Quietschender aufgeregter unterwürfige Junghund

angeldori
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Beiträge: 4
Hallo

Ich habe ja schon mal geschrieben, das Bellen gegen die Umwelt haben wir bei ihm schon so gut wie hinter uns.
Jetzt habe ich eine andere Frage, mein Engelchen ist jetzt 7 Monate und wenn er einen Hund an der Leine vorbeigehen sieht beginnt er zu fiepen und zu quietschen, er zieht aber nicht nach vorne, er ist nur sehr laut und wahnsinnig aufgeregt und unsicher und mikt der Situation überfordert kommt mir vor. Denn er liebt andere Hunde wenn er einen Hund begrüßen kann dann zieht er die ganze Beschwichtigungpalette durch, lecken,unterwerfung (am Rücken legen) und dann wird dabei gefiept un der Schwanz ist eingezogen Er tut mir Leid er liebt Hunde dürfte aber auch sehr viel Angst haben dass ihm was passiert.

Also waren heute draußen und Standen am Wegrand da kam ein netter Herr mit seinem Hund vorbei, er hat gefiept gequietscht und zwischendurch ein Beller dabei zieht aber nicht , er wirkt einfach wahnsinnig gestresst obwohl ihn der andere Hund nicht mal angesehen hat und wir ca 2m entfernt waren. Dann ist der Herr stehengeblieben wir haben gequatscht und er hatte sich etwas beruhigt dann hab ich ihn hingelassen, zuerst hat er geschnüffelt aber nur an der Schnauze hat sich geduckt und hat den Fang geleckt dann hat er sich sofort unterworfen, der andere Hund war so friedlich und vorsichtig und hatte keinen Anschein darauf ihn zu dominieren oder soetwas. Der fremde Hund wollte ihn nur kennenlernen und er hat sich halt so verhalten wie ich beschrieben habe und während derUnterwerfen (am Rückenlegen) war der Schwanz eingeklemmt und er hat ein bisschen gefiept.Dann muss man ja natürlich irgendwann weitergehen und wenn er (ist jedes Mal so) einen Hund kennenlernt und wieder aufsteht aus se4iner Unterwerfungspose und er merkt der Hund geht mit seinem Besitzter in die andere Richtung quietscht er wieder fiept und bellt(alles aus voller Aufregung und Nervosität) wieso macht der Kleine denn das.
Was mache ich falsch, dass er glaubt sich so verhalten zu müssen.
Er ist generell ein seeehr unsicherer Hund er unterwirft sich auch dem Brustgescheschirr aber es ist auch so wenn er einen Hund glaubt Vertrauen zu können ist es sein bester Freund


Wäre lieb wenn ihr antworten könntet Ihr wisst sicher wie ich in Zukunft solche Begegnungen anderes gstalten kann und auf was ich bei so einem Hund der so aufgeregt unsicher nervös ist beachten muss Will das mein Süßer nicht mit Angst durchs Leben gehen muss.


Liebe Grüße
Gast
+ 1
Hallo dori,
dein Hund benimmt sich altersgemäß vollkommen korrekt nach Hundeknigge. Er gibt dem anderen zu verstehen das er nichts von ihm will. Ein Junghund, der mit aufgestellten Ohren und Rute auf einen adulten Hund zugeht würde sich eine Maßregelung vom Feinsten einfangen. Dein Beispiel mit dem Herrn am Straßenrand ist ein gutes Beispiel. Dein Kleiner quietscht und fiept, nachdem er sich halbwegs beruhigt hat lässt du ihn hin. Deiner leckt den anderen am Fang zur Begrüßung. Dann ist garantiert etwas geschehen was du gar nicht gesehen hast: der andere Rüde hat kurz gedroht und dein Kleiner unterwirft sich um den Prügeln zu entgehen die bei Nichtbeachtung der Drohung unweigerlich gefolgt wären. Ihr hattet das Glück auf einen gut sozialisierten Hund zu treffen, der dann auch noch gelassen und sehr souverän auf die Aufdringlichkeit eines Jungspunds reagiert. Die Feinheiten in der Mimik von Hunden bekommen wir Halter nur sehr selten mit. Ein kurzes hochziehen der Lefze so das ein Fangzahn nur ganz kurz sichtbar ist sagt deinem Kleinen das es Zeit ist sich auf den Rücken zu schmeißen. Er gibt damit nach Welpenart zu verstehen: Tu mir nichts, ich bin auch schon ganz artig.
Dein Kleiner ist weder unsicher noch nervös. Nur mit seiner Geschlechtsreife wird ihm das nicht mehr viel nützen. Dann gilt er als Erwachsener unter Erwachsenen und wird als solcher behandelt. Angst hat der sicher nicht bei solchen Begegnungen. Nur würde ich ihm das abgewöhnen, denn er kann auch mal an einen unduldsamen Rüden geraten. Meine Bandidas haben schon mehrfach dummdreiste Welpen und Junghunde verprügelt die der Meinung waren mit Damen im gesetzten Alter rumpöbeln zu müssen. Nur verstehen das viele HH überhaupt nicht und meine beiden werden als garstige Köter beschimpft. Kommt so ein Jungspund oder auch Welpe in devoter Haltung, Kopf gesenkt, Rute geklemmt auf die beiden zu, wird er freundlich empfangen und abgeleckt. Unbotmäßiges Verhalten, oder Anpöbeln wird unter Hunden sofort bestraft.
LG, Alidasy mit Banditen
angeldori
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Beiträge: 4

