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Diana Eichhorn

Diana Eichhorn, VOX Moderatorin des Magazins „hundkatzemaus“, greift in ihrer regelmäßig
erscheinenden Kolumne spannende Themen rund um den Hund auf und gibt hilfreiche Tipps
sowie Ratschläge.
Geschirr oder Halsband - (K)eine einfache Entscheidung
Also, um es schon mal gleich vorweg zu nehmen, ich benutze Halsband und Geschirr. Mittlerweile gibt es ja Beides in unbeschreiblich vielen Qualitäten, Farben und Formen, sodass die Frage wofür man sich entscheidet, davon nicht abhängig sein sollte. Natürlich wird viel diskutiert, was gesünder, sinnvoller oder auch praktischer ist. Aber das lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn es kommt immer auf die jeweilige Situation an und wie das Zusammenspiel zwischen Mensch & Hund ist.

Mein Dalmatiner Pierrot und ich, wir starteten beispielsweise unser gemeinsames Leben mit Halsbändern – damals vor ca 13 Jahren waren Geschirre noch in erster Linie für Zughunde bekannt. Da er aber leider gerne mal unvermittelt zur Seite sprang wenn er an der Leine lief, gab das jedes Mal einen ordentlichen Ruck an seinem Hals, wenn ich meine Aufmerksamkeit gerade woanders hatte. Ja ich weiß, der Hund sollte jederzeit wohlerzogen an der Leine laufen können, und wenn nicht, dann sollte man als Hundebesitzer immer ein Auge darauf haben – aber mal ehrlich – wer bitte schafft es, diesem Anspruch tagtäglich und in jeder Situation gerecht zu werden? Also habe ich Pierrot ein Geschirr gekauft, damit wenigstens einer von uns beiden bei solchen Sprüngen auf Dauer keinen körperlichen Schaden davonträgt. Leider hatte ich bei unserem ersten Exemplar die Rechnung ohne seine empfindliche Haut gemacht. Es war nicht besonders komfortabel und so hatte mein Dalmi bereits nach kurzer Zeit rote Scheuerstellen. Nachdem ich aber endlich ein optimal sitzendes und gut gepolstertes Geschirr gefunden hatte, gab es keine Probleme mehr. Ich vergleiche das jetzt einfach mal mit Wanderschuhen. Wenn die nicht bequem sind und passen, gibt es schnell schmerzhafte Blasen! Deshalb ist es absolut wichtig, dass ein Geschirr für den Hund angenehm zu tragen ist und richtig sitzt. Wenn sich Pierrot und Momo allerdings über die Wiese und zwischen Bäumen und Sträuchern wilde Verfolgungsjagden lieferten, habe ich die Geschirre immer abgenommen, damit keiner irgendwo hängen bleiben konnte.




Je älter mein Dalmi wurde, desto größer wurde die Bedeutung eines Geschirrs für uns. Leider hatte er in der letzten Phase seines Lebens Probleme mit den Hinterläufen und war somit immer mehr auf meine Hilfe angewiesen, damit er beim Pinkeln auf drei Beinen nicht das Gleichgewicht verlor.

Bei Momo war es ehrlich gesagt piep egal, was sie anhatte – ihr stand einfach alles. Ok. Scherz beiseite, ich will heute ja nicht über die Schönheitsaspekte von Leinen und Geschirren sprechen sondern lediglich über die Zweckmäßigkeit. Also, Momo hatte zwar ein Geschirr, aber mehr zur Zierde – genau wie all Ihre schönen breiten, weichen Halsbänder, die ebenfalls alle und zu allen Gelegenheiten zum Einsatz kamen. Sie war einer von den absoluten Verlasshunden, von denen man als Hundehalter nur träumen kann. Sie ging solange an der Leide bei Fuß, bis ich das Kommando wieder auflöste, sie zog nicht und sie lies sich jederzeit problemlos führen. Klar, der Dalmi hatte natürlich auch viele tolle Halsbänder, aber die kamen in erster Linie bei der Arbeit oder beim Training zum Einsatz.
Aber auch bei Momo muss ich gestehen, war mir das Geschirr im letzen Teil Ihres Lebens eine sehr große Hilfe, da sie artrosebedingt immer häufiger meine Unterstützung brauchte und die konnte ich ihr nur mit einem Geschirr bieten. Niemals hätte ich einen 37 kg Riesenschnauzer an einem Halsband auf die Beine gestellt…

