Neue Umgebung

halunke
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Beiträge: 1222
nicht die umgebung, sondern eher die aufregung..
wie lange es dauern wird kann man denk ich oauschal nicht sagen...

mein halunke hätte in jungen jahren nach 12h bereits die nähere umgebung "für sich eingenommen" und hätte keine ungewöhnliche aufregung mehr gezeigt. wir waren allerdings auch sehr viel unterwegs, sind viel gereist und haben oft woanders übernachtet...da war felxibilät ein absolutes muß

einer meiner pflegehunde benötigte derweil locker 1 woche dauerbewohnung um sich angemessen einzuleben.

wie geht dein asterix denn sonst mit veränderung um...bzw wie lang benötigte er sich beu euch einzuwohnen als er einzog?
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
Manuel93
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Beiträge: 178
Er hat sich relativ schnell eingelebt. Er war zwar schon stuben musst aber am anfang um 6 uhr spätestens mit ihm raus sonst gings in die wohnung. Jetzt pennt er durch ohne anzichen das er muss. Nur fängt das gejammere immer an wenn ich mien schuh anziehe und oder meien jacke auch wenn ich nicht mit ihm rausgeh.
Ist auch hier nicht anders. Nur knurrt und bellt er auch manchmal wenn ein anderer in der wohnung z. B. aufs klo geht oder sonst das zimmer verlässt oder durch die wohnungstür reinkommt.
Wird sich das auch nach einer dauer legen oder ist das eine eine art Angst?

mfg Manuel u. asterix
Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich.
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1222
+ 1
das hängt jetzt ganz von dir ab!
lass nicht (aus mitleid) zu, dass er in der neuen Höhle seine grenzen überschreitet. kontrollieren anderer personen ist nirgendwo erlaubt!!

ignoriere ihn im neuen haus viel. weise ihm einen platz zu, der ihm ganz allein gehört und wo er seine ruhe hat und schick ihn immer dahin wenn er sich daneben benimmt.
mehrere male am tag würde ich durch die wohnung marschieren, meine jacke anziehen, wieder ausziehen, schlüssel nehmen, wieder weglegen, mit straßenschuhen umherlaufen und mich in jacke aufs sofa setzen...solange, bis dein endlich aufgibt dich zu lesen und sich entspannt...dann würde ich auch mal die wohnungstür öffnen ohne zu gehen...oder mal in den hausflur treten...schauen was passiert usw

er darf nun auf keinen fall die lernerfahrung machen, dass er außerhalb eures gewohnten umfelds die führung und leitung des rudels zu übernehmen hat!
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
escape
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Beiträge: 120
@Manuel93

Wenn ihr euch in eurer neuen Wohnung eingelebt habt, versuch doch mal in deiner Gegend neue Kontakte zu knüpfen. Vielleicht findest du jemanden, vielleicht ein einsamer Nachbar oder so, der bereit wäre einige Stunden am Tag auf deinen Hund aufzupassen.
Ich kenne z.B. einige Hundebesitzer in meiner Gegend, die genug Zeit haben und sich auch noch Stundenweise um andere Hunde kümmern.
Natürlich wird es schwierig, wenn du kanpp bei Kasse bist und du niemanden für diese "Dienstleistung" bezahlen kannst. Aber schau dich einfach einmal um. Mit etwas Unterstützung von Außen könnte es dir vielleicht wieder möglich sein, deinen Hund auf Dauer bei dir zu haben. Würde es euch wünschen!

Übrigens: auch wenn deine momentane Situation nicht optimal ist, finde ich es toll, dass du dir viele Gedanken um das Wohlergehen von deinem Hund machst.
Ich kenne leider auch Hundebesitzer, die Vollzeit arbeiten, aber großteils 10-12h Schichten und ihren Hund die ganze Zeit alleine lassen! Und bei einer 12h-Schicht kommt dann ja noch 1 Stunde Pausenzeit dazu, dann noch die Zeit für Wegstrecke, etc. Das heißt, die lassen ihren Hund, ohne mit der Wimper zu zucken bis zu 14h allein in der Wohnung! Das nenn ich verantwortungslos!!
Ein wahrhaft großer Mensch wird weder einen Wurm zertreten, noch vor dem Kaiser kriechen. (Benjamin Franklin)
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1393
Einen Hund mit 1 Jahr zu kastrieren, nur weil jetzt die Testosteron-Produktion anläuft, ist der schlechteste Weg, den man sich denken kann! Ein Hund macht Arbeit, in den ersten zwei - drei Jahren besonders, dann wird's ruhiger, wenn man diese Zeit genutzt hat. Das bedeutet jedoch, dass man sich diese Zeit auch nimmt! Und wenn man eine Betreuungsperson braucht, dann sollte sie das auch können und nicht nur den Hund verwahren und hoffen, dass nix passiert (wenn der Bursche an der Leine loszieht - *holladiewaldfee*).

Eine Kastration macht einen jungen Hund nicht ruhiger - im Gegenteil! Eine Kastration in diesem Alter verzögert die psychische Entwicklung des Hundes ganz extrem - er wird verspielter, eigentlch noch viel temperamentvoller, weil er länger Kind bleibt oder sogar (je nach Hund) gar nicht mehr dem normalen Entwicklungsprozess folgt/folgen kann. Wenn unbedingt Kastra, dann erst, wenn der HUnd auch psychisch erwachsen ist!

Im Moment ist ganz natürlicherweise die Testosteronproduktion sehr hoch > es gibt also keinen "normalen" Testosteronspiegel; wäre der mt etwa 3 Jahren immer noch so hoch ohne Notwendigkeit (läufige Hündin), dann wäre möglicherweise ein Kastra angezeigt (ist im Einzelfall zu prüfen).

Tierheimitarbeiter, die empfehlen, zum jetzigen Zeitpunkt eine Kastra durchzuführen, sollten sich aber ganz, ganz schnell schulen lassen! Mitarbeiter im Zoofachhandel sind LAIEN, die daruf gedrillt werden, best. Futtersorten zu verkaufen (je nachdem, was gerade wichtig ist zum Verkauf, nicht unbedingt gut für den Hund); Tierärzte - wobeies tatsächlich Ausnahmen gibt - sind i.d.R. jedoch daran interessiert, Kasse zu machen, zumal ihnen schon durch das veränderte Impfverhalten sowie THP-Konkurrenz - ein großer Einkommensverlust beschert wurde.

Wer sich Gedanken um seinen Hund macht, kann dies dank Internet in vielen Foren und gesundheitsportalen nachlesen, auch wie das Innere eines Hundes funktioniert.

Und noch einmal: ich wäre nie auf die Idee gekommen, seinerzeit meinen 16jährigen Sohn kastrieren zu lassen, nur weil er mir pubertätsbedingt "Schwierigkeiten in der Erziehung" bereitete. Aber Hunde sind ja nur lebendiges Spielzeug.....
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
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