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Knochen - Wie gefährlich sind sie wirklich für Hunde?

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Eintrag vom 17.08.2016

Egal ob nach einem leckeren Grillfest oder einer deftigen Suppe, übrig bleibt immer ein Haufen von Knochen, die man seinem liebsten Vierbeiner nur ungern verwehren will.
Doch man sollte hierbei sehr vorsichtig sein, denn nicht alle Hunde kennen den Unterschied zwischen gefährlich und gefahrlos.

Tatsache ist: Knochen können splittern. Wie die meisten wissen sind vor allem Geflügelknochen für diese gefährliche Eigenschaft bekannt. Doch ist man z.B. mit Rinderknochen dann auf der sicheren Seite?

Nicht unbedingt! Besonders größere Hunderassen haben verständlicherweise eine stärkere Kieferkraft und könnten somit selbst Rinderknochen in Einzelteile zerbeißen. Werden diese dann auch noch verschluckt kann es, abgesehen von erheblichen Verletzungen im Maul des Hundes, zu Verstopfungen, akuter Lebensgefahr durch Ersticken oder sogar noch ernsteren gesundheitlichen Problemen führen.

Bitte lasst euren Hund niemals unbeobachtet beim Knochen-kauen! Falls ein Knochen in Einzelteile zerbissen wurde nehmt ihn eurem Hund sofort weg, alternativ könnt ihr auch Spielknochen aus Büffel- oder Rinderhaut verfüttern. Diese sind nämlich komplett unbedenklich



Good-to-know:

Erste Hilfe nach dem Verschlucken eines Knochens:

-Beruhigend auf den Hund einreden! Das hilft dem Hund, aber auch Dir in dieser Situation den Stresspegel niedrig zu halten.

-Hund anleinen! Der Hund könnte in dieser Stresssituation unüberlegt handeln und vor ein fahrendes Auto laufen.

-Hund in stabile Seitenlage bringen! Somit vermeidet man die Gefahr, dass der Hund an Erbrochenem oder Blut erstickt.

-Wenn möglich Knochen entfernen! Durch schnelles Eingreifen hat man manchmal die Chance den Knochen manuell aus dem
Rachenbereich zu entfernen.

-Sofort zum Tierarzt falls Knochen zu tief sitzt! Am besten Tierarzt kurz anrufen, damit er sich auf den Notfallpatienten perfekt einstellen kann.


