Behandlungsmöglichkeiten bei "Blutohr"???

Torsten Holst
  • Forenwelpe
Beiträge: 12
Hallo,
unsere Alba (Dalmatiner) hat nun schon zum zweiten Mal ein Blutohr. Beim ersten Mal wurde das Blut sofort mit einer Kanüle abgezogen, lief immer wieder nach und es blieben ein paar "Verkrüppelungen" zurück. Beim zweiten Mal sind wir jetzt bei einem anderen Tierarzt, welcher erstmal ca. eine Woche gewartet hat, um dann mit einer Kanüle die Flüssigkeit zu entfernen. Falls erneut Blut einlaufen sollte, müsste am Dienstag erneut abgesaugt werden, meinte er. Nach ca. einer Stunde war das Ohr wieder vollgelaufen. Hat jemand Erfahrung mit "Blutohren"? Welche Behandlungsmethode (Absaugen, Aufschneiden etc.) ist hier wohl am sinnvollsten? Ich kann je nicht ständig mit einer Kanüle reinstechen lassen; Alba hat so sehr gejammert, dass der Tierarzthelferin die Tränen in den Augen standen (von uns ganz zu schweigen).
Gast
Mein Golden Retriever hatte das auch mal. Sein kleiner Freund hat ihm im Spiel ständig in die Ohren gebissen. Es sollte nicht nur das Blut abgesaugt werden, sondern es muß zusätzlich Kortison (was lokal nicht so dramatisch ist) hinter her, also mit derselben Injektion gespritzt werden. Nur so kann das Ganze dann zum stillstand kommen!!!!!
Drücke Euche die Daumen.
LG
Viktoria
Torsten Holst
  • Forenwelpe
Beiträge: 12
Vielen Dank erstmal für die Infos. Alba kratzt sich schon seit sie ein Welpe ist häufiger mal am rechten Ohr, ohne dass es entzündet ist. Sie schüttelt sich dann ständig und schlägt manchmal dabei an die Tischkante oder bleibt aus Versehen mit einer Kralle im Ohr hängen. Seit sie das letzte Blutohr hatte und Verkrüppelungen am Ohransatz zurückgeblieben sind, hat sie dann doch auch häufiger mal eine Ohrenentzündung, da nur noch eine relativ kleine Ohröffnung vorhanden ist. Wir waren heute nochmal beim TA und haben Absaugen lassen. War schon nicht mehr ganz so rot. Unsere Homöopathin hat uns noch empfohlen, kurz vor oder kurz nach dem Absaugen Arnica C 200 zu geben, damit das Einbluten aufhört. Am Freitag müssen wir nochmals zum Nachschauen / Absaugen. Falls das dann auch nichts bringt, bleibt nur noch Aufschneiden. Allerdings muss sich der Hund dann eine Woche ziemlich ruhig verhalten, was sich bei unserem Dalmatiner - obwohl bereits 10 1/2 Jahre - ziemlich schwierig gestalten dürfte.
Torsten Holst
  • Forenwelpe
Beiträge: 12

was füttert ihr denn euren Hund?

Wir füttern täglich ein anderes Futter, hauptsächlich Happy Dog Supreme, Eukanuba, Nutro, Royal Canin, Solid Gold Holistique Blendz, California Natural und Platinum. Habe immer 3 Futtertonnen mit unterschiedlichem Futter. Unser zweiter Hund war immer recht mäkelig und hat nach zwei Tagen das Futter dann verweigert. Unverträglichkeiten sind da eigentlich bei beiden nicht aufgetaucht. Worauf Alba allerdings recht heftig reagiert sind ihre Impfungen (auch wenn der TA meint, dass das gar nicht sein kann). Sie verliert dann immer viel Fell, bekommt rote Flecken und - wie auch dieses Mal - Ohrenjucken bzw. -entzündung. Sind deswegen auf die "3-Jahres-Impfung" umgestiegen und müssen danach jedes Mal wieder zur Homöopathin, um die Folgen zu beseitigen.
Heute war das Ohr wieder voll und wir warten jetzt auf einen OP-Termin.
Hugoma10
  • Forenwelpe
Beiträge: 121
Hallo,
Das Ohr ist knorpelig und gut Durchblutet. So ist es sschwierig das einbluten zuverhindern .
Bei Bekannten musste der Hund DK das Ohr kupiert bekommen.
Ich kann mich Tinas Ausführungen nur anschliessen.
Gute Besserung und alles gute
hugoma
Hugöleli
  • Forenwelpe
Beiträge: 66
Golinchen
  • Begleithund
Beiträge: 909
Also das Blurohr meines Hundes wurde operiert hat sich nach kurzer Zeit aber leider wieder gefüllt. Da es diesesmal aber von der vernähung aufgehalten wurde war es diesesmal viel weniger. das konnten wir dann mit viel geduld in 3 wochen mit Heparinsalbe beseitigen. Das Ohr ist fast völlig normal. außer das es etwas hängt.
mfg Rea

Meine süße kleine!
Hugöleli
  • Forenwelpe
Beiträge: 66
Hatte auch solch einen Patienten. Ohr entleeren vom TA bringt nichts, kostet nur. Je häufiger es entleert wird, desto schneller füllt es sich wieder. Geholfen hat nur Homöopatie. Globuli 2 versch. und Salbe. Alles zu haben im Reformhaus od. Drogerie. Habe noch reserve, könnte meine günstig abgeben (Globuli). DAnn nur noch hom. Salbe kaufen. Bis heute hab mein Hund Ruhe.

