Meine Hundepension

Cinderelli
  • Forenwelpe
Beiträge: 57
Hallo allerseits,

ich bin Tierarzthelferin, arbeite seit 2009 in dem Beruf.
Ist ja sicherlich kein Geheimnis, dass man von dem Gehalt einfach nicht gut leben kann. Mit gerade mal 1.100€ netto (Sonntags,- und Feiertagsarbeit schon inbegriffen) kommt man einfach nicht weit. Zudem ist es einfach nur schade. Ich liebe meinen Job, ich liebe es mit Tieren zu arbeiten. Die Kunden lieben mich, ich habe ganz viele Kunden, die explizit nach mir verlangen und ich bekomme viel Lob von meinem Chef. Trotzdem bleibt am Monatsende nicht viel übrig.
Da ich nicht blöd bin, und mir einiges mehr zutraue, als mein Leben lang Tierarzthelferin zu sein, kam mir nun die Idee, eine Hunde- und Katzenpension aufzumachen.
Meine Schwester schreibt mir gerade den nötigen Businnesplan für die Bank.

Ich habe große, außerordentliche Ideen. Es wird jedenfalls nicht gewöhnlich. Es wird wirklich speziell. Ich finde Tierpensionen nämlich echt immer schäbig, meinen Hund hätte ich niemals in eine Pension gegeben - ich hab bisher wirklich keine Schöne gesehen.

Ich würde gerne meine ganzen Ideen hier aufschreiben, - aber dann schnappt mir noch jemand meinen Plan vor der Nase weg.
Es wird innovativ, individuell, und liebevoll.

Die Frage ist nun:

Wie viel würdet ihr für eine wirklich wunderschöne Pension ausgeben? (Keine Zwingerhaltung, selbstverständlich)
Wie viel für einen Tag?
Wie viel für eine Woche?

Ich weiß, dass die meisten "normalen" Pensionen ca. 20€ nehmen.
Zuletzt geändert am 04.05.2014 22:13 Uhr
julia_90
  • Forenwelpe
Beiträge: 62
Das kommt drauf an was du anbietest
Perfekt für mich wäre wenn der Hund eben am Familienleben teilhaben darf. Damit meine ich er ist mit dir gemeinsam im Garten Haus und wird nicht nur in einen Zwinger gesperrt und dort gefüttert und gelegentlich rausgelassen.
Ich würd dann eben auch darauf schauen wie viele Hunde du aufnimmst und ob du auch vorhast mit ihnen spazieren zu gehen (ist ja auch nicht selbstverständlich)

Ich hab mir vor etwa einem Jahr eine Hundepension angeschaut (bzw. auch nicht weil wir durften nur den Vorhof betreten ) Ich hätte mir damals gerne alles genau angesehen wo mein Hund untergebracht wird und wo der im Internet erwähnte 5000m² Garten ist. Gesehen haben wir nichts bzw einen wirklich verdreckten Vorhof mein Hund war schockiert als ich ihn dort ne halbe Stunde auf Probe ließ. Das würd ich ihm nie wieder antun das hab ich mir geschworen.
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
ich würde mir von einer hundepension wünschen gestaffelte preise zu haben.
hab mal bei einer angefragt als wir drei Wochen wegfliegen wollten und die Hunde nicht mitnehmen konnten da Langstreckenflug.
das wäre dann 50 EUR für zwei Hunde gewesen, auf drei Wochen kann man sich ja selber ausrechnen. das war zwingerhaltung, und weiss ja nicht aber ob da nu einer drin hockt oder zwei...na ja wie auch immer, hab das natürlich nicht gebucht, da war die hundepension ja teurer als unsere beiden flüge zusammen.
auf der andere seite kann man ja verstehen dass auch die hundepensionsbesitzer überleben müssen, aber für 50 EUR krieg ich ja mancherorts schon ein Doppelzimmer mit frühstück...

