Der Euro

Shibaherz
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Es wird mMn keine politische Einigung Europas geben, ohne dass vorher der € wieder abgeschafft wird.
Die Briten haben seinerzeit die wirtsch. Begünstigung Deutschlands durch den € erkannt. Noch gut in Erinnerung ist Thatcher, nach der Wiedervereinigung, mit: „ 2 x haben wir sie besiegt, jetzt sind sie wieder da.“
Die frz. Regierung hingegen, auch eine „Siegermacht“ (F. in den letzten 150 Jahren von Deutschland aus 3 x angegriffen und teilweise besetzt), band bereits 1989/90 ihre Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung an eine zukünftige Währungsgemeinschaft (Mitterand). Sie rechnete sich dabei etwas anderes aus, als tatsächlich dabei herauskam.
Inzwischen ist Deutschland im Euroraum und in der EU teilweise verhasst. Griechenland und auch der „Noch-Zloty“-Staat Polen erheben Deutschland gegenüber Reparationsforderungen, die zus. 1000 Milliarden € ausmachen.

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Catalou
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+ 3
Liebe Shibaherz - könntest du bitte erklären, was deiner Meinung nach die Währungsgemeinschaft (Euro) mit einer politischen Einigung Europas zu tun hat?
Die Briten hatten ständig "Zuckerl" gefordert und erhalten.
Sollte ein harter Brexit kommen, werden viele Banken und Betriebe in die EU abwandern, worauf man sich in GB und in der EU bereits einrichtet. An dem ganzen Brexit-Ding gibt es nur eine positive Sache - vielen EU-Skeptikern ist die Lust auf einen Austritt vergangen.
Was Deutschland betrifft, so war mMn Frau Merkel ein Garant für Beständigkeit. Österreich hat sich immer viel von Deutschland abgeguckt und ist damit gut gefahren, weil man sich nicht selber mit Problemlösungen befassen musste, die Deutschland schon im Visier oder durchgesetzt hatte.
In Frankreich sind die Gelbwesten mit der Demontage Macrons befasst und sie werden von Italien unterstützt. Und Österreich kam auf die (saublöde) Idee, den Südtirolern eine zweite österreichische Staatsbürgerschaft anzubieten. Hurra - als ob es nicht genug andere Probleme gäbe

Die Gelbwesten könnten mMn eine europaweite Bewegung werden - es tauchten auch bereits in GB "Gelbwesten" auf.

Ich meine, dass die weltweite politische Situation beängstigend ist.
Am besten, man liest keine Zeitungen mehr, schaltet die Nachrichtensendungen im TV aus und kümmert sich mehr um den Anbau von Tomaten und Kartoffel, denn da kann man nicht sonderlich viel falsch machen
weckener
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Beiträge: 582
@Catalou, ich gebe Dir Recht, ich glaube auch nicht, das der Euro das Problem in Europa ist, damit sind eine Reihe von Vorteilen entstanden. Das er zu einem falschem Zeitpunkt, meineserachtens viel zu früh, eingeführt wurde. Es waren doch schon vorher schon Bemühungen Sprache (Esperanto) und eine Währung einzuführen, damit Europa zusammen wachsen kann. Das wir nun Politiker hatten, die nun ganz schnell in die Geschichtsbücher wollten, haben wir zu verdanken, das der Start mehr als holprig war.
Was für Auswirkung später der Brexit haben wird, kann zur Zeit garnicht abgesehen werden. Es hängt sehr viel davon ab. GB war ja sowieso nur halbherzig bei der EU dabei. Laufend Sonderwünsche, Bevorzugung , die sie fast alle bekommen haben.. .

Nun scheint eine Zeit angebrochen zu sein, wo starke Männer, die nur auf ihr Land starren, aber von Gemeinschaft nichts halten (auch Trump) gewählt werden, ist eigentlich überraschend. Ich glaube vieles hängt auch an den Kriegen in Nahost zusammen. Die Flüchtlingsfrage ist künstlich aufgebläht worden. Damit können aber die Rechtspopulisten Wählerstimmen fangen... Da werden permanent Ängste geschürt, das Abendland geht unter... Die Presse ist genauso einseitig auf Ausländer, die nicht konform sind, eingestellt. Wo liest man, das die Allermeisten sich um Arbeit bemühen, das sie ruhig und unauffällig sind, die Kinder in die Schule gehen, sie lernen alle Deutsch... nein nur die negativen Fälle werden reißerisch beschrieben. In früheren Jahren war das anders, da wurde ganz anders berichtet.