Bemerkung Fertigfutter; Kratzen, Allergie usw. KEIN Fertigfutter geben. Nur Selbstgekochtes.
Buch; Katzen würden Mäuse kaufen, ein unfassbares Buch. Was alles im Fertigfutter drinn ist,
sträuben einem sich die Haare. Schlimmste Schlachtabfälle, Zusatzstoffe um Haltbar, Schmackbar zu machen, Hormone, Ueberdosierte Vitamine. Natürliches (Menschen)futter gib keine Reaktionen.
Teigwaren, Reis, Hirse,Stampfkartoflfeln,gekochtes Gemüse, Schnittlauch,Knoblauch. Rohes Rindfleisch (kein Hackfleisch) gekochtes Putenfleisch,kurz überbrühter Fisch, Siedfleisch gekocht, Kalbshaxen gekocht. Kein Fleisch braten. Sie werden feststellen, Sie bekommen einen anderen Hund.
Kein Mensch würde auf die Idee kommen, getrocknetes Fertigessen zu essen. Und unsere Hunde sollen es?
Gast

Hilfe bei Blutohr

Hallo an alle Blutohr- Geplagten!
Ich möchte hier allen Betroffenen meine Erfahrung mitteilen, denn ich war zuerst auch ziemlich hilflos. Also, als erste Maßnahme sollte man einen TA aufsuchen, der das Innere des Ohres untersucht, um eine Entzündung oder einen Fremkörper auszuschließen. Diese Untersuchung ist für den Hund schmerzfrei. Kann diesbezüglich nichts festgestellt werden, bestellt man entweder beim TA oder in der Apotheke das homöopathisch Mittel "Arnica Logoplex" von der Fa. Ziegler. Ich hoffe, ich darf das hier nennen, ich mache ja keine Werbung, sondern gebe nur meine Erfahrung weiter! Das Mittel kostet ca. 25 €. Ich habe unserem Berner (52 kg) zwei Mal täglich 5 ml davon direkt in die Schnauze gegeben. Nach einer Woche sah das Ohr schon wieder sehr gut aus und ist so gut wie gar nicht verknorpelt! Außerdem kann man unterstützend von einem/r erfahrenen THP/in eine Blutegelbehandlung machen lassen, wobei das bei unserem Hund nicht so gut geklappt hat. Die Tierchen haben ihn ziemlich gekitzelt und er hat sie leider zu früh abgeschüttelt. Im Idealfall bindet man das Ohr noch hoch, aber auch das war bei uns leider nicht möglich. Das Ohr war durch die fast hühnerei große Blutbeule so schwer, daß es jeden Verband "gesprengt" hat.
Ich kann nur allen raten, die Finger vom Punktieren und Operieren wegzulassen, auch wenn Euer TA das vorschlägt. Ich finde es ziemlich grausam, einem Hund das Ohr zigmal durchzunähen (sieht aus wie eine Rollbraten) und dann muß das Zeug ja auch wieder raus. Bedeutet zwei Mal Vollnarkose! Man fügt dem Hund nur unnötig Schmerzen zu und eine Garantie daß es wirklich hilft gibt es nicht. So, ich hoffe, daß ich wenigstens einem helfen konnte! Gute Besserung und alles Gute für Eure Hunde! Liebe Grüße, Kerstin L. mit Franclyn
Golinchen
  • Begleithund
Beiträge: 909
das es keine garantie gibt hab ich leider selber erfahren, aber wo gibt es im leben schon garantien, leider niergends. Das mit zweimal narkose ist mir nicht ganz klar. Zum Fädenziehen gibts keine narkose, auch wenn sie da schon ziehmlich stark gelitten hat aber sie jammert ja so schon immer sehr früh. Muß aber sagen das die Naht ungewollt geholfen hat die zweite Blutung einzudämmen, so war es dann möglich mit heparin und 3 wochen schmiererei (ob die salbe geholen hat, keine ahnung) war das ganze eigentlich wieder weg. Im Bild unten sieht man eh dase jetzt rechts ein schlappohr hat, aber ich ja nicht schlimm, ich finds süß
mfg Rea

Meine süße kleine!
Zuletzt geändert am 25.11.2008 14:00 Uhr
Kostenlos anmelden
MY dogSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Gerade online