Meine Hündin hat Angst vor Männern

Sonnenhexlein Nala
  • Forenwelpe
Beiträge: 8
hallo ich bin neu hier und hoffe auf hilfe.

Nala kommt aus ungarn ist 9 monate alt und vermutlich eine labrador mischung. sie wurde mit ca. 8 wochen, samt ihren 6 geschwistern und muttertier im tierheim abgegeben.
dort wuchs sie in einem hündinnenrudel auf.
ihr sozialverhalten wurde als gut beschrieben
zu männer sehr gut
zu frauen sehr gut
zu kindern sehr gut.
darauf meldeten wir uns. wir ..das sind mein mann..mein sohn 23 jahre und ich.
ein familienhund sollte nala werden, wie es zuvor unser verstorbener hund war.

nala kannte kein haus ...eigentlich nichts.

dann kam der tag an dem sie ankam. wir holten sie ab und merkten welche angst in dieser kleinen seele war. nala fuhr mit uns heim in haus und garten. das ging eigentlich ganz gut. alles neu für sie...natürlich erschreckte sie vor allem kurz..dann wurde geschnüffelt und gut war.
sie ist ein flüchter und daher bekam sie eine schleppleine im garten. das ging auch prima..alles gut.

nun mein problem:

Nala hat panische angst vor menschen. aber speziell vor männern ...d.h. vor meinem mann und auch vor meinem sohn.
sobald einer nur zu hören ist, rast sie davon und versteckt sich im wohnzimmer hinter tisch und stuhl.
sie bewegt sich nicht mehr, stundenlang bleibt sie in deckung.
ich kann sie rufen...sie kommt nicht.
auch nicht mit leckerchen...sie ist unbestechlich. von mann und sohn nimmt sie nichts an.
ich nehme sie dann an die leine und sage komm nala...und dann kommt sie mit und geht aus aus dem raum. aber auch nur wenn mann und sohn nicht da sind.

es ist sehr sehr schlimm. nala ist seit 2 wochen bei uns...also seit dem 25.april 2015 und ehrlich...hätte ich das gewusst..ich hätte es gelassen.
ich habe dieses tier lieb und und ich weiß auch, sie ist ein guter hund. keinerlei aggression steckt in ihr.
sie bellt seit 2 tagen kurz...sobald mein mann von draußen reinkommt. 2 wuffs...dann hört sie auf...

frage...gibt es hoffnung ?
wer kann mir helfen...wir sind verzweifelt!!!!

lg
Zuletzt geändert am 09.05.2015 10:55 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9117
Moin !
Ich denke mal sie braucht einfach viel Zeit um bei Euch anzukommen.Sie hat in ihrem kurzen Leben bislang nichts lernen können oder erleben dürfen !
Die ersten 8 Wochen beim (sagen mal einfach) Vermehrer und dann in einem ungarischen Tierheim und dann die lange Reise nach Deutschland und wieder eine völlig neue Umgebung bei Euch.
Ich würde erstmal eine Bindung aufbauen und ihr Vertrauen beibringen.Das kennt sie alles garnicht , woher auch ?!
Natürlich geht soetwas nicht mal eben von jetzt auf gleich.
Wenn man das wirklich will als verantwortungsvoller Hundehalter ist es aber durchaus machbar,mal schneller und mal langsamer.Je nach Hund u.s.w. !
Gib ihr und Euch Zeit und versucht sie so gut wie es geht zu unterstützen !
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Sonnenhexlein Nala
  • Forenwelpe
Beiträge: 8

hallo alpha hund

danke für deine antwort.
nala ist durch und durch ängstlich und meine sorge ist...ihr verhalten zu mann und sohn, bleibt.
lg emi
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20328
Mir tut es immer wieder für Mensch und Hund leid, wenn ich Geschichten wie deine lese. Man hat euch offensichtlich bei der Vermittlung überhaupt nicht darauf vorbereitet, was euch mit eurem Hund erwartet. Nala hat die letzten sechs Monate und alle für einen Hund wesentlichen Prägephasen von Menschen und Umweltreizen abgeschottet in einem Hunderudel verbracht. Auf einer Skala der Schwierigkeiten fängst du nicht wie bei einem Welpen bei Null, sondern bei Minus an. Tatsächlich ist ein Hund, der nichts erlebt hat, meistens sogar schwerer zu händeln als einer, der schlechte Erfahrungen gemacht hat. Du solltest dir unbedingt jemanden suchen, der sich mit solchen Hunden auskennt.

