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Den Hund vegan ernähren?

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Eintrag vom 21.07.2016

Wer selbst vegetarisch oder vegan lebt, hat meist nur wenig Lust sich mit Fleisch zu umgeben. Hierbei fällt es auch einigen Vertretern dieser Ernährungsrichtung schwer, das eigene Haustier mit Fleisch zu verköstigen.
Was beinhaltet eine vegane Hundeernährung?

Der Hund bekommt weder Fleisch, noch Knochen. Außerdem wird auch auf jede Art von Milchprodukten verzichtet. Übrig bleiben dann Dinge wie Reis, Karotten, Linsen, Buchweizen, Hirse, Karotten oder Nüsse. All das klingt eigentlich recht lecker und scheint für viele Menschen ein Genuss zu sein, diese Sachen zu verzehren!
Sieht das bei Hunden auch so aus? Unsere vierbeinigen Freunde brauchen doppelt so viel Eiweiß, wie wir Menschen. Aus diesem Grund ist eine angemessene Fütterung wichtig, damit der Hund gesund bleibt.

Welche Zutaten sind wichtig?

Es ist überaus schwer nur mit Ost, Gemüse und Getreide den Anforderungen einer Hundeernährung zu entsprechen. Vor allem ist eine gute Eiweißquelle notwendig. Dieser Herausforderung kann Soja standhalten. Denn Soja ist ein wunderbarer Proteinlieferant. Darüber hinaus braucht der Hund Energielieferanten, wie z.B. Kartoffeln oder Getreide.

Schwierigkeiten!

Das vegane Ernähren eines Hundes bringt einige Herausforderungen mit sich! Da der Hund zusätzlich zu Eiweißen und Proteinen auch ausreichend Vitamine und Mineralstoffe braucht! Aus diesem Grund, sollte man den Versuch, den eigenen Liebling vegan zu ernähren nur unter ärztlicher Aufsicht wagen!

Leben vegane Hunde gesund?

Hierzu gibt es leider keine Studienergebnisse. Aufschlussreich ist die Dissertation der Münchner Tierärztin Radka Engelhart. Hundewelpen, die vegan ernährt wurden, hatten eine Kalzium Unterversorgung. Auch fehlten ihnen einige Vitamine und Spurenelemente. Sie blieben auch in ihrer Entwicklung deutlich zurück. Im Gegensatz dazu gab es bei erwachsenen Hunden, die vegan ernährt wurden, keine auffälligen Mangelerscheinungen.


Mehr dazu unter dogs-magazine.de

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 5 Kommentare

Hundeli
28.07.2016 05:43 Uhr
Guten Morgen
Wenn man sich selber so ernähren will, ok!
Aber ein Lebewesen, das nun mal die wichtigen Nährstoffe aus Fleisch braucht, sollte dementsprechend davon erhalten dürfen! Ansonsten sind all die Kritiken betr. Hundefutter und zum Fleischgehalt darin überflüssig. Kommt dazu, dass man Tiere die kein tierisches Protein fressen, ja auch nicht mit Fleisch füttert.
tja, Soja.........eher nicht so toll für Hunde!
Aber hier hat 'Grimm' mal wieder schön beschrieben, auf welche 'Fleische' die gewinnsüchtigen Grossfirmen ausweichen können!

http://www.swr.de/swr2/wissen/woraus-besteht-tierfutter/-/id=661224/did=17746634/nid=661224/16x4i0k/

Nur gut, dass es noch richtiges Fleisch gibt!

Gruss
Hundeli
Däne4
02.08.2016 13:41 Uhr
Ich lebe selbst aus ethischen Gründen vegan aber mein Hund bekommt Fleisch. Ich brauche es nicht, für ihn ist es lebenswichtig. So einfach ist das. Ein Hund ist nach wie vor ein Carnivore, der ganze Verdauungstrakt ist ausgelegt Beutetiere zu fressen. Ich füttere Fleisch, Innerreien, Knochen, tierisches Fett und Fell. Ich komme mit Obst und Gemüse auch prima klar. So entsteht auch kein Futterneid
isimpson
03.08.2016 00:02 Uhr
Danke Däne4,

ich dachte ich müsste hier jetzt ganz furchtbare Kommentare von "Extrem Veganern" lesen und mich furchtbar aufregen.
Leider kann ich dein Kommenat nicht "liken", sonst würde ich dies tun.

LG Ilka
tomstep
12.10.2016 16:33 Uhr
Hundeli, ich sehe das genau so wie Du !
Ich kann selbst entscheiden was ich essen will, aber mein Hund kann das nicht und darum muss er das bekommen, was seiner "natürlichen" Ernährung möglichst nahe kommt.
Somit gehört Fleisch, u.s.w. einfach dazu und wenn ich mein Tier aus welchen Gründen auch immer nicht wie einen Beutegreifer ernähren möchte, halte ich eine Ziege, ein Schaf, einen Papagei, oder was auch immer.
Aber sicher kein Raubtier !
Goldschakal
24.07.2017 21:45 Uhr
Nach einer Magendrehung meiner Hündin vertrug sie ihr herkömmliches Futter nicht mehr. Weder eine andere Sorte, noch Nassfutter oder rohes Fleisch.
Sie bekam dann veganes Trockenfutter, gemischt mit Reis und püriertem Gemüse, Öl. Vertrug sie Bestens und sie erholte sich gut, nahm wieder zu von 22 kg auf 27kg.
Das fütterte ich cirka 7 Monate und dann stellte ich sie wieder langsam auf fleischhaltiges Futter um.
Erfahrungsgemäß aus medizinischen/gesundheitlichen Gründen und nur einen begrenzten Zeitraum durchaus hilfreich, aber sicher auch nicht für jeden Hund. Ich war heilfroh darüber!

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