Mein Hund bellt im Auto

evelyn0603
  • Forenwelpe
Beiträge: 7
Hallo zusammen,
ich hoffe ihr könnt mir einen Tip geben. Unser Spiky freut sich wie ein König wenn wir mit dem Auto wegfahren wollen.
Wenn ich oder meine Mann alleine fahren, geht er in seine Box und ist ruhig.
Sobald wir aber gemeinsam wegfahren, bellt er ununterbrochen und hetzt sich selber auf. Manchmal sogar bis zum Zielort.
Was kann ich dagegen machen und ihn gleich zur Ruhe bringen, wenn wir gemeinsam wegfahren.
Hat jemand auch solche Erfahrungen, dann teilt sie bitte mit mir.
Liebe Grüße Evelyn aus Sachsen
Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2053
Meine Hündin Bella war auch so eine nervende Autobellerin, aber sie fuhr auch nicht gerne im Auto mit, weil ihr manchmal schlecht wurde.
Wenn ich lange Strecken (Urlaub) fahren musste, bekam sie vom Tierarzt ein leichtes Beruhigungsmittel, aber ansonst
hatte ich auch keinen Plan, wie ich ihr das Bellen abgewöhnen könnte. Die Begleitperson redete ihr gut zu, streichelte sie und wenn das nichts nützte, aussteigen, Lacki machen lassen, Wasser geben, eine kleine Runde Luft schnappen lassen und weiterging es.
Ich wünsche dir gute Nerven
Shibaherz
Beiträge: 21187
Ob er sich wirklich freut?
Vlt. denkt Spiky, wenn Ihr zu dritt losfahrt, jedesmal, Ihr würdet jetzt für immer sein geliebtes Zuhause verlassen?
Wie ist es denn auf dem Rückweg?
Also ich würde das mal testen. Z.B. zu dritt nur 100 oder 200 m weit fahren, wenden und zurück.
Damit er - falls es sich so verhält, wie ich vermute - ein Gefühl dafür kommt, dass es nur ein vorübergehender "Abschied" ist.


...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2142
+ 1
Er ist ruhig, wenn ihr weg fahrt, macht aber ein riesen Theater, wenn er mit darf?
Für mich hört sich dass an, als ob er in der Vergangenheit vor dem gemeinsamen wegfahren zu sehr aufgeputscht (hochgeputscht) wurde. Die Erwartung auf dass, was kommt ist riesengroß. Um so schneller man am Ziel ist, umso schneller werden alle "Hundewünsche" erfüllt. Wird dann im Auto auch noch beruhigt und/oder gestreichelt (beruhigen/streicheln=Lob),weil er unruhig, nervös und laut ist, ist dass eine Bestätigung für sein Verhalten. Wird dann auch noch das Auto am Zielort sofort geöffnet und der Hund raus gelassen (damit Ruhe ist), ist das wieder eine Bestätigung (für unruhiges Verhalten) für den Hund. Ich würde ihn nur einsteigen und aussteigen lassen, wenn er absolut ruhig ist. Losgefahren wird dann auch erst, wenn der Hund ruhig ist. Also, Ruhe beim einsteigen, aussteigen, nicht beruhigen oder streicheln, mit dem Aussteigen warten bis Ruhe ist und ruhig im offenen Auto warten lassen.Am Zielort ankommen heißt dann nicht mehr "sofort los!", sondern in Ruhe abwarten, bis die Leine ab darf. Es wird erst mal im und am Auto gewartet, bis es ruhig los geht. Langwierig aber wirksam.
Liebe Grüße von Melwin.
Shibaherz
Beiträge: 21187
Auf den zur Sprache gebrachten Verhaltensunterschied von Spiky, je nachdem, ob nur eine seiner Bezugspersonen oder beide zusammen wegfahren, gehst Du mit Deiner Antwort allerdings nicht ein.

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2053
Melwin, ich denke,dass du noch nie einen bellenden Hund im Auto hattest Meine Hündin hätte auch dann dauergebellt, wenn man ihr weder gut zugeredet, noch sie gestreichelt hätte.Sie wurde anscheinend auf der Autobahn im Welpenalter aus dem Auto rausgeworfen und hatte vermutlich später deshalb bei jeder Autofahrt Angst.Dauerbellen hat meiner Meinung nach immer einen psychischen Grund und ich hätte nicht die Nerven gehabt, nicht zu versuchen sie zu beruhigen.Klar ist, dass man alles, das wirken könnte versucht, aber wenn man nicht den Grund des Dauerbellens herausfindet, ist es schwierig bis unmöglich.Ich hatte meinen Hund nur dann im Auto mitgenommen, wenn es unbedingt nötig war. Kurze Strecken waren OK.
Zuletzt geändert am 25.07.2018 18:46 Uhr
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1260
Hm...also das was Melwin schreibt, kenne ich aber auch so ....und eigentlich noch früher mit dem Training anfangen, d.h.:

Nur alle Menschen mit Hund im Auto sitzen ( kann durchaus auch lange dauern...1-2 Std. .... ), ist Hund ruhig, noch eine kleine Weile sitzen und dann alle Ausssteigen, nix mit Wegfahren. Danach mit gaaaaan kurzen kurzen Strecken ( im Zweifelsfall mit 10 m ) anfangen, solange Hundchen noch ruhig ist und wieder nach Hause und alle aussteigen....danach Strecken langsam verlängern...und weiter so wie Melwin es beschrieben hat.

