Diana Eichhorn

Diana Eichhorn, VOX Moderatorin des Magazins „hundkatzemaus“, greift in ihrer regelmäßig
erscheinenden Kolumne spannende Themen rund um den Hund auf und gibt hilfreiche Tipps
sowie Ratschläge.
Artgerechte Ernährung/Bio-Hundefutter
Ich bin sicher, auch sie haben das in ihrem Leben als Hundebesitzer schon mal erlebt. Da steht man vor dem Regal im Tierfutter- oder Supermarkt und hat einfach keinen Plan, welcher der vielen bunten Verpackungen man nun in seinen Einkaufswagen legen soll. Die Auswahl an Hundefutter – egal ob trocken oder nass - ist riesig und verwirrend. Und mal ehrlich, im Grunde muss man doch mittlerweile einen Doktor machen, um sich im Dschungel der vielen Anbieter überhaupt noch zu recht zu finden. Jeder verspricht einem, das Non plus ultra für den Vierbeiner in Sachen Ernährung zu bieten. Aber nicht nur das, im Stillen habe ich mich sogar schon dabei erwischt zu denken, wenn ich „dieses“ oder „jenes“ von einer bestimmten Firma jetzt nicht füttere, dann fehlt meinem Liebling das entscheidende zur gesunden Ernährung.

Tja, und von den alternativen Fütterungsmethoden, will ich gar nicht erst anfangen. Ich bewundere jeden, der die Zeit und das Wissen hat, seinen Hund täglich mit selbst gekochtem oder rohem Futter zu versorgen und dabei auch noch im Auge zu behalten, dass sämtliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in ausreichender Menge zugeführt werden. Leider fehlt mir diese Zeit. Trotzdem koche ich für meine 4-Beiner und ab und an gibt es auch Rohes dazu. Zudem bereite ich unsere Speisen eh ohne Gewürze zu und dann fällt auch immer ein kleines Portiönchen Gemüse oder was auch immer an, mit dem ich mein Fertigfutter etwas aufpeppe.

Womit wir wieder beim Fertigfutter wären. Welches Futter Sie letzten Endes aus dem Regal nehmen und in den Einkaufswagen legen, bleibt natürlich ihnen überlassen. Trotzdem, es gibt einige „Werte“, die jeder für sich selber definieren kann. Damit meine ich jetzt nicht nur die prozentuale Mengenangabe von Fleischanteil, Vitaminzusätzen oder Mineralien, nein ich meine vielmehr ethische Werte, wie Tierschutz oder auch Umweltschutz.
Fangen wir mal mit den „technischen“ Werten, also dem Inhalt von Fertigfutter an.

Hier lohnt es sich durchaus, mal auf die Dose/Verpackung zu schauen, wie die Fütterungsempfehlung lautet. Denn die gibt Aufschluss darüber, wie wertvoll der Inhalt ist. „Als Beispiel: Ist die Fütterungsempfehlung für einen 24 Kilo schweren Hund bei einem beliebigen Hersteller A mit 400 Gramm pro Tag angegeben, und bei einem anderen Hersteller B zum Beispiel mit der doppelten Menge, liegt das daran, dass der Gesetzgeber in Deutschland eine Mindestmenge an Vitaminen, Mineralstoffen, Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen im Tierfutter vorschreibt. Je nach Qualität des Futters muss man als Tierhalter eventuell doppelt so viel füttern, um seinem Tier die notwendigen Nahrungsbestandteile in ausreichender Menge zuzuführen. Ein Vergleich lohnt also. Und oft wird das teurere Futter durch die geringere Fütterungsempfehlung im Endeffekt günstiger sein.“* Ach, und das ist wieder so ein wunderbarer Moment im Leben, indem man einen dieser weisen Sprüche zitieren kann – was ich zugegeben wirklich gerne mache:
Masse ist nicht gleich Klasse!
Womit sich der augenscheinlich hohe Preis mancher Futtersorten gleich mal wieder relativiert.

