Vestibulärsyndrom!?

Andreadeffke
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Hallo! ich glaube ich brauch Trost

Unsere Schaeferhund-DoberfrauHündin ist nun ueber 13 Jahre alt; bis auf ein paar Zipperlein ( hatte mal ein zerbissenen Oberschenkel, hat seitdem eine Platte drin) ist alles in Ordnung. Bis lsie etzte Woche ploetzlich den Kopf schiefgehalten hat und unsicher steht und geht. Es ist kein Augenzucken oder Uebelkeit dabei; sie trinkt und frisst und jagt die Katze ( versucht es zumindestens). Ich habe angefangen ihr Karsivan 50 zu geben, aber es tritt keine Besserung ein. Nun habe ich viel darueber gelesen und komme zu dem Schluss, das sie uns wohl bald verlassen wird Richtig?
Sollten wir in ihrem Alter noch weiter diagnostische Moeglichkeiten ausschöpfen? Tierarzt stresst sie wirklich extrem, mit Herzrasen, Zittern und jaulen, das moechte ich ihr wirklich ersparen.
Ist es wirklich so, das wir nichts mehr tun können?
Lupine 3
  • Alpha Hund
Beiträge: 8882
Bitte gib deine Hündin nicht wegen eines Vestibularsyndroms auf! Wir hatten das erstmalig vor über 5 Jahren und es sah schlimm aus! Leider wissen nicht alle Tierärzte darüber Bescheid (nutzte hier die Suchfunktion, da haben neben mir auch schon andere zum Thema gepostet). Unsere Cara konnte gar nichts mehr, fiel immer wieder um. Aber wider Prognosen erholte sie sich vollständig und hat zwischenzeitlich die 16 Jahre überschritten. Karsivan alleine nutzt beim Vestibularsyndrom nicht wirklich, denn Vitamin B und Co. werden entweder vom TA injiziert und/oder Infusion bzw. in Tablettenform (mit nach Hause) gegeben. Das Karsivan nimmt ein Hund dann lebenslänglich und auch mit vorgenanntem "Cocktail". Beim TA selbst hatte unsere Hündin auch Stress - und bekam parallel zum Vestibularsyndrom extreme epileptische Anfälle! Aber auch die verschwanden bis heute vollständig! Ein Hund/eine Katze braucht Zeit, wenn sie von so etwas erwischt wird. Meistens dauert es 2 Wochen bis zur Regenerierung.
Schau mal in der Suchmaschine des Internets unter Vestibularsyndrom, da hatte ich vor mehr als 5 Jahren einen sehr guten Bericht gelesen, zwischenzeitlich dürften es bestimmt mehrere Berichte geworden sein.
Jedenfalls muss dein Hund erst mal vom TA die medikamentöse Einstellung erhalten, die du dann zu Hause fort führst. Unsere Cara hatte auch jedes Mal nach dieser Tortour (vom HD-Röntgen zum Vestibularsyndrom mit schwerster Epilepsie unter leichter Narkose) Stress beim TA, aber durch Berührung und Zusprache kam es zu keinem großen "Anfall" mehr. Kurzes Umfallen mit Vorankündigung gibt es etwa 2-3 mal im Jahr, aber nie wieder war es so schlimm und wenn sie heute umfällt, so steht sie nach kurzem Liegen bei vollem Bewusstsein, im Anschluss ganz normal auf und benimmt sich auch normal.
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen. (Ernst R. Hauschka) Beurteile Menschen nicht nach ihren Worten, sondern nach ihren Taten, denn viele reden vortrefflich, aber handeln schlecht. (Matthias Claudius)
Zuletzt geändert am 03.07.2013 09:28 Uhr
Sashra
  • Forenwelpe
Beiträge: 17
Hallo!
Auch unsere Samira (Schäfer mix hündin 15 jahre) hatte vor 1 1/2 Jahren das vestibularsyndrom. Ich hatte mich nach der Diagnose auch im Internet schlau gemacht und war danach irgendwie beruhigt. Samira hatte sich wieder ganz gut erholt, aber seitdem ist sie nicht mehr die Alte. Sie ist dement geworden, irgendwie verwirrt, stolpert auch viel und vor allem sie frißt nicht mehr viel und richtig . Aber bis jetzt ist sie und wir gut damit kalr gekommen.
Am Mittwoch hatte sie sih eine Kralle raus gerissen und das musste genäht werden, also wieder vieeeeeel Streß beid er TÄ.
Ich meine langsam frage ich mich auch, ob das alles noch vertretbar für samira ist. Aber wir werden sie so gut wir können verwöhnen und ihr alles anbieten. Dadurch sie nicht mehr richtig frißt ist sie so abgemagert, man kann jeden Knohen spüren (beim letzten wiegen im Mai wog sie nur noch 25 kg).
Ich wünsche Dir und Deiner hündin alles alles Gute , es lohnt sih zu kämpfen.
LG Ute und Samira
Lupine 3
  • Alpha Hund
Beiträge: 8882
Das mit der Demenz fing kurz vor dem Vestibularsyndrom an, verstärkte sich dann mit zunehmendem Alter mehr und mehr, fast schon Schubweise. Aber die Nase funktioniert nach wie vor. Nur jetzt, im Alter von 16 Jahren, steht sie manchmal vor ihrem Futter und weiß nicht, was sie da soll. So auch draußen beim Lösen. Das dauert eben alles viel länger als bei den anderen Hunden, doch wenn man dem "Omachen" geduldig auf die Sprünge hilft, klappt alles noch, eine Gewichtsabnahme konnte somit vermieden werden, die Zähne sind noch recht gut für das Alter, die Organwerte beim letzten Check sogar sehr gut, lediglich das Herz hatte die Vollnarkose (wegen OP) nicht so einfach weggesteckt. Dennoch sind Herzmedikamente nicht notwendig. Zwischenzeitlich merkt man das Alter sehr deutlich, wir sind froh über jeden Tag, den Cara uns begleitet, denn es ist uns schmerzlich bewusst, dass das ganz sicher nicht mehr viele Jahre werden. Außergewöhnlich verwöhnt wird sie natürlich auch und wenn der Hunger nicht so groß ist, gibt es besondere Leckereien unters Futter, dann frisst sie ihre Portionen mit Medikamenten problemlos 3x täglich.
Dennoch lohnt es sich ganz sicher für die Nasen zu kämpfen, da stimme ich dir, Sashra, absolut zu!

