Hitze und Trockenheit in Deutschland : Fischsterben erwartet! Rindergrünfutter wird knapp ! Wie helft Ihr Euren Tieren ?

Feuerwolf
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Wegen der hitzebedingten hohen Wassertemperaturen im Rhein ist nach Expertenmeinung ein großes Fischsterben kaum noch abzuwenden. „Ich rechne schon nächste Woche mit der Tragödie“, sagte der Geschäftsführer des schweizerischen Fischereiverbandes, Philipp Sicher. Zwischen Schaffhausen und dem Untersee müsse mit Tausenden toten Fischen gerechnet werden.

Der Rhein habe dort schon 25 Grad Wassertemperatur. 27 Grad sei für die Fische tödlich.

Auf Schweizer Seite seien in den vergangenen Wochen etwa an Zuflüssen kälterer Bäche sechs Kaltwasserbecken als Zufluchtsort für die Fische ausgebaggert worden. Mehr könne man nicht tun.

https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/Wassermangel-und-Fischsterben-So-trocknet-unsere-Region-aus;art409965,9834410

In Flensburg geht Bauern nicht nur das Futter aus, sondern auch das Trinkwasser mittlerweise aus.

https://www.ardmediathek.de/tv/Schleswig-Holstein-Magazin/Trockenheit-Bio-Bauern-geht-Trinkwasser/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231230&documentId=54417468

https://www.youtube.com/watch?v=0Gx4pRXyp1o

Die Anzahl der Rinderschlachtungen in Deutschland liegt überall schon über den Vorjahresdaten.

Ich gehe bei solchen Temperaturen nur im Wald spazieren, morgens oder abends kurz vor dem Dunkelwerden.
Asphalt vermeide ich ganz, da dieser arg heiß werden kann in der Sonne. Auch hab`ich mir jetzt eine Kühlmatte für`s Auto gekauft....allerdings.....Wo soll ich das Teil hinlegen zum Kühlen bei diesen Nachttemperaturen ?
Für Notfälle hab`ich ein s.g. Kühlhalsband. Das wird mit Wasser angefeuchtet und kühlt über die Verdunstungskälte.
(Das sollte man allerdings nicht zu lange am Hundchen lasse, da es sonst zu Hals- und Mandelenzündungen kommen kann).
Schwimmen war sonst immer angesagt....aber bei den Temperaturen riecht unser See im Dorf mittlerweile ganz arg und ist wohll kurz vor dem Umkippen....seit gestern gibt`s eine Umwälz- und Sauerstoffhilfe für den See. Eine Art künstl. Springbrunnen wurde mit Hilfe einer Pumpe und Schläuchen gebastelt.

Tagsüber bleibt mein Hund sowieso mittlerweile lieber im Haus und geht nur abends oder morgens raus in den Garten.

Wie siehts bei Euch und Euren Tieren aus ?
Gast
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Ich habe zum Glück die Möglichkeit, als Forstwirt im Schwarzwald zu arbeiten ...dort gibt es viele klare , fließende Bäche , wo der Hund rein kann !Ansonsten Schatten , Schatten, Schatten suchen ... immer Wasser dabei haben ....nicht tagsüber mit Hund laufen gehen , wie man es leider oft sieht !Da gehen die Menschen mit ihrem Hund joggen , Fahrrad fahren , in der Stadt spazieren ...weil ja soooo schönes Wetter ist ...oder scheren ihren Wauzi das ISOLIERENDE Fell ab , in der Annahme, das bringe dem Tier Erleichterung ( !Kein Wolf würde bei der Hitze sich mehr als nötig bewegen , sondern im Schatten liegen und schlafen !
Mein Hund bleibt in seiner geliebten Box ...im Schatten...evtl.mit nassem Handtuch darüber (über der Box) ...darf bei jeder Pause raus, und könnte , wenn er denn wollte , seinem Bewegungsdrang nachgehen...was er aber NICHT macht , sonder sich höchstens unter's Auto in den Schatten legt !
Um befürchtetem shitstorm entgegen zu wirken : Die Box steht auf einem Bus mit Ladepritsche , die überdacht ist und zu 3 Seiten geöffnet werden kann ...und auch wird ...so dass der Hund in der Box quasi ''im Freien'' , aber beschattet , steht !(siehe Bild im Profil Nanouk)
Dass das Auto SELBST natürlich IMMER SO abgestellt wird , dass es beschattet ist , versteht sich von selbst !
Auch Zuhause hätte der Hund die Möglichkeit, jederzeit in die Sonne , raus in den Garten zu gehn...liegt aber den ganzen Tag am dunkelsten , kühlen Fleck im ganzen Haus !...erst gegen Abend wird er wieder aktiv !
Zuletzt geändert am 29.07.2018 11:17 Uhr
Hundeli
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Hallo Zusammen