Die ganze Welt ist aus den Fugen geraten, wenn ich sehe, wie die angeblich so tollen Projekte laufen, die die Flüchtlinge in Afrika zu halten und nicht durchzulassen. von humanitäre Hilfe ist da nichts zu sehen, sondern Gewalt, Gefängnisse, Hunger und kein Wasser... Verdurstende in der Wüste, Leichen ohne Ende...
Von der Ecke droht uns Gefahr, weil wir einfach nicht verstehen wollen und dort nicht helfen. Da wird nur Geld hingeschickt, was sofort in andere Kanäle verschwindet, aber weder einen Aufbau oder Hilfe bringt.

Das die Franzosen jetzt aufbegehren, ist nichts Neues, wenn in Frankreich, Spanien, den Südländern, Rechte beschnittenen werden sollen, sie weniger Geld mehr Arbeit, länger arbeiten müssen, gehen sie auf die Straße, so zahm wie wir Deutschen sind, bei uns wird das nicht kommen. Schon immer sind die Demonstrationen immer mit Gewalt einher gegangen. Also auch nichts neues.

Alles im allen, die Zeiten sind gefährlicher geworden,. weil wieder viel zu viele Populisten die die heile Welt versprechen, aber nicht halten werden, Spiele wie Trump, mal sehen, was passiert, wenn ich den oder den ärgere...
Heute Hüh, morgen Hott... Es wird mit dem Weltfrieden gespielt, vielleicht lassen die Populisten es auch darauf ankommen. Schöne Parolen werden sie finden...
Shibaherz
Beiträge: 21187
Catalou, ich verstehe Dich gut.
Resignation und Rückzug sind angesichts der Lage emotional nachvollziehbar.
Aber in Familien, unter Freunden, auf Arbeitsplätzen, in der Nachbarschaft, an Stammtischen oder in Vereinen wird gleichwohl darüber geredet. Übrigens auch unter Hundefreunden

Wie geht es denn mit der Eurozone und der EU weiter, wenn nach Griechenland auch Italien „gerettet“ werden muss? Hm? Oder wird das Gründungsmitglied Italien dann aus der Gemeinschaft entlassen?

Was die Eurozone mit der politischen Integration Europas zu tun hat? Nun, die Währungsunion stellt von Anfang an ein zentrales Projekt der europ. Integration dar; „prinzipiell verpflichten sich ALLE Staaten, die der EU beitreten, nach Erfüllung der sog. „Konvergenzkriterien“ (betr. Staatsschulden, Haushaltsdefizit u. a.) den Euro einzuführen. - Im Fall von GB und Dänemark kam es zu Sonderregelungen ( „Opting out“ )
Die Hergabe des Währungsmonopols, das in der jüngeren Geschichte traditionell bei den Nationalstaaten liegt, ist doch ein eminent politischer Schritt.

Kohl war sich im klaren darüber, dass er mit seinem Eingehen auf die frz. Forderung, die eig. Währung aufzugeben, dem Willen der deutschen Bevölkerungsmehrheit ZUWIDER handelte. 2002 bemerkte er dazu: „ … (in dem Fall) war ich wie ein Diktator.“ Er habe so entschieden, weil er den Euro als „Synonym für Europa“ und eine einzigartige Chance für das friedliche Zusammenwachsen Europas“ betrachtete. Seine Weltsicht eben. Das friedliche Zusammenwachsen und die blühenden Landschaften.
Was ist denn mit Ländern wie Norwegen, Schweden, Dänemark, der Schweiz, die sich beharrlich dem Euro verweigern? Gehören sie nicht zu Europa? Sind sie bekannt für eine Einstellung pro Krieg und Verwüstung, gegen Frieden und Wohlstand?

