Mein Hund mag nicht hören !

Gast
Original von Monii_

Nur mal so zur Info .. die kommandos hat er nebenbei oder abends gelernt, wenn wir nicht unterwegs waren ..
Jedes mal wenn er ein leckerlie oder i.was anderes bekommt muss er es sich verdienen.

Man kann auch wichtige Dinge wie ein Abrufkommando in der Wohnung üben WENN MAN NICHT UNTERWEGS IST.

und wie gesagt .. wir haben ihn erst seit mitte September !

also grob gesagt ca. 4 Monate. In dieser Zeit kann man mit entsprechender Erfahrung eine Bindung aufbauen und einen alltagstauglichen Hund heranziehen.

Da fand ich es anfangs wichter erstmal eine Bindung aufzubauen.

Wenn die Bindung aufgebaut worden WÄRE, würde er auf dein Rufen kommen. Dann Wäre das Zusammensein mit seinem Frauchen das Höchste für ihn und das Spiel mit seinen Hundekumpels Nebensache.

und vorallem alles nach und nach mit ihm zu erarbeiten ..
mir war es wichtiger .. dass er erstmal überhaupt hört .. stubenrein wird .. nicht auf die straße rennt ect.


Das er nicht auf die Straße rennt kann man mit einer Leine verhindern, das er überhaupt erst mal hört halte ich für einen Witz. Hören kann ein Hund schon einige Tage nach der Geburt. Um ihn stubenrein zu kriegen muss er doch aber schon mal das eine oder andere Reden von dir verstanden haben, sonst würde er nicht mitkommen

und natürlich ist es nervig wenn er spielt und sich dann darin so vertieft das alles anderer egal ist und er nicht hört.

Was ist daran nervig, du hast ein eigenständiges Lebewesen vor dir und keinen Roboter der ferngelenkt deine Befehle ausführt.

Aber es ist jetz auch kein Weltuntergang, denn ich weiß das er nicht abhaut.

Bist du dir da so sicher? Bindung sehr schwach, Gehorsam, ganz großes Fragezeichen und er "vergisst" dich doch auch beim Spielen

und daran kann man arbeiten.

Sehr gut sogar, vorausgesetzt man weiß wie ein Hund lernt.

wenn du meinst ich hab keinerlei erfahrung .. gut ist deine meinung .. ich seh das etwas anders, aber ich hab
auch noch ein Leben uns geh arbeiten !
Andere haben vllt mehr zeit und arbeiten nonstop mit ihren hunden .. solche leute kenn ich zu genüge!
Ich hab eben nicht die zeit dazu.

Dieser Absatz sagt doch alles (für meine Meinungsbildung) Du hast noch ein Leben, dann muss der Hund zurückstecken. Du gehst arbeiten, da ist der Hund nicht dabei. Wozu denn dann ein lebender Hund??? Ein Plüschtier (Hund) kann ich nach belieben in die Ecke schmeißen und wenn mir danach ist wieder hervorholen. Falls du es noch nicht weist, Hunde sind soziale Rudeltiere und brauchen den Kontakt zu ihrem Rudel. Und Nonstop mit ihrem Hund arbeiten geht nicht, da Hunde nur für ca. 10 - 15 Minuten aufnahmefähig sind und neues erlernen können. Erziehung ist im Anfang ständig notwendig. Andere HH gehen auch arbeiten und haben noch ein Leben

mir ist bewusst das es dann halt länger dauert, na und .. dann brauchen wir eben mehr zeit .. er isst noch jung und verspielt !

Es gibt aber auch einige Dinge, die ein Hund schnell lernen muss. Nur muss man sich darüber vorher Gedanken machen. Mit 2 Jahren ist ein Hund nicht mehr verspielt, er testet seinen Status unter seinen Kumpels aus, bzw. seinen Platz in der Rangordnung bei dir.

Das bekommen wir auch noch hin !
Ansonsten ist er einfach ein Traum !

Was denn nun, Traum, oben schreibst du was von nervig?
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
also ich find das hier alles echt ein wenig übertrieben.
da hat jemand einen Hund, der nicht hört wenn er andere Hunde sieht.

ich hab meinen Hund seit 5 jahren, und wenn die ihren hundekumpel ab und an sieht, dann flitzt die auch voraus, erwisch ich da nicht die nanosekunde wo ich sie noch mental halten halten kann. das heisst aber nicht dass mein Hund keine Bindung zu mir hat. ich bin auch nicht ständig interessanter als alles andere für meinen Hund.
dafür kenne ich Hunde, die gehorchen wie eine eins, aber ich weiss auch, wie die das gelernt haben. gut hören heisst nicht automatisch tolle Bindung.
wenn der Hund keine Bindung hätte, wäre er ja mal ganz weg.

alidasay: du schreibst doch auch deine sind weg wenn sie hasen sehen und den Moment nicht erwischst wo man sie halten kann. da ist der hase auch interessanter.

ich denke die threadstellerin muss einfach noch üben, und fertig. ist ja auch kein großes ding. da hat man halt einen Hund, der sich freut wenn er andere sieht, so what. in dem alter hat sich meine über alles und jeden gefreut.
denn wie so schön gesagt: er ist ja kein Roboter.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Gast
Hallo meerestaucher,
der Unterschied liegt darin, das ich mich nicht über das Jagdverhalten meiner Banditen beschwere. Ich WEISS, das ein aufstehender Hase den Beutetrieb auslöst. Ein futtersuchender Spatz kann einen halben Meter vor meinen Hunden sitzen, die bleiben seelenruhig liegen. Erst wenn er auffliegt wird er zur Beute. Auch habe ich mit beiden schon Wildfährten gearbeitet, somit wissen sie was am Ende der Fährte ist. Beute! Das Unterbinden dient nur als Gehorsamsübung.
Die Threadstellerin behauptet Erfahrung mit Hunden und eine gute Bindung zu haben. Sie sagt ihrem Hund beim Spielen Tschüüs in der Hoffnung das er das merkt und kommt. Pustekuchen, er kommt nicht. Deshalb ist es nervig, Gleichzeitig ist der Hund ein Traum, ergibt Küsschen und Pfötchen, dreht sich im Stehen um die eigene Achse. Wat denn nu? Nervig oder Traum?
Wenn du die Ironie in meinen Bemerkungen zu ihrem letzten Beitrag nicht verstanden hast, kann ich es auch nicht ändern.
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
sie beschwert sich ja auch nicht, sie fragt ja einfach nur an. er ist ein traumhund, nur diese situation nervt. wo ist denn das problem. ist doch schon mal gut einen traumhund zu haben, es könnte ja auch einer sein der beisst, oder alles vollmacht,oder was auch immer.
sie muss einfach noch ein bisschen üben, auch vorausschauend üben, dann passt das schon. ist ja eine kleine baustelle, da gibts doch ganz andere.
meine hunde sind auch traumhunde, und nerven manchmal. mein freund ist auch ein traumfreund, nervt aber manchmal.
ist halt alles menschlich/tierisch.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Gast
Hallo Cristiane,
"Sprichwörtlich ans Knie binden ist keine Abhängigkeit, sondern dient nur mehr oder weniger dem Erkennen von bereits "verfestigten Verhaltensweisen", ich nenn es Macken. Gleichzeitig lernt er mich kennen und kann Vertrauen aufbauen. Zum Abrufen aus dem Spiel reicht es m.E. NICHT aus, mal eben liebevoll "TSCHÜÜSS" zum Hund zu sagen. Da sollte doch schon ein vom Hund ernstgenommenes Abrufkommando eingeübt werde. Aber das hast du auch schon empfohlen.
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