Hunderassen

Über 300 vom FCI anerkannte und noch viele 100 weitere Hunderassen gibt es auf der Welt. Wir haben Dir die meisten davon
zusammengesucht und Informationen gesammelt. Tauche ein in die faszinierende Welt der Hunderassen
und finde heraus aus welchen Gründen einzelne Rassen gezüchtet wurden.
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Deutscher Boxer

Deutscher Boxer

Infos zur Hunderasse

Geschichte der Rasse Deutscher Boxer

Als unmittelbarer Vorfahre des Boxers gilt der Kleine bzw. Brabanter Bullenbeißer. Dieser wurde vornehmlich zur Jagd auf Wildschweine eingesetzt, da er aufgrund seiner Mittelgrösse wendiger war als sein größerer Vetter, der Danziger Bullenbeisser. Eines aber hatten beide gemeinsam: sie waren immer einfarbig gelb oder gestromt ohne Weisszeichnung und hatten die verkürzten Schnauzen. Zu jener Zeit entstanden die typischen Merkmale des Bullenbeißers. Durch die fortschreitende Verkürzung des Oberkiefers entstand der Vorbiss.Nach der französischen Revolution ging die Zucht der Hunde für die Jagd zurück. Als Helfer der Metzger beim Viehtreiben fand der Bullenbeißer eine neue Verwendung, die ihn vor dem Aussterben bewahrte. Sehr selten ließ der Besitzer einer Bullenbeißerhündin diese auch von einem Bullenbeißerrüden decken. Durch die Vermischung mit dem importierten englischen Bulldogg, der seinem deutschen Vetter mehr ähnelte, als es heute der Fall ist, nahm er von diesem auch das schwere Gebäude, den kurzen massigen Kopf und die weiße Farbe an.Flemming beschrieb in seinem Buch „Der vollkommene deutsche Jäger“ im 18. Jahrhundert erstmalig die doggenartigen Hunde und die Bullenbeißertypen. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts begann in Deutschland die Rassezucht.Der Name BOXER tauchte zum ersten Mal zwischen 1860 und 1870 auf. Dank der Bemühungen der Herren Höppner, König und Roberth wurden erstmalig 1895 auf einer St. Bernhard-Schau in München in einer Versuchsklasse auch Boxer ausgestellt. Den 1. Preis erhielt „Mühlbauers’s Flocki“, der auch später als erster Boxer in das Zuchtbuch eingetragen wurde. In diesem Jahr wurde von ihnen auch der BOXER-KLUB mit Sitz in München gegründet.

Wichtiges über die Haltung

Der verspielte und freundliche Hund kann sowohl als zuverlässiger Haus- und Wachhund als auch beim Hundesport eingesetzt werden.Bei Kindern ist er absolut zuverlässig und ein geduldiger Spielkamerad. Wie bei vielen Arbeitshunden, können auch hier bei mangelnder Beschäftigung Verhaltensauffälligkeiten auftreten.

Fell

Kurz, flach, dicht, glänzend

Farbe

gelb oder gestromt mit und ohne weiße Abzeichen, schwarze Maske.Gelb kommt in verschiedenen Tönen vor, von hellgelb bis dunkelhirschrot, jedoch sind die in der Mitte liegenden (rotgelb) die schönsten. Die gestromte Varietät hat auf gelben Grund in den obigen Abstufungen dunkle bzw. schwarze, in Richtung der Rippen verlaufende Streifen. Grundfarbe und Streifen müssen sich deutlich voneinander abheben.

Allgemeines über die Rasse Deutscher Boxer

FCI-Nr:
144
Weitere Rassenbezeichnung:
Boxer
FCI Gruppe 2:
Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Schulterhöhe:
53 - 63 cm
Gewicht:
24 - 32 kg
Herkunftsland:
Deutschland
Geeignet für:
Fortgeschrittene
Mögliche Sportarten:
Agility
Fährtenarbeit
Obedience
Schutzhundesport
Turnierhundesport
Jagdtauglich:
Nein
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