Mein Hund braucht so viel mehr als Gassigehen!

WENKI
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Beiträge: 903
Original von christianeadler:


Ich habe es meiner meinung nach verständlich genug geschrieben , aber ich sehe ,
es wird nicht verstanden . Schade .


Deine Logik kann ich nicht nachvollziehen. Menschen haben seit Jahrtausenden Hunde selektiert, damit sie bestimmte Aufgaben erfüllen, d. h. Hund ist nicht gleich Hund. Ob du es nun Energielevel, Bewegungsbedarf oder sonstwie nennst, ist ein durchschnittlicher Galgo oder Husky kein geruhsamer Couchpotatoe, ein Neufundländer kein Reitbegleithund......
Wenn ich deine Sichtweise zuspitze, kann sich jeder einen beliebigen Hund holen, der ihm von der Optik her gefällt, und macht ihn dann zu dem, was er braucht. Wegen solcher Fehleinschätzungen landen die Hunde dann seelisch verkrüppelt im Tierheim.
Wenn du einen standardisierten Hund wünschst, muss der erstmal gezüchtet werden.


Im grunde genommen wurden hunde gezüchtet , um dem menschen zu dienen im dienlich
zu sein . Und hunde wollen dem menschen ja gefallen , normalerweise .

Du verdrehst die wahrheit ganz schlimm , will ich dir sagen .
Den hunde landen sicher nicht aus diesen gründen im TSH oder weil sie seelisch
verkrüppelt sind . Sie landen im TSH weil die heutige zeit eine wegwerfgesellschaft ist /
weil die meisten hb/innen kein wissen über hunde haben .
Und nein , er muss nicht gezüchtet werden . Gibt genug hunde .........


Übergewicht war übrigens nur eins von vielen möglichen Beispielen, wie Mensch den Bewegungsbedarf seines Hundes verringern kann. Man kann ihn auch anketten, bis er keine Muskeln mehr hat, oder mit Erziehungsgeschirr ins Schritttempo zwingen, bis ihm die Spaziergänge zur Qual werden. Die Methoden gegen die Bedürfnisse des Hundes zu arbeiten sind vielfältig.

Den satz von dir versteh ich ja gar nicht ( ? ) .
Aber ich sehe schon , du hast meine obige aussage nicht verstanden . Schade .
Keine ahnung warum du gleich so ins extreme gehst ? Denn so , war es überhaupt nicht
gemeint und es hat auch niemand so empfunden , wie du es darstellst . Denke ich jetzt
einmal .

Und jetzt bin ich raus aus dem Thema .
Vielleicht hat dies was ich geschrieben habe im vorigen post zum nachdenken oder
überlegen gebracht , dann war dieser post zumindest für etwas gut .


lg.
seid ich die menschen kenne ... liebe ich das tier .
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20328
+ 1
Ich weiss nicht, ob ich dich falsch verstanden habe. Ich denke eher, dass wir unterschiedlicher Meinung sind. Du setzt voraus, dass der Hund sich dem Menschen anzupassen hat, ich nicht. Der Hund ist für mich ein eigenständiges Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen, die ich entweder befriedigen oder unterdrücken kann.
Nicht erst bei Strassenhunden, sondern auch wenn Hunde ausgesetzt werden oder entlaufen, zeigt sich bei vielen, dass sie recht gut ohne Menschen mit Fressnapf und Kuschelbett auskommen. Eine gute Mensch- Hund- Beziehung ist eine freiwillige Symbiose, von der beide Seiten gleich viel haben.
Sicher wurde einigen Rassen der Wunsch, den Menschen zu gefallen, angezüchtet, aber erstens würde ich das nicht überstrapazieren und zweitens gilt das auch nicht für alle Hunde. Schon allein die Asiaten hatten völlig andere Zuchtziele, auch bei vielen Jagd- oder Herdenschutzhunden wurde Wert auf ihre Eigenständigkeit gelegt.
Anzunehmen, dass jeder Hund mit dem passenden Training und Verhalten seines Halters für jeden Haushalt passend gemacht werden kann, halte ich für eine der übelsten Fehlentscheidungen der modernen Hundehaltung. Als Hunde noch kein Luxus, sondern Nutztiere waren, wäre niemand auf die Idee gekommen, aus einem Jagd- einen Wachhund zu machen oder sich einen Schlittenhund als Schosshund zu halten.
Es ist also durchaus möglich, dass der Hund der Themenstellerin mit seinen derzeitigen Aufgaben nicht zufrieden ist. Ich finde es sehr dankenswert, wenn sich jemand dann Gedanken über bessere Beschäftigungsmöglichkeiten macht, denn viele Hunde landen auch wegen unzufriedener oder überforderter Besitzer im Tierheim.
Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
WENKI
  • Begleithund
Beiträge: 903
Original von christianeadler:

Ich weiss nicht, ob ich dich falsch verstanden habe. Ich denke eher, dass wir unterschiedlicher Meinung sind. Du setzt voraus, dass der Hund sich dem Menschen anzupassen hat, ich nicht. Der Hund ist für mich ein eigenständiges Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen, die ich entweder befriedigen oder unterdrücken kann.

