Meine Hündin ist total unsicher, nachdem sie von grösserem Hund "gejagdt" worden ist

zaubermaus1975
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Beiträge: 17
Hallöchen meine Lieben,

leider wurde mein kleine (Jacky /Malli Mix) Hündin von einer Kangal/schäferhund Hündin leider gejagt. Meiner kleinen fehlt leider das entsprechende Selbstbewusstsein, da sie im Alter von ca 3 Wochen in Bulgarien ohne Mutter auf der Strasse gefunden wurde. Wir hatten die Sozialisierung sehr gut im Griff. Bis zu diesem Vorfall. Mann muss dazu sagen, das die Besitzerin dieser jagdlustigen Hündin sehr uneinsichtig ist und ihren Hund auch leider nicht abrufen kann und ihn auch nicht anleinen will. Ich habe schon versucht mit ihr zu reden. Ihre Antworten waren nur, dann nehmen sie ihn an die Leine dann passiert nix. Okay einmal war sie an der Leine und zack kam ihr hund und ging wieder auf meine im schweinsgalopp los. So konnte ich nur noch dazwischen stellen und meinen Schlüssel schmeissen. Mittlerweile kam es drei mal zu solchen übergriffen. Was ich persönlch sehr traurig finde. Da die dame auch zu keiner Enigung bereit ist.
Nun ist es so, das meine Hündin auf den Strecken wo die Übergriffe stattgefunden haben, immer sehr ängstlich und verunsichert läuft (Sprich, Rute auf halbmast und immer angespannt und zuckend bei jedem Geräusch. Sie nimmt sonst immer Leckerchen und bleibt auch bei mir in den Momenten, aber ich finde ein Hund soll sich ja beim spazieren gehen entspannen können und herum tollen. Grade bei uns auf einem riesen Feld, ist die Unsicherheit sehr stark. Sie läuft total verspannt und schaut immer ob dieser Hund kommt. Selbst wenn nun andere Hunde auf sie zukommen, rennt sie kurz weg, und jault bzw schreit. Rückruf klappt in dem Moment super. Sie ist dann so in ihrer Angst das sie nichtmal merkt, das der Hund ihr nichts will. Oder aber sie bleibt einfach stehen und traut sich nicht weiter wenn uns ein Hund entgegen kommt und rennt dann auf einmal rasch zu mir...
Weiss jemand rat, was ich tun kann um ihr die Angst zu nehmen.

A) Wir üben bereits durch positive Bestärkung, sprich kommen sehr ruhige und liebe hunde uns entgegen. Gehe ich besonders auf sie zu und zeige ihr das es okay ist und sie traut sich dann auch und schnuppert bzw traut sich heran.

b) Sie hat nun bereits gelernt, das ich ihre Sicherheit bin, sprich wenn was ist bleibt zu 70% bei mir, da ich die Gefahr für sie
abwende.

c) Sie bekommt nun Bachblüten Notfalltropfen vor dem Spaziergang bzw eine Bachblüten Mischung für Angstzustände
goebla
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Beiträge: 271
+ 1

hallo zaubermaus

Leider gibt es immer wieder Menschen die uneinsichtig sind.
Es muss doch eine Möglichkeit geben woanders spazieren zu gehen.
Ev nicht zu den gleichen Zeitraum oder halt woanders.
ich verstehe dich aber ich würd das meinem kleinen nicht nochmals antun.
Das ist die einzige Möglichkeit die mir einfällt.
Des weiteren würde ich in die Hundeschule od so gehen damit sie den anderen Hunden und sich selbst vertrauen lehnt.

Lg Lino und Alexandra
Greif meinen Hund oder mich an... denk nach bevor du vorschnell handelst....
DU KENNST MICH NICHT ABER DU KANNST MICH KENNENLERNEN.
zaubermaus1975
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Beiträge: 17

Hallo geobla

Ich merke es leider immer wieder das es solche uneinsichtigen Menschen gibt.