Um dir mal eine Vorstellung zu vermitteln: Ihr seid schon super erfolgreich, wenn Nala nach so kurzer Zeit zu einem in eurer Familie Vertrauen aufbaut. Das ist ausbaufähig. Ich habe schon Hunde hier gehabt, die freiwillig wochenlang nur zum Fressen hinterm Sofa hervor kamen. Wenn sie von deinem Mann und deinem Sohn keine Leckerchen nimmt, ist das keine Unbestechlichkeit, sondern zeigt ihre Unsicherheit. Hunde können nicht unter Stress fressen. Ihr werdet viel Zeit und Geduld brauchen.

Wenn du ihre Bezugsperson bist, solltest du das vertiefen. Du kannst sie aus der Hand füttern, mit ihr Spiele einüben, die ihr bei Stress als Ablenkung helfen. Dann lasst ihr sie einfach unbeachtet an eurem Familienalltag teilnehmen, damit sie sich an Abläufe, Geräusche und Menschen gewöhnen kann. Ihr könnt dann beobachten, ob sie von selbst neugierig wird oder man etwas nachhelfen muss. Ihr solltet sie nicht in andere Räume flüchten lassen, aber auch nicht mit Aufmerksamkeit überfordern. Meistens reichen schon eine entspannte Atmosphäre und leckere Gerüche als Lockmittel. Was du über ihr Verhalten im Garten beschreibst, klingt nach einem aufgeschlossenen Hund. Im Haus zu leben kennt sie nicht. Das bringt dann zusätzliche Unsicherheit, weil die Fluchtmöglichkeiten eingeengt sind.

Und zu deinem letzten Satz: Es gibt Hoffnung, wenn ihr Geduld habt und auch bereit seid, euch ein paar Kenntnisse anzueignen. Meiner älteren Hündin würde niemand mehr glauben, dass sie sich vor zehn Jahren an der Leine in den Garten ziehen liess und bei Besuch hinter der Couch verschwand. Und da könnte ich dir reichlich Beispiele erzählen.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
Zuletzt geändert am 09.05.2015 13:49 Uhr
Sonnenhexlein Nala
  • Forenwelpe
Beiträge: 8
herzlichen dank...
irgendwie fasse ich nun doch etwas mut und die hoffnung wächst, aus nala einen glücklichen hund zu machen.
das potenial ist ja da und meine kleine fellnase will ja so gerne raus zum spazieren gehen.
sie läuft nun auch gut an der leine mit mir.
eigentlich ist sie mutig...denn so viel neues hat sie kennengelernt und auch akzeptiert.

am mittwoch kommt eine hundetrainerin zu uns nach hause und schaut sich alles mal an.
und dann : von anfang an kam nala zu mir, wenn ich sie rief...dabei war ihr name vorher nur eine nummer.
lg emi
shaklin
  • Halbstarker
Beiträge: 354
Das erinnert mich an meine Daisy.
Damals hieß es nur sie wäre "schüchtern". Vorort (Pflegestelle) erfuhren wir dann dass sie ihre ersten 3 Lebensjahre nur drinnen verbracht hat.
Stubenrein war sie auch nicht.
Wir haben sie dennoch sofort ins Herz geschlossen und haben sie bei uns aufgenommen. Ich weiß noch wie sie damals da saß, zitternd und mit gesenktem Kopf ..heute kann ich es mir ohne meinen kleinen Frechdachs gar nicht mehr vorstellen.

