Wie habt ihr eure(n) Hund(e) ausgewählt?

Gast
Hallo zusammen,

bis zur eigentlich Frage muss ich etwas ausholen:
ich habe in letzter Zeit immer wieder gelesen das Leuten geraten wird sich die Rassenprofile genau anzuschauen und anhand von diesen zu entscheiden welche Rasse die richtige ist für einem.
Ich habe mir meinen Hnd nicht ausgesucht sondern einfach gewusst, das ist der Hund der zu mir gehört und da gabs gar keine Frage....das hätte ein Labrador über Schäfer, über Pudel bis zum Windhund alles sein können, ich hätte ihn ohne einen Moment zögern genommen und das als er drei oder vier Tage alt war und ich ihn auch kaum angeschaut hatte.

Ich persönlich glaube, wenn man so analytisch an den Hundekauf geht verpasst man ganz viel Bauchgefühl. Wenn ich einen Hund habe und spühre das ist mein Hund, dann pass ich mich und mein Leben den neuen Umständen an...das ist mein neuer Partner, also schau ich das ich uns beiden das bieten kann was uns glücklich macht.
Wer sich doch den Hund aussucht der seinen persönlichen Rasseansprüchen passt, ist doch immer entäuscht, wenn er dann nicht das hat was er sich ausgesucht hat....
Ich wundere mich deshalb überhaupt nicht wenn so viele Hunde ins Tierheim abgegeben werden. Denn die Leute haben sich doch den Hund ausgesucht der zu Ihnen passt und jetzt fügt er sich nicht einfach in das Schema ein! Was für eine Frechheit....
Ich glaube manchmal wäre es sinnvoll eher zu schauen passe ich zu einen Hund als welcher hund passt zu mir!

Wie seht Ihr das? Hoffe das möglichst viele verschieden Meinungen kommen.
Grüsse Kathrin
Sophie93
  • Forenwelpe
Beiträge: 54
Hallo!
Unser Benny hat auch eine lange Geschichte. Ich wollte schon immer einen Hund, zu beginn war es mir egal ob großer Berner Sennenhund oder kleiner Westi. Irgendwann wurde die Wahl, dann bei mir eigeschränkter: Boxer oder Schäferhund (beide sind bei uns im Dorf stark vertreten und ich spielte mit ihnen auch). Jdes Mal stand auf mein Wunschzettel -Hund-!
Irgenwann kaufte ch mir mal ein hunderassenbuch, schaute durch und dann waren auf meinen Ranglisten: Schäferhund, Boxer, Staffordshire, Norwolk Terrier, Colli und Rehpinscher. Von beagle war überhaupt keine Rede, bis in einer Kinderzeitschrift eine Abbildung von einem Beagle und dazu eine spannende Geschichte (Beagle stürzt von einen Abhang, landet aber zum Glück auf einen Vorprung und kommt mit einer gebrochenen Rippe davon).
Davon waren dann erstmal ale begeistert, also von das Bild. Eines Tages kamen wir auf die Diskussion größe des Hundes. Mir war ein mitelgroßer Hund recht( z.B. Labrador), meine Mutter wollte nur einen kleinen (Yorki) und mein Vater wenn einen großen(Rottweiler). Mein Bruder sagte dazu nichts. Irgendwann kurz vor unseren mallorcaurlaub wurde ich entführt. Zu einen bealebesitzer, deren Hündein Welpen hatte. Ich war völlig perplex und antwortete auf die gesschlechtfrage nur Rüde.
Tja, wie meine ELtern dann doch auf die Idee kamen weiß ich leider nicht.

Also ich finde man sollte sich nicht zu sehr festlegen und auch alle anderen befragen, die in der Familie sind. Schließlih ist es ja nicht wirklich einer geworden den wir uns zu Beginn vorgestellt haben. Ich glaube mein bauchgefühl hat damals auch gesagt: Diesen und kein anderen!
Und bis heute habe ich abgesehen von en seltener gewordenen Alleintouren nichts schlechtes auszusetzen.