hab Gott sei dank jemand mit Familienanschluss, da darf meine maus sogar mit ins bett
kosten 10 EUR pro 24 Stunden, je länger ich wegbin in Urlaub um so günstiger wird's
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Gast
+ 2
Hallo Cinderelli,
es kommt nicht darauf an was ich für den Tag ausgeben würde, sondern vielmehr darauf wie du kalkulieren mußt. Für eine Pension mußt du deinen Beruf aufgeben = 1100,- weniger in der Tasche. Jetzt zu den Kosten. Bau- bzw. Umbaukosten und damit die Erstellungskosten. Businessplan für die Bank wird erstellt, also Kreditkosten. Betriebskosten wie Miete (Grundstückspacht), Energie, Wasser, Steuer und Personalkosten. Wenn du das alles zusammenrechnest und durch die durchschnittliche Anzahl der betreuten Hund teilst hast du deinen Preis. Liegt der wesentlich höher als der anderer Pensionen, bekommst du weniger Gäste, gleichst du deinen Preis an, kommst du nit uf deine Kosten. Du willst ein Geschäft aufmachen, also must du geschäftsmäßig denken. Wenn in deiner Umgebung die Klientel wohnt, die bereit und in der Lage ist einen etwas höheren Preis zu zahlen, dann gut. Wenn nicht ist nach einiger Zeit außer Spesen nichts gewesen. Das soll jetzt nicht heißen Tue es nicht, sondern nur das genau und ehrlich kalkuliert werden muß um so ein Projekt an zu schieben. Ich wünsche dir viel Erfolg.
LG, Alidasy mit Banditen
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9114
+ 1
Moin !
Tja , ich denke der Preis kommt darauf an was Du anbietest für die Hunde und Katzen.
Nur wegschließen , füttern und kurz kacken lassen ist 20 € schon genug.Aber solche Läden gibt es mehr als genug und da wirst Du kaum wirklich Erfolg mit haben.
Das möchtest Du ja nicht anbieten und das ist gut ! Wenn die Hunde z.B. zusammen herumtoben können , alles gepflegt und sauber ist , sie bei Bedarf gutes und ordentliches Futter bekommen , je nach Hund ein kleines oder größeres Programm bekommen , also z.B. baden können , Ball spielen oder irgendwas der Art wären 30 € für mich nicht zu viel pro Tag und je nach Länge den Preis staffeln.Also z.B. 10 Tage 250 € oder so in dieser Art.2 Hunde 20 € pro Hund oder so irgendwie.
Denke mal es muß sich für Dich rechnen aber Harz 4 Rabatt,Schülerrabatt,Lehrlings- , Studenten- , u.s.w. finde ich auch prima.
Viel Glück und Erfolg mit der guten (wie ich finde) Idee !!!
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Zuletzt geändert am 05.05.2014 12:50 Uhr
Cinderelli
  • Forenwelpe
Beiträge: 57
Hej ihr Lieben,

danke für die tollen Antworten.
Zwinger, wegsperren, nur zum Kacken rauslassen - genau ist das, was ich so sehr hasse!
Ich hab auf meinem Plan hier schon stehen, dass ich auf jeden Fall mit den Hunden spazieren gehen werde. Ich will den Tieren wirklich ein Hotel bieten. Wellness.
Das Problem ist aber genau das: Es kostet.
Ich werde das nicht für 25€ pro Tag mit Übernachtung anbieten können, und ich will es auch nicht.
Ich will keine Billigpension sein. Es soll sich bewusst abheben.

Schwimmen, spielen, toben, alles sauber und toll. - so solls sein.
Kein Billigfutter, im Gegenteil.

Ich denke mir immer, dass man doch im Urlaub nicht entspannen kann, wenn man weiß, dass es dem Hündchen oder Kätzchen nicht gut geht. Oder noch schlimmer: Wenn man nichtmal weiß, wie die Anlage aussieht - geht gar nicht.

Also grob beschrieben:
- individuelle Behandlung, jeder soll das bekommen, was er braucht.
Jeder Hund wird beschäftigt: Agility, Spaziergänge, Ballspielen, oder einfach nur auf einem Flauscheteppich gestreichelt werden.
- keine generelle Gruppenhaltung für Hunde, die das nicht kennen. Ich finde, dass man mehrere Hunde nicht einfach in einem Raum unterbringen kann, wenn diese das gar nicht kennen. Für meine Amy wäre das Stress. Für meine Mini wäre das allerdings ein Traum.
Deswegen hat man die Wahl. Ohne Aufpreis. Einzelzimmer oder Mehr-Hunde-Zimmer.
Genauso bei den Katzen.
Auch dort: Außengehege angrenzend an die Innenräume; Beschäftigung, Kämmen, streicheln, spielen, - nicht wahllos irgendwelche Katzen zusammenstecken.
Premiumfutter, hochwertiges Katzenstreu und eine ruhige Atmosphäre, abgeschottet von den Hunden.

