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Stressen Umarmungen Hunde?

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Eintrag vom 27.05.2016

Jeder Mensch weiß, dass man durch das Umarmen seine Liebe, Zuneigung und Freundschaft zum Ausdruck bringen kann. Doch dieses Verhalten ist eher typisch für Menschen untereinander. Aber kann ertwas, was für den Menschen so schön und angenehm ist, für den Hund schlecht sein?

Umarmungen können bei Hunden Stress auslösen!

Scheinbar JA! Der US-amerikanische Psychologe Stanley Coren hat in seiner Studie ein erstaunliches Ergebnis erzielt! Er Untersuchte die Reaktionen von Hunden auf Umarmungen.

Dafür wählte er zufällig 250 Fotos aus, auf denen ein Mensch zu sehen war, der einen Hund liebevoll umarmt. Das Gesicht und der Körper des Hundes waren auf jedem der Bilder auch gut zu erkennen und standen im Vordergrund der Untersuchung!

Stanley Coren bezog sich auf bereits gesammelte Daten über den Stress bei Hunden. Als eindeutige Stress-Merkmale galten für ihn:

- gefletschte Zähne

- weit aufgerissene bzw. angstvolle Augen, bei denen das Weiße am Augenrand zu sehen ist, gesenkte bzw. am Kopf angelegte Ohren

- ein weggedrehter Kopf, um Augenkontakt mit dem Stressauslöser zu vermeiden, dabei teilweise geschlossene Augen


- das Heben einer Pfote

Auf nahezu 82% der Fotos wiesen die Hunde einen oder mehrere dieser Stressmerkmale aus! Nur 8% schienen mit der Situation zufrieden zu sein. Und die restlichen 10% waren gelassen und hatten weder eine positive, noch eine negative Haltung der Umarmung gegenüber.

Der Psychologe erklärt das Ergebnis folgender Maßen. Hunde sind darauf ausgerichtet in Stress-Situationen zu fliehen und brauchen deshalb immer eine Fluchtmöglichkeit. Die Umarmung hindert sie jedoch daran, sodass sie sich merklich unwohl und unsicher fühlen.

Aus diesem Grund rät der Experte, die Umarmungen lieber für zweibeinige Familienmitglieder aufzuheben und es beim Hund beim Streicheln zu belassen


Mehr dazu unter tiervision.de

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 5 Kommentare

meusel
28.05.2016 13:26 Uhr
Ich denke das jedes Lebewesen selber entscheidet wann er geknuddelt werden möchte. Mein Hund, Labbi, macht das jedenfalls, er kommt stubst mich an den Beinen und fordert: Bauchklopfen, knuddeln, den ganzen Körper streicheln und massieren, er liegt dann wie ein Pascha und geniest. Er entscheidet auch wann Schluss ist. Ich kenne und beobachte meinen Hund sehr genau und weiß das er die Nähe selber sucht.
urausch
31.05.2016 05:40 Uhr
Genauso sehe ich das auch
tomstep
11.06.2016 15:34 Uhr
in dem Beitrag geht es aber ganz klar und ausschließlich um das Umarmen (!) eines Hundes und nicht um Bauchklopfen, streicheln, oder sonst irgendetwas !
saste
12.06.2016 20:11 Uhr
Ich kann mich meusel nur anschliessen. Unsere Cockernasen holen sich auch ihre Kuscheleinheiten Anni sitzt gerne auf dem Schoß zum Kuscheln, Mag legt ihre Pfote auf meinen Schoß und Joyci-Baby freut sich, wenn ihr Bauch geknutscht wird. Ich kann bei denen beim besten Willen keinen Stress erkennen. Wenn die Damen genug gekuschelt haben, ziehen sie ab und beschäftigen sich untereinander oder ruhen ....
nightbird05
10.11.2016 14:34 Uhr
Also unser Max ( Havanese ) fordert uns so oft zum "Kuscheln" auf. Ich setze mich auf den Boden, mache die Beine lang und er steckt den Kopf in den Schritt und ich muss ihn richtig durchwalgen. Das kommt von ihm. Und er kriecht auch bei uns unter die Decke, liegt gerne zwischen uns. Er sucht ja regelrecht Nähe und die Enge. Wir sehen das also ein wenig anders und glauben auch, dass das von Rasse und Hund individuell abhängig ist. Wir lieben jedenfalls die Kuscheleinheiten mit unserem Hund.

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