Diana Eichhorn

Diana Eichhorn, VOX Moderatorin des Magazins „hundkatzemaus“, greift in ihrer regelmäßig
erscheinenden Kolumne spannende Themen rund um den Hund auf und gibt hilfreiche Tipps
sowie Ratschläge.
Sport mit dem Hund
Erst kürzlich war ich für „hundkatzemaus“ beim „Butch Cassidy Cup“, der deutschen Hundefrisbeemeisterschaft, in Karlsruhe. Dort habe ich ein vierzehnjähriges Mädchen und ihren Hund begleitet, die in verschiedenen Anfängerkategorien angetreten sind. Hammer, mir hat es schlichtweg die Sprache verschlagen. Sie hatten erst einige Monate trainiert und trotzdem eine mega Performance abgeliefert. Ein super Team, das geradezu problemlos den Sprung aufs Treppchen geschafft hat. Und das schönste, sie hatten trotz Nervosität jede Menge Spaß.

Tja, und ich konnte nach diesem Turnier einfach nicht anders, ich musste eine Frisbeescheibe für Klein Maggie kaufen. Ok, mir fehlt es faktisch an der Zeit, mit Maggie jemals Wettkampf Reife zu erlangen, aber darum geht es ja auch überhaupt nicht. Ich wollte es einfach mal mit meiner kleinen Fußhupe ausprobieren und sie hat auch gleich gefallen an dem neuen Spielzeug gefunden. Jetzt gibt es abends im Garten eine kleine Frisbee-Trainings-Session. Ich übe rollen und werfen und Maggie hinterherlaufen und vielleicht auch mal zurückbringen. Wir stehen halt noch ganz am Anfang, aber es ist lustig. Auch wenn ganz sicher der eine oder andere meiner Nachbarn denkt, dass bei mir nicht mehr alle Frisbeescheiben im Schrank sind. Ich fürchte nämlich, dass mein doch sehr „hochfrequenziges“ feiiiin, suuuuper und priiima dort nicht so gut ankommt wie bei Maggie. Egal, sich miteinander beschäftigen und viel Spaß dabei haben, ein bisschen mit seinem Hund „arbeiten“ und ihn so nicht nur körperlich, sondern auch geistig Fordern und Fördern. Ich verspreche Ihnen, egal für welche Hundesportart sie sich entscheiden, sie werden dadurch eine völlig neue Bindung zu Ihrem Hund erleben und vielleicht sogar überrascht sein, wie intelligent und clever ihr Vierbeiner ist.
Pauschal lässt sich sogar sagen, Hunde lernen für ihr Leben gern.

Sie haben eigentlich nur noch die Qual der Wahl, denn es gibt mittlerweile sehr, sehr viele Möglichkeiten, sich mit seinem Hund mehr oder weniger sportlich zu betätigen. Vorab muss natürlich erst mal die Frage geklärt werden, was bin ich eigentlich für ein Typ? Lieber im Verein aktiv, oder doch besser Kurse besuchen und ansonsten allein trainieren. Seinem Hund zusehen, wie er sich „verausgabt“, oder selber mitmachen - es gibt einfach für jeden Geschmack und Aktivitätsbedarf etwas.
Sie könnten in den Club Ihrer Hunderasse eintreten und so an rassetypischen Ausbildungsprogrammen und Sportarten teilnehmen. Hütehundeseminare für die leider häufig chronisch unter beschäftigen Border Collies, oder Hunderennen/Coursing für Windhunde, um nur mal zwei bekannte Beispiele zu nennen.
Es gibt wirklich für jeden etwas. Ob groß oder klein, dick oder dünn, Ball- oder Keks-verrückt – ja, jetzt spreche ich vom Hund. Und wer jetzt denkt, hört sich ja toll an, aber das ist ja sowieso nichts für meinen alten oder vielleicht kranken Vierbeiner, ist auf dem Holzweg.
Sicher, einige Sportarten sind in der Tat nur etwas für körperlich gesunde Hunde, wie zum Beispiel Agility, bei dem ein Parcours mit unterschiedlichen Hindernissen, vom Hund bewältigt werden muss.Aber es gibt auch Hundesport, bei denen der Vierbeiner alt, krank und sogar gehandicapt sein kann. Hier stehen dann eben nicht Mukki-Training und vielleicht Schnelligkeit und Wendigkeit im Vordergrund, sondern vielmehr Gehirn- und Nasentraining.

