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Einkaufen mit dem Hund – eine unterschätzte Gefahr

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Eintrag vom 23.03.2015

Eigentlich möchte man nicht viel einkaufen, drei Minuten müssten reichen: schnell ins Geschäft, nach einer Packung Salz, einem Kilogramm Zucker und einem Glas Gurken greifen und zur Kasse hasten, denn schließlich wartet der Hund vor dem Eingang.

Immer wieder erreichen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale Meldungen, dass Hunde, die für einen kurzen Moment vor dem Laden angeleint wurden, verschwunden sind. „Das ist eine stark unterschätzte Gefahr“, erklärt TASSO-Leiter Philip McCreight, der sich seit über 30 Jahren für die Rückvermittlung verschwundener Tiere einsetzt. Hundehalter, die ihr Tier vor Geschäften anleinen, gehen dabei gleich drei Risiken ein. So kann der geliebte Vierbeiner gestohlen werden: Kriminelle können die Situation beobachten und blitzschnell zuschlagen. Der Hund ist in den allermeisten Fällen unwiederbringlich weg.

Auch muss man sich bewusst machen, dass es viele Hundehasser gibt, die dem Hund unbemerkt einen Giftköder anbieten können. Hat der Hund nicht gelernt, Futter von Fremden abzulehnen, kann ein dreiminütiger Einkauf das Tier unter Umständen sein Leben kosten. Zuletzt muss man auch immer davon ausgehen, dass der angeleinte Hund von Passanten bedrängt werden kann. Da die Länge der Leine keine ausreichende Rückzugsmöglichkeit bietet, kann es passieren, dass er aus Angst zuschnappt und so eine unnötige Konfliktsituation losgetreten wird.

Vor Geschäften angeleinte Hunde können zudem auch selbst als Gefahr wahrgenommen werden: Für Menschen, die Angst vor Hunden haben, kann das Betreten eines Geschäftes, dessen Eingangstür scheinbar von einem Hund bewacht wird, zur stressigen und vielleicht sogar unmöglichen Herausforderung werden.

TASSO empfiehlt: Nehmen Sie Rücksicht auf die Sicherheit Ihres Hundes und auf Ihre Mitmenschen. Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, kann der Hund einen kurzen Zeitraum im Auto warten. Am besten ist der Hund jedoch immer zu Hause aufgehoben.

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 3 Kommentare

Stinktier1904
01.04.2015 13:27 Uhr
Dazu muss ich sagen, dass es einer Freundin von mir so erging. Wir waren 4 Minuten im Tegut gewesen, ihr Hund draußen (Shi-Tzu) war ganz ruhig und hat auch kein Theater gemacht. Wir kamen raus und ihr Hund war weg. Von Passanten erfuhren wir, dass Kinder den Hund einfach mitgenommen haben.
Spät am Abend, meldete sich das Tierheim, sie hatten ihren geliebten Hund, den die Kinder einfach dorthin brachten. Krass dachte ich mir, wenn ich mal einen Hund habe, dann bleibt dieser daheim oder eine vertraute Person bleibt mit draußen! Soviel dazu... Schönes Osterfest, wünschen euch: NINE samt Fellnase Phoebe und Besuchskatze Cleo.
rwaditzer
06.04.2015 21:02 Uhr
Auch währe es kein Problem wenn man den Hund in den Laden mitnehmen soviel ist sicher das der Hund weniger schaden anrichtet als mancher Mensch! In den meisten Läden in Italien darf der Hund mitgenommen werden. Davon sind wir bei uns in Österreich noch meilenweit entfernt!
kmaier
09.04.2015 19:47 Uhr
Aus diesem Grund und genau aus dieser Angst nehme ich meinem Hund auch nicht mit zu Einkaufen außer er ist sicher im Auto. Ich habe Angst ihn einfach irgendwo drausen anzubinden und dann weggehen außer ich sehe ihn wie z. B. bei uns beim Bäcker aber sonst ist es einfach zu gefährlich.
Aber es ist dasselbe Problem wenn man alleine unterwegs ist mit dem Hund und will weil gutes Wetter in einem Naturfreundehaus oder sonstwo was trinken. Bei den meisten ist Selbstbedienung und auch dort binde ich meinen Kleinen nicht an, ich habe einfach zuviel Angst um ihn.

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