Gesundheit

Das Ganze-Beute-Konzept

Mutter Natur hat in ihrer unendlichen Weisheit den Ernährungsmix aus verschiedenen Teilen von Beutetieren wie ganzem Fisch, Geflügel und Wild so gemischt, dass die Ernährungsbedürfnisse von Hunden perfekt gedeckt sind.

Das Ganze-Beute-Konzept ist die Evolution des biologisch angemessenen Ansatzes: Es beinhaltet die Verwendung von nahrhaftem Fleisch, Innereien, Knorpel und Knochenmark, in einem Verhältnis, welches die natürliche Ernährung von Hunden widerspiegelt.

In freier Wildbahn leben Hunde und Wölfe von ganzem Fisch, Geflügel oder Wild, einschließlich der nährstoffreichen Organe, welche Vitamine und wertvolle Mineralstoffe liefern, sowie Eiweiß und Fett für die Muskelmasse.

Knochen und Knorpel liefern das notwendige Kalzium und Phosphor für eine vollständige Ernährung und sind auf natürliche Weise bereits in unserem Fleisch vorhanden.

Vergleichen Sie dies mit den heutigen “wissenschaftlich formulierten” Tiernahrungsprodukten, die auf Kohlenhydraten basieren, wenig Fleisch enthalten und mit stark verarbeiteten Körnern oder pflanzlichen Proteinen beladen sind. Lesen Sie die Verpackungsangaben und Sie werden darauf synthetischen Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe finden, welche benötigt werden, um die fehlenden natürlichen Nährstoffe zu ersetzen.

Fleisch – empfohlener Anteil 70-85%

Die Nahrung von Fleischfressern basiert auf Fleisch, deshalb sollte das Hundefutter reich und vielfältig an frischem Fleisch sein, was bedeutet, dass Aminosäuren und Fettsäuren auf natürlich Weise vorhanden sind und das Futter ohne künstliche Nahrungsergänzungsmittel oder synthetische Inhaltsstoffe hergestellt wurde.

Was gehört zu synthetischen Aminosäuren?

Hundefutter sollte frei von L-Lysin, Cholinchlorid, Thiaminmononitrat , Biotin, Pyridoxin -Hydrochlorid, Taurin oder L-Carnitin sein und eine geringe Zugabe von Fett beinhalten. Denn frisches Fleisch ist von Natur aus reich an Fett.

Innereien – empfohlener Anteil 10-15%

Innereien waren ein wichtiger Bestandteil der ausgewogenen Ernährung lange bevor der Mensch auf den Planeten kam. Auch die wilden Vorfahren unserer heutigen Haustiere fraßen Innereien, da sie eine reiche Nahrungsquelle darstellen. Frische Leber, Herz und Kutteln sind eine reichhaltige Quelle der Vitamine A, D, E und K, B1, B2, B6, B12, Folsäure und Mineralstoffe, welche die Notwendigkeit für synthetische Zusatzstoffe drastisch reduziert.

Essbare Knochen und Knorpel empfohlener Anteil 5-10%

Wie auch Fette sind essbare Knochen, Knochenmark und Knorpel auf natürlich Weise in frischem Fleisch vorhanden und liefern einen ausgewogenen Anteil an Kalzium, Phosphor, Glucosaminen und Chondroitin.

Aber was bedeutet wirklich frisch?

Viele Tierfutter werden als frisch bezeichnet, obwohl es sich eigentlich um Fleisch für die Weiterverarbeitung zu Tiernahrung handelt. Dieses Fleisch wird in 25kg-Blöcke gefroren – so ist es einfacher zu transportieren – und wird mehrmals aufgetaut und wieder eingefroren. Meist sind diese “Blöcke” viele Monate alt bis sie zu Tiernahrung weiter verarbeitet werden.

Das schlimme daran ist, dass andere Tiernahrungshersteller diese Tiernahrungen dann als frisch, im Sinne von soeben eingetroffen, deklarieren. Kurzum: Sie deklarieren das von ihnen weiterverarbeitete Fischöl oder Kartoffelpulver als frisch, allein wegen der Tatsache, dass es gestern bei ihnen angeliefert wurde. Kein Wunder, dass hier so viel Verwirrung existiert. Für wirklich frisches Hundefutter sollte daher zählen:

  • Niemals gefroren – nur Kühlung ist als Haltbarmachung zulässig
  • Frei von Konservierungsstoffen – ohne chemische Zusätze oder Ähnliches
  • Unbehandelt und frisch – unsere frischen Zutaten werden innerhalb von ein bis zwei Tagen nach der Ernte bei uns angeliefert
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