Da wäre beispielsweise die Fährtenarbeit, das Dummytraining oder Trickdogging zu nennen und sogar beim Dog-Dancing, kann man das Ganze sehr ruhig angehen lassen, wenn man gerne mal mit seinem Rentner eine gemächliche Sohle aufs Parkett legen möchte.Sie merken schon, es würde den Rahmen sprengen, wenn ich hier jede Sportart ansprechen würde, aber ich habe einen super Tipp.Hier auf dogspot werden nicht nur viele verschiedene Hundesportarten vorgestellt und näher erklärt, sondern im Forum kann nach Herzenslust Erfahrungsaustausch betrieben werden.Es liegt jetzt nur noch an Ihnen: Ihr Hund ist garantiert immer bereit!
Weitere Kolumnen von Diana Eichhorn
Bestimmt kennen Sie auch irgendjemanden, der einen Hund mit einer Allergie hat, oder vielleicht kennen Sie das Problem ja auch aus eigener Erfahrung.Nicht nur bei uns Menschen treten immer häufiger diese Überreaktionen des Immunsystems auf bestimmte Fremdsubstanzen (sogenannte Allergene) auf, sondern mittlerweile auch bei unseren Haustieren.
Also, um es schon mal gleich vorweg zu nehmen, ich benutze Halsband und Geschirr. Mittlerweile gibt es ja Beides in unbeschreiblich vielen Qualitäten, Farben und Formen, sodass die Frage wofür man sich entscheidet, davon nicht abhängig sein sollte. Natürlich wird viel diskutiert, was gesünder, sinnvoller oder auch praktischer ist. Aber das lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn es kommt immer auf die jeweilige Situation an und wie das Zusammenspiel zwischen Mensch & Hund ist.
Ich bin sicher, auch sie haben das in ihrem Leben als Hundebesitzer schon mal erlebt. Da steht man vor dem Regal im Tierfutter- oder Supermarkt und hat einfach keinen Plan, welcher der vielen bunten Verpackungen man nun in seinen Einkaufswagen legen soll. Die Auswahl an Hundefutter – egal ob trocken oder nass - ist riesig und verwirrend.
Erst kürzlich war ich für „hundkatzemaus“ beim „Butch Cassidy Cup“, der deutschen Hundefrisbeemeisterschaft, in Karlsruhe. Dort habe ich ein vierzehnjähriges Mädchen und ihren Hund begleitet, die in verschiedenen Anfängerkategorien angetreten sind. Hammer, mir hat es schlichtweg die Sprache verschlagen.
Soll man nun den kleinen süßen, vielleicht sogar hilfsbedürftigen Staßenfeger aus dem Urlaubsland mit nach Hause nehmen oder nicht? Eine Frage, die auch mich schon beschäftigt hat...
So lange ich zurückdenken kann, teilte ich mir in meiner Kindheit immer mit mindestens einem Hund mein Bett. Für mich gehörte das einfach zu den schönsten Dingen der Welt. Ich hatte das große Privileg, neben meinen zahlreichen Stofftieren, sogar ein Lebendiges zum Kuscheln zu haben. Aber nicht nur das.
Da kommt so ein süßes, knuffiges Wesen zu uns ins Haus und alle sind erst mal hin und weg von dem neuen Familienmitglied. Zumindest so lange, bis er das erste Mal auf dem teuren Teppich Pipi gemacht hat oder einen der Lieblingsschuhe wunderbar und garantiert irreparabel mit seinen spitzen kleinen Milchzähnen perforiert hat.
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