Hygiene ist Priorität! Ich könnte echt kotzen, wenn ich so manch eine Pension sehe!

Es wird eine 24 Stunden Überwachung der Tiere geben, und beste medizinische Versorgung, falls notwendig.

es soll so außergewöhnlich und schön sein, dass man sein Hündchen oder Kätzchen da auch gerne jeden Tag unterbringen mag. - z.B von 8-16 Uhr, während der Arbeitszeit. Weil es einfach schön ist, ein Spielplatz.

Die Besitzer sollen kein schlechtes Gewissen haben, wenn das Tier zu mir kommt.

Krallen schneiden, Zecken ziehen, Ohren sauber machen, bürsten - alles inklusive. Was gewünscht wird, wird gemacht.
Ich mag nicht für jedes Gedöns extra Geld verlangen.

Staffelpreise sind eine gute Idee. Der Schüler - u. Studentenrabatt ist gut!

----

Vorerst werde ich alleine dort arbeiten. Also auf jeden Fall hauptsächlich, Freunde und Familie werden aushelfen, eine Kollegin wird, wenn es gut läuft, nachkommen, zumindest auf 400€ Basis.
Ansonsten werde ich vielleicht mit Praktikanten arbeiten, welche dann aushelfen beim Spazierengehen - jedoch nicht umsonst. So etwas mag ich nicht.
---------------------------

Ausschlaggebend waren eigentlich drei Faktoren für mich, dieses Projekt anzugehen:

- ständig wollen mir Kunden ihre Tiere, besonders Hunde, geben, wenn sie im Urlaub sind oder mal nicht können. Ich werde immer gefragt, kein anderer. Und das, obwohl die anderen Mitarbeiter da schon seit 12 Jahren arbeiten! Ich seit 2!

- Ich habe meinen "neuen Hund" (wie sich das anhört..) über einen Tierschutzverein bekommen. Dort war sie auf einer Pflegestelle, - in einer HUNDEPENSION untergebracht.
Das war das Schäbigste, Ekelhafteste und Dreckigste, was ich je gesehen habe.
Selbst Tierheime sehen dagegen wie ein Luxuspalast aus!
Und da kommen und gehen ständig Leute. Ich bin da zwei Wochen jeden Tag gewesen, um meine Kleine zu besuchen, und es war immer voll. - KEINE FERIEN!
Ich weiß nicht, wieso weshalb warum - aber offensichtlich gibt es echt Bedarf!

- wie gesagt, ich arbeite in einer Tierarztpraxis und die Kunden fragen so oft, ob wir eine (gute) Hundepension kennen, weil sie nicht wissen, wohin mit dem Hund.
Und wir haben keine, die wir guten Gewissens empfehlen. Deswegen sagen wir, dass wir einfach keine kennen.
Es kommen Anrufe, ob wir Hunde für ein paar Tage aufnehmen können, weil alle Pensionen voll sind!
Ich weiß, dass mein Chef 100% hinter mir stehen, und mich jedem Kunden empfehlen würde.
---> Da muss doch was gehen
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20328
Ich schliesse mich den Beiträgen von Meerestaucher und Alidasy an. Wichtig ist unterm Strich (eine Weisheit aus zwanzig Jahren Erfahrung) nicht, wer gern eine schöne Unterbringung für seinen Hund hätte, sondern wer auch bereit ist, dafür sehr tief in die Tasche zu greifen. Gerade wenn du eine Bank in Anspruch nehmen musst, empfiehlt sich eine gute Marktanalyse am zukünftigen Standort.
Du hast nach unten Konkurrenz von den Billiganbietern, die die Hunde nur aufbewahren (auch Tierheime), und nach oben von Luxushundehotels. Wenn du den Betrieb allein führst, darfst du, je nach Amtsveterinär, nur eine kleine Anzahl Tiere betreuen. Das bedeutet in der Realität, dass du in Ferienzeiten Absagen erteilen musst. Auflagen für Aussenzwinger (damit entfällt ein Standort in Wohngebieten) und Quarantäneräume plus deftige Versicherungsprämien kommen dazu.

