Zuchtzulassung bzw. nachträglich Papiere erhalten

BellyBull
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Beiträge: 6
Hallo,
also vor einem Jahr haben wir uns aus einer Hobby-Zucht ein Französisches Bulldoggenmädel angeschafft. Allerdings konnten wir sie von der 2. Woche an in ihrem normalen Familienalltag besuchen, was uns auch immer wieder begeisterte aber sie hat keine Papiere. So und um es auf den Punkt zu bringen mehrfach wurde uns schon gesagt welch ein schönes Tier sie doch wäre und auch auf einer Hunde messe schon mal Rasse spezifisch unter die Lupe genommen (Kniggschwanz, Fellfärbung, Größe etc.), aber wie, wo, wir Sie nun wirklich FCI Papiere beurteilen lassen könnten blieb uns verborgen. Zwar hab ich etwas über einen Sonderlauf beim VDH gelesen aber hieß es man muß in einem Verein sein und wirklich schlau wurd ich auch nicht daraus.

Bitte schließt unsere Wissenlücken!

Gruß und vorab vielen dank
Gast
+ 1
Hallo,

also soviel ich weiß können nachträglich keine Papiere erstellt werden, da die Elterntiere Papiere benötigen, wenn die keine haben dann gibt es auch für die Welpen keine, wenn das gehen würde, würde das wohl Dimensionen die keiner mehr überschauen könnte.
Vor allen Dingen kann so noch weniger auf die gesundheitliche Seite geschaut werden, da könnten die Züchter Inzucht betreiben, weil das ja somit keiner mehr verfolgen könnte.

Ich weiß aber von anderen Ausstellungen, die nicht dem VdH oder FCI angehören, das die oft Sonderringe machen für HUnde ohne Papiere oder Mischlinge, ansonsten kann ich mir nicht vorstellen das du ohne Papiere deinen Hund ausstellen kannst.

Ich hoffe ich konnte ein klein wenig helfen.

Gruß
BellyBull
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Beiträge: 6
Hallo Martina,
also eigentlich geht es mir noch weniger darum den Hund auszustellen als vielmehr drum das wir sie einmal decken lassen wollen. In Hinsicht darauf möchten wir halt einen Deckrüden mit Papieren um eventuell auch ihre Welpen mit Papieren zu versehen. Nun weiß ich nicht ob das denn geht?
Schade ist es trotzdem, wenn man ein gesundes dem Rasse Profil entsprechendes Tier hat und trotzdem nicht an Papiere langt.(seufz, heul)
Jedenfalls danke für deine Antwort.
Gruß
Zuletzt geändert am 04.08.2010 15:48 Uhr
Gast
+ 3
Hallo BellyBull,
Innerhalb des VDH hast Du wohl die Möglichkeit Deinen Hund registrieren zu lassen, das würde Dir zumindest die Möglichkeit geben Ausstellungen zu besuchen. Allerdings beinhaltet die Registrierung keine Zuchtzulassung. Das war früher beim ICFB anders, aber seit mehreren Jahren erhalten Registerhunde keine Zuchtzulassung mehr.
Dein Hund mag ein wirklich schöner Hund sein und auch gesund, aber was weißt Du über Erbkrankheiten und/oder Wesensmängel seiner Vorfahren? Nichts... denn die Abstammung Deines Hundes ist unbekannt, maximal weiß man was über die Eltern und dann hört es schon auf. Da wäre dann jede Verpaarung russisch Roulett, wenn Du Pech hast treffen da zwei Hunde aufeinander, bei denen das gleiche krankmachende Gen rezessiv vorhanden ist und bei Verpaarung hast Du dieses Gen plötzlich homozygot bei den Welpen und dann? Alle einschläfern? Verkaufen? Du willst doch züchten und nicht vermehren oder sehe ich das falsch. Also, falls Du wirklich vor hast mit VDH/FCI-Papieren zu züchten, gibt es da nur die Möglichkeit eine Hündin mit den entprechenden Papieren zu erwerben.
gina7
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Beiträge: 175
+ 5
Wenn man plant eine Zucht aufzubauen dann frage ich mich wirklich warum holt man sich nicht gleich einen Hund mit VDH/FCI Papieren?
LG
Regina und die 3 Chaoten
BellyBull
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+ 1
Hallo zusammen,

insbesondere Gina7,
"Wenn man plant eine Zucht aufzubauen dann frage ich mich wirklich warum holt man sich nicht gleich einen Hund mit VDH/FCI Papieren?"

So ein Schwachsinn, es ist doch so das man seine Hündin einmal werfen lassen sollte bevor man sie sterilisieren läßt, und um die Voraussetzungen für die Welpen zu verbessern machen wir uns schlau. Außerdem solltest Du das doch wissen. Sie ist eh noch zu jung(siehe Profil) und wir haben nach Alltags sowie Familientauglichkeit diese Rasse gewählt, und eine Zucht hat da keinen Platz. Doch würden wir die Welpen gerne in guten Händen wissen und sehen das mittlerweile in eher gegeben, wenn sie Papiere hätten.

Aber vielen Dank fürs vorverurteilen gina

P.S. Das ist unsere erste Hündin, also vergebt uns etwas Unbeholfenheit. Kritik darf jeder üben aber nur angreifen statt etwas sinnvolles beizutragen hilft wohl kaum.

