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Hundetrainer Millan in Deutschland durchgefallen!

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Eintrag vom 23.10.2015

In Amerika wird Hundetrainer Cesar Millan vergöttert, denn er darf sogar die Hunde der Stars trainieren. Er hat sogar seine eigene Fernsehshow, wo die richtig krassen Fälle gezeigt werden.

Doch in Deutschland scheint Millan alles andere als beliebt zu sein. Denn mit seinen Methoden stoßt er bei den deutschen Hundeliebhabern und Tierschützer auf Widerstand.

Vorallem sein selbstentwickeltes Elektroschock-Halsband wirft große Fragen auf. Auch soll er den Tieren mit Händen und Füßen ab und zu mal "Tritte verpassen".

Jetzt verteidigt er sich bei den Stuttgarter Nachrichten. Er behauptet, dass er die Hunde nur verändern will, um ihnen das Leben zu retten. Außerdem sagt er, dass wenn er die Hunde mit der Hand oder dem Fuß "berührt", ist das lediglich ein Stups. Dies beruht wohl darauf, wie Hunde sich gegenseitig korrigieren und kontrollieren würde. Hunde würden dies mit den Zähnen tuen, er rechtfertigt somit seine "Stupser". Sein Ziel ist es, dass die Menschen ihre Hunde wirklich verstehen. Dass sie sie respektieren.

Außerdem ist er in Deutschland bereits durch die Hundetrainer-Prüfung gefallen...

Was haltet ihr von seinen Methoden?

Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de
Stichworte: hundetrainer

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 5 Kommentare

sunny-witten
27.10.2015 21:41 Uhr


Also ich finde Ihn total Klasse nicht so ne dumm-Nase wie der Rütter.

Lincan
28.10.2015 13:23 Uhr
CM ist alles andere als ein guter Trainer. Er ist noch nicht einmal in der Lage, die Körpersprache eines Hundes zu lesen! Dazu hat er null Ahnung von Biologie - er rät zur Frühkastration, um Verhalten positiv zu beeinflussen.

Einfache TV-Zuschauer mag er ja beeindrucken, aber Menschen, die Ahnung von Hundeausbildung, Training und red-zone-dogs haben stufen ihn als das ein, was er wirklich ist >> ein kleiner Wicht mit Allmachtsanspruch ohne viel Ahnung von Hundeverhalten und Hundedenken.

Für red-zone-dogs empfehle ich Thomas Baumann, da er WIRKLICH Hundeverstand hat! Ich kenne u.a. Martin Rütter und Thomas Baumann persönlich - und sehe auch deren Fähigkeiten und Ansätze. Martin wäre für mich der Trainer für den "normalen Familienhund", während Thomas der Mann für die harten Fälle ist.

Aber beide haben schon alleine mehr Hundeverstand im kleinen Finger als CM in seinem ganzen Körper
Ricki-Ticki-Tavi
28.10.2015 14:05 Uhr
Also ich finde, hier ist weder jemand eine Dumm- Nase noch ist es unfair, CM nachzusagen, dass er null Ahnung von Hunden hat.

Zum Glück sind wir ja alle die "Hundeprofis" und können uns solche harten Urteile erlauben.

Fehler von CM ist aus meiner Sicht, dass er auch seine Arbeit mit den wirklich gestörten und gefährlichen Hunden im Fernsehen zur Schau stellt, wo es aber oft nicht mehr machbar ist, mit Leckerchen zu winken als Bestärkung für positives Verhalten. Da steigen natürlich die Tierschützer auf die Barrikanden - nicht ganz grundlos, aber manchmal gibt es vielleicht wirklich keine anderen Wege mehr.
Ansonsten ist CM zwar tatsächlich ein kleiner Zwerg, hat aber eine super positive Ausstrahlung auf Hunde und weiß nach meinem Verständnis genau was er tut.

Und macht euch doch nichts vor. Wenn unsere Hundeprofis mit solchen Hunden arbeiten müssten (was sie ja zum Teil auch tun), würden auch hier so manche Tierschützer aufschreien. Wir sind nur nicht so doof und zeigen so etwas im Fernsehen, weil natürlich klar ist, dass vielen, die nämlich keine Ahnung von Hunden haben, das Verständnis hierfür fehlen würde.
Ich persönlich mag auch Martin Rütter, aber wie schon erwähnt glaube auch ich, dass er eher als Trainer für den "normalen Familienhund" geeignet ist.

Es ist also eh ein schwieriges Thema und man kann bei jedem "Hundeprofi-/ Flüsterer" etwas finden, woran man Anstoß nehmen kann.
myzorro
29.10.2015 00:55 Uhr
JA ER IST EIN TV STAR, VERSTEHT ABER ETWAS VON DER PSYCHE DER HUNDE. IM RUDEL IST DIE ORDNUNG SEHR WICHTIG.
ICH SEHE IHN SEHR GERNE.
BIN NATUERLICH RUETTER-FAN.
Lincan
29.10.2015 13:12 Uhr
Wer sich wirklich gute red-zone-dogs-Resozialisierer ansehen will, sollte zu Thomas Baumann gehen, evtl. auch Michael Grewe. Und dass "versaute" Hunde nicht mit Wattebäuschchenwerfen resozialisieren kann, weiß eigentlich jeder, der nicht verblendet durch die Gegend läuft und schon herumnölt, wenn man dem Hund ein ordentliches PFUI entgegenbringt

ABER >> fast jeder Trainer, ob bekannt oder unbekannt, kann heutzutage die Körpersprache eines Hundes lesen - CM ist meilenweit davon entfernt! Sein Credo ist Unterwerfung auch bei normalen Familienhunden - tatsächlich muss man seinen Hund jedoch FÜHREN und NICHT unterwerfen, schon gar nicht körperlich mit Treten, Carotisarterie zudrücken, auf die Erde werfen usw. CM kopiert übrigens nur altes SV-Gebaren (ja, DIESES "Training" stammt von der alten Arbeit auf den Gebrauchshundeplätzen in D!).

Wer sich nicht von der PR-Maschinerie des CM blenden lässt sondern recherchiert, wird bald erkennen, wie erschreckend wenig CM von Hunden weiß und was ihn antreibt. Im Internet ist noch ungeschnittenes Filmmaterial zu finden, auch wenn dieser angebliche Hundeexperte versucht hat, alles zu entfernen, sogar die offiziellen Videos.

Übrigens: ich äußere mich hier nicht nur als Hundehalter sondern auch als Trainer

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