Daisy hatte vor allem und jedem Angst. Ihre Rute klebte ununterbrochen unter ihrem Bauch, lief geduckt. Sie flüchtete meistens unters Sofa, wollte dann auch keine Leckerlis mehr annehmen. Draußen im Garten, genau wie bei dir, auch erst nur mit Leine, sie hatte die Angewohnheit entlang der Mauer/Zaun zu laufen, so das man das ananderreiben richtig hörte und hatte Angst sie holte sich irgendwann noch Schürfwunden.
Da sie so wie bei dir auch eher auf mich fixiert war und ich sie auch irgendwie mit ganz anderen Augen sah, habe ich eben immer mehr Zeit mit ihr verbracht. Es kam immer mehr ihr wahrer Charakter zum vorschein, sie konnte richtig albern sein, war so gelehrig, immer mit diesen aufmerksamen großen Kulleraugen. Eigentlich sollte es ja der Zweithund meiner Mutter werden, naja kommt manhcmal eben ganz anders : ).
Wenn niemand außer mir im Raum war, kam sie hervor. Toby (Der Rüde meiner Mutter) konnte auch dabei sein, war ihr egal. Toby ist auch ganz vernarrt in sie, ist heute noch so und darf sich bei ihm alles erlauben .
Leider zuckte sie immer zusammen wenn ich sie berühren wollte. Also hab ich mich immer klein gemacht oder mich auf den Boden gesetzt.
So konnte sie mich in Ruhe beschnuppern, ohne das ich irgendwas gemacht habe (nicht einmal die Hand bewegt). Später verbal oder mit Leckerlies gelobt, wenn sie auf zuruf herkam oder ich sie streicheln durfte. Habe etliche Kommandos und Tricks mit ihr geübt. Das liebt sie und mir macht es auch richtig Spaß, sowas stärkt zudem die Bindung.
Auch darauf achten wie man lobt, wenn man z.b. dabei steht und versucht sie von oben herab zu loben bzw streicheln, kann selbst das schon bedrohlich auf Hunde wirken.
Es reicht auch ein verbales Lob oder ein Leckerli.

Da kommt mir die Frage auf, wie war denn die ersten Kontaktaufnahme(n) von deinem Mann bzw Sohn? Wie liefen diese so ab? Warst/Bist du dabei anwesend?
Konnte Nala beide in Ruhe beschnüffeln und kennenlernen?

Auch mögen vorallem ängstliche Hunde nicht ständig bebrabbelt, angestarrt oder angefasst zu werden, sobald derjenige den Raum betritt. Auch wenn man es gut meint.
Dem Hund auch mal eine Pause gönnen, damit er alles verarbeiten kann, die Menschen erst mal nur beobachten darf, den Alltag kennenlernt, welche "Rollen" sie im "Rudel" spielen usw.

Es kommt schon auf das Auftreten an, mein Vater wirkte auf Daisy auch erstmal bedrohlich, er ist halt sehr groß, dazu die tiefe Stimme, die holbrigen Streichelversuche, ohje *g.
Wegen ihrer Berührungsangst habe ich angefangen, viele werden jetzt darüber vielleicht schmunzeln, sie zu massieren, am liebsten mochte bzw mag sie es am Rücken. Erstmal war es nur jeden Abend einwenig, dann auch einfach mal so Tagsüber.
Das entspannte sie ungemein. Sie ließ die Berührungen zu und genießte es richtig. Dabei sagte ich immer "Massage?", so das sie es damit verknüpfte. Sie forderte es mit der Zeit regelrecht ein, jetzt sogar besonders von meinem Vater, sie setzt sich dann mit dem Rücken vor ihm und schaut erwartungsvoll nach hinten, total süß *g*.
Natürlich mag das nicht jeder Hund und erfordert auch viiiel Zeit, nach 2 Wochen war das bei Daisy auch nicht drin.
Das ist von Hund zu Hund verschieden, auch hat jeder so seine eigenen Ängste die man erst mal herausfinden muss.

Das die Chemie zwischen euch stimmt, ist schon mal ein guter Start, wenn sie dir vertraut hilft ihr das sicher sehr die anderen beiden näher kennnerzulernen (zu wollen).
Wie wäre es in einer Umgebung wo sich Nala wohl fühlt? Wenn du z.b. mit ihr draußen bist, mit ihr spielst, dein Mann bzw auch der Sohn können dann z.b. erst mal nur zuschauen, ohne hektische Bewegungen, du könntest an ihnen vorbeilaufen, während der Kreis immer enger wird (nicht auf sie direkt zulaufen). Und das immer weiter ausbauen, bis sogar Jemand mal die Leine kurz halten darf (natürlich nicht alles am ersten Tag). Oder beim spielen mit dem Ball die beiden mit einbringen usw..
Lobe und ermutige sie, sobald du nur Anzeichen siehst das sie etwas von sich aus macht / Kontakt aufnimmt, denn du kannst ihr Sicherheit geben, vermitteln dass das alles nicht so schlimm ist. Das wird jedoch nur klappen, wenn sie ersmal zu dir Vertrauen hat, das wird wohl erstmal das wichtigste sein, bevor nächste Schritte gemacht werden können.
Aber da wird dir die Trainerin sicher bessere Tipps geben, ich dagegen habe nur mit meiner Daisy Erfahrung und ist zudem noch mein Ersthund.

