mein hund hat mich ansatzlos im schlaf gebissen

Gast
Hallo zusammen,
hier werden schon wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Wenn meine Banditen im Schlaf fiepen, bellen oder laufen, behalte ich meine Hände bei mir und lasse sie in Ruhe. Ich habe einen Biss in die Hand bekommen weil ich einmal versucht habe einen besonders lebhaften Traum zu unterbrechen. Aber mein Hund blieb liegen und schappte nur zur Seite. Bei der TE liegt das ganze aber etwas anders, der Hund steht auf, beißt und geht wieder auf seinen Platz zurück wenn ich das alles richtig verstanden habe. In diesem Falle wäre meine erste Reaktion das die Hunde nicht mehr ins Bett dürfen. Zum zweiten würde ich abklären lassen ob eine Wesensveränderung vorliegt. Hundepyschologe (heißen bei mir so) kannn auch nur beobach- ten ob eine Verhaltensauffälligkeit vorhanden ist. Man kann den Hund zwar auf die Couch legen, aber ich bezweifele das er mit dem Pyschologen spricht. Also kann nur eine TA-Untersuchung gemacht werden und für alle Fälle Vorsichtsmassnahmen einleiten.
LG Alidasy und Banditen
Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2066
Ich bin der Meinung, dass eine Wesensveränderung (durch Gehirnerkrankung oder dgl.) auch im Wachzustand zu bemerken wäre. Ein Hund, der "nur" im Traum beißt und danach wieder normales Verhalten zeigt, träumt entweder besonders intensiv oder er versucht im Traum etwas abzubauen, was im Wachzustand nicht möglich ist.

Die TE hat sich ja schon verabschiedet, also ist es müssig, weitere Vermutungen anzustellen.
Interessant ist dieses Thema allerdings schon, weil ein derartiges Verhalten eines Hundes (Beißen - Aufwachen - Weiterschlafen) doch recht ungewöhnlich ist.
Zuletzt geändert am 07.01.2014 17:53 Uhr
Pauli2013
  • Forenwelpe
Beiträge: 156
Original von Alidasy:

Hallo zusammen,
hier werden schon wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Wenn meine Banditen im Schlaf fiepen, bellen oder laufen, behalte ich meine Hände bei mir und lasse sie in Ruhe. Ich habe einen Biss in die Hand bekommen weil ich einmal versucht habe einen besonders lebhaften Traum zu unterbrechen. Aber mein Hund blieb liegen und schappte nur zur Seite.

ÄHNLICHES habe ich leider vor ein paar Jahren auch erlebt; allerdings war mein damaliger Hund (ein X-Mechelaar) wach.
Beim Gassigang, er war an der Schleppleine, ich wollte weiter und rief ihn. Er hörte nicht..dann kam er auf einmal auf mich zugerannt, ich drehte mich zur Seite, doch er schmiss mich um und biss zu.
DAS ganze lief binnen weniger Sekunden ab; nach dem Biß, ich blutete am Arm und an der Lippe (zum Glück waren die Verletzungen nicht so groß), schaute er mich wieder mit "normalen" Augen an.
Ich ließ ihn untersuchen und man hat vermutet, dass er (er kam aus Holland und wurde dort schon als Welpe mit Schlägen auf den Kopf "abgerichtet" das er mal einen Bruch der Schädeldecke hatte.
Also habe ich mich noch 1,5 Jahre weiter bemüht..doch alle 6 Monate kam dieser "Aussetzer", denen ich körperlich (aus gesundheitlichen Gründen) nicht mehr habhaft wurde.



Bei der TE liegt das ganze aber etwas anders, der Hund steht auf, beißt und geht wieder auf seinen Platz zurück wenn ich das alles richtig verstanden habe. In diesem Falle wäre meine erste Reaktion das die Hunde nicht mehr ins Bett dürfen.

DA stimme ich dir vollkommen zu. Das wäre auch meine erste Reaktion!


Zum zweiten würde ich abklären lassen ob eine Wesensveränderung vorliegt. Hundepyschologe (heißen bei mir so) kannn auch nur beobach- ten ob eine Verhaltensauffälligkeit vorhanden ist. Man kann den Hund zwar auf die Couch legen, aber ich bezweifele das er mit dem Pyschologen spricht. Also kann nur eine TA-Untersuchung gemacht werden und für alle Fälle Vorsichtsmassnahmen einleiten.

AUCH da stimme ich dir zu!

LG
LG Alidasy und Banditen
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1393
+ 2
Ich würde zusätzlich die Schilddrüsenwerte abklären lassen - gerade bei Kastraten nicht zu unterschätzen! Schilddrüse ist auch für Verhalten verantwortlich; bei Fehlwerten kann es u.a. zu Angstzuständen kommen.

Ein Hund im Bett übernimmt nihct generell die Weltherrschaft; wenn es jedoch zu Vorfällen, auch harmloserer Art kommt, wird dies Privileg rigoros gestrichen. Außerdem reciht es dann nicht, dass der HUnd nur aus dem Bett verbannt wird; er muss komplett aus dem Schlafzimmer geworfen werden. Dies kann durchaus zeitlich begrenzt sein, z.B. bis eine best. Phase vorbei ist bezw, die Rangordnung wieder klar ist für den HUnd.

Hier fiel mir allerdings auf, dass das Phänomen anscheinend nicht immer bestanden hat und die Hunde mittlerweile schon 8 Jahre alt sind. Auch Hunde können Wahrnehmungsstörungen haben, sogar dementielle Veränderungen. Es könnten endogene aber exogen Ursachen vorliegen. Herumzuraten ist sinnlos; besser ist zunächst der Gang zum Spezialisten bevor ein Verhaltensberater-/trainer gebucht wird. Manche Verhaltensänderungen können sogar auch auf Ernährung basieren. Es gibt sogar Hunde, die einen plötzlichen Schmerzreiz erhalten und den dann so ableiten (müssen), Ich denke a) an einen Kopfschmerz bzw. Schmerz im Kopfbereichh wie Zähne, Ohren, aber auch b) Spondylose oder c) Blasen-Nieren-Trakt. Ich kannte mal einen Hund, der einen unerkannten Nierenriss hatte; da war das Verhalten ähnlich, allerdings mit extremen Vordrohen.

Noch was: auch menschliche Schlafwandler haben eine Störung, denn normalerweise sind die Muskeln erschlafft. Es kann also durchaus eine neurologische Veränderung vorliegen. UND: manches, was man einer Fehlfunktion im Kopf zuschreibt, kann aufgrund einer Blockade im HWS-Bereich sein (die ebf. auch einen plötzlichen Schmerz hervorrufen kann). Es können Nerven gequetscht werden und so vieles mehr. Manches kann auch im Schlaf geschehen, da im Wachzustand der Körper anders ist; ebenso der mentale Zustand (kontrolliert).
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Zuletzt geändert am 17.01.2014 20:28 Uhr
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