Ich würde gerne woanders spazieren gehen, nur ist das hier in meinem Umkreiss die einzige Möglichkeit wo feld und Wald ist und wo ich auch wieder auf freundliche Hunde treffe. Am Wochenende fahre ich mittlerweile schon weit ausserhalb, das sie da wenigstens etwas entspannen kann. Aber selbst dort, wenn andere Hunde kommen zögert sie halt sehr. Ich möchte halt, das sie auch weiterhin lernt im "Notfall" das sie bei mir ist und sozusagen meinen schutz hat.

Ich habe der dame nun klar gesagt, treffen wir nochmals aufeinander, habe ich Diskscheiben dabei und die fliegen ihm vor die füsse... wobei ich nun weiss das sie zu einer komplett anderen Zeit geht wie ich. So das ich ihr ausweichen kann.. aber sicher ist sicher. Denn mir ist es mittlerweile egal, ob ihr hund den Respekt vor mir oder vor meinem Hund hat. Dann halt vor mir.

Mein Hund geht ja auch, immer wieder morgens mit ihrer Ersatzmama, wie ich so schön sage, diese ist recht dominant gegenüber anderen Hunden und beschützt halt meine. So das da nix passiert und sie dann auch zu anderen Hunden geht.
Nur sobald diese merkt Kali bekommt angst, geht sie dazwischen.. ist halt ihr Rudel.. lach..

An eine Hundeschule bzw Hundespielstunde habe ich auch schon gedacht. Sowas haben wir in Gelsenkirchen... zwinker. ..
goebla
  • Halbstarker
Beiträge: 271
Na also Lösung selbst gefunden.
Ich hoffe das das mit der spielstunde was für dich ist.
Viele Hunde sind nach ein paar x wie ausgewechselt und ma kann entspannt zuschauen.
Alles Gute und viel Spaß lg Lino und Alexandra
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zaubermaus1975
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Beiträge: 17
na ich bin mal gespannt... werde das am Sonntag mal in angriff nehmen... da ist dort hundespielstunde... und mal sehen wie sie sie sich macht hoffen wir auf das besste... lach...

Nur will ich dann hoffen, das sie dann auf ihrer eigentlichen Strecke auch wieder entspannter ist.. zwinker.. denn das ist halt das problem.. lach
Gast
Hallo Zaubermaus,
Du solltest die Bachblüten-Notfalltropfen nicht vor jedem Spaziergang einfüllen. Rescuetropfen nimmt man NACH einem gewesenem Schreck/Schock. Vor dem Spaziergang sind die überflüssig. Tropfen gegen Ängste, wahrscheinlich Aspen und Mimilus weiter über das Futter oder ins Trinkwasser geben. Nach einem Schock oder Schreck kann man auch ein hoömopathisches Mittel, Opium in D 200 geben. Einmalig ,je nach Größe des Hundes 5 - 10 Kügelchen.
LG, Alidasy mit Banditen
Leniiii
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Hi
Du kennst mit Sicherheit Hunde die sehr lieb im Umgang mit deiner Kleinen sind und selbstbewusst sind. Ein Vorteil wäre auch wenn die Hundr einer gewisse Größe haben.
Dann treff dich regelmäßig mit Besitzer und Hund zum spazieren gehen. Deine Kleine wird sich wahrscheinlich stark an dem anderen Hund richten und so nach und nach mehr selbstbewusstsein erlangen da sie von dem anderen Hund lernen wird wie sie in solchen Situationen richtig agieren muss.

