Diana Eichhorn

Diana Eichhorn, VOX Moderatorin des Magazins „hundkatzemaus“, greift in ihrer regelmäßig
erscheinenden Kolumne spannende Themen rund um den Hund auf und gibt hilfreiche Tipps
sowie Ratschläge.
Einen Welpen erziehen - Was hilft mir dabei
Da kommt so ein süßes, knuffiges Wesen zu uns ins Haus und alle sind erst mal hin und weg von dem neuen Familienmitglied. Zumindest so lange, bis er das erste Mal auf dem teuren Teppich Pipi gemacht hat oder einen der Lieblingsschuhe wunderbar und garantiert irreparabel mit seinen spitzen kleinen Milchzähnen perforiert hat. Das sind natürlich nur Beispiele, denn ein kleiner Hund kann, auf dem Weg seine neue Welt zu entdecken, unglaublich erfinderisch sein. Ich möchte an dieser Stelle an den Kinofilm „Marley“ erinnern. Wer ihn gesehen hat, weiß was ich meine. Aber glauben Sie mir, auch wenn in dem Film ein bisschen übertrieben wird – ein Großteil kann durchaus der Realität entsprechen, wenn… ja genau, wenn man nicht rechtzeitig damit beginnt dem kleinen Racker ein paar Regeln und Grenzen beizubringen.

Nur wie? Eigentlich gar nicht so schwer. Als erstes muss man sich bewusst machen, dass ein Hund kein Mensch ist und er folglich also nicht unsere Sprache spricht, sondern seine eigene, quasi „hündisch. Auch ist allein sein nicht wirklich sein Ding, da er von Hause aus ein „Rudeltier“ ist. Schon allein mit dieser letzten Erkenntnis kann man wunderbar vermeiden, dass das neue Familienmitglied aus purer Verzweiflung oder Frust vor lauter Einsamkeit, die Wohnungseinrichtung auseinander nimmt, zumal das Hundebaby ja bisher rund um die Uhr von seinen Geschwistern und seiner Mutter umgeben war.
Was das gegenseitige Verständnis betrifft, wenn man seinem Welpen beibringen möchte, z.B. nicht auf das Sofa zu springen, müssen Sie sehr eindeutig und immer konsequent sein. Dass heißt nicht laut, denn Hunde können sehr gut hören. Genauso wenig müssen sie Ihrem Welpen einen Vortrag darüber halten, warum Sie das nicht möchten – ein ruhiges, aber bestimmtes „Nein“ reicht völlig.
Je klarer und eindeutiger die Regeln, desto wohler wird sich der Welpe fühlen und lernen, dass er seinem neuen „Rudel“ vertrauen kann. Deshalb ist es auch wichtig, dass alle in der Familie an einem Strang ziehen! Was der eine verbietet, darf der andere nicht erlauben.
Auch muss man sich bewusst machen, wie unglaublich viel ein Welpe innerhalb weniger Wochen lernen muss. In der Sozialisierungsphase, die in der 2. Lebenswoche beginnt und in der 14. Woche endet, macht er Bekanntschaft mit Artgenossen, Menschen, seiner Umwelt und er muss seine Familie verlassen, sich von heute auf morgen, völlig allein, in einer neuen Umgebung, mit fremden Menschen zurechtfinden und dazu noch unzählige Dinge lernen, die nun von ihm erwartet werden. Das ist ganz schön viel auf einmal für einen kleinen Hund.
Deshalb darf man auch nie die Geduld verlieren, wenn nicht gleich alles auf Anhieb klappt. Ebenso wichtig: loben Sie Ihren Welpen, wenn er etwas gut gemacht hat. Seinen Sie ein souveräner, liebevoller und stets konsequenter Rudelführer.

Bestimmen Sie, wann gefressen wird und wann ein Spiel beendet wird. Sie stellen die Regeln des zusammen Lebens auf und auch wenn ich mich jetzt wiederhole, je klarer diese Regeln sind und je konsequenter Sie sie einfordern, desto wohler wird sich ihr Welpe fühlen! Weil er ein Hund ist und kein Mensch!
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Bestimmt kennen Sie auch irgendjemanden, der einen Hund mit einer Allergie hat, oder vielleicht kennen Sie das Problem ja auch aus eigener Erfahrung.Nicht nur bei uns Menschen treten immer häufiger diese Überreaktionen des Immunsystems auf bestimmte Fremdsubstanzen (sogenannte Allergene) auf, sondern mittlerweile auch bei unseren Haustieren.
Also, um es schon mal gleich vorweg zu nehmen, ich benutze Halsband und Geschirr. Mittlerweile gibt es ja Beides in unbeschreiblich vielen Qualitäten, Farben und Formen, sodass die Frage wofür man sich entscheidet, davon nicht abhängig sein sollte. Natürlich wird viel diskutiert, was gesünder, sinnvoller oder auch praktischer ist. Aber das lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn es kommt immer auf die jeweilige Situation an und wie das Zusammenspiel zwischen Mensch & Hund ist.
Ich bin sicher, auch sie haben das in ihrem Leben als Hundebesitzer schon mal erlebt. Da steht man vor dem Regal im Tierfutter- oder Supermarkt und hat einfach keinen Plan, welcher der vielen bunten Verpackungen man nun in seinen Einkaufswagen legen soll. Die Auswahl an Hundefutter – egal ob trocken oder nass - ist riesig und verwirrend.
Erst kürzlich war ich für „hundkatzemaus“ beim „Butch Cassidy Cup“, der deutschen Hundefrisbeemeisterschaft, in Karlsruhe. Dort habe ich ein vierzehnjähriges Mädchen und ihren Hund begleitet, die in verschiedenen Anfängerkategorien angetreten sind. Hammer, mir hat es schlichtweg die Sprache verschlagen.
Soll man nun den kleinen süßen, vielleicht sogar hilfsbedürftigen Staßenfeger aus dem Urlaubsland mit nach Hause nehmen oder nicht? Eine Frage, die auch mich schon beschäftigt hat...
So lange ich zurückdenken kann, teilte ich mir in meiner Kindheit immer mit mindestens einem Hund mein Bett. Für mich gehörte das einfach zu den schönsten Dingen der Welt. Ich hatte das große Privileg, neben meinen zahlreichen Stofftieren, sogar ein Lebendiges zum Kuscheln zu haben. Aber nicht nur das.
Da kommt so ein süßes, knuffiges Wesen zu uns ins Haus und alle sind erst mal hin und weg von dem neuen Familienmitglied. Zumindest so lange, bis er das erste Mal auf dem teuren Teppich Pipi gemacht hat oder einen der Lieblingsschuhe wunderbar und garantiert irreparabel mit seinen spitzen kleinen Milchzähnen perforiert hat.
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