Und nun noch als drittes Beispiel, mein jetziger, noch recht neuer Hund: Klein Maggie. Ihres Zeichens erwachsener spanischer Mischling mit einer Widerristhöhe von ca. 28 cm. Auch bei Ihr bin ich mittlerweile aufs Geschirr gekommen. Maggie neigt noch dazu, immer wieder mal kurzerhand wie angenagelt stehen zu bleiben. Bis ich aber ebenfalls meine Bremsen aktiviert habe, ist meistens schon ordentlich Zug auf der Leine, da meine Beine einfach ungleich länger sind. Und solange wir das noch nicht im Griff haben, bleiben die Halsbänder bei Spaziergängen einfach noch im Schrank.
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Bestimmt kennen Sie auch irgendjemanden, der einen Hund mit einer Allergie hat, oder vielleicht kennen Sie das Problem ja auch aus eigener Erfahrung.Nicht nur bei uns Menschen treten immer häufiger diese Überreaktionen des Immunsystems auf bestimmte Fremdsubstanzen (sogenannte Allergene) auf, sondern mittlerweile auch bei unseren Haustieren.
Also, um es schon mal gleich vorweg zu nehmen, ich benutze Halsband und Geschirr. Mittlerweile gibt es ja Beides in unbeschreiblich vielen Qualitäten, Farben und Formen, sodass die Frage wofür man sich entscheidet, davon nicht abhängig sein sollte. Natürlich wird viel diskutiert, was gesünder, sinnvoller oder auch praktischer ist. Aber das lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn es kommt immer auf die jeweilige Situation an und wie das Zusammenspiel zwischen Mensch & Hund ist.
Ich bin sicher, auch sie haben das in ihrem Leben als Hundebesitzer schon mal erlebt. Da steht man vor dem Regal im Tierfutter- oder Supermarkt und hat einfach keinen Plan, welcher der vielen bunten Verpackungen man nun in seinen Einkaufswagen legen soll. Die Auswahl an Hundefutter – egal ob trocken oder nass - ist riesig und verwirrend.
Erst kürzlich war ich für „hundkatzemaus“ beim „Butch Cassidy Cup“, der deutschen Hundefrisbeemeisterschaft, in Karlsruhe. Dort habe ich ein vierzehnjähriges Mädchen und ihren Hund begleitet, die in verschiedenen Anfängerkategorien angetreten sind. Hammer, mir hat es schlichtweg die Sprache verschlagen.
Soll man nun den kleinen süßen, vielleicht sogar hilfsbedürftigen Staßenfeger aus dem Urlaubsland mit nach Hause nehmen oder nicht? Eine Frage, die auch mich schon beschäftigt hat...
So lange ich zurückdenken kann, teilte ich mir in meiner Kindheit immer mit mindestens einem Hund mein Bett. Für mich gehörte das einfach zu den schönsten Dingen der Welt. Ich hatte das große Privileg, neben meinen zahlreichen Stofftieren, sogar ein Lebendiges zum Kuscheln zu haben. Aber nicht nur das.
Da kommt so ein süßes, knuffiges Wesen zu uns ins Haus und alle sind erst mal hin und weg von dem neuen Familienmitglied. Zumindest so lange, bis er das erste Mal auf dem teuren Teppich Pipi gemacht hat oder einen der Lieblingsschuhe wunderbar und garantiert irreparabel mit seinen spitzen kleinen Milchzähnen perforiert hat.
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