Ziehen und sonstiges Verhalten an der Leine
eine möglichkeit ist es, dem Hund in einer Situation in der er nicht Zieht das langsam gehen beizubringen.
Bsp. Daheim in der Wohnung.
Hierbei nimmt man den Hund an die Leine und sobald der Hund nicht zieht führt man ein Hörzeichen (Bsp: Langsam) ein.
Belohnt ihn und geht weiter.
der Hund lernt dadurch, dass langsam bedeutet neben einem herzulaufen und nicht zu ziehen...
lg
Steffen
Bsp. Daheim in der Wohnung.
Hierbei nimmt man den Hund an die Leine und sobald der Hund nicht zieht führt man ein Hörzeichen (Bsp: Langsam) ein.
Belohnt ihn und geht weiter.
der Hund lernt dadurch, dass langsam bedeutet neben einem herzulaufen und nicht zu ziehen...
lg
Steffen
Glücklich werden kann man nur für sich selbst!
Glücklich sein kann man teilen mit Vielen!
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Hallo Rita,
gut das Deine Hundeschule doglove und nicht lovedog heißt ...
Es gibt da ja die unterschiedlichsten Methoden und Ansätze. Vom Leckerchen vor die Nase halten, über die Leinenschlaufe im Beckenbereich oder die Jägervariante (abrupte Richtungswechsel).
Zwangsläufig probiert haben wir alles. Letztlich war aber wiedermal die Schleppleine das Maß aller Dinge.
Der Hund bekommt dadurch nicht nur gezeigt, dass er im frei wählbaren Radius um seinen Halter alles tun kann, gleichwohl aber bei bei Unaufmerksamkeit oder Vergessen der Situation einen selbstverursachten Ruck spürt. Das schließt natürlich das unbedingt erforderliche Lob wenn alles so läuft, wie man es von ihm erwartet natürlich nicht aus. Genausowenig sollte man gewisse Dinge auch zulassen, um dem Hund zu zeigen, dass er nicht unbedingt eingeschränkt sein muss, wenn er an der Leine geht.
Da ich gesehen habe, dass Du TTouch betreibst finde ich die b-Frage ein bischen merkwürdig, denn mit einer intuitiv erlangten Eigenvariante bekomme ich meine Hunde in solchen Situationen fast immer in den Griff...
gut das Deine Hundeschule doglove und nicht lovedog heißt ...
Es gibt da ja die unterschiedlichsten Methoden und Ansätze. Vom Leckerchen vor die Nase halten, über die Leinenschlaufe im Beckenbereich oder die Jägervariante (abrupte Richtungswechsel).
Zwangsläufig probiert haben wir alles. Letztlich war aber wiedermal die Schleppleine das Maß aller Dinge.
Der Hund bekommt dadurch nicht nur gezeigt, dass er im frei wählbaren Radius um seinen Halter alles tun kann, gleichwohl aber bei bei Unaufmerksamkeit oder Vergessen der Situation einen selbstverursachten Ruck spürt. Das schließt natürlich das unbedingt erforderliche Lob wenn alles so läuft, wie man es von ihm erwartet natürlich nicht aus. Genausowenig sollte man gewisse Dinge auch zulassen, um dem Hund zu zeigen, dass er nicht unbedingt eingeschränkt sein muss, wenn er an der Leine geht.
Da ich gesehen habe, dass Du TTouch betreibst finde ich die b-Frage ein bischen merkwürdig, denn mit einer intuitiv erlangten Eigenvariante bekomme ich meine Hunde in solchen Situationen fast immer in den Griff...
Hallo Lupus,
warum findest Du die Frage merkwürdig? Es geht hier um allgemeine Probleme von ganz normalen Hundebesitzern. Die Tellington TTouch Bodenarbeit ist eine Möglichkeit mehr Bewusstheit in das Führen von Hunden zu erlangen.
... und es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten...
zu b.
Meine Erfahrung ist, das viele Menschen die Leine stramm halten wenn der Hund Kontakt zu anderen Hunden aufnimmt anstatt genau dann etwas loszulassen. Ein Hund kann an strammer Leine seine Körpersignale nicht kommunizieren und es kommt zu Missverständnissen mit Artgenossen bis hin zur Unverträglichkeit an der Leine. Ein Teufelskreis kann entstehen weil der Mensch gar nicht mehr weiss ob der Hund nun aggressiv ist oder nur Kontakt will.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein 10 Monate alter Jack Russell Rüde schreit und bellt an der Leine jeden Hund an den er auch nur am Horizont erblickt, die Besitzer hielten ihn für hoch aggressiv. Er durfte von klein an nie ohne Leine mit Artgenossen spielen, keine Welpenschule, keine Kontakte an der Leine. Als wir dann mit ausgesuchten sozialen Hunden einen Kontakt mit lockerer Leine wagten siehe da, er machte nur sehr lebhafte Spielaufforderungen in Vorderkörpertiefstellung. Sein Verhalten: Schreien nach Kontakt!
warum findest Du die Frage merkwürdig? Es geht hier um allgemeine Probleme von ganz normalen Hundebesitzern. Die Tellington TTouch Bodenarbeit ist eine Möglichkeit mehr Bewusstheit in das Führen von Hunden zu erlangen.
