Diana Eichhorn

Diana Eichhorn, VOX Moderatorin des Magazins „hundkatzemaus“, greift in ihrer regelmäßig
erscheinenden Kolumne spannende Themen rund um den Hund auf und gibt hilfreiche Tipps
sowie Ratschläge.
Allergien beim Hund – Woher kommen sie, was kann ich tun?
Bestimmt kennen Sie auch irgendjemanden, der einen Hund mit einer Allergie hat, oder vielleicht kennen Sie das Problem ja auch aus eigener Erfahrung.Nicht nur bei uns Menschen treten immer häufiger diese Überreaktionen des Immunsystems auf bestimmte Fremdsubstanzen (sogenannte Allergene) auf, sondern mittlerweile auch bei unseren Haustieren..

Die Gründe für einen solchen Fehlalarm im Immunsystem können vielfältig sein, genauso wie das „Erscheinungsbild“ einer allergischen Reaktion. Beim Hund äußert sich das zum Beispiel häufig durch ausgeprägte Hautprobleme, wie Juckreiz, Ekzeme oder haarlose Stellen. Leider können aber gerade diese Symptome auch andere Ursachen haben. Von Ungezieferbefall über Hautinfektionen, Organ- oder hormonelle Erkrankungen, bis eben hin zur Allergie ist alles möglich. Ich hatte das große Glück, dass der Ursprung von Pierrots übermäßigen Juckreiz damals schnell gefunden war. Der Grund dafür, dass er sich plötzlich die Pfoten blutig leckte waren schlicht und ergreifend Grasmilben. Problem erkannt – Problem gebannt. Wenigstens in meinem Fall. Das ist aber eher die Ausnahme.
Auf jeden Fall sollte man unbedingt einen Tierarzt zu Rate zu ziehen!
Leider können viele, die einen Hund mit Hautproblemen haben, ein Lied davon singen, dass es sehr zeitaufwändig und sehr teuer sein kann herauszufinden, woran der 4-beinige Liebling erkrankt ist. Und selbst, wenn eine Allergie diagnostiziert ist, bedeutet das nicht zwingend eine schnelle Lösung des Problems.

Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie schwierig es sein kann, etwas zu finden, das dem Hund Linderung oder Heilung verschafft, ist es wichtig ein paar grundsätzliche Dinge über das Krankheitsbild „Allergie“ zu wissen.


Die wichtigsten Allergietypen, die beispielsweise Hautprobleme beim Hund verursachen, sind die Atopische Dermatitis, die Flohstichallergie und die Futterallergie.

Die Atopische Dermatitis ist eine vererbte Veranlagung allergische Symptome zu entwickeln, die jedoch nicht zwingend ausbrechen müssen. Auslöser kann zum Beispiel der Kontakt mit ansonsten eher harmlosen Substanzen, wie Hausstaubmilben, Pollen oder Pilzsporen sein. Die Diagnose basiert auf dem Ausschluss von anderen juckenden Hauterkrankungen und auf den Resultaten eines Intrakutantests, bei dem die Reaktion der Haut auf bestimmte in die Haut gespritzte Allergene untersucht wird, oder auf einer umfangreichen Blutuntersuchung. Es gibt mittlerweile viele Behandlungsmöglichkeiten, was wiederum das Finden der richtigen nicht unbedingt einfacher macht. Man sollte sich jedoch darauf einstellen, dass der Hund in den meisten Fällen lebenslang behandelt werden muss.Ja, das ist leider genauso aufwändig wie es sich hier anhört.

Die Flohstichallergie (die übrigens auch eine Folge der atopischen Dermatitis sein kann) wird durch das Protein im Speichel des Flohs ausgelöst. Ein einziger Biss kann reichen, um eine Reaktion von mehreren Tagen hervorzurufen. Um diese Form der Allergie nachzuweisen, reicht häufig schon ein Flohkamm. Falls nicht, wird ein Hauttest durchgeführt. Falls ihr Hund darunter leidet, ist die einzige Form der Therapie, eine strikte Floh-Kontrolle zur Vermeidung von Reaktionen.

