Umzug

Gast
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Hallo,
brauche mal Eure Hilfe. Wir ziehen aus einem Mietseinfamilienhaus (auf dem Lande) in eine Mietswohnung in einer Kleinstadt. Wie gehe ich am besten mit meinen Wuffs vor? Sie brauchen ja einen neuen Rückzugsort, Lieblingsplätze in der Wohnung uw
Habt Ihr Tipps für mich?
DANKE
Gast
Hallo Helmo,
hast du denn deine Wuffs nicht gefragt ob sie denn überhaupt umziehen wollen? Waren sie nicht bei den Wohnungsbesichtigungen dabei um sich schon mal Gedanken zu machen wo denn ihr Lieblingsplatz sein könnte? Bei meinem Umzug hab ich meinen Hund erst gefragt, ob er denn überhaupt mitziehen möchte. Sein freudiges Gebell haben wir als Zustimmung gedeutet. Bei der ersten Besichtigung war er dabei und hat den Garten durch fleißiges markieren als sein Revier gekennzeichnet. Das Markieren wiederum haben wir als Einverständnis gedeutet das wir dieses Haus kaufen. Seine Lieblingsplätze hat er sich dann schon selbst ausgesucht, die ihm, sofern sie unseren Vorstellungen entsprachen, auch gelassen wurden.
In deinem Fall würde ich schon mal Gassimöglichkeiten auskundschaften bzw. Auslaufflächen in Augenschein nehmen um nicht immer mit Auto irgendwo zum Gassi hin fahren zu müssen. Bei uns war das kein Problem, weil umgekehrt. Aus einer Stadtmietwohnung in ein Einfamilienhaus mit Garten auf dem Dorf. Und dann noch am Dorfrand, hinter, vor und neben uns nur Felder und Kiesteiche.
LG, Alidasy mit Banditen
Gast
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Original von Alidasy:

Hallo Helmo,
hast du denn deine Wuffs nicht gefragt ob sie denn überhaupt umziehen wollen? Waren sie nicht bei den Wohnungsbesichtigungen dabei um sich schon mal Gedanken zu machen wo denn ihr Lieblingsplatz sein könnte? Bei meinem Umzug hab ich meinen Hund erst gefragt, ob er denn überhaupt mitziehen möchte. Sein freudiges Gebell haben wir als Zustimmung gedeutet. Bei der ersten Besichtigung war er dabei und hat den Garten durch fleißiges markieren als sein Revier gekennzeichnet. Das Markieren wiederum haben wir als Einverständnis gedeutet das wir dieses Haus kaufen. Seine Lieblingsplätze hat er sich dann schon selbst ausgesucht, die ihm, sofern sie unseren Vorstellungen entsprachen, auch gelassen wurden.
In deinem Fall würde ich schon mal Gassimöglichkeiten auskundschaften bzw. Auslaufflächen in Augenschein nehmen um nicht immer mit Auto irgendwo zum Gassi hin fahren zu müssen. Bei uns war das kein Problem, weil umgekehrt. Aus einer Stadtmietwohnung in ein Einfamilienhaus mit Garten auf dem Dorf. Und dann noch am Dorfrand, hinter, vor und neben uns nur Felder und Kiesteiche.
LG, Alidasy mit Banditen

Hallo Alidasy,
danke für Deine liebe Antwort. Habe mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Mir geht es um die Änderungen in der Wohnung.
Nein, ich habe meine Hunde wegen des Umzugs nicht gefragt Wir müssen umziehen, da das Haus verkauft wird. Mit der neuen Umgebung werden sie sich sicher schnell anfreunden, die Straße führt direkt in den Wald.

Aber,Bekannte von uns sind umgezogen, seitdem bleibt die Hünding überhaupt nicht mehr alleine und da habe ich Bammel vor.
Schönen Tag Helmo und Rusty und Jule
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1400
Man kann sich auch unnötige Sorgen machen....

1. Du hast 2 Hunde

2. Hunde passen sich neuen Gegebenheiten an; deinen Hunden bleiben zudem ja auch noch die Menschen erhalten - es sind keine Katzen!