Es wäre schön, wenn Andreadeffke noch mal eine Rückmeldung geben würde, was denn zwischenzeitlich wurde.
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Zuletzt geändert am 19.07.2013 12:52 Uhr
Lunahdl
  • Halbstarker
Beiträge: 528

Nach wie viel Tagen sitzen, / stehe, / laufen?

Seit Samstag hat meine auch das Syndrom, zumindest den Verdacht. Heute ist Tag 4 und gestern konnte sie noch nichts außer Liegen.

An welchem Tag konnten eure sitzen, stehen, laufen?

Alles andere verbessert sich jeden Tag. Seit gestern keine Schiefhaltung des Kopfes, fast keine Augenprobleme mehr und sie kann fast normal wieder alleine aus dem Napf fressen.
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benchen
  • Begleithund
Beiträge: 968
+ 1
Mein alter Rüde nimmt jeden Tag früh und abends eine Pille Karsivan 100 mg. Ich meine, es hilft, er fühlt sich nicht an wie 13, wenn er draußen rumrennt. Ein Versuch damit schadet nicht, es kann nur besser werden .
Lunahdl
  • Halbstarker
Beiträge: 528
s, sehe gerade, da gar nicht c mehr geantwortet habe sry!
Es besserte sich nicht, weil es KEIN Vestibularsyndrom war. Es war eine NERVENWURZELENTZÜNDUNG.
Unterschied: konnte nicht Bellen.
Nach 4 Tagen lief sie wieder mit Tragegeschirr.
Woher es kam kann nicht gesagt werden. Sie ist wieder fit wie vorher.
Karsivan bekomMt sie schon seit 1 Jahr ca.
Wer hatte das auch schon mal?
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Goldschakal
  • Forenwelpe
Beiträge: 116
+ 2
Happy hat seit gestern Nacht genau die gleichen Symptome.
Es ging ihr schlagartig schlecht, ...gestern Früh wollte sie noch spielen...Abends konnte sie nicht mehr Laufen, ihre Augen verdrehen sich, ihr Kopf ist schief, sie kann ihren Urin nicht halten
Ich fuhr sofort zum Tierarzt, sie bekam Infusionen. Die Nacht war relativ ruhig. Mit Hilfe konnte sie in der Früh ihr großes Geschäft erledigen...jetzt schläft sie..aber sonst ist ihr Zustand wie gestern.
Ihr Kreislauf ist erstaunlich gut, auch organisch ist alles in Ordnung. Erbrochen hat sie gestern einmal beim Tierarzt.

Sie tut mir so unendlich Leid und ich bin fix fertig weil ich nicht mehr weiß was ich ihr in ihrem Alter zumuten kann und soll.
Ich liege die ganze Zeit bei ihr und spreche dann nochmal mit dem Tierarzt.

Traurige Grüße
Goldschakal
Hüte Dich vor leisen Hunden und stillen Wassern.
Lunahdl
  • Halbstarker
Beiträge: 528

Leider erst gelesen

Bin hier leider kaum noch. Vielleicht magst du berichten?

Auf was wurde diagnostiziert? Wie geht es ihr, wie alt ist sie?
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Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2049
+ 5
Liebe Lundahdl, Goldschakals Happy musst vor einiger Zeit über die Regenbogenbrücke gehen...Leider sind viele ehemals aktive Dogspotler nur noch selten on, aber das scheint die Betreiber von ds nicht zu stören.
Aber macht nix - das Motto lautet jetzt "Alles Pinki 2020 - oder was"
Ein netter Versuch, das Forum am Leben zu erhalten, aber Pinki gräbt fast nur uralte Threads aus, auf die keiner mehr antworten will
Zuletzt geändert am 16.03.2019 10:57 Uhr
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