Nennt sich Konfrontationstherapie , @Catalou, da ist es egal, was der Auslöser für dieses Verhalten war.

Langwierig. Stimmt , aber eben halt wirksam .

Es ist egal, ob ein oder zwei Leute im Auto sitzen m.M.n.. Es sei denn, der Fahrer würde wechseln und somit der Fahrstil auch ganz immens ( Hundchen hat sich dabei einmal weh getan o.ä.) oder aber es werden besonders tolle Ausflüge nur zu zweit gemacht.
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2142
Original von evelyn0603:>> Unser Spiky freut sich wie ein König wenn wir mit dem Auto wegfahren wollen.> Wenn ich oder meine Mann alleine fahren, geht er in seine Box und ist ruhig.> Sobald wir aber gemeinsam wegfahren, bellt er ununterbrochen und hetzt sich selber auf. Manchmal sogar bis zum Zielort.


Hier habe ich wohl etwas falsch verstanden? Ich habe gelesen, wenn wir alleine wegfahren, also, Frauchen und Herrchen, also, ohne Hund. Als gemeinsam dachte ich, mit Hund.
Er freut sich, wenn er mit dem Auto fahren darf? Geht in die Box und ist ruhig (welche Box?), wenn Frauchen oder Herrchen alleine, ohne Hund (oder mit Hund?) wegfahren? Oder alleine mit Hund wegfahren? Wenn gemeinsam weggefahren wird, also beide aber ohne Hund, spielt er " verrückt"? Oder spielt er verrückt, wenn alle 3 im Auto sind? Ich bin verwirrt! Box im Auto oder Box im Haus?


Was kann ich dagegen machen und ihn gleich zur Ruhe bringen, wenn wir gemeinsam wegfahren.> Hat jemand auch solche Erfahrungen, dann teilt sie bitte mit mir.> Liebe Grüße Evelyn aus Sachsen


Verstehe ich den Sinn der Sache nicht richtig? Wer, wo, was und wie
Catalou, ich hatte oft Kunden mit dem Problem des bellenden Hundes im Auto. Da hat mein Vorschlag auch Erfolg gebracht. Wie das so ist, kann man nun mal in einem Forum nur Vermutungen anstellen, weil man den Fall ja nicht selbst sieht. Man muss sich eben auf die Schilderungen der User verlassen. Es können immer nur Vermutungen sein. Es gibt viele Lösungen zu jedem Problem. Man muss es eben ausprobieren.
Also, macht er nun Theater im Auto oder im Haus (Box)? Ich werd nicht schlau daraus.
Liebe Grüße von Melwin.
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2142
Original von Feuerwolf:>> Hm...also das was Melwin schreibt, kenne ich aber auch so ....und eigentlich noch früher mit dem Training anfangen, d.h.:>> Nur alle Menschen mit Hund im Auto sitzen ( kann durchaus auch lange dauern...1-2 Std. .... ), ist Hund ruhig, noch eine kleine Weile sitzen und dann alle Ausssteigen, nix mit Wegfahren. Danach mit gaaaaan kurzen kurzen Strecken ( im Zweifelsfall mit 10 m ) anfangen, solange Hundchen noch ruhig ist und wieder nach Hause und alle aussteigen....danach Strecken langsam verlängern...und weiter so wie Melwin es beschrieben hat.>> Nennt sich Konfrontationstherapie , @Catalou, da ist es egal, was der Auslöser für dieses Verhalten war.>> Langwierig. Stimmt , aber eben halt wirksam .>> Es ist egal, ob ein oder zwei Leute im Auto sitzen m.M.n.. Es sei denn, der Fahrer würde wechseln und somit der Fahrstil auch ganz immens ( Hundchen hat sich dabei einmal weh getan o.ä.) oder aber es werden besonders tolle Ausflüge nur zu zweit gemacht.

So hatte ich es eigentlich auch verstanden.
Liebe Grüße von Melwin.
Catalou
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2053
@Feuerwolf, Melwin - jetzt habe ich das verstanden und finde diese Therapie gut
Ich merke mir das für meinen nächsten Hund.
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