Quelle: www.wunsch-hund.de

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 11 Kommentare

rtrillo
18.08.2016 13:08 Uhr
Wir sprechen doch hier von gekochten Knochen oder?? In der Natur haben die Wölfe ja wohl kaum einen Knochen wieder ausgespuckt! Außerdem hängt es doch wirklich vom Hund ab, meine beiden Hunde ( English Setter und Jagd/Windhund-Mischling) bekommen regelmäßig Knochen mit Fleisch (damit die Magensäuren angeregt werden und die Knochen besser verdaut werden) und ganze Hühnerkeulen, die sie restlos verzehren, ohne jegliche Probleme, alles roh natürlich! Ich empfinde es als Angstmacherei wenn man es nicht besser erkrlärt!
ddankert
18.08.2016 13:41 Uhr
ich bin ganz der Meinung von rtrillo.
Panikmache hilft hier nicht.
Mein Malinois-Mix bekommt regelmäßig Rinderknochen mit Fleisch dran zum Knabbern und hat noch nie Schwierigkeiten mit Verschlucken o.ä. gehabt.
Und wie bitte geht eine stabile Seitenlage beim Hund???? Der würde doch gleich wieder aufspringen, außer er wäre schon bewußtlos oder halb tot.
Verenahorn
18.08.2016 13:57 Uhr
Schließe mich an man sollte unbedingt dazu schreiben, dass es sich bei den von euch genannten Knochen um gekochte handelt...roh sind diese komplett unbedenklich und werden von mir regelmäßig innerhalb meines Barf Planes gefüttert...Also bitte keine Panik verbreiten! Nur als Anregung gemeint...weil sich nicht jeder so auskennt!
ddankert
18.08.2016 13:57 Uhr
Und übrigens: nach dem Grillen nimmt man einfach eine Plastiktüte, tut alle Reste rein und schmeißt sie in den Müll. Ganz einfach. Unser Hund bekommt eh kein "Menschenessen", da dies meistens viel zu stark gewürzt ist. Wo ist also das Problem?
DerIndianer
24.08.2016 17:21 Uhr
Was ich gar nicht mehr hören/lesen kann ict der Vergleich mit den Wölfen,klar sie Stammen alle davon ab aber wir Menschen stammen auch vom Affen ab,Ok bei einigen ist da ne Menge hängen geblieben. Lassen wir das mit dem Wolf stehen dann sollte man auch den zwischen Zeitraum benennen,wo Hunde alles gefressen haben was der Mensch als Unrat weg geworfen hat. Diese Panikmache mit dem Verschlucken von Knochen ist schon so alt wie der Hund an der Leine geht und recht haben sie im Artikel,es KANN dazu kommen,es kann aber auch ein Klavier aus dem Fenster fallen. Jeder sollte seinen Hund/Hunde kennen und auch das Fressverhalten,ich hab da echt Glück,meine Fressen auch gekochtes Eisbein, gegrillte Hähnchen und natürlich auch alles an rohen Knochen,Lachskopfe werden komplett gefressen,selbst die scharfen Zähne zerkauen sie und sollte wirklich mal ein Knochen splittern,spucken sie die Dinger aus. Das einzige was ich immer mache,ich bin in der Nähe und beobachte,sollte mal was sein,bin ich zur Stelle
adonate
09.03.2017 12:02 Uhr
Also ich halte die Rinderhautknochen überhaupt nicht für unbedenklich, denn durch die viele Stärke die sie enthalten, sind sie sehr schädlich für die Zähne.
Igelmonster
09.03.2017 14:02 Uhr
Zu oben dem Artikel möchte ich hinzufügen, dass Knochen ja aus Kalk bestehen. Ein Kalziumüberschuß kann bei Hunden auch gefährlich werden, ggf zu epileptischen Anfällen führen. Ob ein Hund viele Knochen bekommen hat, kann man übrigens an der weißfärbung des Kots (nach kurzer Reifezeit) erkennen. Daher bekommt mein Felltiger keine Knochen. Und wenn ich immer diese Vergleiche mit dem Wolf lese, dann wird mir fast schon wieder steif schlecht. Der Hund ist bei weitem nicht mehr so nah am Wolf wie viele glauben. Genügend Test, Artikel und der gleichen gibt es genug. Einen Chihuawa grüßen Wolf hab ich übrigens noch nie gesehen
flausenjule
09.03.2017 14:22 Uhr
Die Hunde von heute sind viel zu sehr überzüchte denn die vertragen die Nahrung die früher gefüttert wurden
In den seltensten Fällen
Das Abstammungstier war mal der Wolf aber das kann mit den Hunden von heute nicht vergleichen
dlang
09.03.2017 15:00 Uhr
also ich muss mich hier auch mal einmischen, ich denke fakt ist, der hund stammt vom wolf ab. fakt ist auch, der mensch stammt vom affen ab. ich bin selbst seit 6 jahren vegetarier und so gesund wie nie! die ganze grippewellen gehn an mir vorbei, und das obwohl ich regelmäßig blut spende. das kann ja wohl nicht falsch sein. meine erste mischlingsdame hatte keine probleme was das futter anging. also hab ich mir da auch die groß gedanken gemacht, sie bekam nur trockenfutter. meine 2. dame, die ich jetzt ca 2 jahre habe, hat eine futtermilbenallergie. also fällt trockenfutter schonmal weg. nassfutter bin ich aber auch kein fan weil immer irgendwas mitreingemischt wird. wir barfen jetzt seit ca 1,5 jahren, aber nicht muskelfleisch vom metztger mit gemüse und so kram, nein, sondern rohe gemischte innereien, die nur schockgefrostet werden und von mir portionsweise aufgetaut. ca 1 mal die woche bekommt sie einen leckeren frischen rohen brustknochen oder auch von einer kollegin abgekochte knochen von suppen oder soßen. aber da merke ich schon, wenn sie gekochte oder auch mal gegrillte knochen bekommt, hat sie eher verstopfung bzw kack backsteine als von den rohen knochen. Geflügel bekommt sie garnicht (grad wegen den splittergerüchten)
von diesen empfehlenswerten rinderhautknochen halte ich persönlich auch nichts, weil der quatsch wieder in irgendeiner form verarbeitet und mit irgendwelchen zusatzmittel dazugegebn wird. außerdem musste meine hündin davon schon am meisten spucken weil ihr magen bei der verdauung da irgendwie zu viel galle produziert. Auf jedenfall seit wir allso zurück zur ursprungsnahrung gegangen sind hat sie keinerlei probleme mehr. sie frisst auch draußen fast nichts mehr außer vlt mal nen frischen noch warmen pfärdeäppel, aber das ist ja bekanntlich auch nicht so verkehrt.
deshalb empfehle ich eigentlich all meinen bekannten, wenn ihr eurem hund was gutes tun wollt, dann gebt ihm mal nen richt schönen frischen rinderknochen, brust, rippe.. o oder was meine auch meeega liebt ist ein frisches rinderohr! nicht das getrocknete glomp was es auch in im 10er pack gibt, sondern frisch aufgetaut (ich bestell die immer halbbiert). auf diesem ohrlappen lässt es sich wohl richtig lecker lange drauf herumkauen... und sie liebt ihr essen, das sieht man ihr echt an.
ich weiß das passt thematisch jetzt nicht alles hier rein, aber gehört meiner meinung nach doch auch mitdazu, weil wenn es der hund nicht gewohnt ist roh zu fressen kann sich das schon als durchfall oder verstopfung äußern.
und chihuawas stammen (finde ich jetzt wie man ja sehen kann) eher vom hamster ab als von einem hund.
ALLERDINGS, ja unbeaufsichtigt würde ich ihr den knochen jetzt auch nicht unbedingt geben, da sie bei größeren brocken schonmal würgt, er auch wieder ausgespukt wird aber dann nochmal zerkaut und wieder gefressen

