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Die Tierarztkolumne von Thomas Backhaus

Die spannende Kolumne rund um die Hundegesundheit von Thomas Backhaus,
monatlich neu präsentiert von 5-E
Futtermenge für erwachsene Hunde
Hand aufs Herz – wie viel füttern Sie Ihrem Hund? Einfach „frei nach Schnauze“? Oder wiegen Sie täglich Gramm-genau ab? Oder heute mal so und morgen ganz anders?

Auf der Futterverpackung für Ihren vierbeinigen Liebling finden Sie auch Hinweise für die empfohlene Futtermenge pro Tag. Oft ist eine Spanne „von – bis“ angegeben, als Grundlage gilt das Körpergewicht des Hundes. Die Futterempfehlungen sind so berechnet, dass erwachsene Hunde mit dieser Menge im sogenannten Erhaltungsbedarf ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Das passt für die meisten Hunde gut, manchmal muss man die Futtermenge aber individuell verändern.

Erhaltungsbedarf

Im sogenannten Erhaltungsstoffwechsel ist eine Versorgung der Hunde mit Energie und Nährstoffen für die Aufrechterhaltung aller Lebensfunktionen gesichert. Die Werte für Energie und Futtermenge gelten dabei für ausgewachsene Hunde ohne schwere körperliche Betätigung und die weder trächtig oder säugend sind und keine Krankheiten haben. Der Ernährungs- und Allgemeinzustand des Hundes dient als Basis für die Rationsberechnung.

Fütterung im Erhaltungsstoffwechsel

Für die „normale“ Fütterung ergeben sich daraus folgende Anforderungen:

  • individuelle Haltungsbedingungen und Aktivität der Hunde sind zu berücksichtigen
  • Hunde sollen ihr Körpergewicht mit der angebotenen Futtermenge halten können
  • Hauptnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate sollen bedarfsdeckend enthalten sein
  • Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe sollen bedarfsdeckend enthalten sein
  • Energiebedarf sinkt nach der Kastration deutlich (um etwa 30 Prozent)
  • Energiebedarf sinkt ab dem 7.-9. Lebensjahr um etwa 20 Prozent


Einflussfaktoren auf Nährstoff- und Energiebedarf

Die täglich notwendige Futtermenge für Ihren Hund ist sehr individuell, die Angaben auf der Futterverpackung sollten Sie immer als Richtwert sehen. Indem Sie regelmäßig das Gewicht Ihres Hundes überprüfen, können Sie einschätzen, ob Sie die Futtermenge erhöhen oder verringern sollten.

Mehrere Faktoren spielen eine Rolle beim Nährstoffbedarf, z.B.:

  • Hunderasse / Größe des Tieres
  • Körpergewicht
  • Alter
  • körperliche / geistige Anforderungen (z.B. Arbeitshunde)
  • Aktivitätsniveau
  • Erkrankungen
  • Kastration


Diese Einflussfaktoren erfordern ggf. Futtermengen, die über den Erhaltungsbedarf hinaus gehen, aber auch darunter liegen können.

Energiegehalt und Verdaulichkeit

Nicht allein die Menge der einzelnen Nährstoffe bzw. der „Berg in der Futterschüssel“ ist wichtig für die Ernährung Ihres Hundes, sondern auch der Energiegehalt des Futters und seine Verdaulichkeit.

Zuchthündinnen benötigen während Trächtigkeit und Laktation beispielsweise mehr Energie als im Erhaltungsstoffwechsel. Hier ist das 5-E kaltgepresste Hundefutter PUR eine gute Alternative.

Kastrierte Hunde sowie Hunde, die auf ihr Gewicht achten müssen, sollten dagegen ein energiereduziertes Futter bekommen. Eine bloße Reduzierung der Futtermenge kann auf Dauer zu Mängeln in der Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen (v.a. Spurenelementen) führen. Für diese Hunde bietet sich das 5-E kaltgepresste Hundefutter IN FORM an.

Futter mit einem hohen Anteil an Bindegewebe (z.B. Knorpel) ist schlechter verdaulich als Futter, welches Muskelfleisch enthält, wie es im 5-E kaltgepressten Hundefutter verarbeitet wird.

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