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Do Khyi

Do Khyi

Infos zur Hunderasse

Do Khyi

Beitrag aus dem dogSpot-Fachforum

... muss dazu sagen, die eltern standen in hörweite. dir reaktionen waren bis jetzt meist positiv, und regten sogar zum gespräch an.auch wo ich noch einen do-khyi, auch tibet-mastiff genannt, in pflege hatte und dieser in einigen bundesländern auf der "liste" steht, meinte ich auch so kann ein sogn. ...

Geschichte

Der Do Khyi, auch Tibetdogge genannt stammt vom tibetischen Hochland und angrenzenden Ländern. Er ist eher der Kleinste unter den Hirtenhunderassen, seine Kraft, Ausdauer und Wendigkeit machen ihn zu einem idealen Hirtenhund der Nomaden und Bauern, der speziell mit seiner Wachsamkeit, dem Bellen und seiner Selbständigkeit im Wehren auch Beutegreifer von den ihm anvertrauten Tieren fernhalten kann. Zusätzlich dienten sie als Wachhunde auch für die Häuser der Aristokraten und Klosteranlagen, sowie für die Handelskarawanen. Bereits im 18. Jahrhundert kamen die ersten Exemplare nach Europa und Anfang des 19. Jahrhundert wurde in England die erste Zucht begründet. Leider sind diese Anfänge durch die Veränderung der Gesellschaft und den 2. Weltkrieg wieder ausgestorben. 1948 wurde der letzte Vertreter auf der Crufts-Ausstellung gezeigt.Erst Mitte der 1970er Jahre, kamen wieder Vertreter dieser Rasse über Nepal, Nordindien und Bhutan in die USA und nach Europa. 1976 u. 1979 fielen die ersten Würfe in USA, Holland, Deutschland und der Schweiz. Seither hat sich die Rasse auf dieser schmalen Zuchtbasis etabliert, ist aber weiter selten geblieben. Seit Kurzem unterliegt die Rasse einem Wandel durch Einflüsse wahrscheinlich molossider Rassen durch Importtiere von chinesischen Züchtern.

Haltung

Bei einer einfühlsamen, verständnisvollen aber konsequenten Erziehung hat der Do Khyi eine enge Beziehung zu seinen Menschen. Er lernt schnell, ist sehr intelligent und neugierig. Jedoch muss man seine Eigenständigkeit akzeptieren und seine Neigung Anweisungen zu hinterfragen. Er benötigt eine Aufgabe im Bewachen des Territoriums "seiner" Familie. Eine Stadtwohnung sollte man ihm daher auf keinen Fall zumuten. Fremden Menschen bietet er sich nicht an und bleibt zurückhaltend. Es ist der frühzeitige, regelmäßige Umgang von klein auf mit Menschen anzuraten. Das ihm Anvertraute beschützt er nach vorheriger, deutlicher Warnung selbständig. Außerhalb seines Territoriums verhält er sich neutral und umgänglich und lässt sich bei guter Erziehung mit leiser Stimme und Handzeichen gut lenken.

Fell

Dicht mit dichter Unterwolle

Farbe

Schwarz, schwarz mit loh, goldbraun, schiefergrau mit oder ohne loh

Allgemeine Informationen

FCI-Nr:
230
Weitere Rassenbezeichnung:
Tibet-Dogge
FCI Gruppe 2:
Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Schulterhöhe:
61 - 71 cm
Gewicht:
35 - 65 kg
Herkunftsland:
China
Geeignet für:
Fortgeschrittene
Jagdtauglich:
Nein
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