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Wie verhält ihr euch wenn EUER Hund bestiegen wird? -.-

oslo8000
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
Original von Skigl:



Als ich dann mal mit meinem Hund gassi war, ich schon gesehen hab wie ein anderer vor hat ihn zu besteigen und es gleich so weit ist, und mein Hund das auch gemerkt hat, und ich ihn daraufhin gerufen habe um ihn zu beschützen und er NICHT zu mir gekommen ist - um bei mir den Schutz zu suchen, hab ich mir geschworen dass ich ihn ab jetzt immer verteidigen werde, ich vollidiot -.-

2 Dosen Pfefferspray sind nun auch da!

Was macht ihr, wenn ihr in so ne Situation geratet - in der euer Hund bestiegen wird? Wartet ihr hoffnungsvoll, bis der Besitzer eingreift - wenn ihr merkt dass der Lahm ist und der Hund ne gute Minute Zeit hat um sich auf euerm auszutoben?

LG

Ich und Ich
Du weißt schon das Pfefferspray bei etlichen Hunden das Gegenteil bewirkt die macht man damit erst richtig wütend und bissig! Finger weg vom Abwehrspray: http://www.pfefferspray-abwehrspray.de/contents-about-pfefferspray.html : Ich hab mir so ein elektronisches Schall Gerät gekauft. Kann dazu nichts sagen, weil ich es noch nicht benutzt habe, aber der Verkäufer hat es mir sehr empfohlen!
Scharfes Pfefferspray von (http://www.pfefferspray.net) mit rotem Pfeffer
Skigl
  • Forenwelpe
Beiträge: 28
Pfefferspray würde ich nicht benutzen, wenn mein Hun bestiegen wird - sondern wenn er gebissen wird, und treten nix mehr hilft!
Und ja, ich hätte es auch nicht gerne wenn jemand fremdes meinen Hund am Halsband packt, aber deshalb würd ich meinen Hund auch nicht viel weiter hinter mir lassen mit 2 anderen Hunden, da ich ansonsten nicht eingreifen könnte! Wär sie in der Nähe gewesen wär das kein Problem, aber so... Nää!

Und ja.. Meine Freundin hat auch nn Labi der 4 Wochen jünger ist als meiner, er versuchts auch oft und da mach ich nix, weil ich mir selber denk "das kannst du auch alleine regeln..."

Aber da mein Hund erst 7 Monate geworden ist, und der Goldi um einiges gröser und schwerer war, hab ich schon gesehen dass er keine Chance hat - also werde ich nicht blöd daneben stehen und zu schauen


PS: Das mit der Hand, gute Idee *hihi*


LG
silvie86
  • Moderator
Beiträge: 1135
+ 1
Ganz ehrlich, ich wäre "zur Sau" geworden, weil a) lässt man seinen Hund nicht einfach auf einen anderen los, den man nicht kennt und b) wenn mein Hund derart penetriert wird, dann hab ich als Rudelführer einfach die Verantwortung meinen Hund aus dieser Lage zu befreien-tja und dann ists mir reichlich egal, ob ich da einen Fremdhund maßregel-irgendwer muss es ja tun, wenn schon der Besitzer dazu nicht in der Lage ist...
Von "die Hunde regeln das selbst" halte ich überhaupt nichts-warum?! Naja, ich muss doch meinen Hund nicht in Situationen schubsen oder Situationen aussetzten, in denen ich ihn sich selbst überlasse-ich will doch als Führungsperson bestehen und da regel ich natürlich auch Konflikte. Mag sein, dass es auch daher kommt, weil sich mein Hund eben nicht wehrt-nicht weil es ihn nicht stört, sondern weil er sich auf mich verlässt und einfach gern Streitigkeiten aus dem Weg geht.

ICH hätte diesen Hund auch von meinem genommen-gut, ich hätte schon vorher angezeigt, dass der Hund nicht willkommen ist und hätte ihn verscheucht, aber manchmal kann man ja auch gar nicht so schnell reagieren...
Die Liebe zum Hund ist des Menschens Sehnsucht nach dem Paradies.
Ferzbeidel
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
+ 1

Rüden

Hatte eine ganz andere Situation,

Eine läufige Hündin (freilaufend)-(Franz. Bulldoge) ist meinem Rüden (angeleint)-(Deutsch-Drahthaar) hinterher. Ich hatte Schweißausbrüche vom festhalten aber nie hätte ich nur daran gedacht der Hündin etwas anzutun oder nach eintreffen von Frauchen ; Sie zur Rede zur stellen.Pfefferpray ? - Nie im Leben - Die Hündin ist abgehauen. Ich war froh das der Hündin nichts passiert ist.