3. Nur weil deine Bekannten es nicht gebacken bekommen haben, sich hundelogisch zu verhalten, muss es dir ja nicht passieren, zumal es bei dir ja eh schon eine andere Konstellation gibt.

Das Einzige, was wirklich schwierig werden kann >> du ziehst in ein mehrparteienhaus. Dies kann für deine Hunde wirklich eine Umstellung sein, denn es gibt da immer Geräusche, wodurch sie sich u.U. verpflichtet fühlen, anzuschlagen/zu bellen.

Dies kann aus Wachsamkeit sein, aber auch aus Unsicherheit. Manchmal ist in den ersten Wochen nichts, doch dann haben sie sich eingelebt und könnten dann anschlagen oder sie machen es von Anfang an. Der Schlafplatz bzw. Rückzugsort sollte daher nicht in der Nähe der Wohnungstür sein. Sollten sich die Wuffs ausgerechnet diesen Platz aussuchen, würde ich es ihnen nicht gestatten.

So wie ich Alidasy kenne, meint er, dass immer noch der Mensch bestimmt, wo es lang geht und nicht der Hund
Dem stimme ich zu.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1222
leg deinen fokus nicht zu sehr auf den hund.
schafft euch eine heimelige umgebeung, gebt ihr ihre plätze, die sie kennt, verhaltet euch genaus so wie im alten haus auch. halte gewohnte zeiten ein etc.
bring ihr gleich von anfang an bei, das umzug was völlig harmloses ist und von dir keine weitere beachtung bekommt.
beachte sie in der neuen wohnung nicht auf einmal mehr als in der alten. gib ihr zeit sich einzugewöhnen beobachte sie unbemerkt....
mein hund war bei umzügen zB immer mit dabei, hat alle möbel mit rausgetragen und in die neue wohnung mit reingetragen hat die leere alte wohnung gesehen und für sich als abgehakt gespeichert...andere wiederum finden es sinniger, wenn hund von all dem "trubel" nix mitbekommt. wie so oft wirst du zehn leute fragen und zehn meinungen bekommnen
bei den arbeiten in der neuen wohnung wurde bei uns auch gleich von anfang an kein gewese um den hund gemacht. hier ist dein platz liege da wenn du willst aber geh mir nicht auf den wecker. während der einräumarbeiten wird ganz automatisch eingebaut dass er auch mal in einem zimmer allein bleiben muss oder ich sogar kurz die wohnung verlasse (sekundenweise)...die ersten male wird das noch mistrauisch beäugt und nach einer woche war es ihm völlig wurscht.