DANKE

Original von Alidasy:

Hallo dori,
dein Hund benimmt sich altersgemäß vollkommen korrekt nach Hundeknigge. Er gibt dem anderen zu verstehen das er nichts von ihm will. Ein Junghund, der mit aufgestellten Ohren und Rute auf einen adulten Hund zugeht würde sich eine Maßregelung vom Feinsten einfangen. Dein Beispiel mit dem Herrn am Straßenrand ist ein gutes Beispiel. Dein Kleiner quietscht und fiept, nachdem er sich halbwegs beruhigt hat lässt du ihn hin. Deiner leckt den anderen am Fang zur Begrüßung. Dann ist garantiert etwas geschehen was du gar nicht gesehen hast: der andere Rüde hat kurz gedroht und dein Kleiner unterwirft sich um den Prügeln zu entgehen die bei Nichtbeachtung der Drohung unweigerlich gefolgt wären. Ihr hattet das Glück auf einen gut sozialisierten Hund zu treffen, der dann auch noch gelassen und sehr souverän auf die Aufdringlichkeit eines Jungspunds reagiert. Die Feinheiten in der Mimik von Hunden bekommen wir Halter nur sehr selten mit. Ein kurzes hochziehen der Lefze so das ein Fangzahn nur ganz kurz sichtbar ist sagt deinem Kleinen das es Zeit ist sich auf den Rücken zu schmeißen. Er gibt damit nach Welpenart zu verstehen: Tu mir nichts, ich bin auch schon ganz artig.
Dein Kleiner ist weder unsicher noch nervös. Nur mit seiner Geschlechtsreife wird ihm das nicht mehr viel nützen. Dann gilt er als Erwachsener unter Erwachsenen und wird als solcher behandelt. Angst hat der sicher nicht bei solchen Begegnungen. Nur würde ich ihm das abgewöhnen, denn er kann auch mal an einen unduldsamen Rüden geraten. Meine Bandidas haben schon mehrfach dummdreiste Welpen und Junghunde verprügelt die der Meinung waren mit Damen im gesetzten Alter rumpöbeln zu müssen. Nur verstehen das viele HH überhaupt nicht und meine beiden werden als garstige Köter beschimpft. Kommt so ein Jungspund oder auch Welpe in devoter Haltung, Kopf gesenkt, Rute geklemmt auf die beiden zu, wird er freundlich empfangen und abgeleckt. Unbotmäßiges Verhalten, oder Anpöbeln wird unter Hunden sofort bestraft.
LG, Alidasy mit Banditen