Da kann was wahres dran sein ,eben unterschiedliche ansichten .

Nur ist es nicht ganz richtig was du schreibst . Den es geht darum das sich der hund
von sich aus freiwillig und von selbst anpasst . Ohne jeglichen druck und/oder zwang .

Und dies macht er auch , wenn zwischen mensch und hund alles stimmt , ganz von selbst ,
quasi .

Klar ist der Hund ein eigenständiges wesen und jetzt werde ich zynisch , so eigenständig
das sich die meisten hb/innen dem hund anpassen .

Auch dein letzter satz stimmt ja nicht ganz .
Den sobald ein Hund einzieht , gibt es regeln und man unterdrückt etwas , was einem
eben nicht gefällt oder man nicht will . Oder anders gesagt , man schränkt den hund ,
ein in vielem .



Nicht erst bei Strassenhunden, sondern auch wenn Hunde ausgesetzt werden oder entlaufen, zeigt sich bei vielen, dass sie recht gut ohne Menschen mit Fressnapf und Kuschelbett auskommen. Eine gute Mensch- Hund- Beziehung ist eine freiwillige Symbiose, von der beide Seiten gleich viel haben.

Da bin ich auch nicht so deiner meinung , nicht unbedingt .
Bei uns oder in deutschland würde es zu dem problem strassenhunden erst gar nicht
kommen und wenn doch , würden es viele nicht überleben . Sie würden zu wenig nahrung
finden , autos oder jäger .
Bei deinem letzten satz mit der freiwilligen sybiose bin ich ja noch bei dir , nur wie
viele kennst du die wirklich solch eine Beziehung haben . ? Nur zum Thema gleich viel
haben , liegt dies meiner Meinung nach , schon sehr hundelastig . Vor allem wenn man so
schaut was so alles von den hb/innen gemacht wird , nur damit der Hund immer schön
auf trab ist .



Sicher wurde einigen Rassen der Wunsch, den Menschen zu gefallen, angezüchtet, aber erstens würde ich das nicht überstrapazieren und zweitens gilt das auch nicht für alle Hunde. Schon allein die Asiaten hatten völlig andere Zuchtziele, auch bei vielen Jagd- oder Herdenschutzhunden wurde Wert auf ihre Eigenständigkeit gelegt.

Ich denke , das hab ich schon beantwortet , den es sind und bleiben , hunde .
Ich will es einmal so sagen , eigenständig sind ja fast alle hunde , es geht doch nur darum
den zugang zum hund zu finden , allso dies harmonie/symbiose .



Anzunehmen, dass jeder Hund mit dem passenden Training und Verhalten seines Halters für jeden Haushalt passend gemacht werden kann, halte ich für eine der übelsten Fehlentscheidungen der modernen Hundehaltung. Als Hunde noch kein Luxus, sondern Nutztiere waren, wäre niemand auf die Idee gekommen, aus einem Jagd- einen Wachhund zu machen oder sich einen Schlittenhund als Schosshund zu halten.

Noch einmal , nicht passend gemacht werden kann . Den wenn man es so sagt , lässt man
dem Hund ja keine alternativen . Es geht um das freiwillige anpassen , da er dadurch mehr
Vorteile hat .
Was verstehst du , unter moderner hundehaltung ? ? ?
Hundesport mit dem Hund / dem Hund dauernd etwas neues zu bieten , etwas neues zu
lernen / den Hund dauernd zu beliebeln oder zu verhätscheln oder mit dem Hund mehr
unterwegs zu sein als man zu hause ist .



Es ist also durchaus möglich, dass der Hund der Themenstellerin mit seinen derzeitigen Aufgaben nicht zufrieden ist. Ich finde es sehr dankenswert, wenn sich jemand dann Gedanken über bessere Beschäftigungsmöglichkeiten macht, denn viele Hunde landen auch wegen unzufriedener oder überforderter Besitzer im Tierheim.

Siehst du , genau da gehen die ansichten auseinander .

Denn die beschäftigungstherapie kann doch nicht des rätsels lösung sein , nur das ein hund
nicht zu rapeln beginnt beziehungsweise gar nicht die zeit hat , ein fehlverhalten zu zeigen .

Der gedanke selbst , wie beschäftigt man einen hund , ist sicher nicht schlecht . Nur hat
es nicht nur vorteile . Den der hund erwartet es dann dauern und vor allem aber immer
wieder etwas neues . Und dies alles , nur damit der Hund nicht rappelt ?

Und wenn die Besitzer unzufrieden oder überfordert sind , liegt es auch nicht am Hund ,
sondern am falschen weg der mit dem Hund eingeschlagen wurde .


lg.
seid ich die menschen kenne ... liebe ich das tier .
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