Diana Eichhorn
Diana Eichhorn, VOX Moderatorin des Magazins „hundkatzemaus“, greift in ihrer regelmäßig
erscheinenden Kolumne spannende Themen rund um den Hund auf und gibt hilfreiche Tipps
sowie Ratschläge.
erscheinenden Kolumne spannende Themen rund um den Hund auf und gibt hilfreiche Tipps
sowie Ratschläge.

Kinder und Hunde - Lernen und Verstehen



Aber nicht nur das. Wir haben zusammen im Garten getollt, waren gemeinsam Gassi, ich durfte beim Bürsten helfen, Futter zubereiten, beim Tierarztbesuch die Pfote halten und das Wichtigste, wenn ich traurig war oder etwas ganz besonderes zu erzählen hatte – es war immer jemand mit schwarzen Knopfaugen für mich da und hat mir stundenlang zugehört oder mich getröstet.
Ich kann sagen, meine Kindheit mit Hunden hat mich sehr geprägt – positiv geprägt. Und das sind nicht etwa verklärte Kindheitserinnerungen einer Diana Eichhorn, sondern das ist mittlerweile sogar mehrfach wissenschaftlich belegt.
Allein in Europa bestätigen vier Untersuchungen an Universitäten unabhängig voneinander die positive Wirkung von Hunden auf Kinder.
So hat zum Beispiel die Professorin Elisabeth S. Paul an der englischen Cambridge-Universität festgestellt, dass Hunde junge Menschen dazu erziehen, mit sich und der Umwelt verantwortungsvoller umzugehen.
Hunde prägen den Charakter von Kindern, dass wird von Dr. Nynke Endenburg aus Utrecht, Niederlande, bestätigt.
In Frankreich hat Professor Hubert Montagner, Universität Besançon nachgewiesen, dass Kinder mit Hunden umgänglicher und weniger aggressiv sind als Kinder ohne Hunde.Und schließlich zeigt eine deutsche Studie, durchgeführt von Professor Reinhold Bergler, Universität Bonn, dass Hunde Kindern Geborgenheit und Selbstsicherheit geben. (Quelle IVH)
Schon beeindruckend, oder?!



Natürlich muss man sich als Eltern im Klaren darüber sein, dass sich ein Kind niemals allein um den Vierbeiner kümmern kann – selbst wenn es hoch und heilig verspricht, alles, aber auch wirklich alles an anfallenden Pflichten zu übernehmen. Hauptsache der sehnlichste Wunsch nach einem eigenen Hund geht endlich in Erfüllung. Und ein weiterer sehr wichtiger Aspekt, ein Kind kann nicht wissen, wie es sich einem Hund gegenüber zu verhalten hat, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Egal von welcher Seite wir es betrachten, die Verantwortung liegt immer zu 100% bei uns Erwachsenen. Wir müssen wissen, wie ein Hund tickt, was er braucht und wie er erzogen werden muss. Nur so können wir unserem Kind auch den richtigen Umgang mit dem bellenden Familienmitglied vermitteln. Oder könnten Sie sich vorstellen, Ihrem Kind beispielsweise schwimmen beizubringen, wenn Sie selber keine Ahnung davon hätten, wie es eigentlich funktioniert? Dieses Wissen über Hunde ist meiner Meinung nach jedoch unerlässlich für ein harmonisches und unfallfreies Zusammenleben in der Familie – egal wie alt das Kind oder die Kinder sind.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können spielerisch so wichtige Dinge wie Respekt, Geduld, Verantwortung und Selbstsicherheit ausprobiert, erfahren und erlernt werden. Und ganz nebenbei findet sich für das Kind auch noch ein bester Freund, der immer für einen da ist wenn man ihn braucht und der niemals ein Geheimnis ausplaudern wird. Wau!
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Bestimmt kennen Sie auch irgendjemanden, der einen Hund mit einer Allergie hat, oder vielleicht kennen Sie das Problem ja auch aus eigener Erfahrung.Nicht nur bei uns Menschen treten immer häufiger diese Überreaktionen des Immunsystems auf bestimmte Fremdsubstanzen (sogenannte Allergene) auf, sondern mittlerweile auch bei unseren Haustieren.
Also, um es schon mal gleich vorweg zu nehmen, ich benutze Halsband und Geschirr. Mittlerweile gibt es ja Beides in unbeschreiblich vielen Qualitäten, Farben und Formen, sodass die Frage wofür man sich entscheidet, davon nicht abhängig sein sollte. Natürlich wird viel diskutiert, was gesünder, sinnvoller oder auch praktischer ist. Aber das lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn es kommt immer auf die jeweilige Situation an und wie das Zusammenspiel zwischen Mensch & Hund ist.
Ich bin sicher, auch sie haben das in ihrem Leben als Hundebesitzer schon mal erlebt. Da steht man vor dem Regal im Tierfutter- oder Supermarkt und hat einfach keinen Plan, welcher der vielen bunten Verpackungen man nun in seinen Einkaufswagen legen soll. Die Auswahl an Hundefutter – egal ob trocken oder nass - ist riesig und verwirrend.
Erst kürzlich war ich für „hundkatzemaus“ beim „Butch Cassidy Cup“, der deutschen Hundefrisbeemeisterschaft, in Karlsruhe. Dort habe ich ein vierzehnjähriges Mädchen und ihren Hund begleitet, die in verschiedenen Anfängerkategorien angetreten sind. Hammer, mir hat es schlichtweg die Sprache verschlagen.
Soll man nun den kleinen süßen, vielleicht sogar hilfsbedürftigen Staßenfeger aus dem Urlaubsland mit nach Hause nehmen oder nicht? Eine Frage, die auch mich schon beschäftigt hat...
So lange ich zurückdenken kann, teilte ich mir in meiner Kindheit immer mit mindestens einem Hund mein Bett. Für mich gehörte das einfach zu den schönsten Dingen der Welt. Ich hatte das große Privileg, neben meinen zahlreichen Stofftieren, sogar ein Lebendiges zum Kuscheln zu haben. Aber nicht nur das.
Da kommt so ein süßes, knuffiges Wesen zu uns ins Haus und alle sind erst mal hin und weg von dem neuen Familienmitglied. Zumindest so lange, bis er das erste Mal auf dem teuren Teppich Pipi gemacht hat oder einen der Lieblingsschuhe wunderbar und garantiert irreparabel mit seinen spitzen kleinen Milchzähnen perforiert hat.
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