Was die liebevolle Unterbringung angeht, hast du Konkurrenz von Privatanbietern, wie auch Meerestaucher sie gefunden hat und die auch über Agenturen vermittelt werden. Dorthin gehen dann auch die ganz anspruchsvollen Kunden, die für ihre Hunde eine persönliche Atmosphäre (ohne viele andere Hunde) wünschen. Auch für die Halter mehrerer Tiere gibt es entsprechende Angebote. Wenn ich z. B. wegfahre, habe ich einen Haussitter, der hier einzieht und sich um Alles kümmert.
Als Hundepension mit komfortabler Betreuung sammelst du Hunde, die nicht oder nur schwer bei Privatleuten untergebracht werden können (Allergiker, Angsthunde, aggressive und/ oder nicht erzogene Hunde), was zeitaufwendig und für eine Person kaum machbar ist.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
Gast
  • Rudelbeschützer
Den Preis betreffend würde ich mir einige Pensionen im Internet ansehen und vergleichen,ob ich dass bieten kann.Ich würde mittlere und Pensionen in der gehobenen Preisklasse preismäßig abgleichen und sie mir auch pers. ansehen. Dass, was z.B. das Pfötchenhotel (gibt mehrere davon in D) bieten kann, wird der normale Pensionsinhaber nicht bieten können, aber zum Vergleich würde ich es ranziehen. Ohne feste Hilfe ist so ein Vorhaben aber nicht zu bewältigen.Man sollte auf jeden Fall einen festen Stamm an erfahrenen Hunde-Katzenleuten als feste Arbeitskräfte anstellen.
Liebe Grüße von Melwin.
Shibaherz
Beiträge: 21215
Siehst Du, auf Deine Frage hat Dir hier niemand direkt antworten wollen und das ist auch kein Wunder. -
Die Informationen von Christiane sind ja völlig o.k., aber ob sie Dich jetzt weiterbringen?

Die Leute schauen alle aufs Geld, außer den wirklich Reichen, und deren Hunde werden ja bereits versorgt.

Ich bringe meine Hündin bei Flugreisen - die in Zukunft noch zunehmen werden - privat bei einem Rentnerehepaar 25 km außerhalb der Berliner Stadtgrenze unter. Sie hat dort weitläufigen Garten, Familienanschluss, Spaziergänge, wenige andere Hundekumpel, Futter wie gewohnt. Kostenpunkt: 20 €/Tag. Die Adresse ist über TIERHELDEN vermittelt. Es geht ihr dort gut.

Also ich will Dir Dein Projekt nicht vermiesen, aber so ganz allein, scheinbar ohne Eigenkapital ... Zu Beginn müsstest Du mit Einführungspreisen locken, die nicht kostendeckend sind ...





x
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1393
Den rechtlichen Aspekt haben hier wohl einige vergessen.....

1. PRIVATE Hundebetreuung gibt es NUR OHNE jeglche Bezahlung. Wichtig hierbei: der Hundehalter sollte in seiner Haftpflichtversicherung nicht nur die HALTERabsicherung sein sondern auch die HÜTERabischerung haben. Fließt auch nur 1 Cent für Hundebetreuung, kommen auf jeden Fall 2 Behörden ins Spiel: a) Finanzamt (Gewerbe, Einkommen) und b) Veterinäramt.

2. Siehe Tierschutzgesetz: Wer eine Tierpension betreiben will, MUSS dazu u.a. einen Antrag beim zuständigen Veterinäramt stellen und seine Sachkunde zu dieser Tierart unter Beweis stellen. Entweder man muss einen Fragebogen ausfüllen mt Fachfragen oder es wird ein Fachgespräch geführt oder es kann auch durch den Beruf die nötige Sachkunde vorausgesetzt werden (z.B. Pensionstierpfleger).

Ob Bielefeld nun das Klientel hat, dass sich eine Hundepension lohnt bzw. es nur wenige Mitbewerber gibt, weiß ich nicht, sollte abgeklärt werden. Manche Kunden fahren extra bis zu 60 km, um das Haustier in eine gute Pension zu geben....