Schönen Gruß
Zuletzt geändert am 05.08.2010 17:44 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
+ 10
Warum bitte sollte man eine Hündin einmal werfen lassen ? Woher ist denn dieser Unfug ? Asche über mein Haupt sollte ich diese Deine Aussage mißverstehen !
Ob evtl. Welpen Papiere haben oder nicht hat lediglich einen Preisunterschied und sonst garnichts.Gesünder oder besser werden die garantiert dadurch nicht ! Wichtiger wäre das Ihr vernünftitge Leute sucht und findet für die Welpen.
Denn : Was ist ein meterlanger Stammbaum gegen einen Zentimeter Hund ?
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Gast
+ 4
@BellyBull es ist wirklich ein sehr hartnaeckiges Geruecht, dass ein Hund einmal im Leben Welpen haben muss. Wie gesagt NUR ein Geruecht. Manche TAs halten auch noch daran fest

@Tomstep Das hoert sich jetzt vielleicht in Deinen Augen komisch an bzw. liest sich komisch, aber eigentlich sind die Papiere eines Hundes auch wichtig fuer die Gesundheit der Nachkommen. Klar kann jeder Hund krank werden, aber gerade bei der Rassezucht liegt es einem guten Zuechter am Herzen nur die Hunde zu verpaaren, die wirklich zusammen passen und da ist die Ahnentafel ein entscheidendes Dokument.

Das Pedigree ist unter anderem auch ein "Beweis" dafuer, dass der Hund reinrassig ist. Also wichtig fuer die, die einen Rassehund haben moechten.

Leider habe ich jetzt fuer BellyBull keinen heissen Tipp wie man nachtraeglich Papiere bekommen kann. Ich wuerde das "Zuechten" erstmal nicht machen, denn es gehoert VIEL MEHR dazu als NUR Papiere.
anka66
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Beiträge: 132
+ 3
Dazu möchte ich folgendes sagen:

einen Hund werfen zu lassen, damit er ein mal im Leben Junge hatte oder bevor er kastriert wird ist wirklich ein anscheinend unausrottbarer "Glaube", der durch nichts zu belegen ist.
Wozu soll das denn nun gut sein - das ist eine ernst gemeinte Frage!

Gerade bei der Rasse, für die ihr euch entschieden habt, ist eine Zucht, eine Geburt und Aufzucht oft nicht einfach sondern mit vielen Risiken behaftet. Da bedarf es nicht nur einiger, sondern einer umfassenden Kenntnis der Rasse, der Linie und der Risiken.

Es ist positiv, das du dich erkundigst. Die Möglichkeit der Registerpapiere wurde schon genannt - wobei es natürlich auch andere Vereine als den VDH gibt. Allerdings ist der, was eine Zucht betrifft, auch einer der Besten. Er verlangt von angehenden Züchtern ein Wissen, das in Seminaren erworben werden kann.
Die Zuchtwarte begleiten die Züchter ebenso wie die Rassebeauftragten und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Der Aufwand für eine sorgfältige Zucht ist nicht gering und das schlägt sich auch im Preis der Welpen nieder.
Ein Züchter ist jemand, der nicht mal "einen Wurf" mit einer beliebigen "noch so netten" Hündin macht.
Ein toller Familienhund ist nicht automatisch ein guter Zuchthund.

Wenn du unbedingt einen Wurf mit deinem Hund machen willst- dann man los. Da kann man eh keinem reinreden. Aber wozu denn dann die Frage nach Papieren?
Da erwartet man doch eher ein ernsthaftes Interesse für Zucht und nicht nur den Satz das man für Hunde mit Papieren "besser" Besitzer bekommt.
Daher wohl auch die Frage von gina7: wenn "Zucht" ins Auge gefasst wird dann doch direkt einen Hund mit Papieren.
Das nur zum Verständnis.
!!! Einmal ein Aussie - Immer ein Aussie !!!
BellyBull
  • Forenwelpe
Beiträge: 6
Hi,
Selbst wenn Du recht behalten würdest und sie müssten nicht 1 x werfen, war zumindest mir nie bewusst das man sie sterilisieren lassen sollte(nach meinem jetzigen Wissenstand) um Scheinschwangerschaften etc. zu vermeiden. Bisher hatte ich lediglich Rüden, wo das Problem nicht Bestand. Darüber hinaus haben wir am eigenem Leib bei Vereinen oder auf Hunde messen erlebt wie andere auf die Tatsache, das sie keine Papiere hat reagieren. Tja und so kam es zu diesem Gedanken.
Denn Bullys in Not aufzustocken, oder gar eine eigene Zucht ist nun wirklich nicht der Grundgedanke. Ausserdem weiß ich nicht wie es euch geht aber ich könnt mich glaub ich eher schwer von einem der Kleinen trennen, und so dachte ich lern aus deinen Erfahrungen und mach dich nochmal schlau. Nicht mehr nicht weniger!
Ebenso froh wäre ich, wenn Du (tomstep) Recht hast, da sich das Thema dann eh erledigt hat.
Wobei ein wenig mehr wissen, lernen ja nicht schadet, sollte man meinen.

Bis denn
Zuletzt geändert am 05.08.2010 18:23 Uhr
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