Hunde berühmter Leute und Politiker

Feuerwolf
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Gestern kam bei mir in den Nachrichten, dass sich Präsident Macron einen Hund aus dem Tierheim geholt hat, der jetzt auch im Elysee-Palast wohnt. Einen Griffon-Labrador-Mischling mit Namen "Nemo".

Tyras:
Bismarck hatte etliche Doggen, sogar eine eigene Doggenzucht.
Als Kind bekam ich ein altes Buch geschenkt mit dem Titel "Tyras". Ich wusste natürlich nicht, wer Tyras ursprünglich war. Erst viel später bekam ich mit, dass es sich um Geschichten eines Namensvetters des Reichshundes handelte, den Bismarck mit in den Berliner Kongress nahm und der dort dem russischen Außenminister die Hosen zerriss, und so noch weitere diplomatische Verwicklungen provozierte.

Erdmann:
Der Lieblingsdackel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. bekam sogar ein eigenes Hundegrab und ein Denkmal in einem Kasseler Park.
Lange Zeit dachte man, dass das Denkmal für Erdmann ein Andenken an einen Parkpfleger war..... ....aber Erdmann war nicht ein Parkpfleger gewese, sondern der Lieblingsdackel des Kaisers. Noch heute steht dsa Denkmal im Park.

Ssengge:
So hieß der weisse Tibet Terrier des heutigen Dalai Lama, der aus dessen eigener Zucht kam.

Wer kennt noch weitere Hunde von Politikern, die z.T. auch ihren Beitrag zur Geschichte gegeben haben?
CairnLover
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Blondi:
So hieß der Schäferhund von Hitler.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
Feuerwolf
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Milord (oder Mylord):

...war der Setter des Zaren Alexander II. Als Alexander II zur Weltausstellung nach Paris alleine fuhr, soll Mylord die Trennung nicht überwunden haben und starb mit 14 Jahren.

Koney:
.....ein schwarzer Labrador ....der Ähnlichkeiten mit Tyras hat
Es ist der Hund von Putin, der ihn zu einem offiziellen Treffen mit Merkel mitnahm, obwohl er wohl wusste, das Merkel Angst bzw. "Sorgen" wegen Hunden hat, angebl. um sie einzuschüchtern und im Gespärch so im Vorteil zu sein.
Ihr Kommentar dazu später: „Obwohl, wie ich glaube, der russische Präsident genau wusste, dass ich nicht gerade begierig darauf war, seinen Hund zu begrüßen, brachte er ihn mit."
tomstep
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diese Ar...löcher !

Der sowjetische Weltraumexperte Oleg Gasenko wählte Laika aus


Rumänische Briefmarke, 1957 mit Hündin Laika

Die Hündin Laika war das erste Lebewesen, das vom Menschen gezielt in eine Umlaufbahn um die Erde befördert wurde. Im Rahmen der Mission Sputnik 2 wurde sie am 3. November 1957 an Bord des sowjetischen Raumflugkörpers in den Weltraum geschickt. Ihre Rückkehr zur Erde war zwar nicht vorgesehen, dennoch überraschte ihr früher Tod. Über den Zeitpunkt ihres Todes und die Todesursache herrschte jahrzehntelang Unklarheit. 2002 wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass Laika einige Stunden nach dem Start der Rakete starb, vermutlich an Überhitzung und Stress. Die Mission gilt dennoch als Erfolg. Die Erkenntnisse aus Sputnik 2 ermöglichten letztlich erst die bemannte Raumfahrt mit Juri Gagarin.
(Text -> Wikipedia)
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 30.08.2017 13:46 Uhr
tomstep
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Lump, der Dachshund von Pablo Picasso


Lump & Pablo

Der Hund befand sich ursprünglich im Besitz des Fotografen David Douglas Duncan. Duncan überließ Lump am 19. April 1957 bei einem Besuch im Haus Pablo Picassos bei Cannes dem spanischen Künstler, nachdem der Hund Picasso gegenüber eine auffällige Zuneigung demonstriert hatte.
Picasso entwickelte schnell eine innige Beziehung zu seinem neuen Hausgenossen, der ihm in den folgenden Jahren häufig als „Modell“ diente. So malte Picasso ein Porträt seines Dackelfreundes auf einen Teller und fertigte einige Bleistiftzeichnungen des Tieres an. Außerdem baute er den Hund in seine 45 Interpretationen von Velázquez’ Gemälde Las Meninas ein, die heute im Picasso-Museum in Barcelona zu finden sind. Dabei setzte er Lump an die Stelle der Bildszene, an der bei Velázquez der Spanische Mastiff des spanischen Königs zu sehen ist.
Lump starb am 29. März 1973, zehn Tage vor Picasso.
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Feuerwolf
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Abutiu

Abutiu ist der erste namentlich erwähnte und dokumentierte Name eines Haushundes.

Er gehörte wohl einem Bediensteten des damaligen Pharaos, bewachte und beschütze den Pharao. Nach seinem Tod wurde er einbalsamiert und erhielt eine eigenes Grab in Gizeh.
Der Name des Pharaos oder des Wächters sind nicht überliefert. Alle lebten in der Zeit von 2504 - 2216 v. Chr.