Okay dann bin ich ja schon etwas erleichtert Hört sich auch alles logisch an, stimmt ich hab es sicher nicht gesehen es war fast dunkel/dämmrig. Das kann sein bei Mädels ist er wieder etwas anders mit denen spielt er eigentlich oft sofort und ist nicht so schüchtern wie bei ausgewachsenen Rüden.
Ja das war ein sehr geduldiger und vorsichtiger Rüde aber er hat vor jedem Respekt, ist ja in einer Hinsicht sehr gut nur wieso ist er dann so laut wenn der Hund nur vorbeigeht und er ihn nicht beschnuppern kann? Er fiept quietscht und dazwischen ein undeutlicher Beller aber wie gesagt er hält sich im Hintergrund, also er zieht nicht nach vorne sondern ich lass ihn sitzen und dann fiept und quietscht er (er hat ein sehr lautes Organ)
Wenn der Hund dann vorbeiist geht es wieder dann gehen wir weiter und alles ist gut.
Dasselbe hat er im Alter von ca 4 Monaten bei Kindern gemacht, er ist immer freundlich gesinnt nur wenn er nicht schauen kann quiekt er wie wild.
Und was ich NOCH nie bei einem Hund erlebt habe ist, dass er deutlich intensiver reagiert wenn er den Hund beschnuppern konnte und wir dann weitergehen wollen und unsere Wege (von mir und dem anderen HH) trennen sich schaut er ständig zurück und quietscht. Schaut für mich fast so aus wie als würde er noch nicht gehen wollen und dass das eine Frustnummer ist, weil er gerade einen anderen Hund kennengelernt hat und dies so aufregend war, kann das sein?
Oder wie kann ich ihm am besten vermitteln dass er nicht aufgeregt sein braucht und das quietschen nicht erwünscht ist wenn wir den Hund nur passieren lassen. Oder gibt sich das von alleine umso mehr Hunde er an der Leine trifft?
Bei den Kindern hat er irgendwann aufgehört, denn er ist ja immer bester Absicht. Er will jeden Hund hallo sagen, er liebt seine Artgenossen und dementsprechend aufgregt ist er. es ist einfach ein Quietschen,Jammern,winseln und dazwischen ein quietschender kurzer Beller. Er knurrt NICHT oder sonst irgendetwas ich glaub er ist unsicher was ihn erwarten wird ich weiß nicht.
Du kennst dich anscheinend e so gut aus. Was könnte es da für Gründe geben weilim Umgang mit den Hunden ist er IMMER friedlich gesinnt und mit einem hat er sogar nach 2 Min im Hundepark geschmust und ist auf seinem Bauch eingeschlafen.
Auf Husky fährt er am meisten ab alles was ein dickes Fell hat grabt er sich rein xD
Naja auf jeden Fall würd ich gern wissen (auch im freilauf) wieso er den Hund dann anquietscht wenn der Hund nach dem Beschnüffeln weggeht, weil der fremde Hund einfach kein Interesse zeigt und das regt ihn irgendwie auf, auf eine aufgeregte Weise. Immer wenn er sich dann entfernen muss durch Leine oder weil der andere Hund kein Bock auf ihn hat wirkt er etwas verzweifelt
Danke schon mal im Voraus.

Liebe Grüße
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1222
guten Abend
dein kleiner versucht sich ein Verhaltensrepertoire zurechtzulegen, dass ihm hilft die Kontrolle zu behalten. er verspürt Frust darüber nicht entscheiden zu dürfen wie lang und wie intensiv er Hundebegegnungen auskosten darf.
Gequengel führt ihn bisher ganz gut zum erfolg (zumindest oft genug um nicht davon abzurücken).
nun bist du gefragt eine noch bessere Führungspersönlichkeit zu werden als du ohnehin schon bist.

ich persönlich würde an einigen stellen an der Frustrationstoleranz arbeiten (auch dort wo es scheinbar schon ganz gut klappt). er muss lernen zum Wohle des Rudels deine Entscheidungen auch in diesem Bereich zu akzeptieren…

das ist natürlich viel verlangt von einem jungen Hund und wird auch nicht von heut auf morgen einwandfrei klappen und ich kann dir sagen, dass auch mein Methusalem heut noch manchmal kurz hinterfragt ob ich mir denn wirklich sicher bin, dass wir diese entzückende hundedame unverrichteter dinge stehen lassen wollen (je oller je doller ). wir beide haben einen unausgesprochenen deal:
Hund bekommt genug zeit am tag sich auszutoben, wird geistig gefordert und darf überall wo es erlaubt ist frei laufen
dafür muss Hund sich aber auch an meine regeln halten und meine Entscheidungen so kommentarlos wie es geht hinnehmen

