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Was tun, wenn der Hund fremde Leute anpinkelt?

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Eintrag vom 14.07.2016

Wenn der Hund fremde Leute anpinkelt, ist das meist eine ziemlich peinliche Situation für alle Beteiligten. Das "Opfer" der Angriffs ist sichtlich überrascht und nur wenig begeistert über das Verhalten des Hundes! Doch was steckt hinter diesem Hundeverhalten? Was möchte der Hund damit zum Ausdruck bringen?

Submissive Urination!

Das Phänomen wird im Englischen "submissive urination" genannt, was übersetzt "unterwürfiges Urinieren" bedeutet! Diese Verhalten tritt meist bei Rüden auf, die unter einem Jahr alt sind. Normalerweise legen die Tiere im Laufe der Zeit dieses Verhalten ab. Leider kann man diese Art des Urinierens nicht verhindern, da es unbewusst passiert. Man kann jedoch den Hund darin unterstützen, sodass die peinliche Phase recht schnell vorbei ist!

Wenig Selbstvertrauen!

Die Ursache für das Urinieren, ist mangelndes Selbstvertrauen von Seiten des Hudnes. Damit versucht der Hund zu signalisieren, dass er dem anderen "Tier" gegenüber wohlgesonnen ist und sich unterordnet. Das Anpinkeln ist für Hunde ein klares Zeichen für Unterordnung!

Wenn man also jemanden beim Gassi-Gehen trifft und sich mit dieser Person unterhält kann es sein, dass der junge Hund bald hingeht und das Bein an den Schuh des Gegenübers hebt. Das ist natürlich ärgerlich und fühlt sich seltsam an! Aber wie reagiert man richtig und angemessen, in einer solchen Situation?

Hund nicht bestrafen!

Da das Anpinkeln einer Art Reflex ist, sollte man den Hund weder bestrafen, noch anschreien! Das Tier wird nämlich nicht verstehen können, was es falsch gemacht hat. Der richtige Ansatz liegt darin, das Selbstvertrauen des Hundes zu stärken, damit das Tier nicht mehr den Wunsch verspürt, sich unterordnen zu wollen!

Das Selbstbewusstsein kann durch erfolgreiches Vorführen von Tricks und einer darauffolgenden ausgedehnten Belohnungsphase gestärkt werden. Doch Vorsicht! Man sollte den Hund nicht für das Urinieren loben, da er sonst damit nicht aufhören wird. Es ist sinnvoll den Hund zur Seite zu nehmen, ein paar Tricks durchführen zu lassen und da danach den Vierbeiner überschwänglich zu loben!

Das Lob und die Belohnung werden dafür sorgen, dass der Hund künftig selbstbewusster ist und kein Bedürfnis mehr hat sich unterzuornen!



Mehr dazu unter einfachtierisch.de

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