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Jahreszeiten - Zeckensaison

Zeckensaison
Durch die milderen Winter verbessern sich die Lebensbedingungen für Parasiten. Sie können immer häufiger den Winter überleben und sich danach sprunghaft vermehren. Ein weiteres Problem ist die viel besprochene „Globalisierung“: die Wege zwischen den Ländern und Kontinenten werden immer kürzer und immer mehr Menschen haben die Möglichkeit, auch weite Reisen anzutreten. Manchmal reisen auf dem Heimweg dann „blinde Passagiere“ mit. Diese fremden Parasiten können – zusätzlich zu den hier vorkommenden – weitere gefährliche Krankheiten übertragen.

Zeckensaison

Zeckensaison ist normalerweise von März bis Oktober. Aber auch Zecken können die wärmeren Winter überleben. Sie werden zunehmend bereits ab einer Temperatur von sechs Grad aktiv. Daher können wir nicht mehr im herkömmlichen Sinne von der Zeckensaison sprechen, sondern müssen das ganze Jahr über sensibel mit der Gefahr umgehen, dass sich unser Tier eine Zecke „einfangen“ könnte und dadurch möglicherweise mit einer Krankheit infiziert wird.

Es gibt Risikogebiete, in denen erfahrungsgemäß sehr viele Zecken vorkommen. Gebiete, durch die Hund und Halter sehr gern streifen, entsprechen genau den Lebensräumen der Zecke. Sie fühlt sich besonders an warmen und feuchten Orten wohl: Im Gras, in Büschen, an Waldrändern und -lichtungen, an Wegrändern und an Bächen.

Lebenszyklus

Das Leben einer Zecke verläuft in drei Stadien: sie schlüpft als Larve aus dem Ei, wird dann zur Nymphe und schließlich zur adulten Zecke. Diese kann dann wiederum Eier legen. Der vollständige Zyklus dauert etwa zwei bis drei Jahre.Die Eier werden in dichter Vegetation gelegt: Innerhalb von dreißig Tagen können das zwischen 1.000 und 3.000 Stück sein. Sind die etwa einen halben Millimeter kleinen und sechsbeinigen Larven geschlüpft, benötigen sie, um sich zur so genannten Nymphe weiterzuentwickeln, ihre erste Blutmahlzeit. Dazu befallen sie kleine Säugetiere wie Mäuse. Ist dies geschehen, häuten sie sich zur Nymphe. Diese hat acht Beine und ist etwa 1,5 mm groß. Sie verbringt bis zu einem Jahr in diesem Stadium, ohne Blut zu saugen. In dieser Zeit wächst sie aber dennoch. Ist ihr Körper ausreichend vorbereitet für die letzte Metamorphose, sucht die Nymphe erneut ein Wirtstier auf. Dabei kann es sich um mittelgroße bis große Säugetiere handeln. Nun findet die zweite Häutung, diesmal zur adulten Zecke, statt. Sie hat nun eine Größe von 3,5 bis 4,5 mm erreicht und ist achtbeinig. Sie ist außerdem geschlechtsreif, benötigt aber für die Fortpflanzung wieder eine Blutmahlzeit. Dazu suchen sich die erwachsenen, weiblichen Zecken einen Wirt. Dort halten sie sich 8 bis 12 Tage, in Ausnahmefällen auch länger, auf einem Wirtstier auf. Sind sie vollgesaugt, können sie eine Größe von bis zu einem Zentimeter erreichen. Dann fallen sie ab und beginnen mit der Eiablage, danach sterben sie. Die männlichen Zecken indes begeben sich vermutlich nur zur Begattung der Weibchen auf das Wirtstier und sterben, sobald diese stattgefunden hat.
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