Barbara Schilling Kolumne
Barbara Schilling, Autorin der Hundebuchreihe „Columbo“, schreibt für dogSpot humorvolle
und spannende Kurzgeschichten über ihren Golden Retriever Columbo,
dem Star der Buchreihe.
und spannende Kurzgeschichten über ihren Golden Retriever Columbo,
dem Star der Buchreihe.

Katzenjammer :)
Ich und Katzen … ja, ein Thema für sich!
Ich also zur Pflege bei Verwandten – schlimm genug und dann noch mit Katze …


Doch Miss Piggy ist echt lieb, zwar nicht zu mir, aber andere erzählen, sie wäre ein nettes Kätzchen – ich habe sie eher als Kratzbürste im wortwörtlichen Sinne kennengelernt. Aber gut, zu Gast, muss man sich benehmen. Sie hat zuerst ohnehin einen Riesenabstand zu mir gehalten: Ist immer nur in der 1. Etage, sprich über Tische und Schränke durch die offene Küche an mir vorbeigehopst. Und hat sich umgehend ins Schlafzimmer geflüchtet, wo ich nicht hin durfte – Tabuzone, kann man nix machen, aber unter der Türritze durchschmumeln ist nicht verboten … Später aber ging sie auch ganz normal an mir vorbei… ich war immer ganz aufgeregt, aber sie - ganz Diva – zog sich dezent zurück; an spielen war nicht zu denken ….
Ich habe versucht, sie zu beschnuppern. Sie hat mich auch heimlich von oben bis unten beschnüffelt, während ich schlief – zumindest dachte sie das, grins. Nachdem ich beim stundenlangen Wachehalten vor der Couch, unter der sie sich verkrochen hatte, (fast) eingedöst war.
Am ersten Tag habe ich anstandshalber gewartet; am zweiten hab ich auch brav gewartet, bis das Katzenfrauchen aufgestanden war, dann erst habe ich mit drei Hapsen Piggys stets gefüllten kleinen Fressnapf leergefegt, dass sie auch immer was übrig lässt – das könnt mir "Fressbold" nicht passieren …
Natürlich wurde es mir gleich verboten und ich habe es auch nicht wieder getan hat, hat sich eh nicht gelohnt, war was für den hohlen Zahn – nur den Wassernapf habe ich noch ausgeschlabbert. Na, da hat se nicht schlecht geguckt, hi hi!
Al sich dann aber die Reste des gekochten Essens bekommen habe, hat sie sich auch einmal zu mir runter bequemt und in meinen Napf geschaut, das neugierige Ding. Auf leisen Pfoten kam sie an. Sie hat aber nur geschnüffelt. Nach diesem Festmahl habe ich mich vor Wonne, wie ich es manchmal tue, quer über den Teppich geschubbert, was die Miss wiederum mit großen verständnislosem Blick verfolgt hat: Was ist das für ein Tier? Muss sie gedacht haben. Das ist doch aber kein Hund, oder - jedenfalls kein normaler …
Sie war zum Schluss schon ganz froh, dass ich weg war und sie wieder ihre Ruhe hatte, glaube ich. Schade, ich hätte gern noch mit ihr „Katz und Maus“ gespielt! Vielleicht beim nächsten Mal … :)
Ich also zur Pflege bei Verwandten – schlimm genug und dann noch mit Katze …



Ich habe versucht, sie zu beschnuppern. Sie hat mich auch heimlich von oben bis unten beschnüffelt, während ich schlief – zumindest dachte sie das, grins. Nachdem ich beim stundenlangen Wachehalten vor der Couch, unter der sie sich verkrochen hatte, (fast) eingedöst war.
Am ersten Tag habe ich anstandshalber gewartet; am zweiten hab ich auch brav gewartet, bis das Katzenfrauchen aufgestanden war, dann erst habe ich mit drei Hapsen Piggys stets gefüllten kleinen Fressnapf leergefegt, dass sie auch immer was übrig lässt – das könnt mir "Fressbold" nicht passieren …
Natürlich wurde es mir gleich verboten und ich habe es auch nicht wieder getan hat, hat sich eh nicht gelohnt, war was für den hohlen Zahn – nur den Wassernapf habe ich noch ausgeschlabbert. Na, da hat se nicht schlecht geguckt, hi hi!
Al sich dann aber die Reste des gekochten Essens bekommen habe, hat sie sich auch einmal zu mir runter bequemt und in meinen Napf geschaut, das neugierige Ding. Auf leisen Pfoten kam sie an. Sie hat aber nur geschnüffelt. Nach diesem Festmahl habe ich mich vor Wonne, wie ich es manchmal tue, quer über den Teppich geschubbert, was die Miss wiederum mit großen verständnislosem Blick verfolgt hat: Was ist das für ein Tier? Muss sie gedacht haben. Das ist doch aber kein Hund, oder - jedenfalls kein normaler …
Sie war zum Schluss schon ganz froh, dass ich weg war und sie wieder ihre Ruhe hatte, glaube ich. Schade, ich hätte gern noch mit ihr „Katz und Maus“ gespielt! Vielleicht beim nächsten Mal … :)
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Bei mir rappelt´s in der Kiste! Tatsächlich tut es das, denn ich nehme das heute mit dem Mist wörtlich beim Spaziergang über Feld und Flur. Noch warm und dampfend liegen sie vor mir – tut mir echt leid Frauchen, aber für Pferdeäpfel hab ich nun mal eine Schwäche...
Heute Morgen weckt mich das leise Pfeifen meines Frauchens. Das nutzt sie immer, wenn ich a) zu weit weg oder b) ich zu faul bin, um aufzustehen oder c) wenn beides der Fall ist wie an diesem Morgen.
Ich stehe auf der Wiese, die Muskeln gespannt, den Blick gebannt. Und warte darauf, dass mein Frauchen endlich die olle Kastanie aus dem Vorjahr wirft.
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Wenn Columbo und ich Besorgungen machen, entwickelt sich unser kleiner Ausflug nicht selten zu einem wahren „Event". Denn nicht allein, dass mein hoch geschätzter Vierbeiner keine Gelegenheit auslässt, meine Coolness und nicht selten die der anderen Leute gleich dazu auf die Probe zu stellen, oft wird er auch noch ermutigt. Mit Schmatz- und Grunzlauten, die ans Unanständige grenzen, versuchen Passanten meinen Hundekönig zu sich zu locken.
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Früher mussten Hunde jagen können, um zu überleben - heute müssen sie niedlich gucken können.
Ihren feinen Geruchssinn benötigen unsere modernen vierbeinigen Hausgenossen vor allem zum Aufspüren der Mahlzeit-Locations: Wo wird wann was gegessen? Und wie hoch stehen die Chancen, dass etwas "vom Teller“ fällt?
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Somit artete unser abendliches Zähneputzen, der menschlichen Zähne ;-), neulich in ein wildes Ratespiel aus:
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Ich und Katzen … ja, ein Thema für sich!
Ich also zur Pflege bei Verwandten – schlimm genug und dann noch mit Katze …
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Schnaufend latscht er neben mir her, während er anfangs noch voller Tatendrang voran galoppiert ist. Doch plötzlich kommt wieder Leben in ihn und er...
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