Und als Drittes, die Futtermittelallergie. Neben Hautproblemen ist hier übrigens auch Durchfall ein häufiges Symptom. Wobei das genau genommen keine Allergie auf ein bestimmtes Futter ist, sondern gegen bestimmte Bestandteile des Futters.Die am meisten verbreiteten Verursacher sind Milch und Milchprodukte, Rind, Schwein, Eier, Weizen, Huhn, Soja, Mais und Konservierungsstoffe.Sie kann sich in jedem Alter entwickeln und sogar auf ein Futter, dass der Hund bisher immer vertragen hat. Um herauszufinden welche Stoffe die Übeltäter sind, muss eine „Ausschluss-, bzw. EliminierungsDiät“ angewendet werden. Ziel ist es, seinem Hund anschließend ein Futter anzubieten zu können, auf das sein Körper nicht reagiert, da er es nicht kennt. Während dieser Diät ist es absolut wichtig, dass man seinem Hund nichts anderes gibt. Weder Leckerchen, Kauknochen, Mineralpräparate oder etwas vom Tisch – absolut NICHTS! Auch müssen Sie beim Spazierengehen immer ein wachsames Auge haben, damit ihr vierbeiniger Freund sich nicht anderweitig verköstigt. Hier ist wirklich Geduld und Konsequenz gefragt, denn es gibt leider auch keinen zuverlässigen Blut oder Hauttest, der einem diesen Weg erspart. Wenn herausgefunden ist, auf welche Bestandteile der Hund allergisch reagiert, muss man diese dann zukünftig weglassen. Dafür kann man selber kochen, oder aber auf praktische Spezialfutter aus dem Handel zurückgreifen.

Allerdings sollte man hier darauf achten, dass sie eine ausgewogene Ernährung gewährleisten und auch tatsächlich möglichst wenig allergieverdächtige Bestandteile enthalten, damit der Vierbeiner langfristig damit gefüttert werden kann.

Ja, ich gebe Ihnen Recht – eine Allergie kann wirklich ein echtes Kreuz sein – Hatschi. Ups, waren das jetzt Hausstaubmilben oder doch nur ein paar Vieren…
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Bestimmt kennen Sie auch irgendjemanden, der einen Hund mit einer Allergie hat, oder vielleicht kennen Sie das Problem ja auch aus eigener Erfahrung.Nicht nur bei uns Menschen treten immer häufiger diese Überreaktionen des Immunsystems auf bestimmte Fremdsubstanzen (sogenannte Allergene) auf, sondern mittlerweile auch bei unseren Haustieren.
Also, um es schon mal gleich vorweg zu nehmen, ich benutze Halsband und Geschirr. Mittlerweile gibt es ja Beides in unbeschreiblich vielen Qualitäten, Farben und Formen, sodass die Frage wofür man sich entscheidet, davon nicht abhängig sein sollte. Natürlich wird viel diskutiert, was gesünder, sinnvoller oder auch praktischer ist. Aber das lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn es kommt immer auf die jeweilige Situation an und wie das Zusammenspiel zwischen Mensch & Hund ist.
Ich bin sicher, auch sie haben das in ihrem Leben als Hundebesitzer schon mal erlebt. Da steht man vor dem Regal im Tierfutter- oder Supermarkt und hat einfach keinen Plan, welcher der vielen bunten Verpackungen man nun in seinen Einkaufswagen legen soll. Die Auswahl an Hundefutter – egal ob trocken oder nass - ist riesig und verwirrend.
Erst kürzlich war ich für „hundkatzemaus“ beim „Butch Cassidy Cup“, der deutschen Hundefrisbeemeisterschaft, in Karlsruhe. Dort habe ich ein vierzehnjähriges Mädchen und ihren Hund begleitet, die in verschiedenen Anfängerkategorien angetreten sind. Hammer, mir hat es schlichtweg die Sprache verschlagen.
Soll man nun den kleinen süßen, vielleicht sogar hilfsbedürftigen Staßenfeger aus dem Urlaubsland mit nach Hause nehmen oder nicht? Eine Frage, die auch mich schon beschäftigt hat...
So lange ich zurückdenken kann, teilte ich mir in meiner Kindheit immer mit mindestens einem Hund mein Bett. Für mich gehörte das einfach zu den schönsten Dingen der Welt. Ich hatte das große Privileg, neben meinen zahlreichen Stofftieren, sogar ein Lebendiges zum Kuscheln zu haben. Aber nicht nur das.
Da kommt so ein süßes, knuffiges Wesen zu uns ins Haus und alle sind erst mal hin und weg von dem neuen Familienmitglied. Zumindest so lange, bis er das erste Mal auf dem teuren Teppich Pipi gemacht hat oder einen der Lieblingsschuhe wunderbar und garantiert irreparabel mit seinen spitzen kleinen Milchzähnen perforiert hat.
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