LG Sophie93
visitor
  • Moderator
Beiträge: 7446
Hi Kathrin,

wenn sich Leute allein aus einem schönen bunten Hundebuch nach den vorhandene Bildchen einen Hund aussuchen, unkritisch glauben, was da in der Rassebeschreibung steht und dann losziehen, um sich den "Traumhund" zu holen, kann wohl passieren, was du vermutest.
Und auch die Leute, die "jetzt sofort" einen Hund haben müssen- da sehe ich schon die Gefahr, dass was schiefgeht.

Es ist eine Frage, wie man an das Thema herangeht.

Ich habe zwei Jahre gebraucht, bis ich mich wieder für einen Hund und
für eine Rasse entschieden habe. In dieser Zeit habe ich Hunde der Rasse besucht, mit Eigentümern gesprochen, war auf Ausstellungen, ich habe Zeit und Geld aufgewandt und mir ein Bild gemacht. Ich habe viel gelesen, geschaut- woher kommt der Hund, was ist seine Aufgabe, wie passt seine Art in unser Leben.
Ich habe mich über evtl Krankheiten informiert und meine Familie in diese Überlegungen mit einbezogen. Erst als wirklich jeder Punkt geklärt war, holten wir uns unsere Hunde.
An sich sollte es ein Hund werden, aber vom Bauchgefühl her wurden es dann zwei

Wie oft ich Leute finde, die aus dem Bauch heraus entschieden haben und nicht klar kommen, kann ich gar nicht sagen. Wenn die vorher berücksichtigt hätten, was in ihr Leben, ins Auto und in ihren Geldbeutel passt, hätten sie anders wählen müssen. Passe ich zum Hund? Eine gute Frage

Über deinen Satz, die Tiere würden ins Tierheim gegeben, weil sich die Leute die "falschen" Hunde ausgesucht haben, einen Hund, der einfach nicht in ihr Schema passt, musste ich erst mal nachdenken. Ich glaube, ja so ist es, aber mit dem Zusatz: solche Leute brauchen keinen Hund und sie wären mit fast jedem Hund überfordert oder von jedem Hund enttäuscht, der sich wie ein Hund benimmt.

Ich finde es auch gar nicht schlecht, wenn vor einem Hundekauf die Möglichkeit bei einem Trainer/in wahrgenommen wird, um sich beraten zu lassen.

Lieben Gruß Tina
Ein Australian Terrier ist gut - zwei sind besser!


Der Mensch versteht aus gutem Grund am besten sich mit seinem Hund, vor allem seiner Meinung wegen: Der Hund sagt nämlich nichts dagegen ...
Gast
@ Tina

so wie du das gemacht hast finde ich das auch wieder gut. Wenn sich jemand dann wirklich so viel Zeit nimmt und auch keine Mühe scheut. Auch wenn ich könnte das glaub nicht...

Auch stimme ich mit dir überein, dass viele Leute sich nichts überlegen und aus Mitleid einen Hund nehmen oder weil die Rasse gerade in Mode ist, oder er so schön zum anschauen ist einen Hund zu sich nehmen. Das dann vieles nicht mehr passt ist wahrscheinlich auch vorprogrammiert, da hast du schon recht.

Ich will jetzt keine Namen nennen aber auch in diesem Forum habe ich halt auch schon öfters den Ratschlag gehört: Lies Rassenbeschreibungen und schau dann ob der hund zu dir/euch passt!
Das hat bei mir schon so manches Fragezeichen hinterlassen, ich meine, wenn ich mir überlegen müsste mir einen Hund zuzulegen und ich noch nicht mal Nachgeschaut hätte was das für Hunde sind? Na Hallo?!
Ich mein wo leben wir? wir wollen ein lebewesen zu uns holen!

@ Martina
Das mit dem finanziellen ist doch hoffentlich generell so, wer nicht bereit ist auch mal Kosten die anfallen zu tragen sollte doch eh keinen hund halten oder?