LG Ferzbeidel
WENKI
  • Halbstarker
Beiträge: 422
Original von silvie86:

Ganz ehrlich, ich wäre "zur Sau" geworden, weil a) lässt man seinen Hund nicht einfach auf einen anderen los, den man nicht kennt und b) wenn mein Hund derart penetriert wird, dann hab ich als Rudelführer einfach die Verantwortung meinen Hund aus dieser Lage zu befreien-tja und dann ists mir reichlich egal, ob ich da einen Fremdhund maßregel-irgendwer muss es ja tun, wenn schon der Besitzer dazu nicht in der Lage ist...
Von "die Hunde regeln das selbst" halte ich überhaupt nichts-warum?! Naja, ich muss doch meinen Hund nicht in Situationen schubsen oder Situationen aussetzten, in denen ich ihn sich selbst überlasse-ich will doch als Führungsperson bestehen und da regel ich natürlich auch Konflikte. Mag sein, dass es auch daher kommt, weil sich mein Hund eben nicht wehrt-nicht weil es ihn nicht stört, sondern weil er sich auf mich verlässt und einfach gern Streitigkeiten aus dem Weg geht.

ICH hätte diesen Hund auch von meinem genommen-gut, ich hätte schon vorher angezeigt, dass der Hund nicht willkommen ist und hätte ihn verscheucht, aber manchmal kann man ja auch gar nicht so schnell reagieren...

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eine der besten aussagen .. bisher .

ist bei mir auch soo , da würde ich dem dicken die füsse nach vor richten wenn er dies
bei einer hündin mal versucht oder sich nicht abrufen läßt .

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Original von julie3:

Der rennt über die Strasse und rauf auf meine bereite Hündin. Naja da war nix mehr mit runterschupsen bei der Grösse des Hundes oder runterziehn.In meiner Not hab ich (nicht lachen) einfach zwischen Penis und Scheide meine Hand dazwischen gehalten, dass er nicht rein kann und habe versucht ihn mit meinem Körper wegzudrücken.
Herrli hat dann endlich auch gesehen was los ist und ist über die Strasse geflitzt mit der erhobenen Leine in der hand, um seinen Hund zu schlagen. Habe den Besitzer dann angeschrien, dass er ja nicht versuchen sollte seinen Hund zu schlagen und mich vor ihn hingestellt. Der Rüde hat, wies Herrli gekommen ist gleich abgelassen und ist weggelaufen.
Obwohl das für den Hund ein ganz normales Verhalten ist, sollte man den Hund an der Leine lassen, wenn man nicht gewillt ist, schon vor dem Aufspringen dieses Verhalten zu unterbinden.
Wir haben uns dann so arrangiert, dass ich dem HH immer gesagt habe, wann welcher Hund läufig wird/ist und gepasst hat es.

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na dass hätte ich gern gesehen

aber ich hätte , wenn ich eine hündin hätte , dem rüden schon gezeig wo es lang geht .
und da braucht sich so ein rüdenbesitzer aber überhaupt nicht aufregen , wenn die mittel dann halt nicht so zimperlich sind . eine hund der nicht folgt , läufige hündin oder nicht , der hat an der Leine zu bleiben . Da seh ich überhaupt keinen spielraum .


l g .
seid ich die menschen kenne ... liebe ich das tier .

smilie
casabianca
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3542
+ 2
Hallo,

also wenn meine Hunde bestiegen werden, dass lass ich die erstmal machen. Wenn ich aber sehe, dass der HH zu weit weg ist, nichts unternehmen will oder kann und mein Hund sich irgendwie nicht wehren kann (besonders, wenn es sich um noch junge oder auch Hunde mit Verletzungen handelt), springe ich natuerlich ein.

Wuerde keinem Hund wehtun oder treten oder so etwas, aber ich wuerde ihn schon wegschieben und auch mit Nachdruck, wenn das nicht fruchtet. Meine Hunde reagieren dann auch meisstens. Also sie sehen, dass ich den anderen vertreiben will und auch wenn sie sich zunaechst bestiegen liessen, ist dann das Startzeichen von mir gegeben, sich zu wehren und dann wird auch "abgeschnappt" etc.

Mir waere es voellig egal, wenn der HH dann meint patzig zu werden. Ich schalte dann auf Durchzug
Segue l’amico delle greggi, il forte Animoso mastin, di ferree punte Armato il breve collo: abil difesa Incontro al lupo assalitor. Robuste E nervose le membra, e scintillanti Abbia gli occhi, e mantel bianco, Convolto di pelo assa, che dalle Acute il salvi scane de’ lupi, e si’ li Cacci e assalti. (C. Arici, 1824, La Pastorizia)
Keyla
  • Begleithund
Beiträge: 1761
Guten Morgen!

@Casabianca - guter Beitrag - so ähnlich handhabe ich es auch oder würde ich es handhaben, wenn Paule jetzt wirklich massiv bedrängt wird.
Passiert aber so gut wie nie, weil mein Herr sich ganz gut wehren kann und dann wirklich so "nervig" wie eine Hündin abschnappt und auf Distanz hält - das den meisten Besteigern die Lust vergeht .

