Unser Flegelchen macht Rückschritte im Zusammenleben mit unseren Katern

Ruedieltern
  • Halbstarker
Beiträge: 314

Hallo zusammen

Christiane, hattest du zuerst deine Katzen oder bist du zuerst auf den Hund gekommen? Wie hast du das ganze eingeführt bei den ersten Begegnungen? Man hört ja immer wieder, dass Menschen, die zunächst hauptsächlich mit Hunden Erfahrungen gesammelt haben, besser darin sind, Zusammenführungen gekonnt einzufädeln. Wie lange hat es gedauert, bis du soweit Sicherheit hattest, dass du die 3 auch mal kurz aus den Augen lassen konntest? Wie macht ihr das, wenn die Tiere mal allein Zuhause sind? Trennt ihr sie räumlich oder reicht bei euch schon eine Abtrennung, die den Hund einschränkt, die Katzen aber umherwandern können wie so wollen?

Wir sind inzwischen sogar so weit, dass wir die zugeteilten Bereiche abschliesen, sollten wir sie mal alleine lassen müssen, da einer unserer Kater die Türgriffe nicht so recht als Hindernis wahr haben möchte

@Alidasy: Die Aussage, dass Katzen in keinem geordnetem Rudel aufwachsen, konnte man herauslesen. Sie jagen auch nicht gemeinsam und haben in dem Moment besseres zu tun als andere einzubeziehen Sie sind auch sehr wählerisch was potentielle Mitkatzen angeht und haben dadurch oft den Ruf, die absoluten Einzelgänger zu sein. Weil sie sich eben mit vielen anderen Katzen, die sie sich nicht selbst aussuchen, schlicht nicht verstehen.

Wenn allerdings alle Privilegien errungen und untereinander abgeklärt worden sind, gibt es mit den richtigen Katzen für sie gar nichts besseres als in Gemeinschaft zu sein.

Um mal etwas abzutriften ... Eine Freundin hat die Vorliebe, Katzen bei sich aufzunehmen, die sich laut Tierheim überhaupt nicht mit anderen Katzen vertragen und als Einzelgänger beschrieben werden. Das Tierheim würde ihr auch keine 2 Katzen überlassen, da ihr Wohnraum für 2 Katzen zu klein sei. (Sie hat eine 2-Zimmeraltbauwohnung mit enorm hohen Decken, die sie auch geschickt für ihre Katze eingerichtet hat). Wie dem auch sei: Diese Katze ist für manche, die anhängliche und äußerst liebe Tiere mögen, ein Traum. Sie kommt sofort angeflitzt, streicht um Fraulis Beine und bekommt sich vor lauter Gemauze schier nicht mehr. Sie ist in der Zeit der Abwesenheit sehr einsam und findet alleine sein überhaupt nicht gut.

Unsere begrüßen uns auch. Beiläufig. Aber für die beiden sind sie selbst die beste Gesellschaft und wir sind ein Bonus, der sie füttert. Katzen brauchen auch andere Katzen und haben ihre situationsabhängige Rangordnung. Freddy traut sich nicht, vor Sammy Leckerchen abzufangen und Sammy traut sich nicht, Freddy´s Platz zu klauen. Gemeinsam gehen sie auch selbstbewusster mit dem Hund um, während sie, sind sie mal ausnahmsweise nicht beisammen, alleine eher vor ihm kneifen ... Natürlich haben sie eine andere Ansicht von Regeln als unser Hund. Uns sie halten sich auch an keine ungeschriebenen Gesetze eines strukturierten Hunderudels.

Wir werden jedenfalls in nächster Zeit noch mehr darauf achten, unseren Katzen wieder mehr Privilegien zuteil werden zu lassen und hoffen, dass wir das, das wir durcheinandergebracht haben, wieder gerade biegen können.

Schöne Grüße und einen kuscheligen Abend
Sarah, Christoph mit Sammy, Freddy und Ruedi
Zuletzt geändert am 03.02.2015 17:14 Uhr
benchen
  • Begleithund
Beiträge: 983
Mein erster, Larry, Halb - Riesenschnauzer, kam als Welpe. Er sollte gar nicht sein, war woanders versprochen, doch die Person nahm ihn nicht. Seine Mutter biß ihn sehr grob, das geht nicht mehr lange gut, dann nimmt er Schaden. Er mußte dringend untergebracht werden und ich nahm ihn. Er war so drei Monate alt. Konnte mit dem Stallkater, sie schliefen zusammen im Stroh. D.h. Larry kannte Katzen. Mein großer Kater war ein Jahr alt, der jüngere ein halbes. Der sah noch sehr jugendlich aus. Mit dem großen Kater machte Larry nichts, aber den kleinen, den verfolgte er. Ich guckte erst zu. Immer rum um den Tisch. Doch der kleine Kater geriet in Bedrängnis und kriegte Angst. Bei der nächsten Runde um den Tisch fing der vorbeikommende Larry von mir einen sehr strengen Tadel. Das Nachstellen hörte sofort auf. Ich behalte mir vor, unerwünschtes Verhalten streng zu tadeln. Larry lebte drei Jahre mit mir und noch zwei weiteren neuen Katzen, die nach dem kleinen Kater kamen. Der starb dreijährig an einem angeborenen Nierenschaden. Larry fiel mit Katzen nie wieder unangenehm auf. Im Gegenteil, sein besonnenes Auftreten mit der Tierart half mit sehr bei der Eingewöhnung des wahrscheinlich sehr alten schwarzen Katers.
Mein Kleiner, der Zonk, konnte auch mit Katzen. In seinem Züchterhaushalt lebte ein roter Kater, wie der Stallkater bei Larry. Den einzigen Tadel fing der Zonk, als er den alten schwarzen Kater im Zusammenhang mit Futter an die Wand biß. Ihn vom Futtertopf vertrieb. Das wollte ich so nicht sehen, wenn der Welpe erwachsen und ein Schäferhund geworden ist. Wie soll der Kater aussehen nach so einem Ausfall ? Strenger Tadel. Der Zonk und die beiden Kater lebten ohne Probleme noch sieben Jahre miteinander, dann starben die alten Kater aus. Ich nahm keine Katzen mehr.
Eine gute Idee, denn der Große ist ein Mörder. Er kam fünfjährig, in dem Alter waren diese Messen längst gesungen .
Katze ? Hier nicht mehr.
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