Zum andern du sagst schäferhunde und Labbis seien nicht so deine hunde, wenn jetzt einer deiner beiden dich ausgesucht hätte und ein schäfer wäre, wäre dann deine bereischaft nicht die gleiche, dem hund möglichst gerecht zu werden? hättest du den dann nicht so lieb gewinnen können?
nur das kein Missverständniss aufkommt, das ist absolut keine kritik, sondern wirklich nur eine offene (absolut unschuldige) frage, weil ich einfach neugierig bin wie andere menschen denken
Gruss Kathrin
Zuletzt geändert am 22.06.2008 11:24 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 7074

HOLLA :D

Also mein Mäx wurde von einem FReund angeschaft,welcher dann einen Outdoorladen eröffnet hat und der Hund war den ganzen Tag in seinem Laden oder Zuhause in einer Scheune mit vielen Katzen.Na so hat er Katzen lieben gelernt.Irgenwann hab ich dann meinen Freund bequatscht mir den Hund probréweise zu überlassen.Er war sofort begeistert,da ich bei einem Tierarzt auf dem Hof wohne und somit alles kein Problem war.Das war vor 6 Jahren und es war/ist gut !!!
Ich verabscheue jede Art des Rassismus,auch Hunden gegenüber !!!

Moses/Max
  • Forenwelpe
Beiträge: 63
Wir entschlossen uns dazu einen Hund zuzulegen. Ich wollte nen Podenco,Dobermann oder ne Bordeaux Dogge, sie eher ne deutsche Dogge.

Auf der Suche...sahen wir in unserem Stadtanzeiger das "mal wieder" ein Labrador unerwünscht war. Zu verschenken...von einem Ärzteehepaar. Die hatten den Hund für ihren 10 jährigen Sohn gekauft. Als der Hund 7 Monate alt war bekamen plötzlich alle ne Allergie. Tatsache war wohl das sie nicht mit dem Wilden fertig wurden. Wir ham angerufen und gesagt wir interessieren uns...und wenig später "nachdem" sie unsere Wohngegebenheiten überprüft haben und die von "vielen" anderen... haben sie sich irgendwann (2 Tage) später gemeldet und wir hatten ihn.

Der kleine war ein Wurf von ner Bekannten. DIe wusste nich wohin...und der hat mich irgendwie ausgesucht.
AlexvomSonnenhof
  • Halbstarker
Beiträge: 359
Ich wollte immer schon ein eigenes Haustier. Katzen schieden leider aus, denn auf die bin ich seit kurzem Allergisch. Dann wollte ich ein Frettchen, aber die stinken und sind irgendwie blöde. Dann kam ich auf die Idee Hund und meine Freundin war auch begeistert von der Idee.
Wir sind dann folgendermaßen vorgegangen.

Wir haben uns Bilder von Hunden im Internet angekuckt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel_Hunderassen

Aufgrund unser derzeitigen Wohnlage, unseren Vorlieben, unsrem Geldbeutel und den Bildern haben wir dann entschlossen, dass es ein kleiner Hund sein muss. Er muss leicht in den Urlaub mit, sich in ner Stadtwohnung mit kleinem Garten wohlfühlen, darf keine Haare verlieren, kein dürrer Konchen sein,... Also entweder ein Yorkie oder ein Malteser. Wobei ich mehr zu Terriern tendierte meine Freundin mehr die Malteser hübsch fand.

Dann sind wir ein paar Züchter abgefahren und haben uns Hundebabys angekuckt.

Bei einem kleinen Yorkiewelpenrudel ist uns sofort der Alex aufgefallen. In dem ganzen gewurle und gewusle hat er sich irgendwie hervorgetan. Außerdem hatte er das sympatischste Gesicht, war nicht zu zurückhaltend aber auch nicht zu energisch - ne gute Mischung dachten wir. Also schnell angezahlt, nach Hause gefahren, alles vorbereitet für den Winzling und dann am nächsten Tag wieder hin und endgültig bezahlt, Papiere übergeben ect.

Des ganze hat keine 4 Tage gedauert und der keine Fratz war bei uns
Bereut haben wir es nie.