Mit Daisy konnte ich damals auch nicht wirklich Gassi gehen, sie musste erst mehr Vertrauen zu mir haben. Denn das half ihr sehr.
Jemand der Sicherheit gibt, den man vertrauen kann, dazu klare Regeln (!) und Strukturen und vorallem berechenbar sein, das ist ernorm wichtig.
Ich habe das z.b. bei Besuchen bei Verwandeten/Freunden gemerkt. Daisy erkundete anfangs zwar die Umgebung, aber so dass sie mich immer Blick hatte. In ein anderes Zimmer oder mal kurz ums Eck im Garten wollte sie nicht, sie lief mir immer hinterher ohne zu stören. Solange ich da war, war sie entspannt und erkundete die nähere Umgebung. Ich lobte sie dafür, habe sie immer zu allem ermutigt. Andere durften sie sogar zaghaft streicheln, auch hier wieder ein verbales Lob. Sie begann sich dann mehr zu trauen, lief das erste mal ums Eck, natürlich nach 5 Sekunden zurückgetapselt um zu gucken ob ich noch da bin (muss heute lachen wenn ich daran denke), und so ging das immer so weiter. Sie hat gelernt mir zu vertrauen, das ich nicht einfach aufstehen und weggehen würde. Und wenn etwas war, war ich sofort da und regelte das.
Eine flatternde Tüte, kein Problem, zusammen haben wir sie erkundet.

Und so waren fremde Umgebungen dann irgendwann nicht mehr so schlimm, ganz im Gegenteil, sie liebt es alles zu erkunden, Neugierig war sie eh schon immer. Und ein Ruf von mir und sie kommt angesaust.
Fremden gegenüber ist sie heute neutral, lässt sich zwar streicheln, nimmt auch Leckerlis an, aber werden sonst ignoriert.. Mehr erwarte ich auch nicht.

Was mir noch einfällt.. ich habe damals den "Tipp" bekommen, sie komplett zu ignorieren wenn sie Angst oder ähnliches zeigt. Natürlich nicht bei jedem Pups gleich in Watte packen, aber alles zu ignorieren halte ich für falsch. Ich weiß noch, als sie damals vor der Tür Angst hatte. Diese knallte nämlich plötzlich zu und Daisy warf sich auf den Rücken. Ich dachte ok nicht drauf eingehen, so als wäre es ganz normal, sagte nur 'komm Daisy' und ging. Dachte sie würde mir folgen, wartete eine weile und schaute nach. Sie lag da immer noch.
Ich kraulte sie, baute sie mit Worten auf und hob sie wieder auf die Beine. Mein positives Auftreten half ihr in dem Moment mehr, als ein ignorieren oder so zu tun als wäre es normal. Das kam erst viel später, das habe ich also nur anfangs so gehandhabt.

Ich wünsche Dir bzw euch und auch Nala alles Gute, Kraft und Erfolg. Mit Geduld, Liebe und Konsequenz ist das schaffbar, wirst schon sehen . Und kleine Ticks hat fast jeder Hund, wenn beide damit klar kommen, ist es nicht so schlimm, es muss nichts 100% perfekt sein : ). Finde es toll, dass du es versuchen möchtest und nicht aufgibst. Vielleicht magst du ja weitere Fortschritte mit Nala hier berichten : ).
Gehe jeden noch so schweren Gang mit mir, alles ist leichter für mich - mit Dir
Zuletzt geändert am 10.05.2015 07:00 Uhr
Helmele
  • Forenwelpe
Beiträge: 20

Nala

Hallo Sonnenhexlein Ich habe seit einem halben Jahr auch eine Hündin aus der Tötung Alter ca 3- 4 Jahre . Sie war am Anfang total verängstigt ging nicht ins Auto , und hatte panische Angst. Heute nach einem halben Jahr weicht sie nicht mehr von meiner Seite . Baue eine Bindung auf und Vertrauen. Setze dich auf den Boden mit etwas Abstand zum Hund aber so das er dich sieht das du auf gleicher Höhe mit Hund bist und warte lass ihr Zeit ob sie dann nicht ein zwei Schritte zu dir kommt. oder versuche mal zu ihr zu gehen dann aber auch wieder runterknien das du wieder auf gleicher Höhe zum Hund bist und dann versuchen am Bauch zu graueln wie reagiert sie dann??? Es braucht bei solchen verängstighten Hunden sehr viel Geduld und Zeit aber wenn du mal ihr Vertrauen gewonnen hast wirds nan Superhund
Sonnenhexlein Nala
  • Forenwelpe
Beiträge: 8
guten abend ihr lieben