@silvie
"Naja, ich muss doch meinen Hund nicht in Situationen schubsen oder Situationen aussetzten, in denen ich ihn sich selbst überlasse-ich will doch als Führungsperson bestehen und da regel ich natürlich auch Konflikte. "

Mhhhhh, also ich halte wenig davon - zu glauben, ich wäre nur Führungsfigur, wenn ich alles regle und ich denke - mein Hund weiß auch - das ich ein Mensch bin und kein Hund und daher erwartet er glaube ich - nicht immer Einsatz in Hundekommunikation. Das bedeutet nicht - das ich alles nachdem Motto laufen lasse "das regeln die unter sich" - ich bremse meinen Hund auch aus - wenn mir sein Verhalten nicht gefällt - ich beobachte ganz genau und hat der Herr sich nicht höflich benommen - lasse ich ihn durchaus auch mal eine Massregelung von einem anderem Hund bekommen - ohne das ich eingreife.
Mein Hund hat einen Grundgehorsam, lässt sich abrufen, prescht nicht vor und ich bin nicht 300 Meter weg - im direkten Kontakt mit anderen freilaufenden Hunden - lasse ich ihm aber eben seinen Raum für seine Kommunikation. In dieser Beziehung vertraue ich ihm auch sehr - da er sich meist sehr galant aus Situationen befreien kann und sie für sich lösen - das geht vom Bogen laufen anderen ignorieren, über Rüdenumkreisen ( wobei er sich auch abrufen lässt - wenn ich weiter laufe ), hin bis zum klein machen und eben abschnappen.
Wenn es sein muss - kann er aber auch im Fuß ohne Kontakt mit mir vorbeilaufen - aber gebe ich ihn frei und ihn Begegnung - darf er auch etwas Hund sein .

LG Jammie & Paule
"Alles Wissen die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten ist in den Hunden enthalten." Franz Kafka
silvie86
  • Moderator
Beiträge: 1135
+ 1
Sicher weiß der Hund, dass ich kein Hund, sondern ein Mensch bin, doch gleichfalls merke ich, wie es mein Hund von mir erwartet, dass ich Situationen kläre.
Man muss diesen Punkt sicherlich auch von Hund zu Hund unterscheiden. Mein erster Hund zum Beispiel, der hätte sich dies nicht bieten lassen, er hätte sofort, schon bei dem Versuch eines anderen Hundes aufreiten zu wollen, ganz deutlich seine Meinung gesagt und das war okay. Dschingis dagegen macht nichts außer beschwichtigende Signale geben, er wendet sich ab, versucht auszuweichen etc, jedoch knurrt er nicht, er zeigt keine Zähne, er schnappt nicht ab-in diesem Fall nutze ich bestimmt nicht die Gutmütigkeit meines Hundes aus und warte, bis er explodiert und die Sache selbst regelt. Nein, da ich weiß, dass er dies "erstmal duldet" schreite ich sofort ein...
Die Liebe zum Hund ist des Menschens Sehnsucht nach dem Paradies.
Zuletzt geändert am 07.02.2012 10:18 Uhr
Gast
  • Forenwelpe
+ 1
Um besteigungswillige Artgenossen hat sich Jeannie bisher immer selbst gekümmert, wobei ich die Situation immer beobachte und bereit bin ggf. einzuschreiten. Ich kennen meinen Hund und weiß, wann er überfordert ist. Dann ist es selbstverständlich für mich, dass ich dazwischen gehe und die Dinge regle.
Auch wir sind schon solchen Spezialisten begegnet, die ihre Hunde Null unter Kontrolle haben und glauben, dann anderen Vorschriften machen zu müssen, was die dürfen und was nicht. Wenn jemand nicht will, dass sein Hund von anderen gemaßregelt wird, dann soll er gefälligst dafür sorgen, dass sein Vierbeiner andere nicht belästigt.
Ich bin grundsätzlich dafür, dass man seinem Hund die Möglichkeit gibt, solche Situationen bei Begegnungen mit anderen Hunden selbst zu regeln. Aber wenn ich solche Interaktionen laufen lasse, dann schaue ich erstmal was der HH davon hält, möchte nämlich nicht, dass mein Hund sich bei einer solchen Gelegenheit eine Ladung Pfefferspray einhandelt, weil der andere HH meint, er müsse stillhalten, bis sein Hund von ihm ablässt.
Die Dinge selbst zu regeln ist ganz wichtig für das Selbstbewußtsein aber es gibt Grenzen und die sind fließend. Jeder Hund ist nunmal ein anderer Charakter, deshalb ist es wichtig, dass jeder HH weiß, was er seinem Hund zumuten kann.
maxfinsterle
  • Forenwelpe
Beiträge: 37
ich hätte dem Besitzer oder der Besitzerin jeden Monat eine Rechnung geschickt über sämtliche Unterhaltskosten für den Nachwuchs, also Tierarzt, Futter, usw.
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