ja......es ist im Moment überall sehr kritisch!
Die meisten Bäche oder Flüsse sind fast ausgetrocknet............die dadurch entstehende Verlehmung wird dann evt. weitere Probleme mit sich bringen........Bei Regen kann dann das Flussbett die Wassermenge nicht richtig 'schlucken'..........

Seeen sind auf dem Tiefstand, so dass wirklich ein Fischsterben passiert.......nebst zu warmem Wasser ist auch die Verschmutzungsgefahr grösser.

Mit Hundi gehen wir auch 'nur' noch früh am Morgen oder dann später Abends, wenn die Sonne untergegangen ist, raus........Eigentlich beneid ich ihn fast.......den ganzen Tag an kühlem Ort vor sich hindösen............schön oder?

Grüesslis
Hundeli
Feuerwolf
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Hm...was das Scheren angeht: Meine Gipsy wurde die letzten beiden Jahre im Alter auch einmal geschoren auf Anraten des TA zur Entlastung der Herz-Kreislauf-Belastung. Sie hatte ein arg dichtes, langes Fell mit viel Unterwolle, trotz bürsten und Furminator....Nach dem Scheren ging es ihr sichtlich besser bei der Hitze. Das Jahr darauf hab`ich sie dann im Frühjahr mit der Schere frisiert.... ....nicht ganz so kurz mehr. M.m.n. isoliert im Sommer kein Fell. Der gesunde Hund hat eine Körpertemperatur von 38 - 38,5 Grad als große Rasse und bis zu 39 Grad als kleine Rasse. Was soll da wogegen isolieren bei einer Außentemperatur von vielleicht 35 Grad im Schatten ??