Auf der Grabtafel stand:

„Der Hund, der Wächter seiner Majestät war, Abutiu ist sein Name. Seine Majestät ordnete an, dass er [zeremoniell] bestattet werde, dass ihm ein Sarg aus der königlichen Schatzkammer gegeben werde, feines Leinen in großer Menge, [und] Weihrauch. Seine Majestät gab ihm [außerdem] parfümierte Öle, und [befahl], dass ein Grab für ihn von den Maurermannschaften gebaut werde. Seine Majestät tat dies, damit er [der Hund] geehrt sei [vor dem großen Gott Anubis].“
Feuerwolf
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Warum man Koteletts nicht in Jacken stecken sollte.....

Ali und Rubi
Die Hunde des Königs
Was auch immer die weißen Spitze Ali und Rubi anstellten, stets hatte König Wilhelm II. von Württemberg ein Nachsehen mit seinen zwei Lieblingshunden. Seit 1907 begleiteten sie den König ständig und brachten gelegentlich mit ihrem Übermut die gesamte Hofgesellschaft zum Lachen.
König Wilhelm II. von Württemberg mit seinem Hund, Fotografie um 1910

Ali und Rubi bellten vornehme Gäste an.
Zwei Hofnarren auf acht Beinen

Sogar bei offiziellen Essen liefen Ali und Rubi frei herum und bellten die vornehmen Gäste an. Einmal zerkauten die beiden Hunde am Ende des Abendessens die Frackschöße eines Würdenträgers und ruinierten seine Galakleidung. Als sich der Gast beim Oberhofmeister über den Schaden beschwerte, soll dieser ihm ungerührt erklärt haben: „Ich habe Ihnen ja schon immer gesagt, Exzellenz, dass Sie sich beim Diner keine Koteletten in die Rockschöße stecken sollen.“

der Link dazu: http://www.kloster-bebenhausen.de/wissenswert-amuesant/anekdoten/die-hunde-des-koenigs/

Dort sieht man auch die beiden Spitze mit ihrem Herrn als Denkmal.
christianeadler
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Bei Hund und lustig fällt mir doch noch jemand ein.




Loriots grosse Liebe wurde in Stuttgart sogar in einem Denkmal zu seinen Ehren verewigt.


Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt (Paul Farmer)
Zuletzt geändert am 10.09.2017 10:11 Uhr
Feuerwolf
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zu seinem heutigen Geburtstag......

fällt mit da noch die ChowChow-Hündinnen Lün, Jofie u. Lün Yu von Sigmund Freud ein.

Bild

Sie ertrugen geduldig seinen Tabakqualm und arbeiteten analytisch mit. Dies begann mit dem Beschnüffeln und endete kurz vor Therapieende damit, dass sie sich erhoben, auch wenn Freud die Stunde überzog, und die Patienten zur Tür geleiteten. Freud vertraute dem Spürsinn seiner Hunde: „Wen die Lün nicht mag, bei dem stimmt was nicht“, so erinnert sich Freuds Haushälterin Paula Fichtl (vgl. Etzold). Jofie zeigte dies, indem sie sich nach dem Schnüffeln vom Patienten abwendete und knurrend unter Freuds Schreibtisch verzog.

Freud schwärmte von ihr, auch gegenüber seiner Schülerin und Freundin Lou Andreas-Salome: „Sie ist ein entzückendes Geschöpf, so interessant, auch als Frauenzimmer, wild, triebhaft, zärtlich, intelligent und doch nicht so abhängig, wie andere Hunde sein können. Man wird den Respekt vor solchen Tierseelen nicht los.“ Vor allem ihre authentischen Gefühle und ihre Echtheit im Handeln beeindruckten ihn. Hunde liebten reiner als Menschen: „Hunde lieben ihre Freunde und beißen ihre Feinde, ganz anders als Menschen, die reiner Liebe unfähig sind und jederzeit Liebe und Hass in ihren Objektbeziehungen mischen müssen.“ So erlebte Freud „bei aller Fremdheit der organischen Entwicklung doch das Gefühl einer innigen Verwandtschaft, einer unbestrittenen Zusammengehörigkeit.“

Sigmund Freud`s Tochter Anna, die auch als Psychoanalytikerin arbeitete, besaß einen schwarzen Schäferhund mit Namen Wolf, der auch an den Therapiesitzungen teilnahm, aber wohl aber nicht so talentiert war die ChoChow-Damen Freud`s.

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Zuletzt geändert am 06.05.2018 11:09 Uhr
Feuerwolf
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Albert Einstein und sein Hund Foxterrier Chico Marx

Einstein sagte einmal über Chico: "Der Hund ist sehr schlau, ich tue ihm leid, weil ich so viel Post bekomme; deshalb versucht er den Postboten zu beißen. " So versuchte dieser gute proletarische Hund sogar, Einstein vor einer Überlastung zu bewahren. Welche Katze hat solch eine fürsorgliche und edle Sache für ihren Besitzer jemals getan?
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