... und es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten...
zu b.
Meine Erfahrung ist, das viele Menschen die Leine stramm halten wenn der Hund Kontakt zu anderen Hunden aufnimmt anstatt genau dann etwas loszulassen. Ein Hund kann an strammer Leine seine Körpersignale nicht kommunizieren und es kommt zu Missverständnissen mit Artgenossen bis hin zur Unverträglichkeit an der Leine. Ein Teufelskreis kann entstehen weil der Mensch gar nicht mehr weiss ob der Hund nun aggressiv ist oder nur Kontakt will.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein 10 Monate alter Jack Russell Rüde schreit und bellt an der Leine jeden Hund an den er auch nur am Horizont erblickt, die Besitzer hielten ihn für hoch aggressiv. Er durfte von klein an nie ohne Leine mit Artgenossen spielen, keine Welpenschule, keine Kontakte an der Leine. Als wir dann mit ausgesuchten sozialen Hunden einen Kontakt mit lockerer Leine wagten siehe da, er machte nur sehr lebhafte Spielaufforderungen in Vorderkörpertiefstellung. Sein Verhalten: Schreien nach Kontakt!
Hallo Rita,
das ist ein treffendes Beispiel und ist unserer Shandra recht ähnlich. Aber zum einen ist nicht jeder Hund automatisch auf's Spielen aus und nicht jeder Hundehalter kommt mit so einer Situation klar. Gerade gestern hatte ich das wieder.
Ein Mann kam an unserem Garten mit einem Beagel entlang. Wir sind mit unseren Beiden gerade raus.
Cindy (hochsozial) hat meine Frau locker gelassen und den Kontak zugelassen (machen wir bei ihr immer) Der Mann war aber offensichtlich sehr verängstigt (wohl auch weil Shandra ebenfalls hin wollte und in tiefer Stimmlage bellte) Der Beagle - inzwischen verunsichert durch sein Herrchen, zog den Schwanz ein und drückte sich an ihn.
Da kann ich auf keinen Fall Shandra (nach ihrer langen, schlimmen Vergangenheit immer noch in der Soziallisierungsphase) nicht ran lassen.
Ich habe sie zu mir gerufen, sachte in's Sitz bewegt und mit gleichmäßigen Bewegungen in der Hüfte und beruhigenden Worten die Situation "entschärft".
Ich bin ein absoluter Freund von Deiner Methode. Wir haben deshalb auch Cindy als Sozialisierungspartner in's Haus geholt, weil NIEMAND bereit war, seinen Hund mit unserer Shandra zusammenkommen zu lassen.
Ich weiß, inzwischen, wie sie drauf ist und wie ich ihr Bellen zu verstehen habe. Auch sie wollte nur mal Analgesichteln ;o) ... Aber der Gegenüber ... Außerdem ist in unserem Ort der Anteil der Hundehasser überdurchschnittlich hoch und deshalb; beruhigen und nur wenn von beiden Seiten gewünscht und nach Abklärung gibt es den (auch von mir) gewünschten Hundekontakt. Man muss leider auch mit Vorurteilen kämpfen und kann deshalb nicht immer allein an das Wohl der Hunde denken sondern manchmal auch, dass man sie auch behalten kann ...
(
das ist ein treffendes Beispiel und ist unserer Shandra recht ähnlich. Aber zum einen ist nicht jeder Hund automatisch auf's Spielen aus und nicht jeder Hundehalter kommt mit so einer Situation klar. Gerade gestern hatte ich das wieder.
Ein Mann kam an unserem Garten mit einem Beagel entlang. Wir sind mit unseren Beiden gerade raus.
Cindy (hochsozial) hat meine Frau locker gelassen und den Kontak zugelassen (machen wir bei ihr immer) Der Mann war aber offensichtlich sehr verängstigt (wohl auch weil Shandra ebenfalls hin wollte und in tiefer Stimmlage bellte) Der Beagle - inzwischen verunsichert durch sein Herrchen, zog den Schwanz ein und drückte sich an ihn.