Liebe grüße
efeistle
09.03.2017 18:43 Uhr
Kein Knochen für Hunde! Wir haben über 2000€ als Rettung im Tierkrankenhaus bezahlt weil wir dummerweise unserer 8 jährigen und kerngesunden Schapendoes Hündin einen großen Kalbsknochen überlassen haben. Darmverschluß und Enzündungen im Bauchraum - Infusionen und Antibiotika haben ihr das Leben geretter! Die sehr liebevollen und freundlichen Mediziener sagten dass sie ihren eigenen Hunden nie Knochen geben würden, da sie zu viele Hunde sehen, die elend daran verendet sind, speziell ältere.
amehl
12.03.2017 22:32 Uhr
Ich mische mich auch mal ein
ALLE Knochen sind für Hund und Katze unbedenklich, so lange diese nicht wärmebehandelt sind. Wärmebehandelt heißt: Nicht gekocht, gebraten oder gegrillt. Durch die Hitze werden ALLE Knochen spröde und können splittern und irreperable Schäden im Verdauungstrakt unserer Lieben verursachen.
Aber bitte KEINE Rohknochen vom Schwein verabreichen! Auch kein Rohfleisch!
Es könnten sich Hund, wie auch Katze mit einem tödlichem Virus infizieren.

Wir verabreichen unsen Hunden und Katzen Rohknochen und Rohfleisch, außer vom Schwein, und sind bisher kerngesund und vital. Schweinefleisch gibt´s noch nicht einmal in gekochter oder gebratener Version.

Also: Rohe Knochen von Geflügel oder Rind sind unbedenklich. Aber bitte nicht täglich! Einmal die Woche oder sogar einmal in 2 Wochen sollte genügen! Sonst kann Verstopfung auftreten.

Wir hoffen, dass wir ein wenig Licht in die "Knochenverzehrsache" von Hund und Katze bringen konnten.

Liebe Grüße!

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