Welchen Vorteil hat Deutschland vom Euro? Es braucht seine Währung nicht aufzuwerten.
Welchen Nachteil hat es? Es muss für die Staatsschulden anderer Länder mitbürgen. (Macron drängt sogar auf Eurobonds. Und auf einen Finanzminister für die Eurozone.)
Welchen Nachteil haben Griechenland und Italien? Sie können nicht abwerten.
Und welchen Nachteil habe ich, als ältere Kleinsparerin, davon? Ich werde, nun schon viele Jahre, von unserer Regierung, die ja hinter der EZB mit ihren Nullzinsen steht, ganz offiziell betrogen und geschädigt.

Und nein, ich sehe die Briten nicht als „Rosinenpicker“. Sie haben erst mit der EFTA erfolglos gegen die EWG ankonkurriert und dann unverhohlen ihr Interesse, das sich ausschließlich auf den Vorteil des zollfreien Binnenmarktes richtete, zum Ausdruck gebracht. Insofern wäre doch eher zu fragen, warum sie so umstandslos aufgenommen wurden? Antwortversuch: Weil man wusste, dass sie zu Nettozahlern mutieren würden, zu Subventionierern der franz. Landwirtschaft? Deshalb die Wut von Margaret Thatcher: „I want my money back!“
Churchill hatte im Sept. 1946 in Zürich überraschend für die „Vereinigten Staaten von Europa“ plädiert. Selbstverständlich nicht aus brit. Interesse heraus, sie sehen sich da außen vor, als Beobachter, als Seefahrer Waren und sind voll und ganz mit dem Zusammenhalt ihres Commonwealth beschäftigt ...

Sie treten aus, gezwungen durch ein Referendum, das nicht zwingend geboten war. Aber erinnern wir uns: Es gab auch Referenden zum Verfassungsentwurf von 2003, die in den Gründungsländern Frankreich und den Niederlanden ein negatives Ergebnis hatten. In Deutschland sind Volksbefragungen tabu, mögen die zur Entscheidung anstehenden Fragen auch noch so weitreichend sein.

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2144
Guten Morgen

hm..........meine persönliche Meinung; das gesamte Europa-Konzept war nie richtig durchdacht! Niemand kann Kulturen, die jahrelang funktionierten in so kurzer Zeit umändern und den Völkern seine eigenen Ideen aufdoktorieren. Wo auch immer von Bürgern über die EU diskutiert wird, hör ich 'wir wurden ja nicht gefragt / wir wollten das gar nicht / wir fühlen uns nur noch ausgenutzt' usw.
Betr. Euro........konnten z.B. Italiener mit ihrer Lira so und soviel pro Monat für ihr Essen ausgeben, hatten sie nach Einführung vom Euro noch die halbe Summe............Frankreich ist etwa gleich..........
Die Griechen hatten vor dem Euro weniger Staatgeldersorgen. Sind wirklich die Länder schuld, wenn diese Idee halt harzig ist?
In dieser Organisation gibt es so viele Staaten, die seit je her nur beitraten um zu profitieren.........kein Wunder wenn andere sich jetzt abwenden, nicht jeder will gemolken werden.
Wir zahlen auch viel zu viel und teils Beiträge, die uns nicht sehr viel 'bringen'............aber die lieben Politiker aus Brüssel wissen halt wie man andere zwingt und damit ausnimmt!
Eben: die Schweiz das Stachelschwein nehm ich im Rückzug ein, wie Einer mal sagte.............was dann Gottseidank nicht ganz gelang, da wir 'nein' sagten.

Kommt dazu, dass in Brüssel viele 'hocken' die nur reden........viel zu viele Leute wollen da profitieren! Man könnte dieses Parlament genauso kürzen, wie landeseigene auch und damit viel, sehr viel Euros einsparen.

Den Engländern drück ich den Daumen, dass dieser Haufen Streitpersonen doch noch eine gangbare Lösung findet. Mir tut SIE nämlich leid, denn so zwischen den Fronten zu sein, ist nun mal nicht angenehm!
Den Franzosen wünsch ich etwas mehr innere Ruhe, damit sie ihre Entscheidung auch gut planen können.
Tja und dann folgen halt die Südstaaten, die man nie richtig verstand und somit zu Dingen verpflichtete, die nun mal nur für Nordstaaten gut sind...........