ich möchte euch von ganzem herzen danken. eure beiträge haben mir sehr viel mut gemacht. und das lesen über daisy zeigt mir doch, vieles ist machbar.
meine nala hat sich in den letzten beiden tagen unglaublich gemausert. sie lief heute im garten sogar ohne schleppleine und draußen im park an einem kleinen see mit schleppleine herum.
so am morgen ist da auch nichts los und sie konnte vergnügt schnuppern. sobald jedoch jemand kommt ist es vorbei und der flüchter kommt zum vorschein.
sie taut auf und sie liebt mich, das merke ich immer wieder.
sie spielt sogar und appotiert schon ein wenig, stiebitzt kleinigkeiten und wälzt sich gras. vertrauen zu mir ist da.
doch nun kommt die andere seite.
eben kam mein sohn herein und nala knurrte ihn an.

ich habe den eindruck sie will einfach nicht. ich reiche ihr voll und ganz.

mein mann und mein sohn können machen was sie wollen...nala verweigert.
als ich nala in empfang nahm war mein mann erst am auto mit dabei. es gab beim empfang der hunde einen pferdestall und mein mann ist allergisch auf pferdehaar.
außerdem war dort sehr viel unruhe und die kleine war total verängstigt. in unser auto wurde sie von einem mann gehoben,
zu hause holte ich sie aus dem auto raus und streichelte und beruhigte sie auch. so war das vertrauen zu mir sofort da. sie kam auch zu mir,
doch immer mit blick auf die männer... als wären das teufel.
als wären alle menschen teufel und wollen ihr schaden.
mit der zeit wurde das immer schlimmer...sie verkroch sich.

heute saßen mann und ich im garten..da kam sie näher und sie bekam lekerlis. auch mein mann warf und sie fraß diese sogar,
doch sobald er sich rührt...weg ist sie.

so viel neues stürmt auf sie ein...klar sie kennt ja nichts...und doch ist da die neugier. einmal erkannt ist gut.
aber das zusammenzucken ist weiterhin da...auch bei mir.
ein fluchttier.
mein mann ist leider nicht der geduldigste und versucht an sie ranzukommen, sie zu streicheln...da läuft sie natürlich panisch weg.
mein sohn ignoriert nala einfach.
Gast
Guten Abend,
meine Daisy hatte Schiss vor dem Staubsauger. Wenn der nur ins Zimmer gestellt wurde, lief sie panisch aus dem Raum.
Dann hat meine Frau ihr den Staubsauger schöngefüttert.
Dein Mann/Sohn legt sich auf den Bauch flach auf den Boden, Gesicht nach unten. Dann belegst du ihn wie ein Brötchen mit Leckerchen an Stellen, die sie schnell und gut erreichen kann und trotzdem eine Fluchtmöglichkeit hat. Du ignorierst den Hund und sorgst dafür das dein Mann/Sohn bewegungslos bleiben. Wenn sie sich die Leckerchen holt, wir von dir gelobt

Die nächste Stufe wäre dann das ganze im Sitzen zu Wiederholen. Stillsitzen, Leckerchen auf die Fußspitzen und den Hund NICHT anschauen. Wenn sie sich das Leckerchen holt, loben bis der Arzt kommt.

WICHTIG: Es erfolgt keinerlei Versuch nach Nala zu greifen oder zu streicheln. Sie soll erstmal begreifen, das diese Männer nicht gefährlich sind.

Die dritte Stufe liefe bei mir so ab, das dein Mann auf einem Stuhl oder der Couch sitzt und wie unbeabsichtigt in der lose herunter hängenden Hand ein Leckerchen hält. Wieder kein Hinschauen zum Hund.
Versuch macht Kluch wie Tomstep immer sagt.
LG, Alidasy mit Banditen
shaklin
  • Halbstarker
Beiträge: 354
Original von Sonnenhexlein Nala:
am mittwoch kommt eine hundetrainerin zu uns nach hause und schaut sich alles mal an.

Hallo, wie ist es denn nun gelaufen mit der Hundetrainierin ?
Gehe jeden noch so schweren Gang mit mir, alles ist leichter für mich - mit Dir
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