Andy
Alex
Zuletzt geändert am 22.06.2008 17:32 Uhr
Topsi1968
  • Forenwelpe
Beiträge: 103
Hallo,
bei uns hat sich die Frage nach der Rasse garnicht gestellt, da ich mit DSH aufgewachsen bin und intensiv VPG-Sport betreibe, bin ich auch gleich bei der Rasse geblieben.Das der Hund vom Züchter kommt war auch klar. Dann hatten wir uns für einen Züchter entschieden und wollten aus einer entsprechenden Verpaarung einen Hund. Es waren dann 3 Welpen, 2 Hündinnen und 1 Rüde. Da für mich nur ein Rüde in Frage gekommen ist war dann auch klar welchen Welpen wir nehmen. In dem Fall war es noch dazu ein Glücksgriff ! LG
He is your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, until the last beat of his heart.
You owe him to be worthy of such devotion.
paulaine
  • Forenwelpe
Beiträge: 125
habe meinen jetztigen hund nicht selbst ausgeszúcht habe nachdem meine DK hündin gestorben ist die paula zum geburtstag gekriegt sie war ein bauentscheid meines vaters... und eindeutig der richtige könnte mir heute keinen besseren hund vorstellen als sie es ist, meine dogge war auc spontaner zweithundkauf... eigentlich nur mal welpen angucken... gut am ersten tag hingefahren durch den zaun angeguck... eine hübsche blaue hündin ausgesucht...^^ aber leider war niemamd da,... am zwieten tag wieder hin... erstmal fragen und so... aber keine blaue hündin mehr da :/ aber eine grautiger dame... angegcukt angetappst gekommen auf den arm genommen gekauft... im auto vorzüglich benommen und heute eine zuverlässige teenagerdame die ein vielversprechender begeilthund zu werden verspricht... langes aussuchen finde ich nicht vorteilhaft... die rasse ja wenn man im sport was erreichen will ist ein cavalier king vllt schlecht... aber nie einen hund lange in der wurfkiste beurteilen... also ich würde es nicht machen wenn die chemie stimmt muss an das acuh nicht sonst würde ich keinen hudn kaufen auch nicht wenn die zucht vielversprechend ist...#
lg
Traumfänger
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2121
Hallöchen,
bei mir war es etwas schwieriger, ich hatte immer ein Herz für Labrador Retiever ,da auch mich das Wasser magisch anzieht (-;
Da ich immer in Mietwohnungen gewohnt habe, mußte ich diesen Wunsch zurückstellen.
Dann kam der Tag wo wir in ein Reihenhaus mit schönen Garten einziehen konnten und mein Mann erfüllte mir meinen Traum vom Labbi. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon zu Hause arbeiten konnte ,war alles perfekt.
Der Traum wurde zum Alptraum da mein über alles geliebter Hund schon mit knapp einem Jahr eingeschläfert werden mußte.... Dazwischen lag eine schwere Zeit mit OP s´und Reha.
Trotzdem, oder gerade deswegen war er etwas ganz besonderes für mich, und ich liebe ihn immer noch!
Da ich damals noch so naiv war und dachte auch die " Züchterin " währe traurig informierte ich sie.
Ich wollte von ihr nichts, denn mein Hund war etwas besonderes und es hätte nichts gegeben was diesen Verlust gemildert hätte.
Bei meinem Besuch der " Züchterin" bot sie mir einen anderen Welpen von sich an ,da es ihr ja so leid tut.
Ich wollte keinen mehr, aber auf dem Weg nach draußen stand Scooter vor mir. 9 Wochen alt , und schaute mich an. Wir standen uns kurze Zeit gegenüber ich fing an zu weinen und mein Mann regelte in dieser Zeit alles weitere mit der " Züchterin".
So kam Scooter zu uns nach hause und es gibt keinen Tag an dem ich diese Entscheidung bereue denn er ist ein toller Hund.
Leider stellte sich mit 9 Monaten heraus das er schwere ED an beiden Vorderbeinen hat und einen Herzfehler.
Scooter wurde bereits zwei Mal operiert und hat Arthrose.
Scooter ist ein sehr geselliger Hund und ich hatte auch schon früh den Wunsch unser Rudel zu vergrößern.
Damit ich meinen Scooter nicht überfordern wollte mit einem Zweithund größerer Rassen und ich meinen Zweithund nicht langweilen wollte ,wenn es Scooter mal nicht so gut geht, viel unsere Wahl auf die Französische Bulldogge.
Nun ja, Emily rundet unsere Familie ab, sie paßt zu uns und wir sind alle froh das sie da ist.
auch Scooter (-;

lg Marina mit Scooter und Emily
Image and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicLiebe Grüße von Marina mit Scooter und Emily
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