So, jetzt aber zu den ethischen Werten: Ich möchte die Natur und die Tiere schützen und gleichzeitig meinen Hund gesund ernähren. Und das Beste, das schließt sich nicht etwa aus, sondern das eine beinhaltet das andere. Toll oder?! Die Zauberformel hat drei Buchstaben: BIO.Denn die Auswahl hochwertiger und unbelasteter Rohstoffe aus ökologischer Erzeugung sowie die schonende Verarbeitung sind ideale Voraussetzungen für ein vitales Leben Ihres Hundes. Biobauern halten ihre Tiere möglichst artgerecht. Sie haben Tageslicht, Weidegang oder Auslauf und werden durch die sorgfältige Fütterung und ausreichende Hygiene seltener krank und benötigen daher weniger Arzneimittel. Biofleisch hat zudem einen höheren Gehalt von mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die EU erlaubt in der Lebensmittelverarbeitung 316 Zusatzstoffe – für Bioerzeugnisse sind es hingegen nur 47 Stoffe. Riskante Technologien wie Gentechnik oder ionisierende Bestrahlung sind im Biolandbau verboten.
Das gilt genauso für selbst zubereitetes, wie auch für fertiges Futter, egal ob nass oder trocken.
Mit möglichst naturbelassenem, sprich artgerechtem Futter wird man dem Ziel einer gesunden Ernährung in der Regel recht nah kommen und das ist es doch, was wir für unsere Hunde wollen, oder?

Gilt übrigens auch für uns Menschen. Und wir haben jetzt nur noch die Qual der Wahl, für welches „Bio-Futter“ wir uns entscheiden.
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Bestimmt kennen Sie auch irgendjemanden, der einen Hund mit einer Allergie hat, oder vielleicht kennen Sie das Problem ja auch aus eigener Erfahrung.Nicht nur bei uns Menschen treten immer häufiger diese Überreaktionen des Immunsystems auf bestimmte Fremdsubstanzen (sogenannte Allergene) auf, sondern mittlerweile auch bei unseren Haustieren.
Also, um es schon mal gleich vorweg zu nehmen, ich benutze Halsband und Geschirr. Mittlerweile gibt es ja Beides in unbeschreiblich vielen Qualitäten, Farben und Formen, sodass die Frage wofür man sich entscheidet, davon nicht abhängig sein sollte. Natürlich wird viel diskutiert, was gesünder, sinnvoller oder auch praktischer ist. Aber das lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn es kommt immer auf die jeweilige Situation an und wie das Zusammenspiel zwischen Mensch & Hund ist.
Ich bin sicher, auch sie haben das in ihrem Leben als Hundebesitzer schon mal erlebt. Da steht man vor dem Regal im Tierfutter- oder Supermarkt und hat einfach keinen Plan, welcher der vielen bunten Verpackungen man nun in seinen Einkaufswagen legen soll. Die Auswahl an Hundefutter – egal ob trocken oder nass - ist riesig und verwirrend.
Erst kürzlich war ich für „hundkatzemaus“ beim „Butch Cassidy Cup“, der deutschen Hundefrisbeemeisterschaft, in Karlsruhe. Dort habe ich ein vierzehnjähriges Mädchen und ihren Hund begleitet, die in verschiedenen Anfängerkategorien angetreten sind. Hammer, mir hat es schlichtweg die Sprache verschlagen.
Soll man nun den kleinen süßen, vielleicht sogar hilfsbedürftigen Staßenfeger aus dem Urlaubsland mit nach Hause nehmen oder nicht? Eine Frage, die auch mich schon beschäftigt hat...
So lange ich zurückdenken kann, teilte ich mir in meiner Kindheit immer mit mindestens einem Hund mein Bett. Für mich gehörte das einfach zu den schönsten Dingen der Welt. Ich hatte das große Privileg, neben meinen zahlreichen Stofftieren, sogar ein Lebendiges zum Kuscheln zu haben. Aber nicht nur das.
Da kommt so ein süßes, knuffiges Wesen zu uns ins Haus und alle sind erst mal hin und weg von dem neuen Familienmitglied. Zumindest so lange, bis er das erste Mal auf dem teuren Teppich Pipi gemacht hat oder einen der Lieblingsschuhe wunderbar und garantiert irreparabel mit seinen spitzen kleinen Milchzähnen perforiert hat.
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