscheln wie mit einem Kleinkind
Partner-Ersatz kann ein Hund nicht sein, das liegt ja auf der Hand. Ich kann mir, ehrlich gesagt, auch nicht vorstellen, dass ein Hund in dieser Richtung vermenschlicht wird.

Einen „hundekritischen“ Partner möchte ich nicht haben; genauso wenig übrigens wie einen in seinen Überzeugungen erstarrten, gewohnheitsmäßig menschenkritischen Partner.
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Eleonore
  • Begleithund
Beiträge: 674

Erwartungshaltung? Entäuschung ist vorprogrmmiert

Ich erwarte nichts von meinen Hunden, es ist immer wieder schön zu sehen, was sie freiwillig bieten, und das ist eine Menge.

Gehorsam, da wo es wichtig ist schon. Aber ob ich einmal oder zweimal reden muss ist weitgehend egal, z.B. wenn ich sie abends aus dem Garten rein rufe. Kommandos im eigentlichen Sinn gibt es nur bei der Arbeit damit sie wissen was ich von ihnen fordere.

Bellen dürfen sie wann sie wollen. kann nach Belieben abgestellt werden. Da ich im Mischgebiet wohne, gilt hier keine Mittagsruhe. Außerdem gehört mein Grundstück zur Realgemeinde, da darf ich auch am Sonntagmittag meinen Rasen mähen.

Verteidigen müssen mich meine Hunde nicht, aber ich weiß, das sie es tun würden. Ich verteidige meine Hunde, aber auch dabei mischen sie mit. Es reicht aber ein leises aus und ich hab da zwei Schaflämmer sitzen, die keiner Fliege was tun können.

Hunde gerechtes Leben? Das ist eine Frage was man darunter versteht. Morgens wird als erstes die Tür zum Garten aufgemacht. Ob sie rausgehen oder erst mal ne Runde mit mir schmusen bleibt ihnen überlassen. Meist kommen sie aber erst Guten Morgen sagen. Der Garten ist Spielplatz, Liegewiese und Jagdrevier. Gearbeitet wird auf Spaziergängen.

Ich bin zwar alleinstehend, habe meine Hunde aber nie als Partner- oder Kindersatz gesehen. Meine Kinder sind aus dem Haus (45 und 40 Jahre), und meine Frau stand genauso hinter den Hunden wie ich, war mit auf Prüfungen und Ausstellungen.

Terrier haben einen eigenen Willen. Entweder man kommt damit klar oder man lässt von dieser Sorte seine Finger
Zuletzt geändert am 12.05.2016 17:01 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 21194
@Eleonore: will hier nicht weiter vom Thema abschweifen, nur erklärst Du mir bitte den Begriff "Realgemeinde"?
Da hast Du es doch wirklich gut! In Mecklenburg, wo ich mein Ferienhaus habe, herrscht JEDEN TAG von 12 bis 15 h Mittagsruhe, und da wird auch strikt drauf geachtet, dass die eingehalten wird. Nicht nur Rasenmähen, auch Hundebellen unerwünscht.
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Eleonore
  • Begleithund
Beiträge: 674
Hallo Shhiaherz,
mein offizieller Wohnort ist Tündern, aber mein Grundstück liegt nicht im Dorf, sondern am Rand. Vor meinem Grundstück gibt es nur einen Feldweg, auch keinen Gehsteig. Beides, Straße und Gehsteig enden 4 Häuser weiter im Dorf. Mischgebiet sind wir deswegen, weil schräg gegenüber eine Firma sitzt, die Sauerkraut und Senf produziert, sowie eine Lagerhalle für Sportboote. Ganz wichtig aber ist es, das die Bauern ihr Land bestellen wollen und das zu jeder Tages und Nachtzeit. Bis vor ca. 20 Jahren gab es aber auch keine zentrale Wasserversorgung und keinen Abwasserkanal. Mein Grundstück gehört offiziell zum Ackerland, also zur Realgemeinde, nicht zur politischen Gemeinde. Das vor 15 Jahren erschlossene Baugebiet war eine Baumschule, also auch landwirtschaftlich genutzt. Einigen dieser neuen Nachbarn musste ich erst den Zahn mit der Mittagsruhe ziehen. Haben sie aber, bis auf einen, auch kapiert.
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1390
Vieles wurde in den oberen Beiträgen schon erwähnt.

Kadavergehorsam lehne ich ab, doch gehorchen müssen meine Hunde in einem best. Rahmen. In einer Gefahrensituation SOFORT, was sie schon anhand meiner Stimmmodulation merken. Bei LF bin ich nicht so streng, d.h. dass sie Zeit bekommen, sich selbst zu korrigieren. Vorher erfolgte ein verbaler (normale Lautstärke) Hinweis (z.B. “ey“), dass sie sich auf dem Weg in den verbotenen Bereich begeben, also Zug auf die Leine bekommen.

Für meine Arbeit brauche ich mitdenkende Hunde. Ich sorge also dafür, dass meine Hunde sicher sein können, mitdenken zu dürfen und sich auch einmal zu verweigern (intelligenter Ungehorsam). Bei meinen Asiaten ist es einfach, weil die sowieso „ihren eigenen Kopf haben“

Besonders wichtig ist mir sauberes Sozialverhalten, nicht nur Menschen gegenüber. Falls sie mal abgängig sein sollten, wäre es auch zu ihrem eigenen Schutz gut, wenn sie einem Streit aus dem Weg gingen bzw. sich deeskalierend verhalten würden.

Auch wenn ich mit meinen Hunden beruflich unterwegs bin, so sind sie zuallererst Familienmitglieder. Als Kindersatz brauche ich sie nicht, da ich erwachsene Kinder habe, aber auch von kleinen und größeren Kindern umgeben bin. Ich achte zudem darauf, dass ihre individuellen Neigungen und Fähigkeiten bei der Arbeit beachtet werden und setze sie entsprechend ein. So habe ich einen Hund, der es liebt, ruhig zu arbeiten, auf dem Tisch und im Bett zu arbeiten; ein anderer Hund liebt es sportlich auf dem Boden; wieder ein anderer Hund liebt chaotische Jugendliche usw. usf.

Als Ausgleich dürfen sie sich hundgerecht verhalten in Wald und Feld, also z.B. markieren, schnüffeln im Freilauf, was das Herz begehrt (aber nicht jagen!); an der Leine in der Stadt dürfen sie dies nicht.

Mein behinderter Hund wird NICHT betüddelt sondern völlig normal behandelt – genauso, wie ich es mit behinderten Menschen mache. Es wird nur auf die Einschränkung geachtet bzgl. Schmerzschub und Therapien, aber auch da wird nichts übertrieben. Es gibt nämlich auch ein „Zuviel des Guten“, was den Hund eher stresst als fördert (ist beim Menschen genauso).

Zur Intelligenz >> typisches Forscherergebnis, dass Hunde die Intelligenz eines Kleinkindes besitzen würden. Da widerspreche ich gepflegt und behaupte, dass sie eine höhere Intelligenz besitzen (wenn sie ausgewachsen sind), auch unabhängig von ihren besser entwickelten Sinnesleistungen.

Ich behandle meine Hunde nicht wie kleine Menschen sondern achte ihr hündiches Wesen. Das hindert mich aber nicht daran, auch von ihnen zu lernen. Geschmust wird auch – meine Hunde lieben es (allerdings wird nicht „zwangsgeschmust“) .

Bestmögliche Ernährung und medizinische Versorgung ohne Übertreibung sind genauso selbstverständlich wie Vermeidung von Über- oder Unterforderung (normales Leben ist angesagt – nicht mehr und nicht weniger).
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
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