Abgabevertrag Tierheim

lennox12
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Hallo und guten Abend,
leider haben wir ein für uns sehr trauriges Thema. Wir haben am Samstag den größten Fehler unseres Lebens gemacht. Unser Hund hat unsere direkte Nachbarin ohne Grund und ohne Vorwarnung in die Wade gebissen. Wir waren völlig geschockt und haben völlig überreagiert. Wir haben ihn ins Tierheim Gütersloh zurückgebracht, wo wir ihn 2007 bekommen haben. Wir haben ihn am Samstag einfach nicht wiedererkannt. Aber wir müssen auch dazu sagen, dass wir dem Hund vielleicht etwas viel zugemutet haben, da wir erst vor ca. 6 Wochen von Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen gezogen sind, was keine Entschuldigung für unser Verhalten sein soll. Aber wir können einfach nicht ohne unseren Lennox, er ist ein Teil unseres Lebens und gehört einfach zu uns. Das haben wir bereits Samstag Abend festgestellt und sofort reagiert. Seit dem können wir weder schlafen noch essen und trauern und weinen nur noch um unseren Lennox, denn wir als Menschen haben den Fehler gemacht, nicht der Hund. Wir haben wieder im Tierheim Gütersloh (Notfalltelefon) angerufen. Dort sagte man uns, wir sollten direkt am Montag gegen 12.00 Uhr im Tierheim beim Hundehausleiter diesbezüglich vorsprechen. Was wir natürlich auch getan haben. Aber dieser Mann hat uns behandelt wie den letzten Dreck. Er ließ keine Erklärungen/Erläuterungen zu, ließ überhaupt nicht mit sich reden. Darauf hin sind wir dann direkt zur Presse gegangen, die sich aber leider bis heute nicht bei uns gemeldet hat, auch haben wir einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Wir haben bislang alles getan und versucht, was in unserer Macht steht, um Hilfe zu bekommen, damit wir unseren Lennox wiederbekommen. Auch haben wir eine private Hundetrainerin engagiert, welche auch heute versucht hat, mit dem Hundehausleiter zu sprechen - leider auch ohne Erfolg. Wir haben die Stadt Gütersloh - Ordnungsamt - eingeschaltet. Auch von dort sagte man uns zu, sich der Angelegenheit anzunehmen, aber bis jetzt auch noch keine Rückinfo. Wir wissen wirklich nicht mehr weiter, sind aber zu allem bereit und werden um unseren Hund kämpfen bis zum bitteren Ende, auch wenn es das letzte ist, was wir tun. Uns ich klar, dass wir hier negative Reaktionen erhalten werden, aber macht nicht jeder mal einen Fehler. Wie gesagt, wir waren am Samstag mit der ganzen Situation völlig überfordert und haben überreagiert. Selbst die Nachbarin, die von ihm gebissen wurde, war entsetzt als sie hörte, dass wir Lennox ins Tierheim gebracht haben. Unserer Meinung nach bzw. vom Gefühl her, ist der dortige Hundehaushalter uns gegenüber negativ eingestellt, warum auch immer. Wir wissen, dass wir keine rechtliche Grundlage haben, aber vielleicht gibt es jemanden, der uns helfen kann oder Rat weiß, was wir noch tun können. Wir greifen nach jedem Strohhalm. Bitte helft uns.
Gast
  • Forenwelpe
rein rechtlich würde ich sagen, entscheiden doch die Verträge die unterschrieben wurden.

Was sagt den der beauftragte Anwalt hierzu???
TickyTacky
  • Moderator
Beiträge: 3587
Hallo
ihr wart bereits bei einem Anwalt und Du schreibst, das ihr rein rechtlich keine Grundlage habt. Ist das die Auskunft des Anwaltes?
Es kommt nur darauf an, was im Vetrag festgehalten wurde. Habt ihr das Eigentum an das Tierheim übertragen? Gibt es laut Anwalt eine Möglichkeit vom Vetrag zurückzutreten?

Ansonsten seit ihr auf das Wohlwollen des Tierheimes angewiesen und mit dem Einschalten der Presse, Anwalt und co wird dies sicherlich nicht passieren.

Es tut mir leid was Euch passiert ist, das Tierheim erlebt so etwas sicherlich öfter und hat da klare Vorgehensweisen.

Gruss
Sandra
Mother Nature always wants to be balanced - Cesar Millan
fellpfote
  • Forenwelpe
Beiträge: 25
+ 1
Hallo Lennox,

da habt ihr echt kräftig ins Klo gegriffen. Aber OK, der Mensch macht auch mal Fehler. Gut das ihr Euren schnell eingesehen habt. Jetzt aber zum Thema:

So wie Du es schilderst ist beim Hundehausleiter kein Weiterkommen möglich. Daher würde ich hier momentan auch nicht weiter "bohren".

Den Anwalt würde ich nur zum Abchecken der rechtlichen Situation nutzen, wenn er die Vertragslage geklärt hat wisst ihr wie ihr hier steht.

Welche Schritte können jetzt noch helfen? Ich würde mich jetzt an den Vorstand des Tierheimes wenden und um ein persönliches Gespräch bitten. Als Ort nicht das Tierheim wählen, vielleicht bei Euch zu Hause, damit das Umfeld von Lennox auch direkt beleuchtet werden kann. Idealerweise kann dann auch noch die gebissene Nachbarin dazu kommen und ein paar Worte dazu sagen.

Das Interesse des Tierheimes kann es ja nicht sein das ein Tier, das eigentlich ein gutes Zuhause hat, jetzt ohne Anbindung im Zwinger sitzt und dort vielleicht den Rest seines Lebens verbringen muss.

Überlegt Euch eine Liste was für Lennox alles positiv ist wenn er bei Euch ist, ein paar Bilder aus den alten Zeiten, schildert die Situation mit dem Umzug und das dies für Lennox auch eine kleine Aufgabe war/ist, an der ihr gerne mit ihm zusammen (mit einem Trainer/Coach) arbeiten möchtet.

Bitte nicht zu emotional argumentieren, klar habt ihr Emotionen für Lennox, aber was Euch helfen kann ihn wieder zu bekommen, wenn ihr das Gespräch bekommt, sind sachliche Argumente!

Ich wünsch Euch viel Erfolg, auch für Lennox.

Halte uns auf dem Laufenden!

mit tierischen Grüßen

fellpfote
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