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Henry Zarzitzky

Henry Zarzitzky ist erfolgreicher Hundetrainer mit einem breiten Angebot an individuellen
Erziehungsstrategien. Durch seine langjährige Tätigkeit mit und für den Erfogstrainer
Thomas Baumann gilt er als Spezialist für die alltagsgerechte Familienhunderziehung vor
allem im Bereich schwierige Hunde, er ist anerkannter Gutachter für das Hundewesen und
Inhaber beider Qualitätssiegel bei pet-group.
Der schwierige Hund im Alltag
In meiner langjährigen Praxis als professioneller Hundetrainer begegnen mir immer wieder Situationen, bei denen verzweifelte Hundehalter Hilfe suchen, weil sie mit einem schwierigen Hund zusammenleben.Nun stellt sich ja zu aller erst einmal die Frage wie kann denn der, ach so liebe Familienhund, auf einmal zum schwierigen Hund werden.

Die Stellung des Hundes in unserer heutigen Gesellschaft ist die eines Familienmitgliedes und das finde ich auch gut so, allerdings wird in vielen Familien einfach zufiel vom Hund verlangt.Er soll Aufgaben erfüllen die ein Tier , die Spezies Hund, einfach nicht leisten kann. Dazu gehört z.b. der Partnerersatz bei Singles und der Kinderersatz in Familien .Eine Vermenschlichung des Hundes führt unweigerlich zu Problemen in der Mensch-Hund Beziehung.Hunde sind keine Demokraten sie leben in einer Hierarchie. Um glücklich zu sein brauchen Hunde Bewegung, Disziplin und Zuneigung und das bitteschön genau in dieser Reihenfolge.Vögel müssen fliegen – Fische müssen schwimmen – Hunde müssen laufen !!! Da reicht eine Runde um den Block einfach nicht aus.



Zum Thema Disziplin gibt es ja im deutschen Hundewesen die unterschiedlichsten Meinungen und gerade in den letzten Jahren höre ich immer wieder von ausschließlicher positiver Verstärkung oder zwanglose Hundeausbildung und das ganze heißt dann moderne Hundeausbildung.Seltsamerweise kommen die meisten schwierigen Hunde genau aus dieser „ modernen Hundeausbildung“.Ob es nun Disziplin, Gehorsam, Führanspruch des Menschen oder Anführerschaft im Familienrudel genannt wird - ohne ein klares Regelwerk und einer klar definierten Rangordnung ebnen wir den Weg für einen schwierigen Hund .Wenn ein Hund die für seine Rasse notwendige Bewegung erhalten hat und gehorsam ist dann, aber wirklich erst dann, ist die Zeit für Zuneigung gekommen.Es darf und soll gestreichelt und geschmust werden.Hunde sind keine Menschen auf vier Beinen , sie folgen den Naturgesetzen.Ihrer Natur entspricht es in einem gut strukturiertem Rudelverband oder Familienverbund zu leben, sie brauchen unsere Führung. Es ist einfach die Pflicht des Menschen im gemischten Rudel dem Hund Sicherheit und Geborgenheit zu geben.Unsere menschliche Gesellschaft hat für das Verhalten der Hunde Normen definiert und somit festgelegt welche Verhaltensweisen einem schwierigen Hund zugeordnet werden.

Hier ein paar Beispiele :

  • unangemessenes aggressives Verhalten

  • übersteigertes ängstliches Verhalten

  • hetzen und jagen von Objekten und Tieren

  • kein Gehorsam

  • Probleme mit Artgenossen

  • Zerstörungswut

  • Dauerkläffen im Wohngebiet

  • Diese Liste lässt sich noch sehr viel erweitern.Zusammengefasst könnte man sagen.Ein schwieriger Hund ist ein Hund, der seinem Hundehalter, der Familie oder anderen fremden Personen oder Tieren Schwierigkeiten bereitet.Wie wird denn nun ein Hund zum schwierigen Hund ???

    Der Hauptgrund Nr.1 ist eine fehlgeleitete Hundeerziehung bei der uns Menschen die Hauptschuld trifft. Aua...das tut weh,s oll es auch.Als Entschuldigung zählt nur ein Argument und das ist die Unwissenheit.Also sollte sich jeder neu gebackene Hundehalter, egal ob es sich um einen Welpen oder erwachsenen Hund handelt, seiner Verantwortung von Anfang an stellen. Dabei möchte ich Ihnen mit meinen Erfahrungen bei der Erziehung und Ausbildung von Familienhunden helfen.





    In wenigen Tagen folgt der Zweite Teil. Im 2. Teil geht es um den Frühstart oder Fehlstart bei der Welpenerziehung und um kleine und große Probleme in der Pubertät unserer Hunde.
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    Die Stellung des Hundes in unserer heutigen Gesellschaft ist die eines Familienmitgliedes und das finde ich auch gut so, allerdings wird in vielen Familien einfach zufiel vom Hund verlangt.
    Die Basis für ein harmonisches und unbeschwertes Miteinander von Mensch und Hund ist eine vertrauensvolle Beziehung.Gerade dann, wenn ein Hundewelpe in seine Menschenfamilie kommt, ist es sehr wichtig vertrauensvolle Maßnahmen zu etablieren um Vertrautheit zu schaffen.
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