Beim Scheren muss man allerdings darauf achten, dass die neue "Frisur" nicht zu kurz wird und Hundchen einen Sonnenbrand bekommt. Das ist leider wohl auch schon öfter vorgekommen im Eifer des Gefechts....
Bei Fina würde ich nie auf die Idee kommen sie zu scheren, wei ihr Fell ein ganz anderes ist.
weckener
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Wir gehen nach Möglichkeit an den Rhein. Dort sehe ich, das die Fische schon aus dem Wasser springen, ihnen ist es zu heiß und der Sauerstoff wird zu wenig. Die AKWs am Rheinufer, vielleicht auch die Industrieanlagen bringen auch immer mehr warmes Wasser in die Flüsse, wo schon die Sonne das aufheizt, kommt das "Kühlwasser" dazu... In den kleineren Zuflüssen ist kaum Wasser, dafür wachsen jede Menge Pflanzen darin. Durch den Rhein könne man gut zu Fuß durchlaufen, er hat zur Zeit gerade mal 69 cm, (heute vom Hochwasserdienst Worms veröffentlicht), nur die Rinne für Schiffe, 1,80 m tief, würde wohl etwas zu viel sein.... Interessant ist, jetzt kommen alte Brückenteile, Hausreste und Schiffsteile zum Vorschein, die sonst tief unter Wasser sind.
Die viele Kiesseen die bei uns sind, sind von Menschen und Gänsen überlaufen. Komm man mit Hund wird man bös angemacht, die verunreinigen das Wasser... Ab Freitag bis Montag sind die meisten Straßen ans Wasser gesperrt, weil zuviel Müll dort liegen gelassen wird, von den Grillresten zu schweigen... Da sind dann auch manchmal Giftköder dabei.... Es wird immer schwieriger die Hunde ins kühle Nass zu schicken. Natürlich nutzen wir auch die kühleren Stunden, leider hat es bei uns schon wochenlang nicht geregnet, es ist durchweg über 30 Grad warm, Nachts auch oft über 20 Grad, da ist auch das Haus schon 26-27 Grad warm... Da das so bleiben soll, die Wetterfrösche meinen die nächsten 14 Tage bestimmt, wird es langsam schwierig für die Hunde einen kühlen Platz zu finden.
Die Kühlmatten habe ich mir auch schon angesehen, die Fressnapfverkäuferin sagte, man brauche nichts zu tun, sobald der Hund draufliegt, kühlt der Inhalt, muss aber nach 3 Stunden für 30 Minuten sich regenerieren... Das funktioniert wie bei den Hand- und Fußwärmern, nur umgekehrt... Vielleicht kaufe ich doch eine, meine alte Anny hat schon Probleme, Clara ist da lockerer, sie stammt ja aus einer Region, wo es im Sommer 55 Grad im Schatten sind....
Ob scheren die Obtion ist? Collies, Spitze, Elos, andere Langhaarhunde laufen auch mit ihrem Pelz durch die Gegend, die gehen noch nicht mal ins Wasser, weil das Fell zu schwer wird... Sind regelrecht wasserscheu...nicht mal die Pfoten ins Wasser....
Cira18
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Ich sage einfach mal Hallo in die Runde.
Meiner Erfahrung nach finde ich es auch am besten, wenn man morgens und spät abends mit den Hunden gassi geht.
Meine Entlbucher mögen Wasser sehr..sehr gerne, daher fahren wir oft in den Wald an einen Weiher. Wenn sie sich abgekühlt haben, gehen meine Helden(trotz Hitze) ihrer Lieblingsbeschäftigung...schnüffeln....leidenschaftlich nach.
Zuhause haben wir eine Sandgrube mit Verdeck gebaut.....in die lasse ich Wasser rein.Der nasse Sand kühlt den Bauch und so liegen meine zwei gerne an ihrem eigenen Sandstrand .......
Doch nun zu meiner eigentlichen Frage:
MEINE CIRA HAT WELPEN BEKOMMEN...wenn ich mit ihr spazieren gehen möchte, ist sie seit neusten so aufgeregt, das ich sie kaum anleinen kann. Sie springt an mir hoch, rennt umher...ich weis z.Z. nicht was ich machen soll.
Zu ihren Kleinen ist sie lieb und zärtlich, an Bewegung mangelt es auch nicht...Sie ist beim anleinen einfach kaum zu halten.
Vll. weiß jemand einen Rat für mich.
Vg a.d. Rhön
Goldschakal
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Nicht jeder Hundebesitzer hat ein Haus im Wald...
Morgens und spät Abends Gassi gehen, kann man nur machen wenn man einen Garten zur Verfügung hat, oder? Das hat aber nicht jeder, genauso wie nicht jeder ein Auto hat. Pflasterwege sind oft unvermeidlich....Hilfreich ist da auch vorm Spazieren gehen die Pfoten mit einer mit Wasser gefüllten Flasche abzukühlen um solche Wege zu erleichtern. Zuhause kann man auch Handtücher ins Gefrierfach legen und dem Hund dann rüber - oder auf seinen Platz legen....