oft erlebe ich es, dass halter ein riesen brimborium um ihre hunde in sachen wohnungswechsel machen. das schafft nur mistrauen und unsicherheit. das soll nicht heißen, dass mir mein hund und seine belange egal sind, aber umzug ist kein weltuntergang und ich führe das rudel seit jahren katatrophenfrei, da kann ich ja wohl ein bißchen vertrauen in meine entscheidungen voraussetzen
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
Zuletzt geändert am 05.10.2015 13:02 Uhr
Gast
  • Forenwelpe
Hallo Ihr Lieben,
danke für Eure Antworten. Nein, verrückt machen will ich mich nicht, aber im Hinterkopf sind eben diese Bekannten..........
Da ich mit Angst und Panik zu tun habe, kommen da schon mal die blödesten Gedanken, die sich leider nicht immer ausschalten lassen.
Der Schlafplatz kommt nicht in die Nähe der Wohnungstür Und am Anfang werden sie auch nur kurze Zeiten alleine (Minuten oder so) gelassen.
Das Problem wird sein von dem absolut freiem Leben im Einfamilienhaus in ein Mehrfamilienhaus. Rusty, der leider fast taub ist, fängt an zu bellen, wenn Jule anschlägt und hört erstmal nicht wieder auf. Hier im Moment egal,aber dann.
Wir werden die Hunde am Umzugstag bei meinen Eltern "ziwschenparken". Zum einen könnte der "alte Knabe" im Weg stehen, zum anderen ist Jule zu jedem Unbekannten misstrauisch.Wir haben sie im Dezember aus dem Tierheim geholt, da ging gar nichts mit anderen Hunden oder Menschen, bis hin zum Schnappen. Mittlerweile liebt sie meinen Mann, mich und Rusty über alles. Aber Fremde knurrt sie an, bis die endlich wieder gehen.
Ja, da müssen wir noch dran arbeiten, bin aber mit dem jetzigen Ergebnis schon sehr zufrieden.Jule hat in "ihrem ersten Leben" nichts Gutes erfahren
mauselich
  • Forenwelpe
Beiträge: 12
Wir sind mittlerweile zweimal umgezogen, aber das war nie ein Problem. Wir haben nicht gefragt und ihnen ihren Platz dann quasi zugewiesen. Und sie haben ihn sofort gemocht. Wenn man seine Hunde ein bisschen kennt, ist das meines Erachtens kein großes Problem.
Viel Erfolg euch. Und nicht zu viele Sorgen machen. Wird schon klappen!
Gast
  • Forenwelpe
Danke
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1222
na seht ihr...du führst doch gut, triffst entscheidungen und ziehst sie durch. deine bekannten werden auch in ihrem restlichen umgeang mit deren hund anders agieren als du mit deinen, was am end dann eben auch zu problemen führen kann.

selbst wenn da mal was nicht sofort glatt läuft: so what!? dann wird eben das problem dann beackert wenn es da ist und nicht vorher

kleine halunken anekdote:
ich bin mit dem jungen wilden halunken in meine erste eigene wohnung gezogen. ich hatte ihn damals ca 1,5 jahre bei mir und er stand in vollem saft! ganz spitztypisch war er ein vehementer haus und hofverteidiger. wir wohnten zusammen in einem großen haus mit freiem eintrit in einen gesicherten garten. alles wurde bebellt und gemeldet. es wurde getobt vor wut wenn einer es wagte doch reinzukommen...also ein absolutes horrorszenario

die neue wohnung war dann eine mietwohnung, da war bellen absolut tabu! nicht wenns klingelt, nicht wenn wer im hausflur ist, nicht wenn draußen ein hund vorbeigeht....
gesagt getan, gleich die ersten anstalten unterbunden und siehe da...ein ganz andere hund! kein gekläffe, keine aufregung und und und
ich habe meine direkten nachbaren beschworen mir bitte sofort bescheid zu sagen sollten sie sich durch den hund gestört fühlen, sie ihn bellen hören oder jammern oder oder oder
nie kam eine beschwerde!

sobald wir aber im haus meiner eltern verweilen ist er bis heute der berserker von früher, sofern man ihn lässt.

alles in allem würde ich sofort offensiv das gespräch mit den nachbarn suchen. in meinem jetzigen haus musste ich um erleubnis bei allen anderen mietern fragen. da war eine dame, die große angst vor hunden hat und viele schlechte erfahrungen mit hundenachbaren gemacht hat. da der halunke ebenfalls sehr handscheu sein kann ist er so gut es eben geht auf rücksicht erzogen. sie gab mir ihre einwilligung nur wiederwillig. direkt nach dem einzug stellte ich ihr den halunken vor, zeigt ihr, dass er keinerlei interesse an passanten hat, dass er sehr höflich und distanziert ist, dass er nicht bellen darf, dass er immer angeleint sein wird, dass er mir sehr zugewandt und gut erzogen ist. schon in der ersten woche schloss sie freundschaft mit ihm und ist nun froh, nicht abgelehnt zu haben, da so mancher nichthundehalter, der nach uns eingezogen ist nicht im ansatz so rücksichtsvoll ist wie wir... ich habe ihr (auch allen anderen) immer gesagt, dass wenn etwas stört sie es bitte direkt sagen sollen. ich bin gern bereit rücksicht zu nehmen.

als denne...das wird schon schief gehen
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
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