Da kann ich auf keinen Fall Shandra (nach ihrer langen, schlimmen Vergangenheit immer noch in der Soziallisierungsphase) nicht ran lassen.
Ich habe sie zu mir gerufen, sachte in's Sitz bewegt und mit gleichmäßigen Bewegungen in der Hüfte und beruhigenden Worten die Situation "entschärft".
Ich bin ein absoluter Freund von Deiner Methode. Wir haben deshalb auch Cindy als Sozialisierungspartner in's Haus geholt, weil NIEMAND bereit war, seinen Hund mit unserer Shandra zusammenkommen zu lassen.
Ich weiß, inzwischen, wie sie drauf ist und wie ich ihr Bellen zu verstehen habe. Auch sie wollte nur mal Analgesichteln ;o) ... Aber der Gegenüber ... Außerdem ist in unserem Ort der Anteil der Hundehasser überdurchschnittlich hoch und deshalb; beruhigen und nur wenn von beiden Seiten gewünscht und nach Abklärung gibt es den (auch von mir) gewünschten Hundekontakt. Man muss leider auch mit Vorurteilen kämpfen und kann deshalb nicht immer allein an das Wohl der Hunde denken sondern manchmal auch, dass man sie auch behalten kann ...
Da stimme ich mit Dir absolut überein, Hundekontakt zulassen NUR wenn beide Hundebesitzer sich damit wohl fühlen. Das Gefühl von uns Menschen wird über die Leine (und auch ohne Leine) vom Hund empfangen und die Reaktion kommt sofort.
Da zählt dann für den Menschen: agieren statt reagieren!
Um auf Steffens Vorschlag nochmal einzugehen: Jan Fennell beschreibt dies ähnlich auch in Ihrem Buch "Mit Hunden leben", finde ich ganz einleuchtend und bringt bestimmt auch viel, aber...
kaum ein Hundebesitzer geht NICHT mit seinem Hund spazieren und draussen ist dann wieder der übliche Stress... und alles interessant... und die Artgenossen...
Rückfälle sind da vorprogramiert
Da zählt dann für den Menschen: agieren statt reagieren!
Um auf Steffens Vorschlag nochmal einzugehen: Jan Fennell beschreibt dies ähnlich auch in Ihrem Buch "Mit Hunden leben", finde ich ganz einleuchtend und bringt bestimmt auch viel, aber...
kaum ein Hundebesitzer geht NICHT mit seinem Hund spazieren und draussen ist dann wieder der übliche Stress... und alles interessant... und die Artgenossen...
Rückfälle sind da vorprogramiert
Zuletzt geändert am 13.08.2007 17:38 Uhr
Jan Fennell - da haben wir (meine Frau - ich wiederum durch sie) uns auch wichtige Ansätze entnehmen können. Auch was die Zusammenführung (Zweithund und allgemein bei Angstaggressivität) betrifft.
Es ist die positive Konditionierung, die Du (und Steffen) meinst - absolut richtig !!!
Wobei ich von Anfang an ohne Belohnung über Leckerchen gearbeitet habe - das ist nicht notwendig und verfälscht meiner Meinung nach nur. Belohnung über Stimme, Berührung und freundlichen Augenkontakt (ganz wichtig) reicht völlig aus.
Es ist die positive Konditionierung, die Du (und Steffen) meinst - absolut richtig !!!
Wobei ich von Anfang an ohne Belohnung über Leckerchen gearbeitet habe - das ist nicht notwendig und verfälscht meiner Meinung nach nur. Belohnung über Stimme, Berührung und freundlichen Augenkontakt (ganz wichtig) reicht völlig aus.
Hallo Rita!
Das Problem haben wir mit unseren Rüden auch!! Sie KÖNNEN zwar bei Fuß oder locker an der Leine gehen, wenn sie aber ungeduldig und/oder übermütig sind, ist es sehr schwer, sie vom Ziehen abzuhalten. (Es sind zwei Energiebündel!!)
Beim Großen (ein Bordercollie-Schäferhund-Mix) wirkt ein Halti Wunder! Bei unserm Kleinen sieht es da schon schwieriger aus.Da hilft nur viel kommunizieren über Worte und Leckerli, um seine Aufmerksamkeit zu kriegen und ab und zu auch mal ein strenges Wort. Meine Vermutung ist, dass es mit der Zeit besser wird, wenn die beiden nicht mehr so jung sind. Denn wenn sie müde sind, gehen sie immer brav und ohne Gezerre....