Der nächste Winter kommt bestimmt..
Hüte Dich vor leisen Hunden und stillen Wassern.
Zuletzt geändert am 30.07.2018 07:09 Uhr
Catalou
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@Cira 18: Ich nehme an, dass du nur mit der Hundemama Gassi gehst (logo) und die Welpen zuhause bleiben? Das Verhalten deiner Hündin würde ich so deuten, dass sie in Sorge um ihre Jungen ist, sie nicht alleine lassen will und deshalb aufgeregt ist. Waren schon fremde Leute bei euch, die sich einen Welpen aussuchen wollten? Ich würde nur kurz Gassi gehen und dann wieder zurück gehen. Wenn die Welpen größer werden, wird sich die Mutterliebe deiner Hündin von alleine legen.
Zuletzt geändert am 30.07.2018 07:34 Uhr
Feuerwolf
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@Goldschakal:

Bild

Hunde haben keine Wärmesensoren an den Pfoten, nur für Kälte. Sie merken den heißen Asphalt erst dann, wenn die Pfoten verbrannt sind und sie Schmerzen haben. Gepflasterte Wege sind nicht so schlimm.

Ich würde nur max. bis zur ersten Pieselecke gehen und dann zurück, wenn ich auf aphaltierte Wege angewiesen wäre.
Für längere Strecken kann man Hundchen Hundeschuhe anziehen um Verbrennungen zu vermeiden.

Testen kann man, ob der Asphalt zu heiß ist ganz einfach: den eigenen Hundrücken auf die Straße legen oder sich barfuß hinstellen...wenn`s uns wehtut, ist es auch für den Hund zu heiß.

Verbrannte Pfoten kommen öfter vor im Sommer als man denkt.

@Cira18:
Als die Hündin meiner Nachbarn Welpen hatte, war es ähnlich. Die Hündin war einfach nur sakrisch froh, dass sie entspannen konnte ohne ständig auf ihre Rasselbande aufpassen zu müssen. Je älter die Welpen wurden, umso mehr freute sich die Hündin über eine Auszeit und ließ sie auch länger alleine. Sie war auch eine sehr um ihre Welpen bemühte Hundemutter. Aber stressig ist so eine Rasselbande halt doch schon arg für die Hündin.

Nach einiger Zeit, als die Welpen aus dem Haus waren, war Hundchen auch wieder "normal"....

Ich könnte mir vorstellen, dass es bei Deiner Hündin genauso ist.
Gast
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Als erstes sollte man genau beobachten, ob es positive oder negative Aufregung ist. Die ersten Wochen ist die Hündin kaum von ihren Welpen weg zu bekommen. Da verläßt sie die Wurfkiste nur um ihr Geschäft zu erledigen und um zu fressen. Also sollte man die Gassigänge auch nur sehr kurz halten. Am besten sollte man ihr dann freien Zugang zum Garten erlauben. Dann kann sie entscheiden, wie lange sie die Welpen alleine lassen möchte. Läßt sie dann später freiwillig ihre Welpen länger alleine, kann man auch langsam wieder mit kurzen Spaziergängen anfangen. Dass würde ich aber der Hündin entscheiden lassen. Die Hündin läßt meistens ab der Zufütterung ihre Welpen immer länger alleine, behält sie aber trotzdem im Auge. Umso größer sie werden, desto mehr Ruhe möchte die Hündin vor den Welpen haben. Gemeinsame Ausflüge in den Garten tun Welpen und Mutter gut, wenn die Welpen schon richtig laufen können. Kurz vor der Abgabe kann man (muss aber nicht) dann auch mal mit den Welpen das Grundstück verlassen und die nahe Umgebung erforschen lassen.
Wichtig ist bei der Hündin, dass keine "Zwangsspaziergänge" gemacht werden. Die Hündin ist immer um ihren Nachwuchs besorgt. Ist der Hundehalter dann auch noch nervöß oder aufgeregt, ist für die Hündin "Gefahr" für die Welpen in ihrer Abwesenheit angesagt. Sie weiß ja nicht, was mit ihren Welpen passiert, wenn sie nicht da ist. Ist dann auch noch der Hundehalter nervöß und aufgeregt, überträgt sich dass auch auf die Hündin. Ich würde mit der Hündin in den Garten gehen und sie erst da anleinen. Wie alt sind denn die Welpen?
Liebe Grüße von Melwin.
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