Ich selbst biete aufgrund der Nachfrage auch Pensionsplätze an, allerdings nur bis max. 5 (obwohl ich mehr gedurft hätte), da ich noch andere berufliche Tätigkeiten habe (glücklicherweise selbständig mit nicht so langen Einsätzen). Bei uns gibt es Familienbetreuung, wobei ich NICHT alle Hunde zusammen lasse (aus diversen Gründen); ich suche sehr genau aus, wer zusammen passt; meine Einsatzhunde sind eh getrennt von den Gästen, dürfen aber je nach Gast zusammen sein (also nicht alle auf einmal, da auch sehr unterschiedliche Größen und Temperamente, auch bei den Gästen). Wir sind total ausgebucht, machen gar keine Werbung - und die Leute strömen. JETZT weiß ich, warum - wir nehmen nur 13 Euro (Kurztarif 15 Euro) pro Tag, allerdings ohne Futter (damit sich der Hund nicht umgewöhnen muss; manche werden auch gebarft). UND: wir gestalten den Tagesablauf ähnlich wie zuhause, also Spaziergänge, Schmusen usw., aber KEIN Sonderprogramm (bis auf Kleinigkeiten). Auch darf der Hund seinen „Haushalt“ mitnehmen, damit es noch kuscheliger wird (obwohl wir selbst gut ausgestattet sind). Und: mancher ach so unruhige Hund wird bei uns ruhig und ausgeglichen - dabei therapieren wir den gar nicht bewusst - tja, tztztz, warum passiert das wohl...???

Für Berufstätige bieten wir Sondertarife, da das ja über Monate geht (Tagespflege). Ich denke, dass du mit dem Trend HUNDETAGESSTÄTTE noch besser etwas aufbauen kannst!

Ich wünsche dir VIEL GLÜCK und ERFOLG!!!!!!! Es ist sehr bereichernd, sich mit so vielen verschiedenen Hunden zu befassen! Ich kenne das zwar auch schon lange durch meine Trainer- und Ausbildertätigkeit, aber es ist doch etwas anderes, vermeintlich oder tatsächlich gut erzogene Hunde zu beherbergen . Und manchmal kann es passieren, dass die Hunde soooooo gern kommen, dass sie ein Indianergeheul veranstalten, wenn sie dich wiedersehen

Noch ein Tipp: schau dich mal bei Mitbewerbern im Netz um wegen der AGBen. Wir nehmen z.B. auch läufige Hündinnen auf oder Hunde mit Medigabe usw. und nehmen dafür keinen Extracent (anders als bei den Mitbewerbern); auch Extraheizgeld nehmen wir nicht (wir heizen ja sowieso). Allerdings wirst du das einkalkuleren müssen, wenn du Extraräume hast, entweder als Mischkalkulation auf das ganze Jahr verteilt oder als Heizgeld für die kalten Monate.

Hier in der Nähe gibt es eie Hundepension, die DOPPLTE PREISE nimmt bei Feiertagen - und es gibt dort nur Blockhäuser plus Spielplatz. Das würde ich dir NICHT raten > besser: von Anfang an etwas höher kalkulieren und dann Boni anbieten, z.B. 15 Tage buchen, 13 Tage bezahlen oder Rabattheft mit Gutschrifterlangung usw. usw.

Also noch mal: TOITOITOI!!!!!!

P.S.: Bei uns dürfen und SOLLEN die Kunden VORHER kommen, da wir a) nicht jeden nehmen (wir haben bislang aber nur 2 Hunde abgelehnt, einfach, weil die völlig überfordert waren, und haben den Leuten ans Herz gelegt, diese Hunde erst mal zu stabllisieren; es war völlig unfair diesen Tierchen gegenüber, sie abzugeben > Verlustängste usw. mit Riesenangst vor fremden Händen, überhaupt Menschen, fremde Umgebung - Dauerstress pur für den Hund!) und b) der Hund sich erst mal ein (Geruchs-)Bild machen und auch uns kennenlernen soll und c) die Kunden sich von uns ein Bild machen sollen.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Zuletzt geändert am 06.05.2014 22:21 Uhr
Kostenlos anmelden
MY dogSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Gerade online