Grüesslis
Hundeli
Shibaherz
Beiträge: 21187
Moin Hundeli …

Das „kleine Stachelschwein“ (Hitler über die Schweiz) brauchte doch gar nicht „im Rückzug eingenommen“ zu werden...



Denn es war den Nazis als Finanzdienstleister (Verwertung beschlagnahmten Vermögens, Geldwäsche u. a.) und als Waffenschmiede nützlicher denn als besetztes Land. Ansonsten sind wir uns sicher in vielem einig. - Was die Mentalitätsunterschiede angeht, so freuten sich die Südländer zunächst über den €, schlagartig fielen über Nacht die von ihnen zu zahlenden Kreditzinsen, wegen der Währungsgemeinschaft mit wirtschaftlich starken Ländern wie Deutschland, den NL, GB, und führten prompt zu höherer Staatsverschuldung.

Die Personenfreizügigkeit innerhalb der EU, die auch die Schweiz in ihrem bilateralen Vertrag unterschrieben hat, war sicher auch in GB ein Motiv der Brexit-Befürworter.Warum? Unternehmen, mobile Fachkräfte und deren Herkunftsländer profitieren doch von ihr! Ja, aber überlastete Gesundheitsdienste und -einrichtungen oder Schulen eben weniger, sofern die Politik nicht auf die verstärkte Inanspruchnahme reagiert; auch Immobilienpreise und Mieten steigen bei verstärkter Nachfrage. Auf diese für die einheimische Bevölkerung nachteiligen Entwicklungen hat die Politik weder in GB noch in Deutschland zeitlich zügig oder dem Umfang nach angemessen reagiert; sie hat stattdessen alles den Märkten überlassen. (Wobei die Situation in Deutschland durch den Flüchtlingszustrom 2015 noch verschärft wurde.)

Ohne dieses POLITIKVERSAGEN gäbe es bei uns den Zulauf zur AfD mMn nicht und wahrscheinlich auch nicht das verhängnisvolle Ergebnis des Brexit-Referendums. Das Referendum endete 51,9 zu 48,1 % pro „Leave“; die Abstimmung im Unterhaus über den von May mit der EU ausgehandelten Austritts-Deal aber mit 432 : 202 +Neinstimmen! Das wird sie evtl. den Job kosten. - Die Konservativen zeigen sich genauso "stolz", zerstritten und kopflos, wie Labour unter Corbyn, der, ressentimentgeladen gegen die EU, vom „Sozialismus in einem Lande“ träumt.

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Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 16.01.2019 08:28 Uhr
Hundeli
  • Rudelbeschützer
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Guten Morgen Shibaherz

tja..........unsere Eltern/Grosseltern erlebten damals Vieles anders, als evt. bekannt wurde.......

Mag sein, dass die Staaten profitierten.........jedoch die Bürger nicht und sie waren auch nicht glücklich über das neue Geld.
Lange Zeit, wenn nicht noch heute, gabs den Handel mit Lira, Franc, Peso usw. Sie mussten ja hinnehmen, dass der Euro nur noch die Hälfte wert war...........was ganz viele Menschen echt in finanzielle Nöte brachte!

Achje............DIE und ihre Verträge! Sie fordern, fordern und fordern..........immer mit massiv Zwang/Drohen und und und dahinter. Ob das Volk diese Verträge und damit verbunden enorm hohen Geldbeträge auch will, wird wohl nie gefragt! Jetzt verhandels sie wie die Wilden........klar, wenn GB dann wirklich auszieht, brauchen sie halt einen Ersatz zum melken!
Betr. Flüchtlinge........tja, ein kleines Land, dass mind. gleichviele Menschen aufnahm, enorme Geldbeträge ausgab und dann noch dauernd gemassregelt wird von jenen die ................ich schweig lieber!