Das Problem haben wir mit unseren Rüden auch!! Sie KÖNNEN zwar bei Fuß oder locker an der Leine gehen, wenn sie aber ungeduldig und/oder übermütig sind, ist es sehr schwer, sie vom Ziehen abzuhalten. (Es sind zwei Energiebündel!!)
Beim Großen (ein Bordercollie-Schäferhund-Mix) wirkt ein Halti Wunder! Bei unserm Kleinen sieht es da schon schwieriger aus.Da hilft nur viel kommunizieren über Worte und Leckerli, um seine Aufmerksamkeit zu kriegen und ab und zu auch mal ein strenges Wort. Meine Vermutung ist, dass es mit der Zeit besser wird, wenn die beiden nicht mehr so jung sind. Denn wenn sie müde sind, gehen sie immer brav und ohne Gezerre....
Zuletzt geändert am 14.08.2007 14:47 Uhr
Das Problem mit dem Ziehen hatte ich auch, da ich von Leinenruck...nichts halte habe ich dann erstmal angefangen immer wenn die Leine gespannt war anzuhalten, nach kurzer Zeit kam Nele dann sofort wieder zurück ins bei Fuß, hat aber nach einigen Schritten gleich wieder losgelegt, wenigstens hat sie verstanden, worum es ging, ich hab dann Leckerlis dazugenommen und ihr zwischendurch immer das Kommando guck(das kannte sie schon vorher) gegeben, dh. sie guckt mich an und bekommt ein Leckerli zugeworfen, nach kurzer Zeit lief sie neben mir und guckte micht an. Inzwischen sind die Leckerlis wieder reduziert und es klappt immernoch, über diese Kombination ist bei Ihr der Groschen gefallen. Am Anfang hat es auch geholfen, ihr einfach mal in den Weg zuspringen, und ihr zu zeigen, hier gehe ich jetzt, oder einfach mal wortlos umzudrehen...Inzwischen läuft sie gut an der lockeren Leine und auf Verlangen auch bei Fuß, wenn sie aufgeregt ist, oder die Gegend nicht kennt, oder wenn sie merkt ich bin abgelenkt versucht sie's ab und zu nochmal mit ziehen, gibt dann aber auch recht schnell auf...
hi ihr Lieben!
Also, klar das Ziehen ist eine unangenehme und nervige Sache aber ein Hund ist ein Arbeitstier und so sollte man ihn auch behandeln.
Wir haben ja 3 Hunde zu Hause und die jüngste ist aufgedreht und hat am Anfang auch gezogen. ich hab viel ausprobiert und anfangs hat nichts funktioniert.
beim ersten Ziehen in eine andere Richtung zu gehen war umsonst. Das war unserer China komplett egal (ist wahrscheinlich die Rasse, Am. Bulldogs sind halt so)
mit Leckerlis war Anfangs auch nicht der Hit, sie war zu gierig.
Also,...wir haben jeden Tag ca. 7min trainiert und dafür nicht mehr als 5 Leckerchen gebraucht.
Aber jeder Hund ist anders und wenn sich ein HF für seinen Hund interessiert dann wird dieser auch den richtigen Weg finden!! liebe Grüße eure Dogside
Also, klar das Ziehen ist eine unangenehme und nervige Sache aber ein Hund ist ein Arbeitstier und so sollte man ihn auch behandeln.
Wir haben ja 3 Hunde zu Hause und die jüngste ist aufgedreht und hat am Anfang auch gezogen. ich hab viel ausprobiert und anfangs hat nichts funktioniert.
beim ersten Ziehen in eine andere Richtung zu gehen war umsonst. Das war unserer China komplett egal (ist wahrscheinlich die Rasse, Am. Bulldogs sind halt so)
mit Leckerlis war Anfangs auch nicht der Hit, sie war zu gierig.
Also,...wir haben jeden Tag ca. 7min trainiert und dafür nicht mehr als 5 Leckerchen gebraucht.
Aber jeder Hund ist anders und wenn sich ein HF für seinen Hund interessiert dann wird dieser auch den richtigen Weg finden!! liebe Grüße eure Dogside
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Beiträge: 144viele Hundefreunde haben Probleme mit der Leinenführigkeit.
(Damit meine ich nicht mich persönlich, sondern den durchschnittlichen Hundeschulkunden der Hilfe sucht bei genau diesen Problemen)
a. Hund zieht stark
b. Hund trifft Hund an der Leine und Caos beginnt, selbst bei ansonsten verträglichen Hunden
Kennt Ihr das? Was habt Ihr unternommen?
Liebe Grüsse
Rita (doglove ist übrigens der Name meiner Hundeschule)