Und solange sich das noch nicht gebessert hat würde ich einfach nicht dahin gehen wo der besagte Hund spazieren geht. Das erspart nerven und du wirst auch sicherer im Umgang da du keine Angst und Unsicherheit ausstrahlst ,ob und wann der Hund euch entgegenkommt, was deinem Hund zeigt dass du die Situation nicht unterkontrolle hast und er so das Gefühl hat er müsse das selber regeln da er das jedoch nicht schafft und nicht genügend selbstbewusstsein hat wird deine Kleine immer weglaufen da es in dieser Situation für deinen Hund "die beste Möglichkeit" ist der Situation zu entkommen.
LG
benchen
  • Begleithund
Beiträge: 977
Zum Einsatz von Disc - Scheiben - ich habe einen solchen Angriff auf meinen Kleinen mal grob unterbrochen , indem ich der angreifenden Schäferhündin einen Eisenhaken der Leine ins Kreuz drosch und ihr danach böse Tritte anbot. Das Dingens hielt von MIR gehörigen Abstand für den Rest ihres Lebens. (Die Hündin wurde von jemand anders zum Auslauf mitgenommen, die Person achtete nur auf ihren eigenen Hund, mit dem aggressiven Ding konnte ich mich abgeben. Gut. Dann auf meine Art. Ich bin gar nicht brav.)
Die Halter freuten sich immer, wenn ihre Schäferhündin die Malteser biß. Mein Kleiner war kein Malteser. Und er war niemals allein.
Die Halter wunderten sich arg, daß ihre großartige Schäferhündin weit weg verschwand,, wenn ICH erschien. Die hörte auf Rufen dieser Deppen nicht mehr, nur weg hier. Besser is dat.
Sie konnten auch sehr schnell verschwinden, als mein Großer da war, viel größer als die und viel böser. Gucke. Da waren die gar nicht mehr der Meinung, daß ihr Dingens was zu beißen hat. Gegen den Riesen hatte ihr Ding nichts zu bestellen.
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20328
Du solltest dabei eins nicht vergessen. Ein Hund, der auf einen Anderen zustürmt, ist aus Hundesicht unhöflich und aufdringlich, vielleicht ist es auch ein unsicheres Imponiergehabe, das ist aber nicht mit Aggressivität zu verwechseln. Das Problem ist in diesem Fall das Weglaufen. Viele Hunde setzen hinter einem flüchtenden her, um ihn zu vertreiben. Es liegt in der Natur des Hundes, Schwäche auszunutzen. Das kannst du besonders häufig bei Gruppentreffen auf Hundewiesen beobachten. Da wird dann einer von allen drangsaliert.

Ist dein Hund denn in Bulgarien ohne Kontakt zu anderen Hunden aufgezogen worden? Dann musst du ihm jetzt nämlich erst Sozialkontakte beibringen. Das wird sicher nicht einfach, weil die eigentliche Lernphase dafür vorbei ist. Wenn er aber bei dir Schutz sucht, hast du zumindest schon einen tragfähigen Kompromiss, denn dann kannst du unerwünschte Hunde verjagen. Ob sich das Verhalten deines Hundes verbessert, wird in erster Linie von möglichst vielen, freundlichen Begegnungen abhängen. Du musst viele Spaziergänge mit anderen machen, bei denen er sich wohl fühlt und deren Verhalten er sich abgucken kann.
Ein übermässig aggressives Verhalten à la Benchen würde ich vermeiden. Erstmal lässt sich das nicht jeder Besitzer bieten, und zweitens demonstrierst du deinem Hund auch keine Sicherheit. Du machst dir auf diese Art schnell einen Angstbeisser. Wenn du mit Discs hantieren willst, pass auf, dass du deinen eigenen Hund vorher daran gewöhnst. Wenn du ihn noch zusätzlich bei der Hundebegegnung erschreckst, wäre das kontraproduktiv.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
Amaze
  • Forenwelpe
Beiträge: 11
Ja, wir hatten hier ein ähnliches Problem, ich schließe mich da voll und ganz Leniiis Kommentar an, so haben wir das hier in der Nachbarschaft gelöst, es hat ein gutes 3/4jahr gedauert, bis dann die kleine Hündin auch ohne ihren selbstbewußten Begleiter deutlich entspannter sogar die Wege ging, wo sie böse Erfahrungen gemacht hat. Also Geduld und Durchhalten !
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