über die Jahre scheine ich mich als ein kompetenter Entscheidungsträger gezeigt zu haben, sodass fragen aus dem Rudel nur noch selten aufkommen

auf die frage wie du damit umgehen sollst kann ich dir nur sagen:
bei uns herrscht die Regel KEINE KONTAKTAUFNAHME ZU ANDEREN HUNDEN SOLANGE DIE LEINE DRAN IST!
das entschärft die Erwartungshaltung deines Hundes, denn im Augenblick liegt diese ja noch da, dass er in den meisten fällen dann doch hindarf. wenn Kontakt zu anderen Hunden dann immer ohne leine. Dazu leine ich meinen dann eben auch ab, sofern er sich vorher auf mich konzentriert hat.
so kann der Halunke auch in sehr engen Situationen als Begleithund mit, denn solange die leine dran ist erwartet er nicht Kontakt zu anderen aufnehmen zu müssen. denn nur so kann er mit in restaurants, Innenstädte, cafes, sogar mit ins kino ist er schon gekommen….wenn er da jedesmal glauben würde die Welt drehe sich um ihn und jeder Hund stehe zu seiner freien Verfügung (egal ob zum spaß oder zur Attacke) würde er ein sehr trauriges leben mit viel alleinbleiben fristen müssen.

lg
vom Halunken
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
Gast
Hallo Dori,
Halunke hat dir schon die Gründe für sein Verhalten aufgezählt, bei mir wäre das Ganze etwas krasser und deutlicher ausgefallen. Da ich aber nichts weiter weiß über seine bisherige Erziehung, was er schon kann und weiß, halte ich mich zurück. Auch gehen unsere Ansichten über Hundeerziehung wahrscheinlich stark in entgegen gesetzte Richtungen. Ist aber nur so eine Vermutung.
LG, Alidasy mit Banditen
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1406
Angeldori,

deine Wortwahl lässt darauf schließen, dass du deinen Hund sehr menschlich interpretierst. das, was du als freundlich und Freude bezeichnest, ist nichts anderes als "Ich will da jetzt hin, Mama verhindert das, aber ich will, ich will!" Die Interpretation "Er liebt alle Hunde" ist schlicht falsch. Das ist NICHT die Motivation, die dahinter steht.

Weil dein Kerlchen sehr nett ist, bleibt es beim Quietschen - bei einem anderen Grundcharakter hättest du jetzt mächtig Probleme

Du setzt dem Burschen keine Grenzen, weil du ihn ja so verstehst. das ehrt dich, doch hilft nicht deinem Hund. Er verlangt nach Setzen von Grenzen, damit er sich wohlfühlen kann. DU musst ihm DEUTLICH und FEST und KONSEQUENT dieses Getue VERBIETEN!

Du gibst nach, erscheinst hilflos usw., doch du solltest ein klares NEIN anbringen und deinen Hund weiterziehen. Dabei darfst du ihn böse anschauen, damit er deinen Unmut auch erkennt, also nicht halbherzig. Er darf ohne deine Einwilligung KEINE Kontaktversuche unternehmen! Als Alternativhandlung könntest du ein SITZ verlangen und als BELOHNUNG die Kontaktaufnahme, sofern der andere Hund ok ist. Ein Fiepen/Gequietsche führt dagegen zum Weitergehen.

Ach so, mein neuster Hund hat das auch gemacht, ist auch sehr "kontaktfreudig" und sehr freundlich, doch ICH bestimme, wann, wie und mit wem! In diesen Situationen und im übrigen Leben führe ICH ihn ohne ihn zu knechten. Mein Großer ist so höflich, dass er mich fragt, ob er auf meinen Schoß darf - und ich bin so höflich und bitte ihn um einen Gefallen. Allerdings setze ich meine Bitte auch durch - mal mit Überreden, mal mit strengen Worten, angemessen an die jeweilige Lage und Stimmung.

Du siehst, auch wenn man sich als Führungskraft erweist, muss man nicht unbedingt harte Worte benutzen oder herrschsüchtig sein

Doch wenn man nicht gewillt ist, eine Führung zu übernehmen - was sehr unfair dem Hund gegenüber ist! - wird das gesamte Leben mit dem Hund sich etwas schwieriger gestalten, nervig sein an manchen Stellen und manchmal sogar ungewünschte gefährliche Situationen provozieren, hier z.B. dass das unhöfliche, aufdringliche Benehmen deines an sich lieben Hundes ihn in Gefahr bringt/er dadurch gebissen wird.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
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