Die Tierarztkolumne von Thomas Backhaus

Die spannende Kolumne rund um die Hundegesundheit von Thomas Backhaus,
monatlich neu präsentiert von 5-E
Fütterung der Zuchthündin
Die Ernährung der trächtigen bzw. der laktierenden Hündin muss mit einer angepassten Energie- und Nährstoffversorgung sowohl ihren eigenen Bedarf als auch den der Embryonen bzw. neugeborenen Welpen abdecken.

Magen und Darm sowie Milz und Nieren sind die Organe, welche die Trächtigkeit schützen und dafür sorgen, dass nach der Geburt genügend Milch in bester Zusammensetzung für die Welpen vorhanden ist. Diese Verdauungs- und Ausscheidungsorgane sichern durch gesunde und richtige Ernährung eine stabile Verdauung und einen effektiven Nährstoffwechsel. Kurz vor der Trächtigkeit und Geburt sollten die Fütterungsart und die Nährstoffmenge nicht mehr grundlegend verändert werden.


Eine kurzfristige Anpassung dauert einige Tage und stellt während der besonderen Situation von Trächtigkeit und Säugephase nur unnötigen Stress für die Hündin dar.

Fütterung in der Trächtigkeit


Die Embryonen wachsen erst ab der 5. Trächtigkeitswoche sehr stark, so dass der Energie- und Nährstoffbedarf für die Mutterhündin auch erst in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit ansteigt. Am Ende der Trächtigkeit sollten maximal 25 Prozent Gewichtszunahme zu verzeichnen sein.

Um diesem Bedarf gerecht zu werden, sollten Sie großen Wert auf ein hochwertiges, gut verdauliches Futter mit wertvollen Eiweiß- und Fettquellen legen (z.B mit Muskelfleisch und Fischölen).

Zum Einen kann die Futtermenge erhöht werden. Hilfreich ist andererseits das zumischen von Welpenfutter, welches einen höheren Gehalt an Proteinen und Fetten und somit an Energie hat. Das kaltgepresste 5-E Futter PUR für erwachsene Hunde sowie das kaltgepresste 5-E Welpenfutter SPRING eignen sich in dieser Phase sehr gut. Wenn während der Trächtigkeit extreme Fütterungsfehler gemacht werden, kann dies leider zum absterben oder zu Missbildungen der Embryonen führen. Das möchte mit Sicherheit kein Hundezüchter erleben müssen.

Fütterung in der Laktation


Für eine ausreichende Milchbildung in der Säugezeit muss ein erheblich gestiegener Energie- und Nährstoffbedarf der Hündin berücksichtigt werden. Wenn Ihre Hündin bereits während der Trächtigkeit optimal mit Nährstoffen und Energie versorgt wurde, hat das den großen Vorteil, dass die Geburt mit hoher Wahrscheinlichkeit unkompliziert verläuft und dass Sie danach keine Änderung in der Fütterung vornehmen müssen.


Die körpereigenen Speicher sind dann gut gefüllt und die Hündin kann ihre Rolle als Mama gut ausfüllen.

Das Maximum des Energiebedarfs liegt bei der säugenden Hündin etwa in der 3.-5. Laktationswoche. Je nach Anzahl der Welpen kann sich der Bedarf der Hündin in dieser Zeit verdoppeln bis vervierfachen. Ziel sollte sein, dass die Hündin am Ende der Säugezeit maximal 10 Prozent Gewicht verliert.

In jedem Fall sollte Ihre Hündin ständig trinken können, da sie für die Produktion der Milch viel Wasser benötigt. Falls Ihre Hündin pures Wasser nicht mag, können Sie ihr beispielsweise frisch zubereitete Hühnerbrühe (ohne Gewürze) anbieten.

Fütterung der Zuchthündin allgemein


Für ein erfolgreiches Zuchtergebnis sollte die Hündin vor Belegung natürlich in guter körperlicher Verfassung sein – also gesund und normalgewichtig. Hierfür bietet sich das 5-E kaltgepresste Futter an, welches darmaktiv, energie- und nährstoffreich ist. Die Hündin bekommt alle notwendigen Nährstoffe in bestmöglicher Zusammensetzung und wird gut auf Trächtigkeit, Geburt und Laktation vorbereitet.


Bedeutung der Darmgesundheit der Mutter für die Welpen


Für die Gesundheit der Welpen ist es sehr wichtig, dass die Mutterhündin durch eine ausgezeichnete Ernährungsstrategie (z.B. mit 5-E kaltgepresstem Futter) über eine starke Darmflora und ein gut funktionierendes Immunsystem verfügt. Dessen positive Eigenschaften werden auf die Welpen übertragen, so dass diese auf dem Weg ins Hundeleben bereits von Anfang an gut gegen diverse Bakterien, Viren usw. geschützt sind.

Die Hündin überträgt durch belecken ihrer Welpen schon in den ersten Stunden nach der Geburt ihre Bakterien auf die Kleinen, so dass diese innerhalb kurzer Zeit schon ganz viele Informationen für das eigene Immunsystem bekommen.



Viel Spaß mit den kleinen tapsigen Hundewelpen wünscht Ihnen das 5-E Team!

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