Ich denk halt, wären in Brüssel weniger Schwätzer...........vielleicht ging's dann auch ringer und klar, würds auch weniger kosten! Bloss, dort sitzen Viele auf ihren Stühlen, erhalten viel Geld dafür und bringen halt nix...............
Naja, GB.......eigentlich ein undisziplinierter Haufen Schreihälse........so wie die sich da aufführten kommt man halt nicht vorwärts......... Die EU nimmt! Egal wie es dann den jeweiligen Völker geht, was die zu leiden haben und und und.........das soll friedliches Zusammenleben sein?
Auch all die (un)sinnigen Gesetze............jedes Komma beschrieben, damit man's nach einigen Monaten für teures Geld wieder ändern kann...........Finanzielle Auflagen an Länder, die nicht mal für interne, wichtige Dinge das nötige Kleingeld haben? Bestimmungen die wohl für D und allenfalls F ok sind, sollen von den eh schon ausgenommenen Länder übernommen werden?

Naja..........jedem das Seine, aber klappen wird sowas wohl nie!

Grüesslis
Hundeli
Catalou
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Hundeli - der Euro wurde schon der jeweiligen Landeswährung zum Zeitpunkt der Euroeinführung angepasst, aber mMn wurde alles teurer und man war zu Beginn der Euroeinführung irritiert, weil alles billiger aussah und man umrechnen musste, um auf die Erhöhung der Preise zu kommen.
Die EU und die gemeinsame Währung empfinde ich als gute Sache, auch wenn viele unsinnige Vorschriften gemacht wurden - ich sage nur Gurken, die gerade sein müssen oder Schwalben, die aus Ställe verbannt werden sollten, usw. - die nur Kopfschütteln verursachten.
Das Brexit-Chaos scheint mir fast unlösbar zu sein. Ein harter Brexit schadet gleichermaßen der EU, als auch GB und wie mir scheint, will den eigentlich keiner, aber was sonst? Neuverhandlungen werden von den EU-Ländern eher abgelehnt und
ein neues Referendum wird nicht viel ändern und ein Verbleibt GBs in der EU wird Großbritannien zu einem schwierigen Partner machen. Ich bin gespannt, welchen Plan B Frau May vorlegen kann/will.
tomstep
  • Alpha Hund
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+ 1
Also ich bin ja der Meinung das die EU das Beste ist, was Europa überhaupt passieren kann!
Natürlich ist diese "Union" von einer perfekten Gemeinschaft noch (?) sehr weit entfernt, aber man sollte bei der Bewertung auch nicht vergessen, das absolut Null Erfahrungen mit so einer "Gemeinschaft" der Gründungsstaaten bestanden und so etwas muß meiner Meinung nach sehr langsam wachsen (entstehen), bis es auch nur annähernd so funktionieren kann, wie es funktionieren sollte.
Vor 70 Jahren haben, besonders wir, noch fast ganz Europa versucht, den Schädel einzuschlagen.
Eigentlich klappt absolut nichts auf unserer Welt direkt und ohne Schwierigkeiten!
Aber wenn alle Beteiligten bereit WÄREN ihre nationalen, manchmal schon sehr kurzsichtigen "we first" Überzeugungen zu reduzieren, wäre schon sehr viel erreicht auf dem Weg zu einer wirklichen (!) Union.
Das ist Wunschdenken, das ist sogar mir klar, aber wer weiß schon wirklich, was noch so passiert in den Köpfen einiger Regierungen und besonders deren Wählern.
Ich hoffe sehr, dass nicht die ganzen Nationalisten in der EU (auch in der Schweiz) noch stärker werden, das wäre wirklich sehr schlimm denke ich. Nicht nur für das Gelingen der EU!
Ob nun Great (früher mal) Britain aus der EU austritt oder nicht ist mit persönlich völlig egal und schaden wird es vermutlich den GBs mehr als der EU. Leider gibt es einige größerer Probleme die ein Gelingen der EU behindern als ausgerechnet GB mit oder ohne EU.
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
Zuletzt geändert am 19.01.2019 10:25 Uhr
Catalou
  • Rudelbeschützer
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+ 1
@ tomstep bitte lies mal nachstehende Links durch:

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/ein-harter-brexit-wuerde-deutschland-erheblich-treffen
und
https://www.tt.com/politik/europapolitik/15216416/harte-folgen-bei-einem-harten-brexit
Egal kann das niemand sein!
Zuletzt geändert am 19.01.2019 16:26 Uhr
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